DE72928C - Repetirmechanik für Pianinos - Google Patents

Repetirmechanik für Pianinos

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DE72928C
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pianinos
repeater
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repeater mechanism
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DENDAT72928D
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F. LINDNER in Dresden, Güterbahnhofstr
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
    • G10C3/16Actions
    • G10C3/24Repetition [tremolo] mechanisms

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Placing Or Removing Of Piles Or Sheet Piles, Or Accessories Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Zur Herbeiführung einer guten Repetition ist bei der vorliegenden Mechanik ein sogen. Repetirschenkel f angeordnet. Derselbe ist mit einer Achse 0 in der am Hammerstuhl D (Dockenbalken) befestigten Kapsel ρ drehbar gelagert. Die durch den Repetirschenkel f frei durchgehende Regulirschraube kann stellbar am äufsersten Ende des Kapsel ρ oder am Dockenbalken D eingeschraubt werden. Durch die Regulirung dieser Schraube wird dem Hammer nach erfolgtem Anschlag ein freier Rückfall zum Weiterklingen der Saiten ermöglicht. Ist nun diese Bewegung zurückgelegt, so fällt die Hammernufs an die löffelartige Verlängerung fl des Repetirschenkels und wird von letzterem durch die Kraft der durch die Schraube η verstellbaren Feder r so lange fest angehalten, bis die Taste losgelassen wird und der Haken der Stofszunge in die Hammernufs einfällt. . Durch das eigene Gewicht der beweglichen Theile und durch die rückwärts drückende Repetirfeder fällt die Mechanik geschlossen schnell zurück, wodurch es möglich wird, dafs schon bei Y3 Rückfall der Taste ein nächster Anschlag in kürzester Zeit mit Sicherheit erfolgen mufs.
Die winkelförmige Stofszunge k ist mit einer Durchbohrung für den Stiel des Fängers / versehen, welcher in die Kapsel m (Wippe) eingeschraubt ist.
Der Angriffspunkt des Tastenhebels auf die Wippe ist zwischen den Drehpunkt der letzteren und den Drehpunkt des Stöfsers gelegt. Die volle Kreisbogenlinie stellt die Bahn des Angriffspunktes der Taste nach vorliegender Anordnung dar, während die punktirte Linie die Bahn desselben bei der bisherigen Bauart zeigt. Durch diese Verlegung des Angriffspunktes wird der vordere Tastenhebelarm — ebenso wie bei Flügeln — erheblich länger, da der Dreh- oder Waagepunkt der Taste nach der Mechanik hin verschoben ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Repetirmechanik für Tasteninstrumente mit lothrechter Saitenlage (Pianinos), gekennzeichnet durch die Anordnung eines winkelförmigen Repetirschenkels (fj, welcher'mittelst seines löffelartigen Ansatzes (fl) den rückfallenden Hammer an dem Ansatz (e) der Hammernufs (g) sofort auffängt und ihn zum raschen Wiedereinlegen der Stofszunge für einen neuen Anschlag bereit hält, wenn auch die Taste erst einen' kleinen Theil ihres Rückweges gemacht hat.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT72928D Repetirmechanik für Pianinos Expired - Lifetime DE72928C (de)

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