DE729194C - Anordnung zur Amplitudenmodulation von cm- und dm-Wellensendern - Google Patents

Anordnung zur Amplitudenmodulation von cm- und dm-Wellensendern

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DE729194C
DE729194C DED79421D DED0079421D DE729194C DE 729194 C DE729194 C DE 729194C DE D79421 D DED79421 D DE D79421D DE D0079421 D DED0079421 D DE D0079421D DE 729194 C DE729194 C DE 729194C
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DE
Germany
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glow
modulation
hollow cable
arrangement
energy
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Expired
Application number
DED79421D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Christian Bachem
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MAX DIECKMANN DR
Original Assignee
MAX DIECKMANN DR
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03CMODULATION
    • H03C7/00Modulating electromagnetic waves
    • H03C7/02Modulating electromagnetic waves in transmission lines, waveguides, cavity resonators or radiation fields of antennas

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Circuit Arrangements For Discharge Lamps (AREA)

Description

  • Anordnung zur Amplitudenmodulation von cm und dm-Wellensendern Es sind Anordnungen bekannt, die von einer Antenne abgestrahlte Energie von cm-oder dm-Wellensendern durch Glimmlampen zu modulieren, die z. B. die Öffnung eines Parabolspiegels überdecken. Die hierfür nötigen großen Abmessungen der Glimmlampen sind unerwünscht.
  • Es ist weiter bekannt, bei cm- oder dm-Wellensendern, deren. Hochfrequenzenergie über eine Paralleldraht-Lecherleitung oder eine koaxiale Leitung zum Abstrahlungsört übertragen wird, dieModulation mittels einer von den Modulationsspannungen beeinflußten Glimmentladung vorzunehmen; die zwischen den parallelen Leitern der Lecherdrahtleituntung bzw. zwischen dem Innen- und dem Außenleiter der koaxialenLeitung angeordnet ist und deren Elektroden gegebenenfalls. zur möglichsten Ausschaltung des störenden Ein-Russes ihrer Eigenkapazität als verteilte Kapazität kontinuierlich in die Doppelleitung eingefügt sind.
  • Ferner ist es zur noch weiteren Herabsetzung der Restkapazität solcher Modulationsglimmlampen bei gleichzeitiger Erzielung .eines größeren Aussteuerungsbereiches auch schon vorgeschlagen worden, den Innenleiter und gegebenenfalls den rohrförmigen Außenleiter der koaxialen Rohrleitung selbst derart als die Elektroden der Glimmentladungsstrecke zu verwenden, daß sich die Glimmentladung im Innern der Rohrleitung um den Innenleiter herum ausbildet. Mit solchen Glimmlampen lassen sich kleinere Energieströme mit gutem Modulationsgrad undmäßigen Verzerrungen modulieren. Bei größeren Energieströmen, die in der Glimmlampe eine Hochfrequenzentladung aufrec'hter'halten können, sind nur noch kleine Aussteuerungsgrade möglich, wobei viel Energie verlorengeht.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Ausgestaltung von Glimmlampen, finit deren Hilfe in Hohlkabeln fortgeleiteteHochfrequenzenergie mit einem Mindestmaß an Feldstörungen moduliert werden kann. Ferner lassen sich mit gemäß der Erfindung gebauten und angeordneten Lampen noch größere Energieströme gut durchmodulieren, die auf paralleldrahtigen und koaxialen Leitungen wegen der Energiekonzentration in der 'Zähe der Lecherdrähte bzw. des Innenleiters schon Hochfrequenzentladungen hervorrufen würden.
  • Zur Modulation im Hohlkabel ist grundsätzlich jede beliebige Glimmlampe geeignet, deren Entladungsgebilde in den Innenraum des Hohlkabels hineinragen. Die Modulation erfolgt dabei durch die mit den Modulationsspannungen veränderliche Reflexion und Absorption der Energie an den Entladungsgebilden.
  • Besonders zweckmäßig sind solche Glimmlampenformen, deren Elektroden so ausgebildet. sind, daß die unerwünschte Reflexiön an diesen klein gehalten wird.
  • Die Abb. i zeigt schematisch eine Anordnung zur Modulation eines cm-Wellensenders gemäß der Erfindung. Die von dem Dipol D in das HohlkabelR gestrahlteEnergie passiert auf dem Wege zum Abstrahlungsort A die Glimmlampe G, die abhängig von der angelegten Spannung den durchgelassenen Energiestrom steuert. Abb. 2 zeigt die Abhängigkeit der von der Lampe durchgelassenen Hochfrequenzenergie 11,f von der Spannung an der Glimmlampe, d. i. die statische Modulationslinie.
  • Die Ausgestaltung einer Glimmlampe, die eine querschnittfüllende flächenhafte Entladung zu erzeugen gestattet, im übrigen für den Durchgang des cm-Wellenenergiestroms praktisch kein Hindernis bildet, zeigt die Abb. 3.
  • Mindestens eine der Elektroden ist als Polarisationsgitter ausgebildet. Der Abstand der einzelnen zueinander parallelen Stege dieses Polarisationsgitters wird zweckmäßig etwa so groß wie die Dicke des Kathodendunkelraums gewählt. So entsteht eine nahezu gleichmäßige Verteilung der Entladungserscheinungen vor der ganzen Elektrodenfläche. Dabei stören die Elektrodenteile den Durchgang der cm-Welle nicht, `wenn die Stege senkrecht zum elektrischen Feldstärkevektor liegen.
  • Eine andere zur Modulation in dem Hohlkabel geeignete Form der Glimmlampe entsteht, wenn eine Elektrode in der Nähe der Rohrachse liegt, während die andere in der Nähe derkohrwand liegt oder von der metallischen Rohrwand gebildet wird.
  • Wird das rohrförmige Vakuumgefäß der beschriebenen Glimmlampen zum. Teil aus Metall angefertigt, so kann das metallische Stück der Gefäßwand gleichzeitig als Teil des Energiehohlkabels ausgebildet werden.
  • Die Länge des Vakuumgefäßes der Glimmlampen ist so groß zu wählen, daß die Endflächen E (Abb. 3) von der Kathodenzerstäubung nicht mehr getroffen werden können. Man begegnet so der Gefahr, daß sich nach längerer Betriebszeit ein für cm-Wellen undurchlässiger Metallspiegel auf diesen Endflächen niederschlägt.
  • Die sperrende Fläche der Glimmlampe richtet sich nach dem Durchmesser des Hohlkabels, der auf Grund der Eigenschaften solcher Hohlkabel größer sein muß als etwa o,6 z und nach oben unbegrenzt ist. Es besteht also genügend Spielraum, um auch bei größeren Energiebeträgen die Energiedichte bzw. die Hochfrequenzfeldstärke so klein zu halten, daß keine Hochfrequenzentladung entsteht.
  • Da beim Modulieren außer der erwünschten veränderlichen Absorption auch eine veränderliche Reflexion an derGlimmschicht eintritt, schwankt auch die Senderbelastung, die eine unerwünschte Frequenzmodulation zur Folge haben kann.
  • Die Anordnung zur Modulation gemäß der Erfindung läßt sich nun in an sich bekannter Weise so weiterbilden, daß die Senderbelastung bei der Modulation konstant bleibt und eine reineAmplitudenmodulation erzieltwird.
  • Die Abb.4 zeigt eine solche Anordnung, bei der die Sendeenergie auf zwei mitGlimmlampen G1, G. verseheneHohlkabelzweigeverteilt wird. Der eine Teilstrom wird in Richtung A ausgestrahlt, der andere Teil wird in einem stark absorbierenden Wellensumpf S vernichtet. Der Wellensumpf kann z. B. aus einem den Hohlkabelquerschnitt füllenden Körper bestehen, der in an sich bekannter Weise aus Schichten mit in Einfallsrichtung zunehmender Dielektrizitätskonstante und Leitfähigkeit besteht. Die an der Verzweigungsstelle des Hohlkabels auftretende Reflexion kann, wie an anderer Stelle bereits vorgeschlagen wurde, durch ein Transformationsglied Tr, das z. B. eine Dielektrikumsplatte geeigneter Dicke sein kann, so beeinflußt werden, daß die Welle im Hohlkabel R zwischen D und Tr wieder rein fortschreitend wird.
  • Werden die beiden Glimmlampen von den Modulationsspannungen im Gegentakt gesteuert, so daß die eine durchlässiger wird, während die andere mehr sperrt, so wird die Belastung des Senders praktisch unabhängig von der Modulationsspannung und dem Modulätionsvorgang. Die Einbuße der halben Senderenergie kann wegen der verbesserten Frequenzkonstanz durch den Einsatz von Empfängern mit geringerer Bandbreite mehr als ausgeglichen werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zur Modulation von cm-und dm-Wellensendern, deren Energie über Hohlkabel zum Abstrahlungsort geleitet wird, mit Hilfe von Glimmentladungen, die in das Hohlkabel eingreifen und von den Modulationsspannungen beeinflußt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die in das Hohlkabel ragenden Bestandteile derGlimmelektroden so geformt sind, daß sie die elektrischen Feldlinien der unbeeinflußten Hohlkabelschwingung' vorwiegend senkrecht schneiden.
  2. 2. Glimmlampe zur Modulation in einer Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Elektrode nach Art eines Polarisationsgitters aus parallelen Stegen aufgebaut ist.
  3. 3. Glimmlampe zur Modulation. nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß eine ihrer Elektroden in der Nähe der Achse der Hohlkabel verläuft und die zweite Elektrode nahe derRohrwand liegt bzw. von dieser gebildet wird. q..
  4. Glimmlampe nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Endflächen des Vakuumgefäßes so weit von den Elektroden entfernt liegen, - daß sie von der Kathodenzerstäubung nicht getroffen werden können.
  5. 5. Anordnung zur rückwirkungsfreien Modulation mit Hilfe einer Verteilungssteuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Energie auf zwei gleichwertige Hohlkabelzweige verteilt wird, in welchen gleichartige, im Gegentakt gesteuerte Glimmstrecken angeordnet sind.
DED79421D 1938-12-08 1938-12-08 Anordnung zur Amplitudenmodulation von cm- und dm-Wellensendern Expired DE729194C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE933935C (de) * 1952-02-01 1955-10-06 Bernhard Dr Rer Nat Koch Verfahren zur Regelung der Schwingungsfrequenz selbsterregter Roehrensender mittels einer Gasentladung
DE964957C (de) * 1951-04-06 1957-05-29 Philips Nv Ultrakurzwellen-Amplitudenmodulations-Vorrichtung

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DE964957C (de) * 1951-04-06 1957-05-29 Philips Nv Ultrakurzwellen-Amplitudenmodulations-Vorrichtung
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