DE7305437U - Scheibenwischer fuer kraftfahrzeuge - Google Patents
Scheibenwischer fuer kraftfahrzeugeInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60S—SERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60S1/00—Cleaning of vehicles
- B60S1/02—Cleaning windscreens, windows or optical devices
- B60S1/04—Wipers or the like, e.g. scrapers
- B60S1/32—Wipers or the like, e.g. scrapers characterised by constructional features of wiper blade arms or blades
- B60S1/34—Wiper arms; Mountings therefor
- B60S1/3411—Wiper arms; Mountings therefor with means for varying wiper-blade pressure on windshield during operation
Landscapes
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Description
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Ludwig Weiß, Obernzeil über Passau (Deutschland)
Scheibenwischer für Kraftfahrzeuge
Die Neuerung betrifft einen Scheibenwieehe-r für
Kraftfahrzeuge mit einem ein Wischerblatt tragenden, durch.
Federkraft gegen die Windschutzscheibe gedrückten, hin- und herschwenkbaren Wischerarm, wobei der Anpreßdruck des
Wischerblattes an die Scheibe veränderbar ist.
Bei den bisher bekanntgewordenen Scheibenwischern dieser Art kann der Anpreßdruck nur mit Hilfe ziemlich
komplizierter Vorrichtungen -wie Keilsaheiben und Gegenkeilscheiben, die bei gegenseitiger Relativbewegung über
ein Hebelgestänge den Wischerarm mehr oder weniger belasten - verändert werden, was zwar eine Anpassung an
unterschiedliche Verhältnisse erlaubt, aber keine Möglichkeit bietet, das Wischerblatt vom Innenraum des Fahrzeuges
aus von Schmutz, Schnee, Eisklumpen u.dgl. befreien zu
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können, da der Wischerarm immer kontinuierlich, an die
Scheibe gedrückt wird.
Der Neuerung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, diese Mangel zu beseitigen und einen Scheibenwischer de?
eingangs geschilderten Art zu schaffen, dessen Wischerblatt mit einfachsten Mitteln den herrschenden äußeren
Bedingungen entsprechend stärker oder schwächer an die Windschutzscheibe andrückbar ist und bei dem die MSglic-ukeit
besteht, sich am Wischerblatt festsetzende Verunreinigungen, wie Schnee- oder Eisklumpen, vom Inneren
des Fahrzeuges her zu entfernen, ohne daß dabei das Wischerblatt beschädigt wird.
Die Neuerung löst iiese Aufgabe im wesentlichen dadurch,
daß eine in den Bewegungsbereich des Wischerarmes einschwenkbare, kreissektorförmige Kumpel od.dgl. vorgesenen
ist, deren etwa radiale Rippen den darüber gleitenden Wischerarm periodisch von der Scheibe wegdrücken. Wird
nun bei Bedarf die Rumpel unter den Wischer gebracht, klopft der ttber die Rippen rumpelnde Wischerarm automatisch
den Schmutz, die Schnee- und Eisklumpen vom Wischerblatt ab, so daß das Ansetzen, beispielsweise von Schnee am
Wischerblatt, sicher verhindert wird. Ist das Wischerblatt sauber, schwenkt man die Rumpelplatte aus dem Bewegungsbereich des Wischerarmes wieder heraus und die übliche
Wischbewegung wird nicht mehr gestört. Dabei kann selbstverständlich das Verschwenken der Rumpelplatte vom Inneren
des Fahrzeuges her durchgeführt werden.
In einer weiteren vorteilhaften Ausbildung der Neuerung ist die Rumpel od.dgl. als den Wischerarm im
Bereich dessen Schwenkachse umgreifender, längs der Schwenkachse verstellbarer Bügel ausgebildet, dessen der Windschutzscheibe
zugekehrter Schenkel quer zur Bewegungsrichtung des Wischerarmes liegende Rippen od.dgl. aufweist,
wobei der Wischerarm je nach Stellung der bügeiförmigen
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Rumpel frei schwenkbar ist oder jeweils mit einem der beiden Bügelschenkel zur Anlage kommt. In der Normal-
:stellung der Rumpel befindet sich der Wisäaerarm etwa in
der Mitte der beiden Bügelschenkel und bewegt sich wie
ein üblicher Wischerarm, wobei er lediglich durch die ihn belastende Feder gegen die Scheibe gedrückt wird. Leistet
das Wischerblatt bei ungünstigen Witterungsverhältnissen zu wenig, d.h. kann der auf die Windschutzscheibe niedergehende
Niederschlag nicht mehr zur Zufriedenheit des Fahrers weggewischt werden, braucht dieser den Bügel nur
in Richtung der Scheibe zu verschieben, bis der obere Schenkel mit dem Wischerarm in Berührung kommt. Nun drückt
dieser Schenkel den Wischerarm zusätzlich gegen die Scheibe, das Wischerblatt wird besser angepreßt und kann seine Aufgabe
wieder erfüllen. Der auf den Wischerarm durch den Bügel ausgeübte zusätzliche Druck hängt selbstverständlich
von der Lage des Bügels ab und ist daher ohne Schwierigkeiten in weiten Grenzen variierbar und den herrschenden
Bedingungen anpaßbar. Wird hingegen der Bügel/nach oben,
d.h. von der Scheibe weg verschoben, und zwar so weit, daß der untere Schenkel mit dem Wischerarm zur Anlage
kommt, dann muß dieser über die Rippen dieses Schenkels gleiten und wird periodisch in kurzen Abständen auf- und
niederbewegt, wodurch d3s am Wischerblatt haftenden Schnee-
und Eisklumpen an der Scheibe abgeklopft werden können.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Neuerung · beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen
Pig. 1 und 2 bzw. Fig. 3 und 4 jeweils einen Längsschnitt und eine Draufsicht zweier Ausführungsmöglichkeiten
des neuerungsgemäßen Scheibenwischers.
Die Neuerung geht von einem üblichen Scheibenwischer mit einem Wischerarm, der ein nicht dargestelltes Wischerblatt
trägt, aus. Der Wischerarm 1 wird dabei über eine Feder gegen die Windschutzscheibe gedruckt und über einen
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Kurbelmeahanismus 4,5 hin- und her ge schwenkt, wobei
die Schwenkbewegung der Kurbel 5 über eine durch eine Gewiiidehülse 6 nach außen geführte Achse 7, die mit
dem Wischerarm drehfest verbunden ist, auf diesen übertragen wird. Mit Hilfe der Gewindehülse 6 ist der Scheibenwischer
im Fahrzeug, das in den Figuren durch ein Karosserieblech 8 od.dgl. repräsentiert ist, gelagert,
wozu noch Dichtungsringe 9, Beilagsoheiuen IO und Klerszimuttern
11 dienen. Weiters ist an dieser Gewindehülse 6 der nicht dargestellte Antriebsmotor des Scheibenwischers
über eine nur angedeutete Strebe 12 befestigt. Bfeuerungs-
nun
gemäß kann/bei einem derartigen Scheibenwischer der Anpreßdruck des Wischerblattes an die Scheibe dadurch verändert
werden, daß der Wischerarm zusätzlich zu der an ihn angreifenden Feder be- oder entlastet wird. Diese
Anpassung des Anpreßdruckes an die herrschenden Niederschlags- und Windverhältnisse kann vom Fahrer ohne größere
Umstände durchgeführt werden, da die dazu nötigen Drehknopf e 13 bzw. Schwenkhebel 16 im Fahrzeuginnern am
Armaturenbrett 17 angebracht sind.
Nach Fig. 1 und 2 kann eine kreissektorförmige Kumpel 18 in den Bewegungsbereich des Wischerarmes 1
geschwenkt werden, die etwa radial verlaufende Rippen 19 besitzt. Die Rumpel 18 ist drehfest mit einer Welle 20
verbunden, die durch die hohle Antriebsachse 7 ins Innere
führt, bis zum Armaturenbrett 17 reicht und an ihrem λ
dortigen Ende einen Schwenkhebel 16 trägt. Wird nun mit
Hilfe dieses Schwenkhebels 16 die Rumpel 18 derart verschwenkt, daß der Wischerarm 1 über die Rumpel 18 gleiten
muß, wird dieser durch die Rippen 19 periodisch auf- und abbewegt und so das Wischerblatt gegen die Windschutzscheibe
geklopft. Durch diese Klopfbewegung können etwaige am Wischerblatt haftende Verunreinigungen bzw. angefrorene
Schnee- oder Eisklt&pen entfernt werden. Damit der Wischer-
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arm 1 leichter über die Rippen 19 der Rumpelplatte 18
gleiten kann, trägt er an seiner Unterseite einen etwa halbkugelförmigen Gleitkörper 21.
Nach Fig. 3 und 4 ist die Rumpel als ein den Wischerarm 1 im Bereich dessen Schwenkachse umgreifender
Bügel 22 ausgebildet und über eine Stange 23, die an der Schwenkachse zum Armaturenbrett 17 führt, längs der
Schwenkachse verstellbar. Die Stange 23 ist im Bereich des Armaturenbrettes 17 mit einem Gewindeabschnitt 24
versehen, der mit einem am Armaturenbrett gelagerten und ein entsprechendes Muttergewinde 25 aufweisenden Drehknopf
13 zusammenwirkt. Durch Drehung des Knopfes 13 kann somit die Stange 23 und damit der Zusatzbügel 22
hin- und herbewegt werden. Je nach Stellung des Bügels wird nun die Arbeitsweise des Scheibenwischers beeinflußt.
In der ÜToicmalstellung, in der sich der Wischerarm etwa
in der Mitte zwischen den Schenkeln 26,27 des Bügels befindet, wirkt der Scheibenwischer wie jeder andere
bisher bekannte und drückt das Wischerblatt nur mit der eingebauten Feder an die Scheibe. Wird hingegen der Bügel
22 in Richtung auf die Windschutzscheibe verstellt, kommt der obere Schenkel 26 mit seiner Gleitbahn 28 mit dem
Wischerarm 1 zur Anlage und drückt diesen zusätzlich zur Federkraft gegen die Scheibe, wodurch der Anpreßdruck
des Wischerblattes an die Scheibe nach Wunsch erhöht werden kann. Bei einer Verschiebung des Bügels 22 in
anderer Richtung, also von der Scheibe weg, kommt der untere Schenkel 27, der quer zur Bewegungsrichtung des
Wischerarmes 1 liegende Rippen 29 aufweist und so als Rumpel dient, ait dem Gleitkörper 30 an der Unterseite
des Wischerarmes 1 in Berührung und zwingt diesen zu einer periodischen Klopfbewegung, mit der das Wischerblatt
wiederum von anhaftenden Schnee- und Eisklumpen befreit
-s-
\ierden kann.
Alle Ausführungsbeispiele des neuerungsgemäßen
Scheibenwischers können selbstverständlich zusätzlich mit nicht dargestellten Kupplungen, scharnierartigen
Verbindungen od.dgl·, ausgerüstet sein, damit das Wischerblatt
für eine händische Reinigung der "Windschutzscheibe über deren Einfassung hinaus verdrehbar oder ganz von
ihr -wegklappbar ist.
Claims (2)
1. Scheibenwischer für Kraftfahrzeuge mit einem
ein Wischerblatt tragenden, durch Federkraft gegen die Windschutzscheibe gedrückten, hin- und herschwenkbaren
Wischerarm, wobei der Anpreßdruck des Wischerblattes an die Scheibe veränderbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß eine in den Bewegungsbereich des Wischerarmes (1) einsch^enkbare, kreissektorförmige Eumpel (18)
od.dd.. vorgesehen ist. deren etwa radiale Sippen (19)
den darüber gleitenden Wischerarm periodisch von der Scheibe wegdrücken.
2. Scheibenwischer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rumpel od.dgl. als den Wischerarm (1) im Bereich dessen Schwenkachse umgreifender, längs der
Schwenkachse verstellbarer Bügel (22) ausgebildet ist, dessen zur Windschutzscheibe zugekehrter Schenkel (27)
quer zur Bewegungsrichtung des Wischerarmes liegende Rippen (29) od.dgl* aufweist, wobei der Wischerarm je
nach Stellung' der bügeiförmigen Rurapel frei schwenkbar
ist oder jeweils mit einem der beiden Schenkel (26,27) zur Anlage kommt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT120272A AT319063B (de) | 1972-02-15 | 1972-02-15 | Scheibenwischer für Kraftfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7305437U true DE7305437U (de) | 1973-08-23 |
Family
ID=3508814
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19737305437 Expired DE7305437U (de) | 1972-02-15 | 1973-02-14 | Scheibenwischer fuer kraftfahrzeuge |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT319063B (de) |
| DE (1) | DE7305437U (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2516461A1 (fr) * | 1981-11-16 | 1983-05-20 | Molet Paul | Perfectionnement aux dispositifs de modification de l'effort exerce par un balai d'essuie-glace sur la glace |
| JPH01244945A (ja) * | 1988-03-24 | 1989-09-29 | Nippon Waipabureede Kk | ワイパ装置 |
-
1972
- 1972-02-15 AT AT120272A patent/AT319063B/de not_active IP Right Cessation
-
1973
- 1973-02-14 DE DE19737305437 patent/DE7305437U/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT319063B (de) | 1974-12-10 |
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