DE730351C - Einrichtung zur Zusammenschaltung der beiden Antennenspannungen im Eingang eines Zielkursempfaengers - Google Patents
Einrichtung zur Zusammenschaltung der beiden Antennenspannungen im Eingang eines ZielkursempfaengersInfo
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- DE730351C DE730351C DET49263D DET0049263D DE730351C DE 730351 C DE730351 C DE 730351C DE T49263 D DET49263 D DE T49263D DE T0049263 D DET0049263 D DE T0049263D DE 730351 C DE730351 C DE 730351C
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-
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- G01—MEASURING; TESTING
- G01S—RADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
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- G01S1/02—Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using radio waves
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Description
- Einrichtung zur Zusammenschaltung der beiden Antennenspannungen im Eingang eines Zielkursempfängers Es ist ein Verfahren zur Zielkurspeilung bekannt, bei dem zwecks empfangsseitiger Leithinienbildung die Empfangsspannungen einer gerichteten und einer ungerichteten Antenne dauernd derart miteinander kombiniert werden, daß ein kardioidenförmiges resultierendes Richtempfangsdiagramm entsteht. In einem geeigneten Tastrhythmus, z. B. im Rhythmus von Punkten und Strichen, wird die Empfangs spannung einer weiteren ungerichteten Antenne gegenphasig zu der der ersteren mit doppelter Amplitude zugesetzt, so daß das resultierende kardioidenförmlige Richtempfangsdiagramm um 1800 gedreht wird. Durch die Schnittpunkte dieser beiden abwechselnd wirksamen Richtlempfangsdiagramme verläuft die Leitlinie und wird in bekannter Weise für die Anzeige ausgewertet.
- Dieses Verfahren hat den Vorteil, daß die Diagrammumschaltung im Gegensatz zu älteren bekannten Verfahren, bei denen eine der beiden Antennen des Zielkursantennensystems periodisch umgepolt wird, vollkommen lückenlos erfolgt, so daß störende Tastklicks vermieden werden. Ein Mangel des Verfahrens besteht jedoch noch darin, daß zwei getrennte ungerichtete Antennen zu seiner Durchführung erforderlich sind. Da die ungerichteten Antennen, insbesondere auf metallischen Fahrzeugen, keine genauen Kreisdiagramme aufweisen, sondern durch mitschwingende Teile in der Nähe des Antennensystems meist ungleichartig verformte Diagramme, bleibt nämlich das einmal eingestellte Amplitudenverhältnis von I: 2 der beiden ungerichteten Emfangsspannungen nicht für alle Einfalls richtungen der Wellen erhalten. Hierdurch können Fehlanziegen entstehen.
- Die erfindungsgemäße Einrichtung zur Zusammenschaltung der beiden Antennenspannungen im Eingang eines Zielkursempfängers mit periodisch um 180° wechselnder gegenseitiger Phasenlage, bei der die Empfangsspannung einer Antenne mit gieichbleibender Polung an den Empfängereingang geschaltet ist und die der zweiten Antenne im Rhythmus komplementärer Zeichen umgetastet wird, ist dadurch gekennzeichnet, daß diese Umtastung mit Hilfe einer differenteill wirdkenden Kopplungseinrichtung (z. B.
- Differentialübertrger) erfolgt, deren eine Differentialhälfte dauernd an die umzutastende Antenne angeschlossen ist, während die andere im Tastrhythmus mit der Antenne verbunden wird und eine doppelt so große Wechselspannung 7sie die erstere mit entgegengesetzter Phase in den Empfängereingangskreis koppelt. Auf diese Weise werden die eingangs geschilderten Schwierigkeiten, die bei @ verwendung von zwei getrennten Antennen zur Erzeugung der ungerichteten Hil fsspannung auftreten, vermieden.
- Das Prinzip eines Zielkursempfängers ist iii Abb. I dargestellt. Hierin bedeuten a eine Rahmenantenne und b eine Linearantenne, deren Spamlung über den Umschalter c periodisch umgepolt der Spule d zugeführt wird. Sowohl die Spule d als auch die im Rahmenkreis liegende Spule / sind an den Eingangskreis e des Empfängers g gekopperlt. Im Ausganskreis des Zielkursempfängers liegt ein ITmschalter lt, der synchron mit dem im Antennenkries liegenden Umschalter c arbeitet. An diesen Umschalter lt ist ein Anzeigeinstrument k mit Nullpunkt in der Skalenmitte augeschlossen. Die Umschaltung im Antennenkreis erfolgt in der in Abb. 2 dargestellten Weise. Die Ankopp lungsspule ci ist symmetrisch geerdet, und die beiden Hälften d, und d2 dieser Spule werden durch die beiden Schalter c wechselweise mit der Antenne b verbunden, in die noch ein zur Phasenregelung dienender \Viderstand 111 eingeschaltet ist.
- Gemäß der Erfindung ist nun für diese Umschlaturng lediglich ein einziger Schalter notwendig, Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Einrichtung geht aus den Abb. 3 und 4 hervor. Abb. 3 stellt im wesentlichen dieselbe Anordnung dar wie Abb. 2, nur fehlt der eine der beiden Schalter. Die Ankopplungsspule d ist auch hier symmetrisch geerdet und auf diese weise in die beiden Hälften d1 und d2 aufgeteilt. Durch die Windungen d1 der Spule d fließt dauernd ein Strom mit der Amplitude A, der in Abb. 6 durch die gestrichelte Linie v über der Zeit t dargestellt ist. wird nun der Schalter c1 jeweils nach einer öffnungszeit von der Dauer des Morsebuchstabens E für die Dauer des Morsebuchstabens T geschlossen, dalm tritt in der Ankopplungsspule e während der Dauer der T-Zeichen eine zusätzliche Spannung auf, deren Amplitude mit 2 A bemessen wird und die gegenphasig zu der dauernd über die Spule d1 eingekoppelten Spannung ist. Der Amplitudenverlauf dieser Spannung ist in Abb. 6 durch die Kurve it dargestellt. Die schraffierten Teile in Abb. 6 zeigen den resultierenden Spannungsverlauf, welcher einer Wechsel spannung mit der Amplitude A entspricht, die im Rhythmus der Morsezeichen E und T periodisch umgepolt wird. Zur Beeinflussung der Amplituden der durch die Spulenhälften d1 und d2 fließenden Ströme dienen die Widerstände m, bzw. m2. Man kann aber auch nach Abb. 4 die Erdung der Spule d unsymmetrisch machen und das gewünschte VerhäItnis für die Amplituden der Spannungskurven 1 und 2 auf diese Weise herstellen.
- In der Schaltung nach Abb. 5 wird zuln gleichen Zweck ein kapazitiver Spannungsteiler z verwendet.
- Die Widerstände m1, m2 und m3 dienen gleichzeitig dauz, bei Schließen des Schalters c1 einen direkten Kurzschluß zu vermeiden. Auf diese Weise wird der Kreis der Spule hochohmig und somit eine Verstimmung des Eingangskreises vermieden.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE : I. Einrichtung zur Zusammenschaltung der beiden Antennenspannungen im Eingang eines Zielkursempfängers mit periodisch um I80- wechselnder gegenseitü ger Phasenlage, bei der die Empfangsspannung einer Antenne mit gleichblcibender Polung an den Empfängereingang geschaltet ist und die der zeiten Antenne im Rhythmus komplementärer Zeichen umgetastet wird, dadurch gekennzeichnet, daß diese Umtastung mit Hilfe einer differenticll wirkenden Kopplungeinrichtung (z. B. Differentialübertrager, erfolgt, deren eine Differentialhälfte dauernd an die umzutastende Antenne angeschlossen ist, während die andere im Tastrhvthmus mit der Antenne verbunden ist und eine doppelt so große Wechsel spannung mie die erstere mit entgegengesetzter Phase in den Empfängereingangskreis koppelt.
- Einrichtung nach Anspruchs, dadurch gekennzeichnet, daß die umzutastende Antenne mit den Enden einer im Windungsverhältnis I: 2 angezapften und an diesem Punkt geerdeten Ankopplungsspule derart verbunden ist, daß der Wicklungsteil mit der kleineren Windungszahl ständig, der mit der größeren Windungszahl im Tastrhythmus wirksam ist.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die umzutastende Antenne über einen Spannungsteiler im V;erhältnis I: 2 mit den Enden einer im Windungsverhältnis I: I angezapften und an diesem Punkt geerdeten Ankopplungsspule ständig bzw. im Tastrhythmus verbunden ist.
- 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Spannungsteiler ein Differentialkondensator dient.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET49263D DE730351C (de) | 1937-09-28 | 1937-09-28 | Einrichtung zur Zusammenschaltung der beiden Antennenspannungen im Eingang eines Zielkursempfaengers |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET49263D DE730351C (de) | 1937-09-28 | 1937-09-28 | Einrichtung zur Zusammenschaltung der beiden Antennenspannungen im Eingang eines Zielkursempfaengers |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE730351C true DE730351C (de) | 1943-01-11 |
Family
ID=7563076
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET49263D Expired DE730351C (de) | 1937-09-28 | 1937-09-28 | Einrichtung zur Zusammenschaltung der beiden Antennenspannungen im Eingang eines Zielkursempfaengers |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE730351C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1277947B (de) * | 1962-09-18 | 1968-09-19 | Siemens Ag | Einrichtung zur Bestimmung der Einfallsrichtung von hochfrequenten elektrischen Schwingungen, insbesondere zur Feststellung der Energieflussrichtung von impulsfoermigen Hochfrequenzstoerfeldern |
-
1937
- 1937-09-28 DE DET49263D patent/DE730351C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1277947B (de) * | 1962-09-18 | 1968-09-19 | Siemens Ag | Einrichtung zur Bestimmung der Einfallsrichtung von hochfrequenten elektrischen Schwingungen, insbesondere zur Feststellung der Energieflussrichtung von impulsfoermigen Hochfrequenzstoerfeldern |
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