DE729277C - Selbsttaetige Zuendeinrichtung fuer elektrische Gleichstrombogenlampen mit hochbelasteter als positive Hauptelektrode wirkender, stumpfwinklig zur Kathode angeordneter Dochtkohle (Effektkohle) und Beck-Effekt und mindestens 50 Amp Betriebsstromstaerke sowie mehr als 12 mm Abstand zwischen den Hauptelektroden, insbesondere fuer kippbar gelagerte Scheinwerfer - Google Patents

Selbsttaetige Zuendeinrichtung fuer elektrische Gleichstrombogenlampen mit hochbelasteter als positive Hauptelektrode wirkender, stumpfwinklig zur Kathode angeordneter Dochtkohle (Effektkohle) und Beck-Effekt und mindestens 50 Amp Betriebsstromstaerke sowie mehr als 12 mm Abstand zwischen den Hauptelektroden, insbesondere fuer kippbar gelagerte Scheinwerfer

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DE729277C
DE729277C DE1930729277D DE729277DD DE729277C DE 729277 C DE729277 C DE 729277C DE 1930729277 D DE1930729277 D DE 1930729277D DE 729277D D DE729277D D DE 729277DD DE 729277 C DE729277 C DE 729277C
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/02Details
    • H05B31/30Starting; Igniting
    • H05B31/305Ignition devices

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  • Discharge Lamps And Accessories Thereof (AREA)

Description

  • Selbsttätige Zündeinrichtung für elektrische Gleichstrombogenlampen mit .hochbelasteter als positive Hauptelektrode wirkender, stumpfwinklig zur Kathode angeordneter Dochtkohle (Effektkohle) und Beck-Effekt und mindestens 50 Amp Betriebsstromstärke sowie mehr als 12 mm Abstand zwischen den Hauptelektroden, insbesondere für kippbar gelagerte Scheinwerfer Hochleistungsbogenlampen mit Beck-Effekt, wie sie insbesondere für .Scheinwerfer Verwendung finden, wurden -bisher in der bei Bogenlampen allgemein üblichen Weise zum Zünden gebracht, indem die Elektrodenspitzen zunächst bis zur Berührung einander genähert und hierauf auseinandergezogen wurden, wobei sich bekanntlich der Lichtbogen ausbildet. Diese Art der Zündung hat. jedoch bei Bogenlampen mit besonders hoher Stromstärke, beispielsweise Zoo bis 5oo Amp. oder mehr, gewisse Nachteile. Beim Berühren der Kohlenspitzen steigt der Strom weit über die normale Stromstärke auf große Werte an, außerdem werden meist bei der Berührung Vertiefungen in die Kohle gebrannt, wodurch die Kraterflächen in unerwünschtex Weise deformiert werden. Auch ein Splittern der Kohlenspitzen kann eintreten. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß es bei der seither verwendeten Zündanordnung kaum möglich ist, die Zündung in sehr kurzer Zeit zu bewerkstelligen. 13ei den immer mehr gesteigerten Anforderungen an .die Großscheinwerfer, insbesondere an die militärischen Zwecken dienenden,, werden Zündzeiten bis zu o,i Sek. herab verlangt, und zwar handelt es sich hier besonders darum, daß bei einem Abreißen des Lichtbogens während des Betriebes, das z. B. durch Abfeuern von. schweren Geschützen oder Detonatiohen verursacht sein kann, die Neuzündung so schnell erfolgt, daß ein Ausbleiben des Lichtes kaum sichtbar wird. Will man eine derartig schnelle Zündung bei Bogenlampen sehr hoher Stromstärke in seither bekannter Weise vornehmen; so stellen sich Schwierigkeiten ein. Kohlen und Kohlenhalter weisen bei derartigen Lampen schon erhebliches Gewicht auf, und es ist aus rein mechanischen Gründen schwierig, derartige Massen in so kurzer Zeit zwecks Zündung hin und her zu bewegen.. Noch schwieriger wird der Fall, wenn die Elekträden in Eiektrodenköpfen geführt sind. Entweder muß man in diesem Fall den schweren Elektrodenkopf mit hin- und her bewegen, so daß das eben Gesagte in erhöhtem Maße gilt, oder man ist gezwungen, die Elektrode in dem Kohlenhalter zu verschieben. Da jedoch die Kohle sich in dem Kohlenhalter infolge des nötigen Kontaktdruckes nur mit erheblicher Reibung verschieben läßt, so stellen sich einer schnellen Zündungsbewegung der Kohle ganz besondere Hindernisse in den Weg. Es sind zwar Bogenlampen bekanntgeworden, bei denen eine Zündung ohne Zusi.mmenführen der Elektrodenspitzen durch eine beweglich angeordnete dritte Elektrode herbeigeführt wurde. Dabei war die Anordnung entweder so getroffen daß diese Hilfselektrode vorübergehend eine Brücke zwischen den Spitzen der Hauptelektroden bildete, so daß sich beim Abziehen der Hilfselektrode zwischen der Brücke und den Hauptelektroden Lichtbögen bildeten, die allmählich zum Hauptlichtbogen verschmolzen, oder so, daß die Hilfselektrode zunächst nur eine der Hauptelektroden berührte und zum Zweck des Zündens in der Richtung nach der anderen Hauptelektrode gezogen wurde, so daß sich ein Lichtbogen zwischen der zuerst berührten Hauptelektrode und der Zündelektrode bildete, der sich dann allmählich zum Hauptlichtbogen erweiterte: Bei allen diesen Anordnungen mußte die Hilfselektrode verhältnismäßig langsam von den Hauptelektroden abgezogen werden, damit sich zwischen den Hauptelektroden und der Zündelektrode eine Flamme bildete, durch die eine genügende Ionisation der Lichtbogenstrecke erfolgte. Es war auch bekannt, daßin einer solchen Lage der Elektroden, in der sich die Kathode unterhalb der Anode befand und die Hilfselektrode zum Zweck der Zündung von der Kathode abgezogen wurde, die Einleitung eines Lichtbogens zwischen Kathode und Artode möglich war,, wenn die Hilfselektrode nicht zur Berührung mit der Anode gebracht, sondern z. B. senkrecht zur Kathode abgezogen wurde. Dann kohnte das vom Zündlichtbogen aufsteigende ionisierte Gas oder die aufsteigende Zündflamme zur Anode gelangen und die Zündung einleiten. Auch - diese Einrichtungen konnten infolge der bei ihnen vorliegenden Gebundenheit der Zündung an die Lage der Elektroden im Raum und die noch immer erforderliche verhältnismäßig lange Zündzeit nicht als geeignete Zündvorrichtüngen für Hochleistungsbogenlampen angesehen werden, die in den verschiedensten Lagen im Raum sollen arbeiten können und eine besonders schnelle Zündung erfordern, die auch trotz des bei diesen Lampen vorliegenden großen Abstandes zwischen den Spitzen der Elektroden mit Sicherheit einsetzt. Es ist ferner vorgeschlagen worden, die Zündung des Lichtbogens bei Bogenlampen mit Hilfe eines mit einem Hilfsleiter verbundenen Explosivkörpers einzuleiten. Das ist aber ein Ver-. fahren, das ebenfalls zur Anwendung bei Hochleistungsbogenlampen nicht geeignet ist.
  • Bei denjenigen der bekannten Anordnungen, bei denen die Hilfselektrode von der . Kathode abgezogen wurde, hat man auch zuweilen die Hilfselektrode durch eine Leitung mit der Stromzuleitung zur positiven Hauptelektrode verbunden. Schließlich ist noch bei Bogenlampen für Raumbeleuchtung, bei denen zwei Kohleelektroden unter einem spitzen Winkel zueinander geneigt und mit ihren Brennenden nahe beieinander stehend nach unten gerichtet angeordnet sind, eine zur Unterstützung der Zündung dienende Hilfszündeinrichtung bekanntgeworden, bei der ein mit dem einen Pol der Lampe verbundener Zünder unterhalb der beiden Kohleelektroden angeordnet ist, der zum Zweck des besseren Zündens der Lampe wiederholt an die eine der Kohleelektroden herangeführt wird.
  • D ie vorliegendeErfindung bezieht sich auf die Verwendung einer selbsttätigen Zündeinrichtung bei elektrischen Gleichstrombogenlampen mit hochbelasteter, als positive Hauptelektrode wirkender, stumpfwinklig zur Kathode angeordneter Dochtkohle (Effektkohle) und Beck-Effekt und mindestens 5o Amp. Betriebsstromstärke sowie mehr als 12 mm Äbstand zwischen den Hauptelektroden, insbesondere für kippbar gelagerte Scheinwerfer, und besteht darin, daß die zum Zünden des Lichtbogens dienende, von der Kathode b winklig zur Achsrichtung der Kathode b abziehbar angeordnete und elektrisch leitend mit der positiven Stromzuleitung der Lampe verbundene Zündelektrode c vor und beim Zündvorgang nur die Kathode b, nicht aber auch die Anode a der Lampe berührt, bei ! diesem Zündvorgang der die Hilfselektrode durchfließende Strom höchstens die Dauerbrennstromstärke der Lampe erreicht und überdies der beim Zündvorgang zwischen der Zündelektrode und der Kathode der Lampe fließende Strom vermittels des Widerstands im Zündstromkreis so festgelegt ist, daß beim Abschnellen der Zündelektrode von der Kathode der Zündlichtbogen zwischen beiden schon bei einem Abstand beider von höchstens 3 bis q. mm abreißt und den Hauptlichtbogen der Lampe in, der Gesamtzeit von höchstens o,i Sek. bei jeder Lampenstellung hervorruft. .
  • In der Zeichnung ist eine der Erfindung entsprechende Zündvorrichtung beispielsweise dargestellt,'und zwar in einem teilweise im Schnitt gezeichneten Aufriß.
  • Die positive Hauptelektrode der Lampe ist mit a, die negative Hauptelektrode mit b und .die Zündelektrode mit c bezeichnet. Die letztere ist leicht beweglich in einer Führung d gelagert und an einem Gestänge e befestigt. Das Gestänge e ist durch einen He= bel f 1 mit dem Anker f i eines Elektromagneten f verbunden, der .durch eine Schraubenfeder f$ in die gezeichnete Lage gezogen wird. An dem einen Ende des Hebels f1 ist ein Kolben g befestigt, der gut passend in einen. Zylinder g1 taucht, der an .seinem unteren Ende eine öffnung g2 hat. Die Zündelektrode c ist durch eine Leitung cl mit- der positiven Zuleitung der Lampe verbunden, wobei zwischen diese Zuleitung und die Zündelektrode ein Strombegreiizungswiderstand c2 geschaltet ist.
  • Wird bei dieser- Einrichtung die Lampe eingeschaltet, so zieht der Magnet f seinen Anker f2 an, wodurch die Zündelektröde.c-von der negativen Elektrode b abgezogen und so ein Lichtbogen gezogen wird, der sofort auf die positive Häuptelektrode a überspringt, wenn die Stromstärke im Zündstromkreis groß genug ist. Beim Zurückgehen des Ankers f2 in seine Anfangslage wird die Bewegung der Zündelektrode zum Schluß durch den Kolben g stark gedämpft, so daß die Zündelektrode nicht zu hart auf die negative Elektrode b aufsetzt.
  • Bei den der Erfindung entsprechenden Lampen ist es nicht notwendig, daß der Zündlichtbogen die Länge des Hauptlichtbogens erreicht, vielmehr setzt die Zündung schon ein, wenn der Lichtbogen die Länge von nur einigen - Millimetern hat. Die Erscheinung ist wohl .dadurch zu erklären, daß .bei genügend hoher Stromstärke die Elektronen (wenn auch mit Masse behaftet) kathodenstrahlartig ohne Rücksicht auf die -Lage der Hilfsanode- von der negativen -Elektrode abgeschleudert werden. Diese Elektronen treffen auf die Hauptanode auf, und es erfolgt hierdurch sofort die Zündung: Dieser Zündvorgang ist somit nicht zu vergleichen mit den bekannten Zündvorrichtungen bei Bogenlampen mit den gebräuchlichen niedrigen Stromstärken, bei denen zB., wie erwähnt, versucht wurde, den Lichtbogen dadurch zum Zünden zu bringen, daß vermittels einer Hilfselektrode der Lichtbogen nach her positiven Kohle gezogen wurde, auch nicht mit Anordnungen, bei denen bin Zündstab sich zwischen beide Kohlen legte, diese somit kurzschloß und beim Abheben durch Vereinigung der beiden hierbei ge@ildeten Lichtbogen die Zündung einleitete. Bei der erstgenannten bekannten Anordnung erfolgt die Zündung dadurch, daß der Hlfszündbogen so weit verlängert wird, bis -die Hauptanode , von dem Lichtbogen umspült wird und nun an der Stromleitung teilnimmt. Der Hilfszündbogen muß hierbei verhältnismäßig langsam, gebildet werden, da derselbe andernfalls abreißt, ohne daß er, die zum Zünden nötige Länge erreicht. Ganz anders bei der vorliegenden Erfindung. Beträgt z. B. der Abstand der, Hauptelektroden- 37 MM, so setzt die' Zündung. schon ein; wenn der Hilfslichtbogen erst eine Länge von beispielsweise i bis q. mm hat. Bedingung für das kathodenstrahlartige Herausschießen des negativen Lichtbogens ist eine bestimmte, genügend hohe Stromstärke. Diese hängt zum Teil ab von der -Natur des Elektrodenmaterials und zum Teil auch von:4der Entfernung der Hauptelektröden, denn j@ größer diese, um so kräftiger müssen die Elektronen abgeschleudert werden, damit -sie die-Anode mit genügender Geschwindigkeit erreichen. Beispielsweise-sei erwähnt, daß beire Vorhandensein einer spezifisch hochbelasteten; mit Leuchtzusätzen versehenen Kohleanode und einer Entfernung der -Elektroden von 37 mm die Stromstärke des Zündlichtbogens, bei der die neuartige Erscheinung Ach beobachtet werden konnte, ungefähr q.o Amp. betrug. Über diesem Wert setzte die Erscheinung immer ein, während unterhalb dieses Wertes die Zündung unsicher wunde und schließlich vollständig aufhörte: Die Zündstromstärke läßt sich durch den Widerstand auf das gewünschte Maß einstellen. Man kann diesen Widerstand auch weglassen, falls die dünne Zündelektrode, welche aus Kohle, Metall oder sonstigem 1eitfähiigem Material bestehen kann, schon ,genügend Widerstand besitzt. Im allgemeinen wird 'man die-Stromsfärke des Zündlicht-. bögens so einstellen, daß die normale Lampenstromstärke, tlie im allgemeinen wesentlch höher äls die. - öbenerwähnte geringste Zündstromstärke ist, nicht Überschritten wird. Da sich finit der neuen Anordnung, wie weiter unten ausgeführt wird, außerordentlich geringe =Zündzeiten erzielen lassen, so ist es auch möglich, statt des Widerstandes cz den Zündstromstoß - durch Anwendung einer Drtisselspüle-atuf das gewünschte Maß herabzud@izcken. 'Wird, wie im gezeichneten Beispiel_zur Betätigung der Bewegung der Zündelektrode ein Hauptstrommagnet verwendet, so genügt meist schon die- Selbstinduktion desselben, um die Zündstromstärke auf ein Maß herabzudrücken,' das unterhalb der Lampenstromstärke liegt. Der gefährliche Zündstromstoß, der bei einer Lampe von z. B. .45o Amp., bei der seither benutzten: Axt -der Zündung durch Berühren beider Elektroden das anderthalbfache der normalen Stromstärke und mehr betragen kann, fällt also bei der neuen Anordnung vollständig fort. Außerdem kann der positive Krater niemals durch Elektrodenberührung beschädigt werden. Auch eine Deformation des negativen Kraters ist nicht zu befürchten, da bei einer Lampe von z. B. 4o5 Arnp. die-Stromstärke des Zündlichtbogens erheblich unterhalb dieses Wertes liegen kann.: Mit der vorliegenden Anordnung ist es weiterhin möglich, außerordentlich kurze Zündzeiten zu erreichen. Da die Zündkohle nur sehr kurze Zeit Strom führt, ist es möglich, dieselbe sehr dünn und somit leicht zu wählen. Aus dem gleichen Grund sind besonders starke Stromzuführungen nicht erforderlich. Weiterhin kann die Kohle sehr leicht in den Führungen laufen. Das geringe Gewicht der Kohle und die leichte Beweglichkeit derselben lassen eine außerordentlich rasche Bewegung der Zündkohle zu, so daß die Zündzeiten auf o,2 bis o, i Sek. herabgedrückt werden können. Bei derartig kurzen Zündzeiten ist ein Abreißen des Lichtbogens während de's Betriebes kaum mehr bemerkbar. Es zeigt sich nur eine leichte Lichtschwankung. Es wird durch die neue Zündvorrichtung sqgar ermöglicht, unter Umständen den Scheinwerfer ohne Abschlußglas zu brennen, da beim Abreißen des Lichtbogens durch Windeinfluß die Neuzündung so schnell erfolgt, daß eine Störung kaum zu bemerken ist. Da bei derartig kurzen Zündzelten der Zündkohle eine außerordentlich rasche Bewegung erteilt werden muß, so sind besondere Vorkehrungen zu treffen, um ein zu starkes Auftreffen auf die Hauptelektrode zu vermeiden. Aus diesem Grund wird, wie bereits angeführt, die Geschwindigkeit der Zündkohle kurz vor dem Auftreffen auf die Elektrode stark vermindert. Das kann in verschiedener Weise geschehen. Wird die Zündkohle durch einen Magnet bewegt, so kann das Abbremsen der Geschwindigkeit z. B., wie gezeichnet, durch einen Luftpuffer bewirkt werden. Bei Bewegung der Zündkohle durch einen Elektromotor, kann durch eine Kurzschlußbremsung desselben die Geschwindigkeit plötzlich reduziert werden u. dgl. mehr.
  • Zweckmäßig wird man bei Scheinwerfern die Zündelektrode und das Betätigungsgestänge möglichst im Schattenbereich der -positiven Hauptelektrode anordnen, um so zusätzlichen störenden Lichtverlusten zu begegnen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Selbsttätige Zündeinrichtung für elektrische Gleichstrombogenlampen mit hochbelasteter als positive Hauptelektrode wirkender, stumpfwinklig zur Kathode angeordneter Dochtkohle (Effektkohle) und Beck Effekt und mindestens 5o Amp. Betriebsstromstärke sowie mehr 'als i a mm Abstand zwischen den Hauptelektroden, insbesondere für kippbar gelagerte Scheinwerfer; dadurch gekennzeichnet, daß die zum Zünden des Lichtbogens dienende, von der Kathode (b) winklig zur Achsrichtung der Kathode (b) abziehbar angeordnete und elektrisch leitend mit der positiven Stromzuleitung der Lampe verbundene Zündelektrode (c) vor und beim Zündvorgang nur die Ka= thode (b), nicht aber auch die Anode (a) der Lampe berührt, bei diesem Zündvorgang der die Hilfselektrode durchfließende Strom höchstens die Dauerbrennstromstärke der Lampe erreicht und überdies der beim Zündvorgang zwischen der Zündelektrode und der Kathode der Lampe fließende Strom vermittels des Widerstandes im Zündstromkreis so festgelegt ist, daß beim Abschnellen der Zündelektrode von der Kathode der Zündlichtbogen, zwischen. beiden schon bei einem Abstand beider von höchstens 3 bis q. mm abreißt und den Hauptlichtbogen der Lampe in der Gesamtzeit von höchstens o,i Sek. bei jeder Lampenstellung hervorruft. z. Zündeinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestänge (e, f 1) für die Zündelektrode (c) mit einer Dämpfungsvorrichtung, beispielsweise mit einem Puffer oder einer elektrischen Bremsung, ausgerüstet ist, die beim Zurückschnellen der Zündelektrode (c) deren Aufprall auf die Kathode (b) unschädlich macht.
DE1930729277D 1930-10-24 1930-10-24 Selbsttaetige Zuendeinrichtung fuer elektrische Gleichstrombogenlampen mit hochbelasteter als positive Hauptelektrode wirkender, stumpfwinklig zur Kathode angeordneter Dochtkohle (Effektkohle) und Beck-Effekt und mindestens 50 Amp Betriebsstromstaerke sowie mehr als 12 mm Abstand zwischen den Hauptelektroden, insbesondere fuer kippbar gelagerte Scheinwerfer Expired DE729277C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE969463C (de) * 1953-12-16 1958-06-04 Kinowerke Dresden Veb Kohlebogenlampe mit selbsttaetiger Zuendeinrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE969463C (de) * 1953-12-16 1958-06-04 Kinowerke Dresden Veb Kohlebogenlampe mit selbsttaetiger Zuendeinrichtung

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