DE729006C - Vorrichtung zum Auftragen von Dichtungsmittel auf die Raender von Huelsen, Behaelterruempfen o. dgl., insbesondere solchen aus Papier - Google Patents

Vorrichtung zum Auftragen von Dichtungsmittel auf die Raender von Huelsen, Behaelterruempfen o. dgl., insbesondere solchen aus Papier

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DE729006C
DE729006C DES137096D DES0137096D DE729006C DE 729006 C DE729006 C DE 729006C DE S137096 D DES137096 D DE S137096D DE S0137096 D DES0137096 D DE S0137096D DE 729006 C DE729006 C DE 729006C
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DE
Germany
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feeder
sleeve
sleeves
sealant
edges
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Expired
Application number
DES137096D
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English (en)
Inventor
Walter Barthel
Gustav Streuber
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Blechwarenwerke Schmalbach J A
Original Assignee
Blechwarenwerke Schmalbach J A
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • B31B50/74Auxiliary operations
    • B31B50/742Coating; Impregnating; Waterproofing; Decoating
    • B31B50/743Coating or impregnating edges or corners

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  • Package Closures (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Auftragen von Dichtungsmittel auf die Ränder von Hülsen, Behälterrümpfen o. dgl., insbesondere solchen aus Papier Es sind Vorrichtungen zum Beleimen der Innenzargen von Papphülsen o. dgl. zwecks Befestigung eines Deckels o. dgl. bekannt, bei denen der Leim zwischen zwei gegeneinandergesteckten und gegeneinander verschiebbaren Teilen :eines Stößels in die Hülse eingetragen und durch Voreilen des einen Teiles gegenüber dem anderen seitlich aus einer- von ihnen gebildeten Nut herausgedrückt wird, wonach beide Teile in die für die neuerliche Füllung dienende Anfangsstellung zurückbewegt werden.
  • Diese Vorrichtungen weisen die Nachteile auf, daß ineinandergesteckte und gegeneinander verschiebbare, eine Nut zur Aufnahme des Leims miteinander bildende Stößelteile notwendig sind, die noch dazu unabhängig voneinander zu betätigen sind. Infolgedessen sind diese Vorrichtungen umständlich und unterliegen so starken Abnutzungen, da man nicht verhindern kann, daß der von ihnen aufgetragene Leim zwischen die Stößelteile eindringt und sich dort festsetzt.
  • Es ist ferner eine Vorrichtung zum Auftragen von Leim auf die Innenrandzonen von Hülsen nicht neu, die aus einem Vorratsbehälter mit seitlichen Leimaustrittsöffnungen besteht, welche durch einen unter der Einwirkung von Federn stehenden Zylinderschieher verschlossen gehalten werden. Das Auftragen des Leimes auf die Innenwand einer Hülse wird mit dieser Vorrichtung bewirkt, indem man die auf den Schieber aufgesetzte Hülse herabbew egt und unter Mitnahme des Schiebers die Austrittsöffnungen freilegt, ,aus denen der Leim dann an die Innenwand der Hülse treten kann. Abgesehen davon, daß mit dieser bekannten Vorrichtung nur Innenrandzonen von Hülsen, nicht aber Außenrandzonen gleichzeitig beleimt werden können, weist die Vorrichtung noch den Nachteil auf, daß auf ihr keine Hülsen mit Leim versehen werden können, die schwächer sind ,als diejenigen, die noch geeignet erscheinen, den unter der Einwirkung von Federn stehenden und als Abdichtring für die Leimaustrittsöffnungen dienenden Zylinderschieber niederzudrücken.
  • Diese Nachteile «-erden gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß ein mit wenig Spiel in das Innere der Hülse passender oder sie von außen umschließender Zubringer mit nach den Dichtungsstellen zu geneigten Schrägflächen vorgesehen wird, der heb- und senkbar gelagert ist und der in seiner herabgesenkten Stellung in einen Dichtungsmittelvorrat eintaucht, in der angehobenen Stellung ,aber über den unteren Stirnrand der Hülse hinausragt.
  • Bei der neuen Vorrichtung wird eine Auftragsvorrichtung verwendet, deren Zubringer gleichzeitig Auftragskörper ist. Auftragsvorrichtungen mit dieser doppelten Wirkung des Dichtungsmittelzubringers sind an sich bekannt. Durch die Erfindung ist dieses bekannte Prinzip, den Zubringer auch zum Auftragen zu verwenden, für das Auftragen des Dichtungsmittels auf oderrund in Hülsenrandzonen brauchbar gemacht worden.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
  • In der Mitte eines ein Dichtungsmittel, z. B. flüssigen Gummi aufnehmenden Behälters a (Fig. i l ist ein im Längsschnitt im wesentlichen kegelig gestalteter Zubringer e angeordnet, der von einer im Boden des Behälters a abgedichteten und heb- und senkbar gelagerten Stange b getragen wird.. Oberhalb des Flüssigkeitsspiegels ist am Behälter a ein ringförmiger Teller/ zur Abstützung für die ,am Innenrande mit dem Dichtungsmittel auszukleidenden Hülsend angebracht. Die öffnung des Tellers entspricht in ihrer Form der Form des Zubringers c und diese wieder der Querschnittsform der Hülse d, die beliebig sein kann.
  • Zum Zwecke der Auskleidung des unteren inneren Randes der in eine Stufe (y des Tellers f eingesetzten Hülse d wird der tief in die Behälterflüssigkeit .eintauchende Zubringer c durch einen beliebigen Antrieb angehoben, bis er mit seinem Rande lt etwa mit dem unteren Rande der Hülse d abschneidet. Das auf der Oberseite des Zubringers c befindliche Dichtungsmittel fließt auf den geneigten Schrägflächen herab und netzt den unteren inneren Rand und den Stirnrand der Hülse d. Auf den mit diesem Mittel versehenen Dichtungsstellen der Hülse d kann danach ohne weiteres oder nach vorheriger "Trocknung z. B. ein Boden aufgefalzt werden.
  • Damit beim Auftragen des Dichtungsmittels die in einer einseitig bereits geschlossenen Hülse vorhandenen und durch das Eintreten des Zubringers c in den Hohlraum des Rumpfes verdrängte Luft den Benetzungsvorgang ' nicht hindert, kann im Innern des Zubringers c ein ins Freie mündender Luftaustrittskanali vorgesehen sein.
  • Soll die Hülse d am unteren Ende außen finit dem Dichtungsmittel überzogen werden, so wählt man die in Fig. 2 dargestellte Auftragsvorrichtung, bei der im Innern der Hülse d der Teller k " mit der Stufe nz und außen ein ringförmiger Zubringer n verwendet wird, auf dessen innerer, abfallender Ringfläche o das aus dem Vorratsbehälter a auf-! genommene Dichtungsmittel nach dem Außenrand der Hülsed zu herabläuft.
  • Ist sowohl der Innen- als auch der Außen-Tand einer Hülse o. dgl. mit einem Dichtungsmittel zu bekleiden, so kann man eine Kombination der Zubringer c (Fig. i J und fit (Fig. 2) verwenden, wobei die Hülse d dann am oberen Ende gehalten sein muß.
  • Selbstverständlich kann auch in dem Teller k ein Entlüftungskanal vorgesehen sein.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Auftragen von Dichtungsmittel auf die Innen- oder Außenwand der Ränder von Hülsen, Behälterrümpfen o. d.1., insbesondere solchen aus Papier, gekennzeichnet durch einen mit wenig Spiel in das Innere der Hülse (d passenden oder sie von außen umschließenden Zubringer (c, fit) mit nach den Dichtungsstellen zu geneigten Schrägflächen, der heb- und senkbar gelagert ist und der in seiner herabgesenkten Stellung in einen Dichtungsmittelvorrat r a , eintaucht und in der angehobenen Stellung über den unteren Stirnrand der Hülse «l. hinausragt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberseite des Zubringers (c, jt,i kegelig gestaltet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Innern des Zubringers (c) ein ins Freie mündender Luftaustrittskanal (i) angeordnet ist. .l.
  4. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der die Hülse (d) von außen umschließende ringförmige Zubringer (n) an seiner Oberseite eine nach der Mitte zu abfallende Trichterfläche (o) o. dgl. aufweist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i oder .l, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse, der Behälterrumpf (d) o. dgl. während der Tätigkeit des Zubringers (c oder n ) auf einer nach dem Zubringer (c oder n.4 offenen Stufe-(g, nzsteht.
DES137096D 1939-05-17 1939-05-17 Vorrichtung zum Auftragen von Dichtungsmittel auf die Raender von Huelsen, Behaelterruempfen o. dgl., insbesondere solchen aus Papier Expired DE729006C (de)

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