DE7300743U - Schmiervorrichtung für die Druckdrähte in Mosaik-Druckköpfen - Google Patents

Schmiervorrichtung für die Druckdrähte in Mosaik-Druckköpfen

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DE7300743U
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Firma 9. Januar 1973
WALTHER - BÜROMASCHINEN GMBH
7921 GERS'IETTLN / WÜRTT.
Schmiervorrichtung für die Druckdrähte in Mosaik-Druckk^pfen
Die Neuerung bezieht sich auf eine Sc'tnäervorrichtung zum ölen für die Druckdrähte in Mosaik-Druckköpfen, wobei die Druckdrähte in rohrförmigen Führungen gleiten bzw. nelonert sind.
Nach einem bekannten Druckkopf ist zum ölen der Druckdrähte ein Docht vorgesehen, welcher mit einem Ende in ein ölbad taucht, um das Öl anzusaugen und an die durch den Docht hindurchgeführten Druckdrähte wieder abzugeben. Diese Ausführungsweise wirkt sich jedoch insofern nachteilig aus, als zum Auswechseln des Dochtes die Druckdrähte ausgebaut werden müssen, was einem kompletten Auseinandernehmen des Druckkopfes gleichkommt. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß der Mosaik-Druckkopf immer nur in einer vorbestimmten horizontalen Lage gehalten werden muß, um ein Auslaufen des Öles aus dem Ölbehälter zu verhindern.
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In einer weiteren ÄusTünrungsart iei zur Scnmioxwuy Fuhrung dienenden Drahtwendeln und daraus austretenden Druckdrähte eine sog. Fettkammer vorgesehen, wobei die Druhtwendeln keine Kapillarwirkung ausüben und folglich kein Schmierfett auf die ganze Länge der Drähte in die Drahtwendeln eindringt, sondern lediglich die vorderen Fuhrungen der Druckdrähte des Mosaik-Druckkopfes zwischen den Enden der Drahtwendeln und dem FUhrungsmundstUck geschmiert werden, so daß die Druckdrähte praktisr'i trocken in den Drrhtwendeln gleiten, was wiederum zu Funktionsstörungen Anlaß gibt.
D_c: Aufgabe und der Zweck der Neuerung wird nun darin gesehen, die genannten Nachteile zu vermeiden und eine Schmiervorrichtung in einem Druckkopf vorzuschlagen, bei welchem die ölspeichernden Teile im fertig montierten Zustand eingeführt werden können und austauschbar sind, ohne den Druckkopf auseinanderzunehmen zu müssen, wobei das Cl einwandfrei in alle Lagerstellen gelangt, so daß der Druckkopf in jeder Arbeitslage funktionsfähig arbeiten kann.
Dies wird noch dem kennzeichnenden Teil der Ansprüche erreicht»
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der in den Zeichnungen
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dargestellten Ausfuhrungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 die Draufsicht auf eine Mosaik-Druckkopfhälfte,
Fig. 2 einen Teillängsschnitt der Mosaik-Druckkopfhälfte in Pfeilrichtung A-A nach der Fig. 1,
Fig. 3 eine vergrößerte Teilschnittdarstellung in Pfeilrichtung B-B nach der Fig. 1,
Fig. 4 die Drafsicht auf die an sich gleiche Mosaik-Druckkopfhälfte in einer weiteren Ausführungsart der Schmiervorrichtung,
Fig. 5 einen Teillängsschnitt der Mosaik-Druckkopfhälfte in Pfeilrichtung C-C nach der Fig. 4,
Fig. 6 ein für das ölen vorgesehener Filzstreifen.
Gemäß den Figuren 1 und 2 sind bei einem Mosaik-Druckkopf bekannter Bauart in einer Gehäusehälfte 1 segmentartig die Antriebsmagnete angeordnet, welche mit den durch die rohrförmigen Drahtführungen zum Führungsmundstück 4 geführten Druckdrähte 5 fest verbunden sind.
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Zum Ölen der Druckdrähte wird zwischen letztere, die eine Ausnehmung 1' aufweisende Gehäusehäifte 1, den An lilebsinuynccen 2 und den Drahtführungen 3 ein Filzstreifen 6 hinterlegt, der auch nachträglich mit Öl getränkt werden kann, so daß das öl vom Filzstreifer, an die zwischen den Antriebsmagneten und den Drahtführungsenden 7 freiliegenden Druckdrähte abgegeben wird, wobei vorteilhafterweise ein weiches Filzmaterial zur Anwendung gelangt, welches des erforderlichen Kontaktes wegen an den Druckdrähten 5 anliegt, ohne jedoch die Druckdrähte in ihren Drahtführungen 3 festzuklemmen. Hierbei ist zwischen den Druckdrähten 5 und dem Innenmantel der Drahtführung 3, wie in Fig. 3 dargestellt, als Passungsspiel ein Luftspalt 8 vorgesehen, welcher als Kapillare wirkt und das Öl ansaugt, bis ein hydrostatisches Gleichgewicht hergestellt ist, d.h., bis Her Ölfilm durch die gesamte Länge der Drahtführung 3 verläuft. Wahrend der Hubbewegung der Druckdrähte 5 beim Druckvorgang und infolge der Massenträgheit beim Druckaufschlag der Druckdrähte werden Ölpartikel in Richtung auf das Führungsmundstück 4 mitgerissen, wodurch etwa eingedrungener Schmutz und/oder Abrieb, welcher ohnehin durch das ölen wesentlich vermindert ist, herausgeschwemmt wird. Auf diese Weise wird in praxisnaher Anlehnung die Gefahr des Blockierens der Druckdrähte infolge Trockenabriebs gegenüber bekannten Ausführungsarten sicher verhindert.
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Eine weitere dem gleichen Zweck dienende FilzmaterialausfUhrung ist nach den Fig. 4, 5 und 6 des Neuerungsvorschlages aufgezeigt. Hiernach ist ein Filzstreifen 9 vorgesehen, der eine rechteckige Querschnittsform aufweist und in einer Längsseite mit Einschnitten 10 für jeden Druckdraht versehen ist. Der mit öl getränkte und nach Fig. 5 in das Mosaik-Druckwerk eingelegte Filzstreifen 9 klemmt dabei derart zwischen den Antriebsmagneten 2 und den Drahtführungsenden 7, daß sich die in diesem Bereich nicht geführten Druckdrähte 5 in den Einschnitten 10 des Filzstreifens 9 reibend bewegen und auf diese Weise das öl an die Druckdrähte 5 abgegeben und auch hierbei in der* als Kapillare wirkenden Luftspalt 8 aufgenommen wird.
- SchutzansprUche - 6 -
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Claims (4)

SchutzansprUche
1. Schmiervorrichtung zum Ölen für die Druckdrähte in Mosaik-Druckköpfen, wobei die Druckdrähte in rohrförmigen Führungen gleiten bzw. gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäusehälfte (l) eine Ausnehmung (l1) aufweist, in der ein ölgetränkter Filz (6) einlegbar ist, wobei die Druckdrähte (5) von dem Magneten (2) kommend hindurchfuhren und deren Drahtführungsondei (7) zum Zwecke der ölaufnahme hineinragen.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,- OaB die DrahtfUh.rungen (3) magnetseitig derart gekürzt sind, dcß zwischen den Antriebsmagneten (2) und den Drahtführungsenden (7) der vorzugsweise weiche Filzstreifen (6) an den Druckdrähten (5) anliegt.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß der Filzstreifen (9) zwischen den Magneten (2) und den Drahtführungsenden (7) über die Druckdrähte (5) gelegt ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Filzstreifen (9) rechteckigen Querschnitt aufweist und in einer Längsseite für jeden Druckdraht (5) ein Einschnitt (lO) angeordnet ist.
DE7300743U Schmiervorrichtung für die Druckdrähte in Mosaik-Druckköpfen Expired DE7300743U (de)

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DE7300743U true DE7300743U (de) 1973-04-05

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3031855A1 (de) * 1979-09-03 1981-03-12 Nippon Telegraph & Telephone Public Corp. Druckkopf.
DE3922993A1 (de) * 1989-07-10 1991-01-24 Mannesmann Ag Matrixdruckkopf

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3031855A1 (de) * 1979-09-03 1981-03-12 Nippon Telegraph & Telephone Public Corp. Druckkopf.
DE3922993A1 (de) * 1989-07-10 1991-01-24 Mannesmann Ag Matrixdruckkopf

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