DE729292C - Plattenschieber fuer Gasleitungen, insbesondere fuer Gichtgasleitungen - Google Patents

Plattenschieber fuer Gasleitungen, insbesondere fuer Gichtgasleitungen

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Publication number
DE729292C
DE729292C DEB189848D DEB0189848D DE729292C DE 729292 C DE729292 C DE 729292C DE B189848 D DEB189848 D DE B189848D DE B0189848 D DEB0189848 D DE B0189848D DE 729292 C DE729292 C DE 729292C
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DE
Germany
Prior art keywords
gate valve
knife gate
plate
pipes
frame
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Expired
Application number
DEB189848D
Other languages
English (en)
Inventor
Johann Hahn
Karl Weinel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Brassert & Co
Original Assignee
Brassert & Co
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B9/00Stoves for heating the blast in blast furnaces
    • C21B9/10Other details, e.g. blast mains
    • C21B9/12Hot-blast valves or slides for blast furnaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Sliding Valves (AREA)

Description

  • Plattemschieber für Gasleitungen, insbesondere fürs ichtgasleitungen
    Bei den bekannten Plattenschiebern für Gasleitungen, bei denen zwischen zwei Rohrleitungsenden eine mit einer Durchgangsöffnung versehene Absperrplatte verschiebbar ist, müssen Mittel vorgesehen werden, um die Rohrleitungsenden gegen die Platte anzudrücken und von ihr abzurücken. Das Andrücken der Rohrleitungsenden gegen die Platte erfolgt hierbei zu dem Zweck, ein Entweichen: des in der Rohrleitung geförderten Mittels in die Atmosphäre zu verhindern, während das Abrücken den Zweck hat, ein Verschieben, der Platte zu ermöglichen.
  • Dieses Andrücken und Abrücken der Rohrleitungs.enden gegenüber -der Schiebcrplatte kann nach. bekannten Vorschlägen von Hand oder mittels pneumatisch bzw. hydraulisch betriebener Druckzylinder erfolgen.
  • Des weiteren ist ein Plattenschieber be= kannt, bei welchem zwischen einem festen und einem beweglichen Rohrleitungsrahmen eine -Platte verschiebbar ist und die Bewegung des beweglichen Rohrrahmens gegen die Platte durch die Längenänderung von. temperaturveränderlichen Rohren erfolgt, die über Joche und Verbindungsstücke mit dein festen Rohrrahmen verbunden sind.
  • Wenn nun ein Heizmittel in die temperaturveränderlichen Rohre geleitet wird, dehnen sich diese infolge der hierdurch bewirkten Temperatursteigerung aus, so daß .das eine Rohrleitungsende von der Platte abgedrückt wird, die nunmehr versdhoben werden kann. Wenn die Schieberplatte sich dann wieder in der gewünschten Stellung befindet, wird ein Kühlmittel in die Rohre geleitet, was zur Folge hat, daß sich diese zusammenziehen und das Rohrleitungsende gegen die Schieberplatte angedrückt und dadurch die Ab- dichtung bewirkt wird.
  • Dieser Schieber hat nun den erheblichen Nachteil, d,aß die zum Ausschwingen der Schieberplatte erforderliche, für -einen bestimmten Temperaturunterschied berechnete Verschiebung zwischen dein einen Rohrleitungsende und der Schieberplatte bei einer durch die Betriebsverhältnisse bedingten Veränderung dieses Temperaturunterschiedes oft nicht mehr ausreicht, um dieses Ende genügend weit von der Schieberplatte abzuliegen, was dann zur Folge hat, daß letztere nur unter großen Schwierigkeiten oder überhaupt nicht mehr ausgeschwungen werden kann. Ist beispielsweise die Ausdehnung der temperaturveränderlichen Rohre für eine Dampftemperatur von .2oo@ C und eine Außentemperatur von 3o C, d. 1i. für einen Temperaturunterschied von 170 - (.` berechnet und ergibt sich bei diesem Temperaturtinter-.seliied eine für das Ausschwingen der Schieberplatte genügend weite Verschiebung zwischen dein einen Rohrleitungsencle und der Platte, so würde bei einer Erwärmung des Schiebers ini Betriebe auf beispielsweise i 5o' C diese Verschiebung nicht mehr hinreichend sein, weil der Teniperaturunt:rschied dann nicht mehr aoo - 30 - 1 70 - C, sondern nur mehr aoo - io = 5o=' C, d. h. weniger als 1i3 des für erforderlich festgestellten Temperaturunterschiedes beträgt.
  • Erfindungsgemäß kann <fieser Nachteil aber behoben werden, wenn bei einem Plattenschieber der vorstehend gekennzeichneten Art die Verbindungsstücke als Rohre mit Kühlwasserein- und -austrittsöftnungen, d. li. ebenfalls als temperaturveränderliche Rohre ausgebildet sind.
  • Durch diese Ausbildung wird die Möglichkeit geschaffen, einen Teil der temperaturveränderlichen Rohre finit einem Heizmittel und den anderen "feil gleichzeitig finit einem Kühlmittel zu beschicken, so daß fallweise der als günstigst erkannte Temperaturunterschied und somit auch das Maß des Abrückens des einen Rohrleitungsendes von der Schieberplatte mit Sicherheit erreicht werden kann, und zwar unabhängig von der Er wärmung des Schiebers im Betrieb.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführun;,'sbeispiele des Plattenschiebers g.mäli der I'rfindung dargestellt.
  • Es zeigen Abb. z den Schieber in teilweiser Ansicht und teilweisem Schnitt, Abb. -2 eine andere Ausführungsform in teilweiser Ansicht und teilweisetn Schnitt. Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie .-1-B der Abb. 2, und Abb.4 eine Endansicht.
  • M"ie die Abbildungen zeigen, sind die 1>°iden Rohrleitungsenden i und 2 durch die Schieberplatte 3 voneinander getrennt. Auf dem Leitungsende r sitzt. an eine Konipen ätionmembrane angeschlossen, der bewegy liche Rahmen ..1, während ein ähnlicher Ralinien 0 mit dem anderen Rohrleitungsende fest verbunden ist. Die Bewegung des Raltinetis 4 vermitte:n temperaturveränderliche Rohre 8, d, z-on denen die ersteren an dein festen Ralrmen () und die letzteren an dem beweglich:-n Rahmen 4. mit je einetn Ende angeschlossen sind. Die anderen Enden der Rohre S. 9 sind durch nuerhäupter io miteinander verbunden.
  • Inn halten Zustand der Rohre «-ir-d die Platte 3 eingeschwenkt und durch Anzielten der entsprechenden, auf den Rohren R sitzenden Muttern die Rahmen d., 0 mit ihren Dichtungsflächen ; dichtschließend gegen die Platt: geprellt. Die die Dichtungsflächen tragenden Sitze können hierbei auswechselbar sein. Soll die Platte 3 nun zum Schwenken freigegeben werden, 1ä ßt man heiklen Dampf aus einer Ringleitung und durch Öffnungen i t in die Rohre 8 eintreten und durch Austrittsöffnungen 12 entweichen. Gleicliz@itig wird kalte: Wasser durch Öffnungen 13 in die Rohre o geschickt und tritt durch Öffnungen rd aus: hierbei ziehen sich die Rohre y entgegen den Rohren 8 zusammen. Beide Bewegungen: die Ausdehnung der Rohre 8 und das Zusammenziehen der Rohre c) summieren sich, so daß starke Kräfte entstehen. die das Verschieben des betveglichen Rahmens .a. und die Freigabe der Schieberplatte 3 bewirken. Zum Andrücken der Rohrleitungsenden gegeit die Schieberplatte hat man lediglich die Dampfzufuhr zu den Rohren 8 abzustellen und gegebenenfalls noch Kühl«-ass,-r in (fiese Rohre einzuleiten.
  • Weil in Leitungen großer Durchmesser, beispielsweise in (richtgasleitungen, häufig Marke Schubkräfte auftreten, die die Be«-egutrgen des Schieber: hindern, «-irl für solche Fälle erfindungsgemä ß ein Schieb--r gemäß der Ausführun-sforin nach Abb. 2 vorges°hen. Die Druckentlastung der Scliieberplatte geschieht hier durch die Anordnung eines dritten Rahmens i 3, der «-ic der Rahmen t) fest mit seinem Rohrleitungsteil @-erbun-den ist. Stehbolzen ih sichern den gegenseitigen Abstand der Rahmen (i. r @, und zwar unter vollständiger I:ntl@istung des be«-eglichen Rahmenteils 1, der nunmehr- jederzeit leicht zur Platte hin und da%-on weg gescliohen «-erden kann. Im übrigen ist clie Ausbildung des Schieber: und insbesondere :eines teinperatutweränderlichen Teils die gleiche t wie diejenige des Schiebers nach Abb. 1.
  • Uni die Schieberplatte 3 ungehindert drehen zu können, ist die Scheibe i; vor^eselien. die da: Rohr h und die Stehbalzen iti trnifaßt, und auf clie die Platte 3 aufgebracht ist Der i Antrieb der Platte kann durch ein an ilireni Umfan;;- angreifen(les "Zahnrad 18 gesclielieri. Natürlich sind auch Abweichungen von der beschriebenen Bauart des erfindungsgemäßen Plattenschiebers möglich, ohne daß dadurch das Wesen der Erfindung berührt wird. So kann beispielsweise die Bewegung des verschieblichen Rahmens gegen die Schieberplatte, die bei den gezeichneten Schiebern an drei Stellen durch je ein aus drei Rohren bestehendes Rohrsystem bewirkt wird, auch nur von zwei Stellen aus erfolgen und jedes Rohrsystem auch aus einer anderen Anzahl als drei Rohren bestehen. Zum Erhitzen bzw. Abkühlen der Rohre läßt sich außer Dampf bzw. Wasser jedes andere gasförmige oder flüssige Mittel verwenden; außerdem kann die Erzeugung der Wärme noch durch elektrischen Strom erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Plattenschieber für Gasleitungen, insbesondere für Gichtgasleitungen, bei dem zwischen einem festen und einem beweglichen Rohrleitungsrahmen eine Schieberplatte verschiebbar ist und die Bewegung des beweglichen, Rohrrahmens gegen die Platte durch die Längenänderung von temperaturveränderlichen Rohren erfolgt, die über Joche und: Verbindungsstücke mit dem festen Rohrrahmen verbunden sind, dadurch: gekennzeichnet, daß die Verbindungsstücke (9) als Rohre mit Kühlwasserein- und -austrittsöffnungen (13, 1d.) ausgebildet sind. ?. Plattenschieber nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Rahmen (d.) zwischen zwei mit den Rohrleitungsenden fest verbundenen Rahmen (6, 15) sitzt, die durch Stehbolzen (16.) in ihrem gegenseitigen Abstand gehalten werden. 3. Plattenschieber nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß seine Platte um eine Scheibe (17) drehbar ist, die alle eine Drehung der Scheibe hindernden Teile (8, 16) umfaßt. . Plattenschieber nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die Dichtungsflächen (i) tragenden Sitze auswechselbar angeordnet sind.
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