DE730585C - Thermobatterie mit einer Vorrichtung zum Umwandeln des erzeugten Thermostromes in unterbrochenen Gleichstrom - Google Patents

Thermobatterie mit einer Vorrichtung zum Umwandeln des erzeugten Thermostromes in unterbrochenen Gleichstrom

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DE730585C
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DE
Germany
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thermal
current
interrupter
impeller
thermal battery
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Expired
Application number
DES132397D
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Inventor
Harry Szuba
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TECH WIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLU
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TECH WIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLU
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    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10NELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10N10/00Thermoelectric devices comprising a junction of dissimilar materials, i.e. devices exhibiting Seebeck or Peltier effects

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  • Thermally Actuated Switches (AREA)

Description

  • Thermobatterie mit einer Vorrichtung zum Umwandeln des erzeugten Thermostromes in unterbrochenen Gleichstrom Die Erfindung bezieht sich auf eine Thermobatterie mit einer Vorrichtung zum Umwandeln des erzeugten Thermostromes in unterbrochenen Gleichstrom, insbesondere zur Speisung von transportablen Geräten der elektrischen Nachrichtentechnik.
  • Im allgemeinen verwendet man für die Umwandlung von Gleichstrom in unterbrochenen Gleichstrom entweder den Sternradunterbrecher mit Motorantrieb oder den sog. Hammerunterbrecher, wie er z. B. bei Induktorien üblich ist. Jedoch ist bei solchen Unterbrechern time 'besondere Stromquelle notwendig, oder man verwendet vom Hauptstrom abgezweigte Ströme. Letztere Maßnahme bedeutet bei Thermobatterien eine unvollkommene Ausnutzung der erzeugten Thermoströme, d. h. diese können für ;die gewünschten Zwecke nur teilweise :ausgenutzt werden. Durch die vorliegende Erfindung werden diese Nachteile beseitigt. Die Erfindung besteht darin, daß die von einer Brennstofflampe gelieferte, im Innern des zylinderförmig ausgebildeten Batteriekörpers aufsteigende Heißluft gleichzeitig zum Antrieb ,eines zeit waagerecht liegendem Flügelrad .ausgerüsteten Unterbrechers dient, der auf dem zylinderförmig ausgebildeten Batteriekörper aufgesetzt ist.
  • Es ist bereits bekannt, bei kleinen, von außen beheizten und mit einem Rührwerk versehenen Flüssigkeitsbädern mit den. oberhalb des Flüssigkeitsspiegels gebildeten warmen, aufsteigenden Luftströmen :ein mit d:em Rühr-"verk verbundenes Windrad, :d. h. das Rührwerk selbst, anzutreiben. Auch ist es in anderen Gebieten der Technik bekannt, aufsteigende Luftströme wie auch Wannlüftströme zum Antreiben von z. B. mit elektrischen Motoren ,gekuppelten Windrädern zu verwenden. Jedoch hat man diese bekannten Maßnahmen und Anordnungen für einen besonderen Zweck, nämlich für die Umwandlung von Thermoströmen in unterbrochenen Gleichstrom, nicht zur Anwendung gebracht.
  • Die Erfindung wird nun an Hand der Zeichnung . an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
  • Abb. i zeigt im Querschnitt den erfindungsgemäßen Unterbrecher bzw. Zerhacker als Aufsatz auf die Thermobatterie, die ihrerseits als Hohlzylinder eine Lampe umgibt.
  • Abb. 2 zeigt in großem Maßstab eine Einzelheit des Unterbrechers.
  • Abb. 3 ist der Schnitt A-B von Abb. 2. Abb. q. ist eine weitere Ausführungsform der Anordnung gemäß Abb. 3.
  • Im einzelnen ist i der zylindrische Hohlkörper aus keramischem Material, der als Träger für die thermoelektrische Wicklung 2 ausgebildet ist. Diese kann als. spiralig aufgewickelte Zickzackwicklung ausgebildet sein, deren einzelne Glieder z. B. aus Eisendrähten und Konstantandrähten bestehen. Ferner ist ein Ring 3 z. B. aus keramischem Material auf den oberen Rand des Hohlzylinders i aufgesetzt.
  • An diesem Ring sind konisch verlaufende Speichen 4. befestigt, die oben m einer Lagerbüchse 5 für das Flügelrad 6 enden. Das Flügelrad wird durch die von der Lampe 7 erzeugte Heißluft in Drehung versetzt. Die Lampe ist zur Erhöhung ihrer Wärmeabgabe und zur Erzielung einer gleichmäßigen Wärmeabgabe mit einem Metallzylinder 8 umgeben, der vorzugsweise zentrisch in dem Hohlraum des Zylinders i angeordnet ist. Wie aus Abb. i ersichtlich, ist der Zylinder 8 nach oben in eine Düse g zur Erhöhung der Geschwindigkeit der ausströmenden Heißluft verjüngt. Ferner ist in Abb. i zwischen der Lagerbüchse 5 und dem Flügelrad 6 ein Schirm i o vorgesehen, der die Heißluft vom Aufsatz fernhält.
  • Auf der Achse i i sitzt auch die Scheibe 12, die in der rechten Hälfte der Abb. i in größerem Maßstab noch einmal herausgezeichnet ist.
  • Hiernach trägt die Scheibe 12 auf der unteren Stirnfläche Nocken oder Erhöhungen 13, die mit den Glockenfedern 1 ¢ zusammenarbeiten. Diese ragen oben aus. dem fest angeordneten und die Kontaktelemente enthaltenden Gehäuse 15 heraus, das gemäß Abb. i links oben unter Zwischenschaltung des aus.' schlecht Wärme leitendem Material, wie keramischem Material, hergestellten Körpers 16 an einer der Speichen q. mittels des Ansatzes. 17 befestigt ist.
  • Ferner zeigt Abb. i die elektrische Schaltung zwischen der Wicklung 2 und den An schlußklemmen des Gehäuses 15. Dabei ist 18 die Primärwicklung des Transformators, dessen Sekundärwicklung I9 die gewünschte Wechselspannung entnommen werden kann. Der Primärwicklung 18 selbst wird der Gleichstrom zerhackt in Stromstößen zugeführt, die abwechselnd in entgegengesetzter Richtung verlaufen.
  • Wie aus Abb. i weiter ersichtlich, ist der Stromkreis geöffnet, solange die Ansätze 13 die Glockenfedern 14 nicht berühren. Sobald ,aber der Anschlag 13 bei der Umdrehung der Scheibe 12 im Sinne des eingetragenen Pfeiles auf eine Glockenfeder 14 trifft, wird diese nach unten gedrückt und bewegt so, wie im einzelnen Abb. 3 zeigt, das an ihm befestigte Kontaktelement 2o in die Masse des Quecksilbertropfens 21, so daß Quecksilber das innere Ende der isolierenden Leitung 22 berührt und so Kontakt zwischen der Klemme 23 einerseits und der Stromableitung 24 anderseits herstellt.
  • Bei der weiteren Ausführungsform gemäß Abb. 4 sind die gleichen Teile mit den gleichen Bezugzeichen versehen. Ferner ist 25 ein Isolierscheibchen, das unmittelbar der Oberfläche des Quecksilbertropfens 21 im Ruhezustand anliegt. Wird im Sinne des eingetragenen Pfeiles die Glockenfeder 14, die vom Gehäuse 15 durch den Steg 26 elektrisch getrennt ist, nach unten gedrückt, so taucht das Isolierscheibchen 25 in den Quecksilbertropfen 21 ein, bis das Kontaktteil 2o mit dem verdrängten Quecksilber in Berührung kommt und so eine unmittelbare elektrische Verbindung. von der Klemme 2.- durch das metallische Gehäuse i 5, das Quecksilber 2 i, das Kontaktteil 20, die Glockenfeder 14, den metallischen Steg 27 zu der Klemme 23 hergestellt wird. Zur Erzielung einer einwandfreien Wirkungsweise -ist noch notwendig, daß an der aus Abb. q. ersichtlichen Stelle noch eine Isolierbüchse 28 eingesetzt wird.
  • Ferner ist noch zu beachten, daß gemäß der aus Abb. i ersichtlichen Anordnung benachbarte Nocken B einen solchen Abstand voneinander haben, daß die eine Glockenfeder 14 völlig unberührt ist, solange die andere niedergedrückt wird.
  • An dieser Stelle sei noch bemerkt, daß das Flügelrad bzw. der mit diesem versehene Unterbrecher auch exzentrisch auf die Thermosäule aufgesetzt sein kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Thermobatterie mit einer Vorrichtung zum Umwandeln des erzeugten Thermostromes, in unterbrochenen Gleichstrom, insbesondere zur Speisung von transportablen Geräten der elektrischen Nachrichtentechnik, dadurch gekennzeichnet, daß die von einer Brennstofflampe gelieferte, im Innern des zylinderförmig ausgebildeten Batteriekörpers aufsteigende Heißluft gleichzeitig zum Antrieb eines mit waagerecht liegendem Flügelrad ausgerüsteten Unterbrechers dient, der auf dem zylinderförmig ausgebildeten Batteriekörper aufgesetzt ist.
  2. 2. Thermobatterie nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erhöhung der Wärmeabgabe der Lampe und zur Erzielung-einer gleichmäßigen Wärmeabgabe ,ein die Lampe (7) umgebender Metallzylinder (8) vorgesehen ist, der sich nach oben in Richtung des Flügelrades (6) in eine Düse (9) zur Erhöhung der Geschwindigkeit der austretenden Heißluft verjüngt. .
  3. 3. Thermobatterie nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterbrecher zentral mittels konisch verlaufender Speichen auf den Batteriekörper aufgesetzt ist. q.. Thermobatterie nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der von dem Flügelrad (6) angetriebene Unterbrecher ,als Scheibe (12) ausgebildet ist, auf deren unterer Fläche radial verlaufende Erhöhungen (13) angebracht sind, denen ortsfeste Glockenfedern (14) derart gegenüberstehen, daß diese, von den Erhöhungen niedergedrückt, die Kontaktgabe hewirken.
DES132397D 1938-06-03 1938-06-03 Thermobatterie mit einer Vorrichtung zum Umwandeln des erzeugten Thermostromes in unterbrochenen Gleichstrom Expired DE730585C (de)

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