DE7304034U - Baustein, insbesondere ziegelstein - Google Patents
Baustein, insbesondere ziegelsteinInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C1/00—Building elements of block or other shape for the construction of parts of buildings
- E04C1/39—Building elements of block or other shape for the construction of parts of buildings characterised by special adaptations, e.g. serving for locating conduits, for forming soffits, cornices, or shelves, for fixing wall-plates or door-frames, for claustra
- E04C1/397—Building elements of block or other shape for the construction of parts of buildings characterised by special adaptations, e.g. serving for locating conduits, for forming soffits, cornices, or shelves, for fixing wall-plates or door-frames, for claustra serving for locating conduits
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- H02G3/00—Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
- H02G3/28—Installations of cables, lines, or separate protective tubing therefor in conduits or ducts pre-established in walls, ceilings or floors
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Description
PATENTANWÄLTE
Na. R. SPLANEMANN dipl^chem. dr. B. REITZNER - dipl.-ινθ. J, RICHTER
eOOO MUNCHEM 2 Tal 13
Telefon (089) 22 62 07/ 22 62 09 Telegramm!.': Inventius Mönchen
3324--III-8148
Ihr Zeichen. (J 73 Q/j. 034.3
Firma M.B.I. Beton A.J.v.d* Melden N.V.,
üd.ndb.0 veii/Ni e de r-1 ande
Baustein, insbesondere Ziegelstein
Die Erfindung bezieht sich auf einen Baustein, insbesondere
Ziegelstein, mit einer nach einer Seite des Steins hin offenen Rille zur Aufnahme von Leitungsrohren in Wänden.
Es sind derartige Ziegelsteine bekannt, bei denen die ausgesparte Rille zum Aufnehmen einer vertikalen Leitung
sich in der Mitte der langen Seitenwand des Ziegels befindet. Werden derartige Steine gerade übereinander
gemauert, so wird eine sich senkrecht erstreckende Rille erhalten, in der die Leitung untergebracht werden kann.
Dieselbe soll dann jedoch darin festgelegt und die Rille
mit Zement verschlossen werden. Außerdem verursacht die Rille eine Schwächung des Ziegels gerade in dem Mittelteil,
der ohnehin bruchanfällig ist.
Konten. Deutiche Bank AG, Manchen, Konto-Nr. W/U009 ■ Poslicheck: München 60060-807
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Außerdem soll man, wenn man die Ziegel im Verband in
einer Wand mauern will, um eine sich, vertikal erstreckende Leitung unterzubringen« diese abweckseLüd
durch einen gerillten Ziegel und durch eine erweiterte Fuge hindurchführen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Leitungsziegel zu schaffen, der diesen Nachteilen begegnet up*.
außerdem noch zusätzliche Vorteile ergibt.
Dieses wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die
Rille nur in einer Hälfte des Steins vorgesehen und einen dem oder den aufzunehmenden Leitungsrohren angepaßten
Kernbereich aufweist, dessen Zentrum etwa in der Mitte der· Hälfte des Steins angeordnet ist.
Zweckmäßigerweise hat der halbe Kernbereich bzw. das
innere Ende der Sille einen halbkreisförmigen Querschnitt und ist der übrige Bereich der Rille von zwei parallelen
wänden begrenzt.
Auf diese Weise wird der Vorteil erreicht, daß ein Leitungsrohr innerhalb der Rille eine gute Unterstützung
und Führung findet. Ih dem Steinverband wird die Führung abwechselnd an gegenüberliegenden Seiten des Rohres im
Kernbereich der Rille sichergestellt. Auf diese Weise können auch Rohrbündel fixiert werden. Die erfindungsgemäß
ausgebildeten Bausteine sind beim Transport und beim Einbau weniger bruchanfällig.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wiedergegeben, das anhand der nachfolgenden Beschreibung
näher erläutert wird· Es zeigt:
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Fig. 1 eine Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen
Ziegelstein;
Fig. 2 eine Seitenansicht des Ziegelsteins gemäß Fig. 1 und
Fig. 3 eine Stirnansicht der die Rille aufweisenden Seite.
In den Figuren ist der Ziegelstein als Ganzes mit 1 bezeichnet, während in Fig. 1 ein mit 2 bezeichneter Ziegel
in gestrichelten Linien dargestellt ist, der in Halbsteinverband darunter oder darüber angeordnet ist.
Ία. Bereich der Stirnseite 3 ist eine zentrale Rille 4 vorgesehen,
die eine Breite a von z.B. 40 mm aufweist und das Einlassen normaler leitungen ermöglicht. Die Eille 4
erstreckt sich mit dieser Breite von der unteren Seite des Ziegels bis zur oberen Seite. Bei einem Mauerstein
von 100 mm Breite b bleibt also beiderseits der Rille 4 eine Breite c von 30 mm übrig. Sie Höhe d des Ziegels
beträgt in diesem Fall 83 mm, die Länge g » 210 mm, die Tiefe c der Rille 4 (bis zum tiefsten Punkt des halbzylindrischen Bodens 5 mit dem Halbmesser R von 20 am)
70 mm. Dies bedeutet, daß die Tiefe e einem Wert von etwas weniger als einem Viertel der Ziegellänge vermehrt
um den Eadius H (die halbe Breite der Eille a) gleich ist.
In die Rille 4 kann nun eine oder mehrere Leitungen, die z.B. einen Durchmesser von 15 mm aufweisen, angeschoben
werden. In Fig. 1 ist eine einzige aufgenommene Leitung mit 8 bezeichnet. Der Ziegel 2 wird von rechts in Fig. 1
angeschoben, bis der Ziegel 1 um einen Abstand von 100 mm überdeckt wird. Der Rillenboden des Ziegels 2 schließt
sich sodann derart oberhalb des Rillenbodens des Ziegels an, daß ein vertikaler, zylindrischer, einen Querschnitt
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Ton 40 mm aufweisender Durchgang gebildet wird, in dem
auch .-schwerere Leitungen, wie Kesselspeiseleitungen,
untergebracht werden können. Die Leitung kann vorher aτ·.g;~;Y-.—-TLnht: sein, J©dooh fflich später dturch. den Durchgang
hindurchgeführt werden. Man kann also die Leitungen anordnen, ehe die Wand aufgebaut wird, wodurch bisweilen
eine beträchtliche Vereinfachung und Arbeitsersparnis bei der Montage und bei der Mauerung mit Leitungsdurchgängen erhalten werden kann. In dem oben erwähnten
Fall wurde mit einer Fugenweite von 10 mm gerechnet, so daß der Mittelpunkt 7 des Baumdurchschnitts für den
Durchgang 6 nicht auf 1/4 der Ziegellänge (52 1/2 mm),
sondern in einem Abstand f = 50 mm von der Endfläche 3
angebracht ist.
In der Praxis bedeutet es eine Vereinfachung, wenn bei
der Erteilung eines Auftrags nicht vorher genau berechnet zu werden braucht, wieviel ^itungssteine je
Wandoberfläche erforderlich sind, und wennbei der Herstellung
und Lieferung keine Zählung erforderlich ist, um einen derartigen Auftrag zu erledigen.
Bei der Herstellung geht man deshalb von einem Verhältnis zwischen der Anzahl von Normalbausteinen und
Leitungsmauersteinen aus, was gewährleistet, daß durchschnittlich immer eine hinreichende Anzahl von Leitungsmauersteinen
je zu mauernde Wandfläche zur Verfügung steht. Ein Überschuß an Leitungssteinen kann als Hormalsteine
verarbeitet werden.
Zu diesem Zweck finden bei der Herstellung Formen mit einer Anzahl von Formhöhlungen Anwendung, von denen ein
bestimmter Prozentsatz - z.B. 1 je 10 Stück - mit sich
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von einer Seitenwand nach innen erstreckenden Kernen
versehen ist, die parallele Seitenwände und eine kreisbogenförmige Endseite aufweisen, deren Mittelpunkt
sich auf nahezu einem Viertel der Länge der Fox-miiühlung
befindet.
Die Erfindung ist von besonderer Bedeutung für Wände, deren Mauerwerk sauber ausgeführt ist, wobei die Steinoberfläche
ohne Putz, sichtbar bleibt. Spuren vom Hauen oder iräsen für die in der Wand angebrachten leitungen
sind dann sehr unerwünscht, insbesondere bei inneren Wänden, bei denen die Gestaltung und die Farbe des
Wandmauerwerks bei dem allgemeinen Eindruck, den das Interieur macht, auch wirken.
Die Erfindung ist auch für Betönsteine oder Betonblöcke
und entsprechende Pcrmlinge für Wände anwendbar.
- Ansprüche -
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Claims (2)
1. Baustein, insbesondere Ziegelstein, mit einer nach, einer
Seite des Steins hin offenen Rille zur Aufnahme von Leitungsrohren in Wänden, dadurch gekennzeichnet, daß die
Eille (4) nur in einer Hälfte des Steins (1) vorgesehen und einen dem oder den aufzunehmenden Leitungsrohren angepaßt3n
Eernbereich aufweist, dessen Zentrum etwa in der Mitte der Hälfte des Steins (i) angeordnet ist.
2. Baustein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das innere Ende der Rille (4) einen halbkreisförmigen
Querschnitt aufweist und der übrige Bereich der Rille von zwei parallelen Wänden begrenzt ist.
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL7201336A NL7201336A (de) | 1972-02-02 | 1972-02-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7304034U true DE7304034U (de) | 1976-01-15 |
Family
ID=19815272
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732305184 Pending DE2305184A1 (de) | 1972-02-02 | 1973-02-02 | Baustein, insbesondere ziegelstein und matrize zu deren herstellung |
| DE19737304034 Expired DE7304034U (de) | 1972-02-02 | 1973-02-02 | Baustein, insbesondere ziegelstein |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732305184 Pending DE2305184A1 (de) | 1972-02-02 | 1973-02-02 | Baustein, insbesondere ziegelstein und matrize zu deren herstellung |
Country Status (3)
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| DE (2) | DE2305184A1 (de) |
| NL (1) | NL7201336A (de) |
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1972
- 1972-02-02 NL NL7201336A patent/NL7201336A/xx unknown
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1973
- 1973-02-02 DE DE19732305184 patent/DE2305184A1/de active Pending
- 1973-02-02 DE DE19737304034 patent/DE7304034U/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE794644A (nl) | 1973-07-30 |
| DE2305184A1 (de) | 1973-08-09 |
| NL7201336A (de) | 1973-08-06 |
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