DE730168C - Gasturbine mit Gleichdruckverbrennung - Google Patents

Gasturbine mit Gleichdruckverbrennung

Info

Publication number
DE730168C
DE730168C DEA68608D DEA0068608D DE730168C DE 730168 C DE730168 C DE 730168C DE A68608 D DEA68608 D DE A68608D DE A0068608 D DEA0068608 D DE A0068608D DE 730168 C DE730168 C DE 730168C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
turbine
propellant
gas turbine
inlet
combustion
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA68608D
Other languages
English (en)
Inventor
Alf Lysholm
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Milo AB
Original Assignee
Milo AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Milo AB filed Critical Milo AB
Priority to DEA68608D priority Critical patent/DE730168C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE730168C publication Critical patent/DE730168C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C3/00Gas-turbine plants characterised by the use of combustion products as the working fluid
    • F02C3/14Gas-turbine plants characterised by the use of combustion products as the working fluid characterised by the arrangement of the combustion chamber in the plant
    • F02C3/145Gas-turbine plants characterised by the use of combustion products as the working fluid characterised by the arrangement of the combustion chamber in the plant the combustion chamber being in the reverse flow-type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Description

  • Gasturbine mit Gleichdruckverbrennung Die Erfindung betrifft eine Gasturbine mit Gleichdruckv erbrennung, welche mit Antriebstemperaturen des Treibmittels von mindestüns 527° C arbeitet. Vorzugsweise betrifft die Erfindung solche Turbinen, die mit einem verhältnismäßig niedrigen Anfangs-'druck, etwa ¢ bis io atü, arbeiten. Soweit bisher Vorschläge zur Benutzung von voll beaufschlagten Axialturbinen für Betrieb mit Gleichdruckverbrennung bekanntgeworden sind, lehnen sich diese Vorschläge hinsichtlich der Ausbildung der Axialturbinen im wesentlichen an die bekannten Vorbilder des Dampfturbinenbaues an. Indessen sind die axialen Dampfturbinen, selbst wenn sie für den Dampfbetrieb günstige Ergebnisse zeitigen, für die Durchführung des Gleichdruckverbrennungsv erfahrens für Gasturbinen nicht brauchbar.
  • Die Erfindung bezweckt, eine Gasturbine mit Gleichdruckv erbrennung zu schaffen, bei der die besonderen Voraussetzungen des Betriebes darin liegen, daß die Eintrittstemperaturen des Treibmittels bei mindestens 527° C und verhältnismäßig niedrigen Anfangsdrücken liegen. Hinsichtlich dieser beiden Bedingungen unterscheidet sich grundsätzlich das zur Durchführung zu bringende Gleichdruckverbrennungsverfahren von dem Dampfturbinenbetriebsverfahren insofern, als hier wesentlich geringere Anfangstemperaturen und wesentlich höhere Anfangsdrücke des Dampfes üblich sind. Die Lösung der Aufgabe einer zur Durchführung des Gleichdruckverbrennungsverfahrens geeigneten voll beaufschlagten und axial durchströmten Gasturbine erfolgt gemäß der Erfindung dadurch, daß der voll beaufschlagte mittlere Laufschaufeldurchmesser an der Eintrittsseite der Turbine so klein gewählt ist, daß die Umfangsgeschwindigkeit der Laufschaufeln den Wert von etwa ioo m/s erhält, und bei welcher sowohl der Außendurchmesser des Laufschaufelträgers als auch der mittlere Laufschaufeldurchmesser von der Eintrittsseite zur Austrittsseite hin ständig zunehmen und die wirksame Laufschaufellänge auf der Eintrittsseite wenigstens io, vorzugsweise 15 bis 2o % des mittleren Laufschaufeldurchmessers beträgt.
  • Bei Innehaltung der relativ niedrigen Umfangsgeschwindigkeit ist es möglich, die Laufschaufelbeanspruchungen trotz der hohen Eintrittstemperaturen des Treibmittels innerhalb der Grenzen zu halten, die mit üblichen Baustoffen beherrschbar sind. Die Vorschrift, den mittleren Laufschaufeldurchmesser so gering wie möglich zu machen, ist für Axialdampfturbinen nicht so zwingend, da diese ja mit wesentlich geringeren Eintrittstemperaturen ,und deiiigemäß auch geringen Baustoffbeanspruchungen arbeiten. .
  • Wird gemäß der Erfindung die Bauschaufellänge mit wenigstens 1o, vorzugsweise 15 bis 20 °%o des mittleren Laufschaufeldurchinessers bestimmt, dann ergibt sich eine Laufschaufelbauart, die bisher im Danipfturbinenbau nicht angewendet worden ist. Vielmehr waren hier bei Turbinen mit von der Eintrittsseite nach <lern Auslaß ztt ständig zunehmendem Durchmesser die Laufschaufellängen bei voll beaufschlagten Turbinen gewöhnlich mit 2 bis .I °1o des mittleren Laufschaufeldurchmessers bestimmt. Diese geringe Laufschaufellänge ist bei Dampfturbinen durchaus zulässig. da ja wegen der relativ geringen Anfangstemperaturen im Dampfturbinenbetrieb die Spiele so gering werden, daß derartig kurze Laufschaufeln hinsichtlich der Undichtigkeitsverluste unbedenklich sind. Wollte man aber diese im Dampfturbinenbau übliche Bauart im Gleichdruckverbrennungsverfahren bei Gasturbinen anwenden, so würden sich infolge der wesentlich höheren Eintrittstemperaturen Spiele von solcher Größe ergeben, tlaß die daraus entstehenden Undichtigkeitsverluste die Erreichung eines praktisch brauchbaren thermodvnamischen Wirkungsgrades in der Axialturbine ausschließen müßten. Wird dagegen gemäß der Erfindung bei einer voll beaufschlagten Axialturbine die Regel angewendet, die Laufschaufellänge auf der Eintrittsseite mit wenigstens i o, insbesondere i 5 bis 2o o'o des mittleren Laufschaufeldurchinessers zu bemesseil, so ergibt sich eine Bauart, welche für den Gasturbinenbetrieb besonders günstig ist. und zwar aus folgenden Gründen: Wird die Laufschaufel verhältnismäßig lang, so wird sie mit zunehmender Länge unempfindlicher gegen Undichtigkeitsverluste. Diese Unempfindlichkeit erlaubt aber, größeres Spiel -zwischen Laufschaufeln und Gehäuse oder Leitschaufeln -zuzulassen, und das ist insofern gerade für den Gasturbinenbau entscheidend, als dieses größere Spiel größere Kriechungen zuläßt, die bei den hohen Eintrittstemperaturen des Gleichdruckverbrennungsverfahrens unvermeidbar sind, sofern man die Turbine finit ausreichendem tlierino-(lvnatnischem Wirkungsgrad betreiben will.
  • Die Lehre, den Durchmesser der Eintrittslaufschaufelkränze so gering wie möglich zu bemessen, steht finit den Erfahrungen des Dampfmaschinenbaues zwar in :einem Widerspruch; denn bei voll beaufschlagten Dampfturbinen führt wegen der Berücksichtigung der Parsonschen Kennzahl die `Fahl eines kleinen, mittleren Laufschaufeldurchniessers im Eintritt zu einer unzulässigen Vermehrung der Stufenzahlen, also zu Baulängen, die, wie die ersten Parsonturbinen lehren, deren Durchmesser itii Eintritt bekanntlich gering war, unbrauchbare Axialturbinenbauarten ergeben. Sprechen also diese Erfahrungen des Dampfmaschinenbaues an sieh gegen die Wahl zu kleiner Eintrittsraddurchmesser, so ergibt die nähere Überlegung. daß gegen die Anwendung dieser geringen Eintrittsdurchmesser bei Gasturbinen keine Bedenken bestehen, und zwar deshalb nicht, weil, besonders wenn die Turbine in niedrigen Anfangsdruckgebieten arbeitet, das Gefälle innerhalb der Turbine verhältnismäßig gering, jedenfalls viel geringer ist als in einer Dampfturbine. Das steht auch im Zusammenhang damit, daß das Treil)-mittel einer solchen Gasturbine, niinlich Brenngase, eine wesentlich geringere spezifische Wärme hat als das Betriebsmittel der Dampfturbine, dessen spezifische @N'ärine etwa doppelt so groß ist. Infolgedessen ist der Temperaturabfall in den einzelnen Stufen der Gasturbine ein wesentlich größerer als in der Dampfturbine, so <1a1 die Wahl des kleinen Eintrittsraddurchmessers, der bei der Dampfturbine zu unbrauchbaren Baulängen führt, bei der Gasturbine mit Gleichdruckverbrennung diesen Übelstand nicht mit sich bringen kann, so daß also eine solche Gasturbine, obgleich siemit kleinemEintrittsraddurchrnesser gebaut ist, nicht zu unbrauchbaren Baulängen führen kann.
  • Der geringe, mittlere Laufschaufeldurchinesser an der Eintrittsseite der Gasturbine bedingt auch, daß die Turbinenwelle nahe an die heiße Eintrittsseite herankommt, so daß die Welle schnell erwärmt wird. was wegen der Erreichung einer möglichst gleichmäßigen Wärmeausdehnung aller Bauteile gerade für den hohen Temperaturbereich der Gasturbine im Interesse der Herabsetzung des Spieles anzustreben ist.
  • Bei Gasturbinenanlagen, in denen eine möglichst weitgehende Ausnutzung des verfügbaren Wärmegefälles durchgeführt werden :oll. wird zweckmäßig das Verhältnis von Laufschaufellänge zu mittlerem Laufschaufeldurchmesser etwa ebenso groß gehalten wie an der T:intrittsseite, derart. <laß die Laufschaufellängen io, insbesondere 15 bis 200'o der ständig wachsenden mittleren Laufschaufeldurchmesser betragen.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt.
  • Es zeigen: Fig. i eitlen halben Axialschnitt durch eine hr'eiselverdichteraxialturbinengruppe, Fig.2 eine Stirnansicht der Turbine. von der Auspuffseite gesehen.
  • In einem gemeinsamen Gehäuse liegen ein `'erdichten rl und eine Axialturbine B. beide auf derselben Welle. Die Welle ist eine Hohlwelle, die aus mehreren Rohrteilen besteht, die durch die Verbindungen i, 2 miteinander verbunden und beiderseits in Endlagern 3 und 4. gelagert sind. Zur Unterstützung der Welle in der Mitte ist ferner noch ein' Zwischenlager 5 vorgesehen.
  • Der Verdichter saugt die bei 6 eintretende Luft an und verdichtet sie auf beispielsweise. 3 atü. Die verdichtete Luft tritt am Ende des Verdichters durch den Ringspalt 7 aus, geht in Richtung des Pfeiles um die Brennkammer 8 herum nach hinten, um durch die Öffnung 9 in das Innere der Brennkammer einzutreten. Dieser ist eine Mehrzahl von Trichtern i o vorgeschaltet, durch deren Öffnung i i ein Hauptluftstrom eintritt, in den mittels einer Anzahl gleichmäßig über den Umfang verteilter Düsen 12 Brennstoff, z. B. Rohöl, eingespritzt wird. Der Brennstoff wird in bekannter Weise gezündet. Infolge der Verbrennung des Brennstoffes in der Brennkammer 8 wird das Treibmittel auf mindestens 527° C erhitzt. Es tritt mit dieser Temperatur durch den an die Brennkammer 8 anschließenden Ringkanal 13 in die Turbine ein. Der mittlere Durchmesser der ersten Räder ist so niedrig wie möglich gehalten, er sei z. B. bei einer Turbine gemäß Fig. i etwa Zoo mm. Die Laufschaufellänge x sei gemäß der Erfindung 20'/, des mittleren Laufschaufeldurchmessers, also etwa 4.o mm. In der in Fig. i dargestellten Ausführungsform der Erfindung kann die Gasturbine als Antriebsmaschine für ein Propellerfahrzeug, z. B. ein Flugzeug, verwendet werden. Für diesen Fall braucht nicht die volle ausnutzbare Energie des heißen Treibmittels in den Turbinenschaufeln verwertet zu werden. Man kann aus der letzten Stufe der Axialturbine die Gase mit hoher Geschwindigkeit nach außen austreten lassen. Die Rückstoßkraft bringt einen Raketeneffekt, der das Flugzeug nach vorn treibt.
  • Die Brennkammer 8 ist in dem beschriebenen Ausführungsbeispiel ein ringförmiger Behälter, dessen Querschnitt aus Fig. i ersichtlich ist und der etwa wie ein hohler Mantel das Turbinengehäuse umgibt. Durch die Brennkammer 8 führen auf der dem Verdichter benachbarten Seite Kanäle 32 hindurch, so daß die vom Verdichter 7 kommende Luft, durch diese Kanäle 32 streichend, zwischen Turbinengehäuse und der inneren Wandung 15 der Brennkammer hindurchstreichen kann. Ein Teil der vom Verdichter gelieferten Luft geht auf dem durch den Pfeil 16 angedeuteten Wege um die Außenwandung der Brennkammer 8 herum und tritt vor der ersten Laufschaufel 17 in den gemäß Pfeil 18 in die Turbine eintretenden heißen Treibmittelstrom ein. Diese Abscheidung eines Teiles der Verdichter= Luft entlang dem Wege des Pfeiles 16 hat den Zweck, die Dichtung i9 und das Lager 5 gegen Hitzeeinstrahlung von der Brennkamcner aus zu schützen.
  • Der Gesamtaufbau ist folgender: Das V erdichtergehäuse besteht in an sich bekannter Weise aus Gehäuseabschnitten 2o, 21, 22. Der letztere enthält den Lufteinlaßkanal 6 und auf der Stirnseite das Lager 3. Anden Gehäuseabschnitt 2i ist eine Blechwand 23 angeschweißt, die in der Mitte das Zwischenlager 5 trägt. An der Blechwand ist ein Ring 24 befestigt, z. B. angeschweißt, der dazu dient, um das Turbinengehäuse zu halten und zu zentrieren, und zwar in folgender Weise: Das linke Ende des Turbinengehäuses 25 läuft in einen Flansch 26 aus, der in einen Ringflansch 27 endet. Dieser Ringflansch 27 umschließt den Ring 24 und ist mit diesem durch eine ausdehnungsfähige Stiftverbindung 54 verbunden, so daß sich etwaige radiale Ausdehnungen und daraus sich ergebende Veränderungen der Durchmesser des Ringes 24 und des Ringflansches 27 angleichen können.
  • In der Wandung des Flansches 26 befinden sich Durchbrechungen 27, durch welche Kanäle 32 hindurchgehen, die ihrerseits wieder einen Ringraum 3 i umschließen, dessen rechte, ringförmige Öffnung 13 unmittelbar gegen die Eintrittsseite der Turbine öffnet.
  • Gemäß der Erfindung ist das ganze Turbinengehäuse einteilig ohne Trennfugen hergestellt und eignet sich daher besonders gut für hohe Betriebstemperaturen, für welche sich ein geteiltes Turbinengehäuse weniger eignen würde. Der Durchmesser des Turbinengehäuses 25 nimmt, wie Fig. i erkennen 1ä ßt, von Stufe zu Stufe treppenförmig zu, auch das Innere des Gehäuses ist treppenförmig ausgebildet. Die Wandungen sind verhältnismäßig schiwach, was wegen der ungeteilten Ausführung des Gehäuses zulässig ist und den Vorteil mit sich bringt, daß die Gehäusewandungen die Betriebstemperatur schnell annehmen können und -in gleicher `'reise erwärmt werden wie die Welle, bei welcher die Wärmezufuhrverhältnisse günstiger liegen. Der Läufer besteht aus einer Hohlwelle 33, auf deren äußerem Umfange, aus einem Stück mit ihr bestehend, die Scheiben 3..1. angeordnet sind. In diesen sind die Laufschaufeln mit Hilfe von bekannten Verbindungen, z. B. Schwalbenschwanz und -Nut, befestigt und diese Verbindung durch zusätzliche Schweißung insbesondere gegen ungünstige Einflüsse der Kriechung gesichert.
  • Die Leitvorrichtung besteht aus einer Anzahl von Leitscheibenkränzen 37 mit Z-winkelförmigem Querschnitt. Mit diesen sind die Leitschaufeln verbunden, die ihrerseits wieder mit den zugehörigen Leitscheiben 39 verbunden und durch Sch@veißung4o gesichert sind.
  • An das Verdichtergehäuse schließt sich nach hinten ein Außengehäuse 41 an, das hinten in einen Ringflansch .42 endet, der mit dem Gehäuse beispielsweise durch Schweißung bei .I3 verbunden ist. An diesen Flansch angeschlossen ist ein ringförmiges Blech .L.1., an cvelches der trichterförmige Auslaß .15 des Turbinengehäuses 23 angeschlossen ist. Innerhalb des trichterförmigen Auslasses 4.5 sind zweckmäßig mit stromlinienförmigem Querschnitt ausgestattete Tragrippen 4.6 angeordnet, die mit Hilfe eines Ringbleches -.7 das Endlager .I tragen. Die Nabe der Turbine und das Endlager sind mit einer stromlinienförmig nach hinten verlaufenden Kappe 48 nach außen abgedeckt, deren größter Außendurchinesser dort liegt, wo die Kappe an den letzten Schaufelkranz herangeht. \ach hinten ist die Kappe in eine gut abgerundete Spitze .4g ausgezogen. Die Ausbildung dieser Kappe hat den Zweck, eine verlustlose Abströmung der Abgase aus der Turbine nach hinten zu ermöglichen, was inbesondere dann wichtig wird, wenn die Turbine als Raketenturbine @virken soll.
  • Die Scheibe 4..1., an deren innerem -Umfang das Turbinengehäuse mit seinem Auslaßventil :I5 befestigt ist, wird erfindungsgemäß mit solcher -Nachgiebigkeit ausgestattet, indem der Blechring44 entsprechend dünn gemacht wird, daß die verschiedenen Ausdehnungen des äußeren Gehäuses .ti und des inneren Turbinengehäuses 25 hier ausgeglichen werden können. Da das Endlager .1 als Axiallager ausgebildet ist und seinerseits wieder im Turbinenauslaß 45 liegt, so ist dadurch gewährleistet, daß einerseits auch die Welle sich ungehindert ausdehnen kann, und zwar in gleichem Maße wie das Gehäuse, wodurch Ausdehnungsunterschiede in axialer Richtung zwischen Läufer und Gehäuse auf ein kleines Maß herabgesetzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Voll beaufschlagte und axial durchströmte Gasturbine mit Gleichdruckverbrennting des Treibmittels und mit wenigstens 527' C Eintrittstemperatur des Treibmittels an der ersten Stufe, dadurch gekennzeichnet, daß der voll beaufschlagte mittlere Laufschaufeldurchinesser an der Eintrittsseite der Turbine so klein gewählt ist, daß die Umfangsgeschwindigkeit der Laufschaufeln den Wert von etwa ino m/s erhält und bei welcher sowohl der Außendurchmesser des Laufschaufelträgers als auch der mittlere Laufschaufeldurchmesser von der Eintrittsseite zur Austrittsseite hin ständig zunehmen und die wirksame Laufschaufellänge auf der Eintrittsseite wenigstens io, vorzugsts-eise i,; bis 2o°/, des mittleren Laufschaufeldurchmessers beträgt. Gasturbine mit Gleichdruckverbrennung des Treibmittels nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis von Laufschaufellänge zu mittlerem Laufschaufeldurchmesser in allen Turbinenstufen praktisch gleichbleibt. 3. Gasturbine mit GleichdrucI:verbrennung nach Anspruch i mit einer die Turbinenwelle am Turbineneinlaß ringförmig umschließenden Einlaßkammer, dadurch gekennzeichnet, daß diese Einlaßkaminer (3") unmittelbar mit einer Verbrennungskammer (8) versehen ist. die auf dein äußeren Umfang des Turbinengehäuse (15) angeordnet ist. Gasturbine mit Gleichdruckverbrennung des Treibmittels nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der auf der Einlaßseite derTurbine liegendeAnschlußstutzen (26-) desTurbinengehäuses mehrere Durchbrechungen (27@) aufweist, durch welche Kanäle (32) hindurchtreten, welche die Brennkammer (S) mit der Einlaßkammer (3i) verbinden. Gasturbine mit Gleichdruckverbrennung des Treibmittels nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Brennkammer (@) und der Einlaßkamnier (3i) und den ihnen benachbarten Teilen (Turbinengehäuse 25, Mantel .1i, Endwand 23, Dichtungen ig;, Schutzräume vorhanden sind, die vom kalten Treibmittel durchströmt «-erden und dadurch die genannten Teile vor Überhitzung durch die hohen Temperaturen der Brennkarniner (8)' und. Einlaßkarnmer (31) schützen. Gasturbine mit Gleichdruckverbrennung des Treibmittels nach Anspruch i und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennstoffeinführung zurBrennkammer(8 ) an ihrem auf der Turbinenauslaßseite lie- g Y e Il(len Ende erfol-t. . Gasturbine mit Gleichdruckverbrennung des Treibmittels nach Anspruch i, 5 und 6, gekennzeichnet durch eine solche Anordnung der Schutzräume, daß die gesamte vom Verdichter (A i gelieferte Luftvorihrem Eintritt in: die Brennkaminer (S), diese völlig umhüllend, an ihren Wandungen vorgewärmt wird. B. Gasturbine mit Gleichdruckverbrennung des Treibmittels nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der kalte Treibmittelstrom (Luftstrom`) vor dein Eintritt in die Brennkammer (8) in zwei Teilströme zerlegt wird, deren Hauptstrom in den Brennkammereinlaßöffnungen (9) vorgeschaltete Mischtrichter (to) eintritt, die mit Abstand zwischen Brennstoffdüsen (1a) undBrennkammereinlaßöffnungen (9) angeordnet sind und aus denen der Haupttreibmittelstrom austretend sich mit dem restlichen Treibmittelstrom vereinigend in die Brennkammer (8) eintritt. 9. Gasturbine mit Gleichdruckverbrennung des Treibmittels nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß an den inneren Umfang des Turbinenauslasses zum Zwecke verlustloser Abströmung des Treibmittels eine stromlinienförmig nach hinten bis zur Achsmitte sich verjüngende Endkappe (q.8) angeschlossen ist.
DEA68608D 1933-02-11 1933-02-11 Gasturbine mit Gleichdruckverbrennung Expired DE730168C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA68608D DE730168C (de) 1933-02-11 1933-02-11 Gasturbine mit Gleichdruckverbrennung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA68608D DE730168C (de) 1933-02-11 1933-02-11 Gasturbine mit Gleichdruckverbrennung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE730168C true DE730168C (de) 1943-01-07

Family

ID=6944741

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA68608D Expired DE730168C (de) 1933-02-11 1933-02-11 Gasturbine mit Gleichdruckverbrennung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE730168C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE954465C (de) * 1954-11-05 1956-12-20 Daimler Benz Ag Brennkammer, insbesondere fuer kleinere Gasturbinen
DE959867C (de) * 1951-12-24 1957-03-14 Schilling Estate Company Vorzugsweise als Treibgaserzeuger ausgebildete Verpuffungsbrennkraftturbine
DE1078374B (de) * 1954-09-10 1960-03-24 Henschel & Sohn Gmbh Leitapparattraeger fuer Gasturbinen

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE959867C (de) * 1951-12-24 1957-03-14 Schilling Estate Company Vorzugsweise als Treibgaserzeuger ausgebildete Verpuffungsbrennkraftturbine
DE1078374B (de) * 1954-09-10 1960-03-24 Henschel & Sohn Gmbh Leitapparattraeger fuer Gasturbinen
DE954465C (de) * 1954-11-05 1956-12-20 Daimler Benz Ag Brennkammer, insbesondere fuer kleinere Gasturbinen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2106293A1 (de) Gasturbinentriebwerke mit einer Kompressorrotor-Kühlung
DE2632427A1 (de) Diffusor-brennkammergehaeuse fuer ein gasturbinentriebwerk
DE2628269C3 (de) Gasturbinenanlage für Kraftfahrzeuge, wie Ackerschlepper
DE1601554A1 (de) Rotor fuer Gasturbinentriebwerke
DE2309715A1 (de) Gasturbinentriebwerk mit flaechensteuerungseinsatz
DE807450C (de) Brennstoff-Verdampfer fuer Gasturbinen-Brennkammern
DE4113680A1 (de) Gasturbogruppe
DE2422362B2 (de) Ringbrennkammer für ein Gasturbinentriebwerk
CH263472A (de) Verbrennungsturbinen-Strahlvortriebswerk an Flugzeugen.
DE1256481B (de) Anlassturbine
DE1043721B (de) Strahltriebwerk
DE2140337B2 (de) Gasturbinentriebwerk mit wärmebeweglich gelagerter Welle
EP3926238B1 (de) Baugruppe einer gasturbine mit brennkammerluftbypass
DE1626120C3 (de) Gasturbinentriebwerk
DE1076445B (de) Gasturbine mit luftgekuehlten Schaufeln
CH180499A (de) Gleichdruckgasturbine.
DE3500447C2 (de) Gasturbinenstrahltriebwerk
DE875282C (de) Gasturbinen-Strahltriebwerk
DE672114C (de) Gleichdruckgasturbinentriebwerk, insbesondere fuer Flugzeuge
DE620820C (de) Gas-Dampf-Turbine
DE1088291B (de) Raketenantrieb
DE1062987B (de) Gasturbinenstrahltriebwerk
CH260957A (de) Verbrennungseinrichtung für Gasturbinenanlage.
DE977752C (de) Raketentriebwerk
DE941164C (de) Doppelmanteliger Bauteil zur Aufnahme eines hocherhitzten, unter Druck stehenden Mittels fuer Waermekraftanlagen