DE7302178U - Bodenbearbeitungsgeraet - Google Patents

Bodenbearbeitungsgeraet

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DE7302178U
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    • D06P1/00—General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed
    • D06P1/44—General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed using insoluble pigments or auxiliary substances, e.g. binders
    • D06P1/655—Compounds containing ammonium groups
    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B49/00—Combined machines
    • A01B49/02—Combined machines with two or more soil-working tools of different kind
    • Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02A—TECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
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Description

UM f 1
DEERE & COMPANY
Case No. 10 053
Bodenbearbeitungsgerät
Die Erfindung bezieht sich auf ein Bodenbearbeitungsgerät, das aus einem Vorderrahmen und einem mit diesem beweglich verbundenen Hinterrahmen gebildet tind auf vertikal verstellbaren Laufrädern abstützbar ist.
Es sind Bodenbearbeitungsgeräte obiger Gattung bekannt, die aus einem Rahmen mit Scheibenegge und aus einem an diesem gelenkig angeordneten zweiten Rahmen gebildet sind, an dem ebenfalls Bodenbearbeitungswerkzeuge angeordnet sind. Da die Rahmenteile über Laufräder abstützbar und miteinander gelenkig verbunden sind, können sie gegeneinander verstellt werden, um sich der unterschiedlichen Bodenkontur anzupassen.
Die mit dem Erfindungsgegens-tand zu lösende Aufgabe wird darin gesehsn, die Arbeitstiefe 'der Bodenbearbeitungswerkzeuge eines Rahmens gegenüber der Arbeitstiefe der Bodenbearbeitungswerkzeuge des anderen Rahmens relativ zu verändern. Die Aufgabe ist gemäß der Erfindung dadurch gelöst worden, daß der Vorderrahmen über eine Zwangführungs-Gelenkverbindung mit dem Hinterrahmen verbunden ist, wobei die Zwangführungs-Gelenkver bindung die Rahmen in parallelen Ebenen führt bzw. hält. Auf diese Weise ist es möglich, die Arbeitstiefe beispielsweise der vorderen Arbeitswerkzeuge zu verändern, wenn dies erforderlich ist, wobei die Arbeitstiefe der hinteren Bodenbearbeitungswerkzeuge ebenfalls verändert wird. Durch die Zwangführungs-Gelenkverbindung ist eine Relativbewegung der einzelnen Rahmcr. nur dann möglich, wenn beide Rahmen gegeneinander verstellt werden, so daß eine unerwünschte Verstellunn beispielsweise des hinteren Rahmens unterbunden werden kann, wenn der vordere Rahmenteil seine eigentliche Arbeitstiefe beibehält. Somit ist es möglich, insbesondere diese
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Anordnung für Bodenbearbeitungsgeräte einzusetzen, die beispielsweise am vorderen Rahmenteil Scheibeneggen und am hinteren Rahmen Eggenzinken aufweisen, so daß beispielsweise mit den vorderen Eggenscheiben Stoppeln eines Feldes untergraben werden können und die gewünschte Arbeitstiefe der unterschiedlichen Bodenbeschaffenheit jederzeit angepaßt werden kann. Hierzu ist es vorteilhaft, daß der Zwangführungs-GeIenkverbindung eine Verstellvorrichtung zugeordnet ist. D\irch die Verstellvorrichtung läßt sich die gewünschte Arbeitstiefe genau einstellen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist es vorteilhaft, daß die Verstellvorrichtung zur Verbindung der Vorder- und Hinterrahmen mehrere Parallelgelenkvorrichtungen aufweist, wobei eine jede Parallelgelenkvorrichtung zwei mit vertikalem Abstand zueinander angeordnete Parallellenker aufweist, die einenends am Vorderrahmen und anderenends am Hinterrahmen gelenkig angeschlossen sind. Durch die Verwendung von Parallellenkern ist es möglich, beispielsweise den Vorderrahmen gegenüber den Hinterrahmen zu verstellen, wobei bei dieser Verstellung der Rahmen jeweils in seiner horizontalen Lage bleibt, so daß alle an einem Rahmen angeordneten Bodenbearbeitungswerkzeuge gleichtief in den Boden eingreifen. Vorteilhaft ist es ferner, daß die Verstellvorrichtung einen ersten hervorstehenden, auf einem der Rahmen angeordneten Arm und einen zweiten, auf dem vorderen Parallellenker der Parallellenkvorrichtung angeordneten Arm aufweist, wobei die Arme über eine zwischen den Armen wirkende verstellbare Verbindungsvorrichtung miteinander verbunden sind. Durch die Verbindungsvorrichtung zwischen den beiden hervorstehenden Armen ist es auf einfache Weise möglich, eine ReIatiwerstellung der einzelnen Rahmen zu erreichen, wobei die Arme aufeinanderzu- bzw. voneinanderwegbewegt werden. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist es vorteilhaft, daß das Gerät eine zwischen der Kupplungsvorrichtung und dem Vorderrahmen wirkende Feder aufweisende, verstellbare Spannvorrichtung aufweist. Durch diese Anordnung ist
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eine gemeinsame Verstellung beider Rahmenteile um die Laufräderachse möglich und somit eine Ausrichtung der Rahmen gegenüber dem Boden. Ferner ist es möglich, in der Arbeitsstellung das Gewicht von hinten nach vorn zu verlagern bzw. umgekehrt, was durch die Parallellenker unterstützt wird.
Vorteilhaft ist es ferner, daß am Vorderrahmen Scheibeneggen und am Hinterrahmen Grubberwerkzeuge angeordnet sind, wobei die Verstellvorrichtung als Gewindestange ausgebildet ist und einenends in einem am Arm verschwenkbar angeordneten Lager, anderenends in einem am Arm des Parallellenkers angeordneten Lager drehbar gelagert und mittels Muttern feststellbar ausgebildet ist. Auf diese Weise ist es möglich, mittels der am Vorderrahmen angeordneten Scheibeneggen ein abgeerntetes Feld mit Stoppeln so zu bearbeiten, daß entweder alle oder nur ein Teil der Stoppeln untereggt werden, während die am Hinterrahmen angeordneten Bodenbearbeitungswerkzeuge zum Grubbern eingesetzt werden können. Um das Bodenbearbeitungsgerät den unterschiedlichen Arbeitserfor-dernissen jederzeit anpassen zu können und es dementsprechend zu verstellen, ist es in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorteilhaft, daß mindestens zwei Arbeitswerkzeuggruppen vorgesehen sind, die in horizontaler Ebene gegeneinander verstellbar am Vorderrahmen angeordnet und wahlweise feststellbar sind. Auf diese Weise läßt sich einmal eine Anpassung des Bodenbearbeitungsgerätes über die Verstellvorrichtung an der Kupplungsvorrichtung, dann über die Verstellvorrichtung der Zwangführungs-Gelenkverbindung und außerdem durch Verstellung der einzelnen Arbeitswerkzeuggruppen erreichen. Vorteilhaft ist es ferner, daß die Zwangführungs-Gelenkver bindungen an den·Außenseiten und/oder in der Mitte des Vorder- und Hinterrahmens vorgesehen sind und die Gelenke horizontal und quer zur Fahrtrichtung verlaufen.
In der nachfolgenden Beschreibung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt und in der Zeichnung
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I veranschaulicht. Es zeigt
: Fig. 1 eine Draufsicht eines Bodenbearbeitungs-
; und 1A gerätes,
\ Fig. 2 eine Seitenansicht des Bodenbearbeitungs
gerätes mit der erfindungsgemäßen Anordnung ,
Fig. 3 die erfindungsgemäße Anordnung in veri größerter Darstellung gemäß Fig. 2.
[ In der Zeichnung ist mit 10 ein Hinterrah: an gekennzeichnet
i und ein Vorderrahmen 12 dargestellt. Der Hinterrahmen 10
weist zahlreiche querverlaufende Rahmenträger 14 und zwei '■ . sich in Fahrtrichtung erstreckende Seitenrahinenträger 16 auf,
die die querverlaufenden Rahmenträger 14 verbinden. Weitere ' sich in Fahrtrichtung erstreckende Mittelrahmenträger 18 ver-
iv binden ebenfalls die R&hmenträger 14 miteinander.
\f Eine Achse 20, die quer am Vorderende des Hinterrahmens 10
j entlangläuft, ist mittels Schellen 22 auf den Seitenrahmen-
■ trägem 16 und 18 gelagert. Je ein Hebelarm 24 ist beider-
j seits der Achse 20 befestigt und weist an seinem unteren En-
] de jeweils einen gelenkig angeordneten Schwingarm 26 auf.
■ Zwei Laufräder 28 sind an den entsprechenden Enden eines je-
< den Schwingarms 26 angeordnet. Ein Hydromotor bzw. Hydraulikzylinder 30 ist mit seinem zylinderseitigen Ende 32 .n einer \s auf dem Rahmenträger 14 vorgesehenen Halterung 34 angeschlos-
I sen und mit seinem kolbenseitigen Ende an einen auf der Achse 20 vorgesehenen Hebelarm 38, so daß durch Ein- und Ausfah- ; ren der Kolbenstange des Hydraulikzylinders 30 der Hinterrah-
I men 10 vertikal auf den Laufrädern zwischen einer Transport-
! und einer der verschiedenen Arbeitsstellungen verstellt werden
> kann.
Zahlreiche Halterungen 40 sind mit Abstand auf den Rahmenträ-
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gern 14 befestigt und dienen zur Aufnahme von gelenkig angeordneten Federzinken 42. Federvorrichtungen 44 wirken zwischen einer jeden Halterung 40 und einer jeden Federzinke 42, um die Federzinken in einer normalen Arbeitsstellung zu halten. Zahlreiche Bodenbearbeitungswerkzeuge bzw. Grubberwerkzeuge 46 sind am unteren Ende einer jeden Federzinke 42 befestigt.
Der Vorderrahmen 12 weist ferner einen Querträger 48 sowie nach hinten divergierend verlaufende Rahmenträger 50 auf, die mit ihren vorderen Enden ain Querträger 48 angeschlossen sind, wobei eine Mittelstrebe 52 mit ihrem vorderen Ende ebenfalls an den Querträger 48 angeschlossen ist. Eine jede Seite eines Rahmenträgers 50 weist eine Ausfräsung 54 an der Unterseite zur Aufnahme von Werkzeugträgern 56 auf, die zur Aufnahme von Bodenbearbeitungswerkzeuggruppen mit Scheibeneggen 58 dienen. Die Werkzeugträger 56 sind zwangmäßig in der Ausfräsung 54 geführt und jeweils mit einer Platte 60 gesichert, die an der Unterseite des Rahmenträgers 50 befestigt ist und somit die Ausfräsung 54 abdeckt. Die Scheiben eggen 58 einer jeden Bodenbearbeitungswerkzeuggruppe sind mittels Achsen an unteren Enden von Tragarmen 62 drehbar gelagert, die mit ihrem oberen Ende an den entsprechenden Werkzeugträgern 56 angeschlossen sind. Die inneren Enden der Werkzeugträger 56 sind mittels Verbindungsplatten 64 miteinander -verbunden, wobei jedoch in der Zeichnung gemäß Fig. 1 nur eine sichtbar ist. Die Verbindungsplatten 64 sind oberhalb und unterhalb der Mittelstrebe 52 vorgesehen und mit ihren Enden gelenkig an das innere Ende der entsprechenden Werkzeugträger 56 angeschlossen. Die Mittelstrebe 52 weist zahlreiche hintereinander angeordnete Öffnungen 66 auf. Die Platten 64 weisen je eine Öffnung auf, so daß entsprechende Bolzen 68 durch die Öffnungen in den Platten 64 und durch die entsprechenden Öffnungen 66 in der Mittelstrebe 52 geführt werden können, so daß die Verbinduncisplatte 64 in jeder gewünschten stellung entlang der Mittelstrebe 52 arretiert wer-
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den kann. Hierdurch läßt sich der Winkel der Werkzeugträger mit Bezug auf die in Fahrtrichtung verlaufende Ebene des Bodenbearbeitungsgerätes und somit der Arbeitswinkel der Scheibeneggen 58 ändern.
Um den Vorderrahmen 12 und den Hinterrahmen 10 miteinander zu verbinden, sind zwei Arme 70 am vorderen Querträger 14 des Hinterrahmens 10 im Bereich des äußeren Endes der Querträgers vorgesehen. Ein jeder Arm 70 besteht aus zwei mit Abstand zueinander angeordneten Seitenplatten, die untere und obere Geienkbolzen 72 und 74 aufnehmen. Zwei untere und obere Parallelgelenkvorrichtungen oder Parallellenker 76 und 78 sind mit ihrem rückwärtigen Ende an die Gelenkbolzen 72 und 74 und mit ihrem vorderen Ende an untere und obere Geienkbolzen 8C und 82 angeschlossen, wobei letztere am hinteren Ende der Rahmenträger 50 des Vor der rannt ens 12 vorgesehen sind. Die Mittelstrebe 52 des Vorderrahmens 12 ist an den Hinterrahmen 10 mittels zweier rechtwinkelig ausgebildeter Halterungen 84 angeschlossen., die an dem vorderen Rahmenträger 14 des Hinterrahmens 10 befestigt sind und zur Aufnahme von zwei oberen und unteren Gelenkbolzen 86 dienen. Zwei obere und untere Parallellenker 88 sind mit ihren rückwärtigen Enden an die Gelenkbolzen 86 angeschlossen und mit ihren vorderen Enden mit an der Mittelstrebe 52 vorgesehenen Bolzen 90 verbunden.
Um eine zwangläufig vertikale Verstellung des Vorderrahmens mit Bezug auf den Hinterrahmen 10 zu gewährleisten, verläuft jeder Arm 70, der den Gelenkbolzen 74 trägt, oberhalb des Gelenkbolzens. Ein jeder Parallellenker 78 ist dreieckförmig ausgebildet und erstreckt sich ebenfalls von den Gelenkbolzen 74 und 82 nach oben. Ein mit einer Gewindebohrung versehenes Lager 92 ist zwischen den oberen Enden der Seitenplatten eines jeden Armes 70 vorgesehen und dient zur Aufnahme von einer Gewindestange 94. Ein zusätzliches irit einer Gewindebohrung versehenes Lager 96 ist zwischen den oberen En-
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den der beiden oberen Parallellenker 78 vorgesehen und in diesen drehbar gelagert und dient zur Aufnahme des anderen Endes der Gewindestange 94. Das Ende der Gewindestange 91 ist mittels Muttern 98, die vor und hinter dem Lager 96 vorgesehen sind, gesichert. Durch Verstellung der Gewindestange 94 werden die oberen Enden der Arme 70 und der Parallellenker 78 aufeiranderzu- bzw. voneinanderwegbewegt und heben bzw. senken somit gemäß Fig. 3 den Vorderrahmen 12 mit Bezug auf den Hinterrahmen 10, Durch diese Anordnung wird gewährleistet, daß bei gegenseitiger Verstellung der Rahmen die Parallellenker die Vorder- und Hinterrahmen 12, 10 in parallel zueinander verlaufenden Ebenen halten , so daß durch diese Verstellung lediglich die relative Arbeitstiefe der Bodenbearbeitungswerkzeuge beeinflußt wird.
Das Bodenbearbeitungsgerät ist mittels einer sich in Fahrtrichtung erstreckenden Deichsel 102 an eine Anhängevorrichtung 100 eines Schleppers angeschlossen. Das hintere Ende der Deichsel 102 ist gelenkig zwischen den unteren Enden von zwei vertikal angeordneten rechtwinkelig ausgebildeten Halterungen bzw. Winkelstücken 104 vorgesehen, die mit ihren oberen Enden am vorderen Teil des Querträgers 48 des Vorderrahmens 12 befestigt sind. Zwei sich diagonal erstreckende Streben 106 sind mit ihren vorderen Enden an die Deichsel und mit ihren hinteren Enden gelenkig zwischen den unteren Enden zweier vertikal verlaufender, rechtwinkeliger Halterungen 108 angeschlossen, die mit ihren oberen Enden an den vorderen Querträger 48 des Vorderrahmens 12 angeschlossen sind. Die Gelenke der Streben 106 liegen auf der gleichen Ebene wie die Gelenke der Deichsel 102, so daß die Streben 106 für die Deichsel 102 eine Seitenstabilisierung darstellen und außerdem eine Verstellung der Deichsel 102 in vertikaler Ebene mit Bezug auf den Vorderrahmen 12 ermöglichen.
Der Vorderrahmen 12 und der Hinterrahmen 10 liegen in etwa in der gleichen Ebene, wenn sie sich in Transportstellung
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befinden. Dies wild durch eine federbelastete Nivellierungseinrichtung erreicht. Hierzu gehört eine mit Gewinde versehene Nivellierstange 11O1 sowie obere und untere Federn 112 und 114. Der mittlere Teil der Nivellierstange 110 erstreckt sich durch eine Öffnung einer Platte 116 und ist in dieser verschiebbar gelagert, während das untere Ende von einen mit einer Gewindebohrung versehenen Lager 118 aufgenommen ist, das zwischen den Seitenteilen der Deichsel 102 vorgesehen ist. Die untere Feder 114 ist zwischen der Unterseite der Platte 116 und zwei Muttern 120 auf der Nivellierstanqe 110 vorgesehen. D?e obere Feder 112 lagert zwischen der Oberfläche der Platte 116 und einem Nivellierhebel 122, der an ^as obere Ende der Nivellierstange 110 angreift.
Die Arbeits- und V/irkungsweise des Bodenbearbeitungsgerätes ist nachfolgend beschrieben.
Ist die Deichsel 102 an die Anhängevorrichtung i00 des Schleppers befestigt und der Hydromotor 30 über entsprechende Hydraulikleitungen an das Hydrauliksystem des Schleppers angeschlossen, dann kann das Bodenbearbeitungsgerät durch Ausfahren der Kolbenstange des Hydromotors 30 in eine Transportstellung verstellt werden. Befindet sich das Bodenbearbeitungs gerät in einer angehobenen Stellung, so kann durch Droher, der Nivellierstance 110 das Bodenbearbeitungsgerät mit Bezug auf den Boden ausgerichtet bzw. nivelliert werden. V/ird die Nivellierstange 110 in das Lager 118 hineingeschraubt, so wird die untere Fv der 114 zusammengedrückt und die obere Feder 112 entspannt, so daß das vordere Ende des Bodenbearbeitvmgsgerätes angehoben und das hintere Ende des Bodenbearbeitungsgerätes abgesenkt wird. Durch herausdrehen der Gewindestange 110 aus dem Lager 118 wird die untere Feder 114 zusammengedrückt und die obere Feder 112 entspannt, so daß das vordere Ende des Bodenbearbeitungsgerätes angehoben und das hintere Ende dos Bodenbcarbeituncsaerätos abgesenkt wird.
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Bevor das Bodenbearbeitungsgerät auf dem Feld ..bnos wird, muß die Bedienungsperson festlegen, wieviel stoppeln im Boden untergearbeitet werden sollen. Hierzu wird der Winkel der Bodenbearbeitungswerkzeuggruppen 5& entsprechend verstellt. Dies wird durch Lösen des Bolzens 68 und durch Verschieben der Verbindungsplatten 64 nach vorn oder nach hinten auf der Mittelstrebe 52 in die gewünschte Position ermöglichτ. Nach dieser Verstellung kann der Bolzen 68 wieder in die entsprechenden Bohrungen eingesetzt werden. Die Bedienungsperson bestimmt die relative Arbeitstiefe der Bodenbearbeitungswerkzeuge des Vorderrahinens 12 und Hinterrahmens 10 dadurch, daß die Gewindestange 94 verstellt wird. Nachdem diese Verstellung vorgenommen worden ist, können die vorderen Bodenbearbeitungswerk zeuggrupp en bzw.' Scheibeneggen am Vo rd err ah: α en 12 die Stoppeln entsprechend untergraben und die Grubberwerkseuge 46 an dem Hinterrahmen 10 den Boden in der entsprechenden Tiefe auflockern. Arbeitet das Bodenbearbeitungsgerät auf unebenem Boden, so ermöglichen die Federn 112 und 114, daß die Deichsel 102 mit Bezug auf den Vorderrahmen 12 und den Hinterrahmen 10 verschwenkt werden kann, so daß eine relative vertikale Verstellung des Schleppers mit Bezug auf das Bodenbearbeitungsgerät nur geringen Einfluß auf das Bodenbearbeittmgsgerät hat. Ist es erwünscht, das Gewicht des Vorderrt\".imens des Bodenbearbeitungsgerätes auf den Hinterrahmen zu verlagern, so braucht lediglich die Gewindestange aus dem Lager 118 herausgeschraubt zu werden, so daß die Feder 114 zusainmengedrüclct wird und somit eine größere nach oben gerichtete Kraft auf das vordere Ende des Bodenbearbeitungsgerätes wirkt. Das Gewicht kann auch auf den vorderen Teil des Bodenbearbeitungsgerätes verlagert werden, indem die Gewindestange 110 weiter in das Lager 11 β eingeschraubt wird.
Aus der vorstehenden Beschreibung geht hervor, daß mit der erfindungsgemäßen Anordnung das Bodenbearbeitungsgerät in jeder gewünschten Tiefe arbeiten kann und derart verstellt
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werden kann, daß eine ausreichende Menge Stoppeln oder der gleichen auf der Bodenoberfläche bleibt, um damit eine Bodenerosion zu verhindern, wobei jedoch auch eine zufrieden stellende Menge von Stoppeln untergraben v/ird.
Ansprüche
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Claims (8)

Case No. 10 053 DEERE 8c COMPANY Ansprüche
1. Bodenbearbeitungsgerät, das aus einem Vorderrahmen und einem mit diesem beweglich verbundenen Hinterrahmen gebildet und auf vertikal verstellbaren Laufrädern abstützbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorderrahmen (12) über eine Zwangführungs-Gelenkverbindung mit dem Hinterrahmen (10)verbunden ist, wobei die Zv/angfülirungs-Gelenkverbindung die Rahmen in parallelen Ebenen führt bzw. hält.
2. Bodenbearbeitungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwangführungs-Gelenkverbindung eine Verstellvorrichtung zugeordnet ist.
3. Bodenbearbeitungsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellvorrichtung zur Verbindung der Vorder*- und Hinterrahmen (10, 12) mehrere Parallelgelenkvorrichtungen aufweist, wobei eine jede Parallelgelenkvorrichtung zwei mit vertikalem Abstand zueinander angeordnete Parallellenker (76, 78) aufweist, die einenends am Vorderrahmen und anderenends am Hinterrahmen gelenkig angeschlossen sind.
4. Bodenbearbeitungsgerät nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellvorrichtung einen ersten hervorstehenden, B auf einem der Rahmen angeordneten Arm (70) und einen zweiten auf dem oberen Parallellenker (78) der Parallelgelenkvorrichtung angeordneten Arm aufweist, wobei die Arme über eine zwischen den Armen wirkende, verstellbare Verbindungsvorrichtung miteinander verbunden sind.
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5. Bodenbearbeitungsgerät nit einer beweglich am Vorderrahmen angeschlossenen Kupplungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gerät eine zwischen der Kupplungsvorrichtung und dem Vorderrahmen (12) wirkende, Federn (112, 114) aufweisende, verstellbare Spannvorrichtung aufweist.
6» Bodenbearbeitungsgerät nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Vorderrahmen (12) Scheibeneggen (58) und am Hinterrahmen Grubberwerkzeuge (46) angeordnet sind, wobei die Verstellvorrichtung als Gewindestange (94) ausgebildet ist und einenends in einem am Arm (70) verschwenkbar angeordneten Lager (92), anderenends in einem am Arm des Parallellenkers (73) angeordneter.
|i Lager (96) drehbar gelagert und mittels Muttern (S3)
m feststellbar ausgebildet ist.
7. Bodenbearbeitungsgerät nach einem oder mehreren der
vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
ä mindestens zwei Arbeitswerkzeuggruppen vorgesehen sind,
■ die in horizontaler Ebene gegeneinander verstellbar
am Vorderrahmon (12) angeordnet und wahlweise fest
stellbar sind.
8. Bodcnbearbeitvmgsgerät nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwangführungs-Gelenkverbindungcn an den Außenseiten und/oder in der Mitte des Vorder- und Hinterrahmens
, vorgesehen sind und die Gelenke horizontal und quer
• zur Fahrtrichtung verlaufen.
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DE19737302178U 1972-01-26 1973-01-20 Bodenbearbeitungsgeraet Expired DE7302178U (de)

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