DE729372C - Kuenstlicher Mahlstein - Google Patents

Kuenstlicher Mahlstein

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DE729372C
DE729372C DEB191482D DEB0191482D DE729372C DE 729372 C DE729372 C DE 729372C DE B191482 D DEB191482 D DE B191482D DE B0191482 D DEB0191482 D DE B0191482D DE 729372 C DE729372 C DE 729372C
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millstone
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Expired
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DEB191482D
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English (en)
Inventor
Albert Bruens
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ALBERT BRUENS
Original Assignee
ALBERT BRUENS
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  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Künstlicher Mahlstein Bei Mahlsteinen unterscheidet man auf der Mahlfläche Mahlbalken und Luftfurchen. Die Luftfurchen werden von Zeit zu Zeit finit Schlag- und Fräswerkzeugen nachgearbeitet; sie haben den Zweck, Luft von der Steininitte nach dem Umfang zu schaffen. Dadurch wird die Wärme, die beim Schroten und. Mahlen entsteht, teilweise abgeleitet.
  • Die bis jetzt bekannten Mahlsteine werden fast ausschließlich aus Körnungen hergestellt, die in einer Bindemasse aus Magnesit und Chlormagnesiumlauge eingebettet sind. Die aus Magnesit und Chlormagnesiumlauge bestehende Bindung hat gewisse Nachteile. Der größte 1\Tachteil besteht darin, daß die damit hergestellten Mahlsteine sich leicht glatt mahlen, wodurch erhöhte Reibungswärme und ein großer Kraftverbrauch entstehen.
  • Es sind bereits auch Mahlsteine i?ekannt, deren Mahlfläche aus ,abwechselnd aufeinanderfol.genden 1tahlbalken mit gebrannter Bindung und ungebrannten Luftfurchen besteht. Bei diesen Mahlsteinen wurde jedoch bisher nur eine hartgebrannte Bindung verwendet und die hartgebrannten Segmente haben, abgesehen von der wesentlich teueren Herstellung, sich in der Praxis nicht als besonders geeignet erwiesen. Versuche haben ergeben, daß die Mahlbahnen sich Blattschliffen. Diese Nachteile werden nun vermieden und durch die Erfindung wird ein Mahlstein geschaffen, dessen Mahlfläche abwechselnd aufeinanderfolgende ;Mahlbalken aus einer gebrannten Bindung und ungebrannte Luftfurchen aufweist, bei welchem erfindungsgemäß die Mahlbalken aus einer weichgebrannten Bindung, vorzugsweise aus einer Silikatbindung, bestehen, Für die Herstellung der Mahlbalken kann beispielsweise eine Kunstharzbindung, d)i,e bis etwa 2oo°, eine Sil-iI:atbindung, die biis etwa 25o° gebrannt wird, oder e:Ine andere weichgebrannte Bindung Anwendung finden.
  • Der erfindungsgemäße Mahlstein zeichnet sich durch größere Haltbarkeit und niedrigen Kraftverbrauch aus. So ergab beispielsweise ein Versuch folgende Werte: Es wurde Roggen so fein geschrotet, daß auf einem Sieb 6 D in 1171 (i ,02 mm I ichte -Maschenweite) nur io °/o Rückstand verblieb. Es ergaben sich für .den spezifischen Zerkleinerungsarbeitsaufwand folgende Werte: magnesitgebundene Steine i,4IcWh/ioolcg Roggen, hochgebrannte Steine 1,3 kW:hIioo lcg Roggen, weichgebrannte Silikatsteine i,or/kWh/ioo 1:g Roggen.
  • Zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind auf der Zeichnung schematisch dargestellt, und zwar zeigen: Abb. i einen Pfahlstein mit Strahlenschärfe und Abb. a einen Mahlstein mit gebogener Feldschärfe.
  • Die Mahl.ball:en a sind mit einer weichgebrannten Bindung hergestellt, dazwischen befinden sich dfenicht gebrannten Luftfurchen h.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Künstlicher Mahlstein, dessen --Ma lilfläche abwechselnd aufeinanderfolgende Mahlbalken aus einer gebrannten Bindung und ungebrannte Luftfurchen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Mahlbalken (a) aus einer weichgebrannten Bindung, vorzugsweise aus einer 5,ilikatbindung, bestehen.
DEB191482D 1940-08-14 1940-08-14 Kuenstlicher Mahlstein Expired DE729372C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0179041A3 (en) * 1984-10-19 1988-03-23 Yhtyneet Paperitehtaat Oy Jylhavaara Cutter segment

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