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Filmfördereinrichtung Die Erfindung bezieht sieh auf eine Filmfördereinrichtung
an Geräten derjenigen bekannten Gattung, bei der seine große gezahnte Fördertrommel
(mindestens 8 - Bild - Rolle) vorgesehen ist, wobei ein Sektor der Fördertrommel
zur Filmzuführung und der gegenüberliegende Sektor zur Filmabführung- verwendet
ist. Die Erfindung besteht in der Anwendung der Kombination zweier Merkmale bei
Geräten dieser bekannten Gättung. Diese beiden Merkmale, die für sich ebenfalls
bereits bekannt sind, sind folgentde: r. Die Abstände der Zähne der `Fördertrommel
sind ein ganzzahliges Vielfaches, vorzugsweise das Doppelte von den Abständen der
im Film für den Eingriff der Zähne vorgesehenen Löcher; 2. die der Fördertrommel
unmittelbar benachbarten Führungsmittel (Rollen, Zapfen) sind ortsfest in einem.das
leichte Einlegen des Films ermöglichenden Abstand vom Umfang der Fördertrommel angebracht.
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Der Vorteil, der mit der Erfindung erzielt wird, liegt in folgendem.
Weil die Fördertromm§l für doppelseitige Förderung benutzt ist, muß. der Bogen auf
der Fördertrommel, auf welchem der Film anliegt, verhältnismäßig klein gewählt werden.
Wenn weiter die Filmführungsmittel in an sich bekannter Weise in einem so großen
Abstand von der
Fördertrommel angeordnet sind, daß der Film in einfacher
Weise seitlich eingeschoben werden kann, so wird, gleicher Rollendurchmesser vorausgesetzt,
der auf der Fördertrommel für das Anliegen des Films zur Verfügung stehende Bogen
noch kleiner. Mit dieser Verkleinerun7 des Umschlingungsiiinkels des Films auf der
Fördertrommel wird aber die Gefahr des Ausspringens des Films infolge z. B. durch
Schrumpfung entstandener Unregelmäßigkeiten der Lochabstände erhöht. Die Anwendung
des an erster Stelle genannten Merkmals, nämlich des Weglassens von Zähnen auf der
Fördertrommel als Mittel zur Verminderung der Gefahr des Ausspringens, hat also
besondere Bedeutung gerade bei den Geräten der erläuterten Gattung, bei denen auch
das an zweiter Stelle genannte Merkmal, nämlich die Anordnung der Führungsmittel
in einem grö-. ßeren Abstand von der Fördertrommel, verwirklicht ist.
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Die Verminderung der Gefahr des Ausspringens des .Films durch Weglassen
von Zähnen auf der- Fördertrommel kommt wie folgt zustande. Wohl "erden -durch die
Verringerung der Anzahl der Zähne gegenüber den vorhandenen Löchern im Film die
zu übertragenden Kräfte auf weniger Angriffspunkte verteilt,, gleichen Trommeldurchmesser
vorausgesetzt, äber das Augspringen des Films durch schlechten Zahneinriff wird
verhindert, weil. ein nicht in ein' Zahnloch eingreifender Zahn den Film n'ur um
ungefähr den halben Winkel, gemessen am nächsten ordnungsmäßig eingreifenden Zahn,
hebt, als bei halb so großen Zahnabständen ein nicht in ein Zahnloch eingreifender
Film es tun würde. Bei halb so großem Zahnabstand ist ja auch die Filmlänge zwischen
dem richtig eingreifenden Zahn und dem z. B. wegen Filmschrumpfung nicht eingreifenden
und da-Jier den Film anhebenden benachbarten Zahn nur halb so groß. Durch den nicht
eingreifenden Zähn angehoben wird der Film aber in beiden Fällen um denselben Betrag,
nämlich um die Höhe dieses nicht eingreifenden Zahnes. Gleiches Anheben auf der
halben Filmlänge ergibt aber größere Steilheit, d. 1i. größere Gefahr des Abgleitens
des Films auch von dem benachbarten, noch richtig eingreifenden Zahn und- damit
die Gefahr des Einleitens des Ausspringens. Andererseits kann bei nicht genau sitzenden
Zahnlöchern bei einer bestimmten konstanten Durchzugskraft die zu übcrtvindende
Reibungskraft zur Aufdrückung des Films auf die schlecht eingreifend Z ,
en
ähne leichter aufgebracht teer den,' da die Zahl der schlecht eingreifenden Zähne
nur mehr halb so groß ist. auch die Schwingungszahl des Films sinkt durch die erfindungsgemäße
Maßnahme auf die Hälfte, so daß ein Minimum an --Filmbeanspruchung erreicht wird-Für
die allgemein gebräuchlichen Filmgeschwindigkeiten bei Schmalfilm hat sich die Halbierung
der Zähnezahl in bezug auf die Zahnlochzahl und eine bestimmte Mindestgröße (8-Bild-Rolle:;
der Fördertrommel am günstigsten erwiesen. Es ist jedoch durchaus denkbar, bei sehr
großen Fördertrommeln für Normalfilmgeräte das ganzzahl.ige Verhältnis Zähnezahl
zu Zähnezahl je Längseinheit noch kleiner zu machen.
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Es ist der Fall denkbar, daß ein Durchmesser . der Fördertrommel genügt,
bei dem nur die unbedingt notwendige Zahl von Zähnen in Eingriff ist, so daß von
dem Weglassen von Zähnen abgesehen werden kann; die Bauart nach der Erfindung bedeutet
also in diesem Fall keinen Vorteil. hinsichtlich der Verminderung der Gefahr des
Ausspringens. Es kommen aber Fälle vor, bei denen sich aus anderen Gründen die Wahl
einer Fördertrommel von besonders großem Durchmesser empfiehlt, wenn diese Fördertrommel
für die Hinundrückförderung des Films benutzt werden soll. Z. B. können der Fördertrommel
benachbarte Schleifen nicht beliebig nahe aneinandergedrückt werden, wenn zwischen
ihnen, wie bei dem weiter unten besprochenen Beispiel, -ein zur Schleifenführung
benutztes Gehäuse angeordnet ist, in welchem eine optische Ablenkeinrichtung o.
dgl. untergebracht ist. Auch kann z. B. die Unterbringung eines besonderen Greifers
oder zugehöriger Antriebsglieder zwischen den der Fördertrommel benachbarten- Schleifen
eine Fördertrommel großen Durchmessers bedingen, wenn diese Fördertrommel gleichzeitig
zur Hinundrückförderung des Films benutzt ist. In allen solchen Fällen ergibt die
Bauart nach der Erfindung die erläuterten Vorteile.
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In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Filmfördereinrichtung
schematisch dargestellt.
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Die Fördertrommel t ist in bezug auf das Bildfensterb derart angeordnet,
daß jeweils ein Sektor z der Filmzuführung, der gegenüberliegende Sektor a der Filmabführung
dient, wobei zweckmäßig erweise eine beide Filmlaufrichtungen in gleicher Art ermöglichende
symmetrische Anordnung vorgesehen ist. Zwischen Filmaufwickelrolle x und Abwickelrolle
y einerseits und Fördertrommel t andererseits ist je eine um eine feste Achse drehbare
Ablenkrolle r für den Film f vorgesehen. Die beiden Führungszapfen >> und ein zwischen
diesen angeordneter Führungsteil mit zwei Führungsflächen c sind ortsunveränderlich
am Gerät befestigt. Das Einlegen des Films f in die Fördereinrichtung erfolgt bei
dem gewählten Ausführungsbeispiel von
der freien Seite. Da keine
federnden Filmandruckrollen oder abklappbare Haltevorrichtungen notwendig süid,
kann das Einlegen sehr handlich und rasch erfolgen. An der Fördertrommel t kann
man Antriebsscheiben für die Fihnaufwickelrolle x und für die Abwickelrolle y anbringen.