DE729582C - Filmfoerdereinrichtung - Google Patents

Filmfoerdereinrichtung

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Publication number
DE729582C
DE729582C DEB186553D DEB0186553D DE729582C DE 729582 C DE729582 C DE 729582C DE B186553 D DEB186553 D DE B186553D DE B0186553 D DEB0186553 D DE B0186553D DE 729582 C DE729582 C DE 729582C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film
conveyor drum
conveyor
teeth
drum
Prior art date
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Expired
Application number
DEB186553D
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Jauch
Karl Nagel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
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Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DEB186553D priority Critical patent/DE729582C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE729582C publication Critical patent/DE729582C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/18Motion-picture cameras

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Advancing Webs (AREA)

Description

  • Filmfördereinrichtung Die Erfindung bezieht sieh auf eine Filmfördereinrichtung an Geräten derjenigen bekannten Gattung, bei der seine große gezahnte Fördertrommel (mindestens 8 - Bild - Rolle) vorgesehen ist, wobei ein Sektor der Fördertrommel zur Filmzuführung und der gegenüberliegende Sektor zur Filmabführung- verwendet ist. Die Erfindung besteht in der Anwendung der Kombination zweier Merkmale bei Geräten dieser bekannten Gättung. Diese beiden Merkmale, die für sich ebenfalls bereits bekannt sind, sind folgentde: r. Die Abstände der Zähne der `Fördertrommel sind ein ganzzahliges Vielfaches, vorzugsweise das Doppelte von den Abständen der im Film für den Eingriff der Zähne vorgesehenen Löcher; 2. die der Fördertrommel unmittelbar benachbarten Führungsmittel (Rollen, Zapfen) sind ortsfest in einem.das leichte Einlegen des Films ermöglichenden Abstand vom Umfang der Fördertrommel angebracht.
  • Der Vorteil, der mit der Erfindung erzielt wird, liegt in folgendem. Weil die Fördertromm§l für doppelseitige Förderung benutzt ist, muß. der Bogen auf der Fördertrommel, auf welchem der Film anliegt, verhältnismäßig klein gewählt werden. Wenn weiter die Filmführungsmittel in an sich bekannter Weise in einem so großen Abstand von der Fördertrommel angeordnet sind, daß der Film in einfacher Weise seitlich eingeschoben werden kann, so wird, gleicher Rollendurchmesser vorausgesetzt, der auf der Fördertrommel für das Anliegen des Films zur Verfügung stehende Bogen noch kleiner. Mit dieser Verkleinerun7 des Umschlingungsiiinkels des Films auf der Fördertrommel wird aber die Gefahr des Ausspringens des Films infolge z. B. durch Schrumpfung entstandener Unregelmäßigkeiten der Lochabstände erhöht. Die Anwendung des an erster Stelle genannten Merkmals, nämlich des Weglassens von Zähnen auf der Fördertrommel als Mittel zur Verminderung der Gefahr des Ausspringens, hat also besondere Bedeutung gerade bei den Geräten der erläuterten Gattung, bei denen auch das an zweiter Stelle genannte Merkmal, nämlich die Anordnung der Führungsmittel in einem grö-. ßeren Abstand von der Fördertrommel, verwirklicht ist.
  • Die Verminderung der Gefahr des Ausspringens des .Films durch Weglassen von Zähnen auf der- Fördertrommel kommt wie folgt zustande. Wohl "erden -durch die Verringerung der Anzahl der Zähne gegenüber den vorhandenen Löchern im Film die zu übertragenden Kräfte auf weniger Angriffspunkte verteilt,, gleichen Trommeldurchmesser vorausgesetzt, äber das Augspringen des Films durch schlechten Zahneinriff wird verhindert, weil. ein nicht in ein' Zahnloch eingreifender Zahn den Film n'ur um ungefähr den halben Winkel, gemessen am nächsten ordnungsmäßig eingreifenden Zahn, hebt, als bei halb so großen Zahnabständen ein nicht in ein Zahnloch eingreifender Film es tun würde. Bei halb so großem Zahnabstand ist ja auch die Filmlänge zwischen dem richtig eingreifenden Zahn und dem z. B. wegen Filmschrumpfung nicht eingreifenden und da-Jier den Film anhebenden benachbarten Zahn nur halb so groß. Durch den nicht eingreifenden Zähn angehoben wird der Film aber in beiden Fällen um denselben Betrag, nämlich um die Höhe dieses nicht eingreifenden Zahnes. Gleiches Anheben auf der halben Filmlänge ergibt aber größere Steilheit, d. 1i. größere Gefahr des Abgleitens des Films auch von dem benachbarten, noch richtig eingreifenden Zahn und- damit die Gefahr des Einleitens des Ausspringens. Andererseits kann bei nicht genau sitzenden Zahnlöchern bei einer bestimmten konstanten Durchzugskraft die zu übcrtvindende Reibungskraft zur Aufdrückung des Films auf die schlecht eingreifend Z , en ähne leichter aufgebracht teer den,' da die Zahl der schlecht eingreifenden Zähne nur mehr halb so groß ist. auch die Schwingungszahl des Films sinkt durch die erfindungsgemäße Maßnahme auf die Hälfte, so daß ein Minimum an --Filmbeanspruchung erreicht wird-Für die allgemein gebräuchlichen Filmgeschwindigkeiten bei Schmalfilm hat sich die Halbierung der Zähnezahl in bezug auf die Zahnlochzahl und eine bestimmte Mindestgröße (8-Bild-Rolle:; der Fördertrommel am günstigsten erwiesen. Es ist jedoch durchaus denkbar, bei sehr großen Fördertrommeln für Normalfilmgeräte das ganzzahl.ige Verhältnis Zähnezahl zu Zähnezahl je Längseinheit noch kleiner zu machen.
  • Es ist der Fall denkbar, daß ein Durchmesser . der Fördertrommel genügt, bei dem nur die unbedingt notwendige Zahl von Zähnen in Eingriff ist, so daß von dem Weglassen von Zähnen abgesehen werden kann; die Bauart nach der Erfindung bedeutet also in diesem Fall keinen Vorteil. hinsichtlich der Verminderung der Gefahr des Ausspringens. Es kommen aber Fälle vor, bei denen sich aus anderen Gründen die Wahl einer Fördertrommel von besonders großem Durchmesser empfiehlt, wenn diese Fördertrommel für die Hinundrückförderung des Films benutzt werden soll. Z. B. können der Fördertrommel benachbarte Schleifen nicht beliebig nahe aneinandergedrückt werden, wenn zwischen ihnen, wie bei dem weiter unten besprochenen Beispiel, -ein zur Schleifenführung benutztes Gehäuse angeordnet ist, in welchem eine optische Ablenkeinrichtung o. dgl. untergebracht ist. Auch kann z. B. die Unterbringung eines besonderen Greifers oder zugehöriger Antriebsglieder zwischen den der Fördertrommel benachbarten- Schleifen eine Fördertrommel großen Durchmessers bedingen, wenn diese Fördertrommel gleichzeitig zur Hinundrückförderung des Films benutzt ist. In allen solchen Fällen ergibt die Bauart nach der Erfindung die erläuterten Vorteile.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Filmfördereinrichtung schematisch dargestellt.
  • Die Fördertrommel t ist in bezug auf das Bildfensterb derart angeordnet, daß jeweils ein Sektor z der Filmzuführung, der gegenüberliegende Sektor a der Filmabführung dient, wobei zweckmäßig erweise eine beide Filmlaufrichtungen in gleicher Art ermöglichende symmetrische Anordnung vorgesehen ist. Zwischen Filmaufwickelrolle x und Abwickelrolle y einerseits und Fördertrommel t andererseits ist je eine um eine feste Achse drehbare Ablenkrolle r für den Film f vorgesehen. Die beiden Führungszapfen >> und ein zwischen diesen angeordneter Führungsteil mit zwei Führungsflächen c sind ortsunveränderlich am Gerät befestigt. Das Einlegen des Films f in die Fördereinrichtung erfolgt bei dem gewählten Ausführungsbeispiel von der freien Seite. Da keine federnden Filmandruckrollen oder abklappbare Haltevorrichtungen notwendig süid, kann das Einlegen sehr handlich und rasch erfolgen. An der Fördertrommel t kann man Antriebsscheiben für die Fihnaufwickelrolle x und für die Abwickelrolle y anbringen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Filmfördereinrichtung an Geräten mit großer gezahnter Fördertrommel (mindestens 8-Bild-Rolle), wobei ein Sektor der Fördertrommel zur Filmzuführung und der gegenüberliegende Sektor zur Filmabführang verwendet ist, gekennzeichnet durch die Vereinigung der folgenden beiden Merkmale r. Die Abstände der Zähne der Fördertrommel(1) .sind ein ganzzahliges Vielfaches, vorzugsweise das Doppelte von den Abständen der irn Film(/) für den Eingriff .der Zähne vorgesehenen Löcher. z. Die der Fördertrommel (t) unmittelbar benachbarten Führungsmittel (RollenY, Zapfen) .sind ortsfest in einem das leichte Einlegen des Films @ermöglichenden Abstand vom Umfange der Fördertrommel angebracht.
DEB186553D 1939-03-05 1939-03-05 Filmfoerdereinrichtung Expired DE729582C (de)

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DE729582C true DE729582C (de) 1942-12-18

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ID=7010272

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DE (1) DE729582C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1285299B (de) * 1965-09-29 1968-12-12 Kenner Products Company Filmprojektor

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1285299B (de) * 1965-09-29 1968-12-12 Kenner Products Company Filmprojektor

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