DE730452C - Tropenfester Regelwiderstand oder Potentiometer - Google Patents

Tropenfester Regelwiderstand oder Potentiometer

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Publication number
DE730452C
DE730452C DEST53961D DEST053961D DE730452C DE 730452 C DE730452 C DE 730452C DE ST53961 D DEST53961 D DE ST53961D DE ST053961 D DEST053961 D DE ST053961D DE 730452 C DE730452 C DE 730452C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
tropicalized
rheostat
housing cover
metal
Prior art date
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Expired
Application number
DEST53961D
Other languages
English (en)
Inventor
Waldemar Bogsch
Hans Metscher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Steatit Magnesia AG
Original Assignee
Steatit Magnesia AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Steatit Magnesia AG filed Critical Steatit Magnesia AG
Priority to DEST53961D priority Critical patent/DE730452C/de
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01CRESISTORS
    • H01C1/00Details
    • H01C1/02Housing; Enclosing; Embedding; Filling the housing or enclosure
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01CRESISTORS
    • H01C10/00Adjustable resistors
    • H01C10/30Adjustable resistors the contact sliding along resistive element
    • H01C10/32Adjustable resistors the contact sliding along resistive element the contact moving in an arcuate path
    • H01C10/34Adjustable resistors the contact sliding along resistive element the contact moving in an arcuate path the contact or the associated conducting structure riding on collector formed as a ring or portion thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Details Of Resistors (AREA)

Description

  • Tropenfester Regelwiderstand oder Potentiometer Die Erfindung bezieht sich atif Regelwiderstände oder Potentiometer, wie sie insbesondere in Fernmeldegeräten üblich sind. Meist bestehen diese Widerstände aus :einer kreisförmigen Halbleiterwiderstandsbahn oder einer kreisförmigen Widerstandswicklung, auf der ein Abnahmekontakt schleift, wobei das Ganze vorn einem Gehäuse zur elektrischen Abschirmung und zur Verhütung von Verschmutzung umschlossen wird. Die bekannten Ausführungen genügen allen üblicherweise auftretenden Be triebsbedin;gungen vollkommen. Sollen jedoch Regelwiderstände unter erschwerten. klimatischen Bedingungen, heispielsweise in den Tropen, einwandfrei arbeiten, so genügen die bisher bekannten Konstruktionen nicht. Abgesehen von dem abnormen Feuchtigkeitsgehalt der Luft in tropischen Gegenden, der auch im Gehäuseinnern zur Wirkung kemmt und die Metallteile sowie die üblichen Isolierteile aus Preßmaterial angreift, treten ,auch Schädigungen durch Termitenfraß auf. Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, einen Regelwiderstand zu schaffen, der den geschilderten hohen Betriebsbeanspruchungen gewachsen und somit tropenfest ist. Man hat bereits Schialter für feuchte Räume hergestellt, bei denen die Abdichtung des Schaltergehäuseinnern mittels Gummischeiben erfolgt. Solche Abdichtungen sind nicht geeignet, die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe zu lösen, denn Gummi ist weder sicher gegen TErmitenfraß noch auf die Dauer starken Temperaturschwankungen gewachsen. Man hat auch schon versucht, durch Anwendung von besonderen Dichtungsscheiben die Gehäuse von Potentiometeim abzudichten. Diese bekannten Ausführungen führten jedoch nicht zum vollen Erfolg.
  • Es sind auch bereits tragbare Kurzwellensende- und -empfangsgeräte bekanntgeworden, die zur Erzielung von Tropenfestigkeit übeiwiege.nd aus Metall und keramischen-Teilen aufgebaut werden. An die tropenfeste Ausbildung eines einzelnen Schaltelementes, wie es ein Regelwiderstand darstellt, hat man dabei eb:ensowenig gedacht wie daran, in welcher Weise Metall und Keramik zur Bildung eines tropenfesten Regelwiderstandes herangezogen werden können.
  • Schließlich ist es auch bereits bekannt, bei Vakuumgefäßen und Kondensatorgehäusen keramische Durchführungsisolatoren zu verwenden und dabei die Dichtung zwischen dem Isolator und dem Leiter durch eineu Glasschmelzflu@h herzustellen.
  • Der tropenfeste Re gelwiderstand nach der Erfindung ergibt sich durch die vereinte Anwendung aller nachstehend angeführten, im oben ,geschilderten Umfang bereits bekannten Merkmale: r. ein Gehäuse aus tropenfestem Metall, vorzugsweise Duraluminium, 2. besondere Dichtungen für den Abschluß aller Luft- und Feuchtigkeitsdurchtritt ermöglichenden öffnungen des Gehäuses.
  • 3. Anordnung der Dichtungen an mechanischen Einwirkungen unzugänglichen Stellen, .1. einen Gehäusedeckel aus keramischem Baustoff, 5. Hindurchführung aller Stromzuführungen des Widerstandes durch dein Gehäusedeckel und 6. Abdichtung der Stromzuführungen durch Einglasier en.
  • Wie Versuche gezeigt haben, sind die Regelwiderstände gemäß der Erfindung als vollkommen tropensicher anzusprechen; sie beanspruchen überdies praktisch keinen größeren Raum als die bisher üblichen Regelwiderstände und lassen sich ohne Schwierigkeiten in Massenanfertigung herstellen.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung zeigt die Zeichnung, und zwar Fig. i einen Regelwiderstand im Längsschnitt-, Fig. 2 einen Querschnitt nach Linie 2-2 der Fig. i.
  • Durch den Boden des Gehäuses a des Regelwiderstandes ist die Reglerwelle b mittels einer Buchse c hindurchgeführt. Die Sicherung der Achse b gegen axiale Verschiebung erfolgt mittels eines Bundes.d, der durch Umbördeln des Buchsenran des ae gehalten wird. Zur Abdichtung des Achs.en.-durchtrittes dient eine Stopfbuchse.npackiin.g am Grunde der Buchse, die beispielsweise aus einer in Talg gekochten Lederscheibe f und einer Messingscheibe g besteht und die durch L"mbördelung des Buchsenrandes nach innen gehalten ist. Die Abdichtung zwischen der Buchsec und dem Gehäuseboden erfolgt mittels ringsum laufender Lötnaht h.
  • Während man sonst den Anschlag für den Schleifkontaktarm i durch Ausstanzen. und Abbiegen eines Anschlaglappens ,aus dem Gehäuseboden bildet, wird bei dem Regelwiderstand nach der Erfindung ein Anschlaglappen k an einer Ringscheibe angebracht, die durch Umbördelung des Buchsenrandes nach auPyen in ihrer Lage festgehalten wird. Der Gehäusedeckell ist durch Umbördelung mit dem Gehäuse a. verbunden. Die Abdichtung wird dadurch erreicht, daß ein in zähen Lack getauchter Weichmetallringzn zwischen dem Gehäusedeckel 1 und dem Gehäuse a eingeklemmt wird. Der Gehäusedeckel 1 besteht aus keramischem Material und trägt nach außen. hin die Anschlußkontaktfahnen !z, nach innen die Widerstandsbahn o und die Schleifbahn p für den Mittelkontaktabgriff. Der Schleifer q aus Hartkohle o. d-1. schleift auf der Widerstandsbahn .o, die aus Halbleiterschichten besteht. - Der Schleifer r schleift auf der ILohlebahn fz, die in einer metallischen Pfanne s befestigt ist. Der Stromleitung dienen die mit Bunden und Absätzen zweckentsprechend ausgebildeten Nietbolzen t, die durch eine auf die Außenfläche des Gehäusedeckels 1 aufgebrachte Glasurschicht a abgedichtet sind. Bei der Herstellung geht man so vor, daß m.änzünächst die Nietbolzen t in den Gehäusedeckel 1 einsetzt, dann die Glasur aufträgt und brennt und schließlich die Widerstandsbahn o, die Pfanne s und die Kontaktfahnen ,zt annietet. Die Pede rndeil Kontaktarmer sind unter Zuhilfenahme eines Isolierstückes tr auf dem Schleifkontaktarm i befestigt.
  • Da die Buchse c mit de -i Gehäuse a verlötet ist, ist eine Drehsicherung zwischen diesen beiden Teilen nicht notwendig. Um das ganze Aggregat drehsicher .an einer Montageplatte oAgl. befestigen zu können, bedarf es noch eines vorn dem Gehäuse abgewandten Vorsprunges. Zweckmäßig geht man dabei so vor, daß man die Buchsec in ihrem verstärkten Teil einfräst und aus dem stehengebliebenen Buchsenteil eine Nase x (Fig. 2 ) herausdrückt.
  • Der Gehäusedeckel 1 mit seiner Glasurschichttz ist selbstverständlich in jeder Beziehung beständig. Da jedoch die üblichen für Gehäuse verwandten Metalle von Termiten angegriffen werden, empfiehlt es sich, alle äußerlich zugänglichen Metallteile aus Duräluminium herzustellen. Die dann nicht mehr mögliche Lötung lt zwischen der Buchse c und dem Gehäusea muß durch eine Weichtnetallpackung ersetzt werden, die der Weichmetallpackung in entspricht und ebensä wie diese möglichst geschützt von mechanischen F_i:nwirkun;gen, beispielsweise zwischen dem Gehäuseboden und dem Bund der Buchse c in einer ringsum laufenden Nut des letzteren angeordnet ist.
  • Falls es aus elektrischen Gründen notwendig ist, das gesamte Gehäuse abzuschirmen, kann man die Glasurschicht u mit einer Metallspritzung versehen, wobei natürlich entsprechende Aussparungen .an den Kontaktfahnen vorgesehen «.erden müssen, oder man kann eine mit entsprechenden Aussparungen versehene Metallscheibe, die auf der Glasurschicht zz aufliegt, bei der Verbindung zwischeu Gehäusedeckel L und Gehäuse a mit ein.-bördeln.
  • Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt, Sie' erstreckt sich auch ,auf Drahtregelwiderstände und .auf Regelwiderstände, bei denen die Widerstandsbahn nicht kreisförmig ausgebildet ist.,

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Tropenfester Regelwiderstand oder P:otentiometer, ,gekennzeichnet durch die vereinte Anwendung folgender Merkmale: i. ein Gehäuse aus tropenfestem Metall, vorzugsweise Duraluminium, besondere Dichtungen für den Abschluß aller Luft- und Feuchtigkeitsdurchtritt ermöglichenden öffnu!ngen des Gehäuyes, 3. Anordnung der Dichtungen an mechanischen Einwirkungen unzugänglichen Stellen, q.. einen Gehäusedeckel aus keramischem Baustoff, 5. Hindurchführung aller Stromzufiihrun;gen des Widerstandes durch dein Gehäusedeckel und 6. Abdichtung der Stromzuführungen durch Einglasieren.
DEST53961D 1935-09-29 1935-09-29 Tropenfester Regelwiderstand oder Potentiometer Expired DE730452C (de)

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DEST53961D DE730452C (de) 1935-09-29 1935-09-29 Tropenfester Regelwiderstand oder Potentiometer

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DE730452C true DE730452C (de) 1943-01-12

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ID=7466885

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DE (1) DE730452C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1168988B (de) * 1958-08-12 1964-04-30 Siemens Ag Verfahren zum Herstellen von Kontaktstellen auf Platten aus thermoplastischem Material

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1168988B (de) * 1958-08-12 1964-04-30 Siemens Ag Verfahren zum Herstellen von Kontaktstellen auf Platten aus thermoplastischem Material

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