DE729072C - Vorrichtung zur Hoehenverstellung eines Sitzes von Drehstuehlen - Google Patents

Vorrichtung zur Hoehenverstellung eines Sitzes von Drehstuehlen

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Publication number
DE729072C
DE729072C DEB191013D DEB0191013D DE729072C DE 729072 C DE729072 C DE 729072C DE B191013 D DEB191013 D DE B191013D DE B0191013 D DEB0191013 D DE B0191013D DE 729072 C DE729072 C DE 729072C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
seat
pawl
height
grooves
chair
Prior art date
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Expired
Application number
DEB191013D
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Boehler
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Publication of DE729072C publication Critical patent/DE729072C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C3/00Chairs characterised by structural features; Chairs or stools with rotatable or vertically-adjustable seats
    • A47C3/20Chairs or stools with vertically-adjustable seats
    • A47C3/26Chairs or stools with vertically-adjustable seats with vertical, or inclined toothed rack; with peg-and-notch mechanism

Landscapes

  • Chairs For Special Purposes, Such As Reclining Chairs (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Höhenverstellung eines Sitzes von Drehstählen. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Höhenverstellung eines Sitzes von Drehstühlen, dessen Sitzschaft in einem im Stuhlun-tergestell angeordneten Gehäusie gleitbar gelagert und mit einer durch umlaufende Rillen gebildeten Rastenreihe versehen ist, in die eine aus,einem einarmigen Hebel bestehende, durch ihr ,eigenes Schwergewicht den Sitzschaft selbsttätig feststellende Spierrklinke greift.
  • Bei bekannten Votrichtungen dieser Art werden jedoch zur Verstellung ,des Stuhlsitzes zusätzliche Mittel verwendet, die .dien Bau der ,ganzen. Vorrichtung mehr oder weniger verwickelt gestalten und daher auch den Stuhl verteuern. Die bekannten Anordnungen der Sperrkl.inke, die in !eine Zahnreihe des in einem Stuhluntergestell gleitbar gelagerten Sitzschaftes eingreift, bedürfen auch., wenn nicht eine Betätigung der Sperrklinke von Hand vorgesehen ist, ebenso wie bei der .erstgenannten Einrichtung zur Betätigung derselben, Mittel zusätzlicher Art.
  • Das will die Erfindung vermeiden, sie wird darin erblickt, daß sich an das obere und untere Ende der Rasten- bzw. Zahnreihe je ;eine weitere umlaufende Rille schließt, deren. Breite und Tiefe dem Ausschlag der Sperrklinke angepaßt ist und in welche die mittels eines Langloches auf ihrem Tragezapfen gelagerte Sperrklinke zu ihrem selbsttätigen Umschwenken von der einen Gebrauchslage in die andere greift.
  • Durch die Erfindung ist eine Vereinfachung in der Herstellung und Handhabung des Erfindungsgegenstandes und somit ein wesentlicher technischer Fortschritt gegenüber dem Bekannten geschaffen. Dabei ist ohne die Anordnung zusätzlicher Mittel auch eine Bewegung des Sitzeis in waagerechter Ebene möglich.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt. Es. zeigen Abb. i einen senkrechten Längsschnitt der Vorrichtung, teilweise in Ansicht, Abb.2 eine Draufsicht derselben nach der Linie A-B der Abb. i, Abb.3, 4, 5 und 6 in Teilansichten verschiedene Stellungen der Sperrklinke, Abb. ; einen Stuhl mit eingebauter Höhenverstellvorrichtung in einer Ansieht, teilweise geschnitten, Abb. 8 eine Draufsicht auf den Stuhl nach der Schnittlinie C-D der Abb. 7.
  • Die Höh@enverstellvorrichtung gemäß der Erfindung besteht aus einem Gehäuse a, welches mit in senkrechten Ebenen verlaufenden, lappenartigen Ansätzen b, c, d und e versehen ist. Diese Lappen stehen senkrecht zueinander, und zwei gegenüberstehende, b und c, sind mit je :einem Schlitz versehen. In mindestens einem von ihnen ist :eine mit Langloch i versehene Sperrklinkeg auf ihrem Tragzapfen:la gelagert. Das Gehäuse-a ist mit einer durchsehenden Bohrung versehen, in welcher sich der Schaft! des Sitzes k senkrecht verschieben läßt. Der Schaft ist mit umlaufenden Rillen nt, it, itl, tt@ . . ., m1 versehen, von denen die Rillen nt und in, eine entsprecliend hohe und tiefe Aussparung aufweisen, in welche die mittels eines Langloches/ auf ihrem Tragzapfen lt gelagerte Sperrklinke.g zu ihrem Umschwenken von der einen Gebrauchslage in die andere greift, derart, daß die Sperrklinke bei einem Eingriff in die Rillen it, fti, n- .. den Sitz. nacht nur gegen eine Verschielung in senkrechter Richtung stützt, sondern ihm gleichzeitig eine waagerechte Bewegung ermöglicht, weil die oberen Ringflächen der genannten Rillen auf der Sp.errklink.ennase gleiten können.
  • Zur Höhenverstellung des Stuhlsitzes sind also nvei Rillenarten erforderlich. Eine derselben, in und in" ist so hoch und tief ausgespart, daß darin ein Umschwenken der Sperrklinke g von einer Gebrauchslage in die andere erfolgen kann, während die andere Rillenart it, itl, tt . . . dazu dient, mittels der an ihren oberen Ringflächen angreifenden Sperrklinkennase den Sitz zu stützen.
  • In der Abb. r greift die Sperrklinkennasie in die Rillen n, :ein. Eine Höherstellun- des Sitzes in die Rillen it.. .. ist ohne weiteres möglich, nicht aber eine Tieferstellung in die Rillen, weil die an ihrer waagerechten Ringfläche angreifende Sperrklinkennase dem entgegenwirkt. Deswegen muß der Sitz zuerst in seine höchste Stellung gebracht -werden, also die Sperrklinke in die Rille in, (Abb.3), bis ihre Nase auf der kegeligen Fläche ruht. In der größeren Aussparung wird nun beim Senken des Sitzschaftes :die schräg nach oben gerichtete Sperrklinke durch ihr eigenes: Schwergewicht aus der Arbeitsstellung umschwenkt, und sie- kommt, schräg nach unten gerichtet, außer Eingriff. Der Sitz. wird aus dieser nunmehr höchsten Stellung anschließend in seine tiefste Stellung gebracht, Zwobei die Schaftteile o an der Sperrklinkennase vorbeigleiten (Abb. q., 5), bis diese alsdann in die Rille in einfallend mit ihrer Nasenunterfläche auf die Oberkante des unter ihr befindlichen zylindrischen Schaftteils o1 zu liegen kommt (Abb. 6). Jetzt erst kann mit einer Höhers:tellung des Sitzes bzw. seine Einstellung in die Rillenn, iti, begonnen -werden. Benn Anheben des Sitzes folgt dieser Bewegung auch die auf der Oberkante des unter ihr befindlichen Schaftteils o1 liegende Sperrklinke. Sie schwenkt in der tieferen Aussparung der Rille in aus der nach unten gerichteten Schräglage wieder in eine nach oben gerichtete, also in die Arbeitslage, um sich dann, je nach der gewün.schten Sitzhöhe, in eine der Rillen it, tti, it. . . . einzulegen. Da diese Rillen eine geringere Aussparung haben als die Rillen in und nti, is.t darin ein Umschwenken :der Sperrklinke verhindert, so daß durch ihre schräg nach oben gerichtete Stellung und ihren Angriff an der waagerechten Ringfläche der Schaftteile o der Sitz. gegen eine senkrechte Verschiebung gestützt wird. Eine Höhenverstellung des Sitzes kann also nur aus seiner tiefsten Stellung heraus erfolgen. Dies bedingt, daß bei einer gewollten Tieferstellung des Sitzes dieser zuerst in seine höchste und darauf in seine tiefste Stellung gebracht wird, um aus dieser die gewünschte Sitzhöhe zu erreichen.
  • Die Abb.7 und 8 zeigen beispielsweise, wie die vorbüschriebene Vorrichtung bei einem Stuhl verwendet bzw. in einen solchen eingebaut werden kann. Auf einfachste Weise ist das dadurch möglich, daß z. B. die Stuhlbein@e p an ihren oberen Enden mit Schlitzeng versehen sind, die den Abmessungen. dler Lappen b, c, d und e entsprechen, in welche diese :eingeschoben und mit beliebigen Mitteln, z. B. Stiften, Schrauben r o. dgl., die durch das Bein und die an den Lappen befindlichen Bohrungens hindurchgeführt, zu einem Ganzen verbunden werden. Die Verbindungsmöglichkeiten des Erfindune sgegenstandes mit einem Stuhl bzw. dessen Vereinigung mit anderen Teilen zu einem solchen sind viehseitig und können in der Praxis ganz beliebig erfolgen.
  • In der Zeichnung ist als beispielsweise Ausführungsform nur eine Sperrklinkea dargestellt. Es können im Bedarfsfalle aber auch zwei derselben gegenüberliegend angeordnet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Höhenverstellung eines Sitzes von Drehstühlen, dessen Sitzschaft in einem im Stuhluntergestell angeordneten Gehäuse gleitbar gelagert und mit einer durch umlaufende Rillen gebildeten Rastenreih.e versehen ist, in die eine aus einem einarmigen. Hebel bestehende, durch ihr eigenes Schwergewicht den Sitzschaft selbsttätig feststellende Sperrklinke greift, dadurch gekennzeichnet, daß sich an, das obere und untere Ende der Rastenreihe je eine weitere umlaufende Rille schließt, deren Breite und Tiefe dem Ausschlag der Sperrklinke (g) angepaßt ist und in welche die mittels eines Langloches (f) auf ihrem Tragzapfen (h) gelagerte Sperrklinke (g) zu ihrem selbsttätigen Umschwenken von der einen Gebrauchslage in die andere greift.
DEB191013D 1940-02-02 1940-02-02 Vorrichtung zur Hoehenverstellung eines Sitzes von Drehstuehlen Expired DE729072C (de)

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DE729072C true DE729072C (de) 1942-12-09

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DE (1) DE729072C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1039723B (de) * 1952-06-27 1958-09-25 Ritter Co Inc Stuhl mit auf Rollen verfahrbarem Fussgestell mit Reibungsfussbremse
US4644617A (en) * 1982-09-28 1987-02-24 Tupper Alan W Releasable locking coupling or support device

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1039723B (de) * 1952-06-27 1958-09-25 Ritter Co Inc Stuhl mit auf Rollen verfahrbarem Fussgestell mit Reibungsfussbremse
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