DE730609C - Minenhalterohr fuer Fuellbleistifte mit Vorschubschraube und Ausstosser fuer die Minenreste - Google Patents

Minenhalterohr fuer Fuellbleistifte mit Vorschubschraube und Ausstosser fuer die Minenreste

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Publication number
DE730609C
DE730609C DEK159069D DEK0159069D DE730609C DE 730609 C DE730609 C DE 730609C DE K159069 D DEK159069 D DE K159069D DE K0159069 D DEK0159069 D DE K0159069D DE 730609 C DE730609 C DE 730609C
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DE
Germany
Prior art keywords
lead
ejector
holder tube
tube
feed screw
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Expired
Application number
DEK159069D
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Keller
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Keller & Co Metallwarenfabrik
Original Assignee
Keller & Co Metallwarenfabrik
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K21/00Propelling pencils
    • B43K21/02Writing-core feeding mechanisms
    • B43K21/08Writing-core feeding mechanisms with the writing-cores fed by screws

Landscapes

  • Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)

Description

  • Minenhalterohr für Füllbleistifte mit Vorschubschraube und Ausstoßer für die Minenreste 'Minenhalterohre sind bei Füllbleistiftenbekannt -, bei welchen in dem Minenhalterohr ein Ausstoßer längs verschiebbar angeordnet ist, der mit einem in die Vorscbubschraube und in ein feststehendes Schlitzrohr eingreifenden Führungszapfen durch einen Längsschlitz im Minenhalterohr hindurchragt. Eine solche Anordnuiig ist besonders bei sog. Sparstiften mit langen Minen gebräuchlich und dient dazu, beim Vorwärtsdrehen eines die Vorschubeinrichtung bewegenden Dreliknopfes d#n letzten Rest der Mine auszuwerfen. Nach vollkommenem Zurückdrehen des Mineiihalterohres wird am rückwärtigen Ende der Vorschubschraube derMinenaussto.ßer im Minenhalterohr zurückgezogen, so daß genü-end Raum zum Einsteckeneiner neuen Mine frei gemacht ist. Solange die Mine die übliche Länge hat, ist der Vorgang des Einsetzens verhältnismäßig einfach. Dag gen erfordert das Einsetzen -von Bruchstücken einer Mine nicht nur eine ziemliche Geschicklichkeit, sondern der Vorgang ist auch umständlich, da bei den bisher bekannten Ausführungen das Minenhalterohr mit den Fingern über den Minenatisstoßer vorgezogen und so lange festgehalten werden muß-, bis die Mine in den für sie vorgesehenen Raum eingeführt ist. Bei dieser Arbeit werden nicht nur die Finger beschmutzt, sondern bei schwachen Minen 'kommt es sehr of t vor, daß diese beim Einstecken abbrechen.
  • Zur Vermeidung dieses> übelstandes sind bereits Minenhalterohre vor 'geschlagen, bei welchen aus dem Werkstofi des Rohres ein seitlich abstehendes Horn gebildet ist ', welches in die Schraubengänge der Vorschub-I einrichtung eingreift. Die Anbrin 'gung eines solchen Hornes an dem aus dünnstem Blech hergestellten Minenhalterohr und in den hier erforderlichen sehr kleinen Abin#ssungen ist schwierig und teuer. Die Aufgabe ist auch schon dadurch zu lösen versucht worden, daß, auf dem Außenumfang des Minenhalterohres eine Drahtschraube aufgelötet undeine federnde Manschette vorgesehen wurde, in welcher sich diese Drahtschraube festl,-lemmen kann. Es ist indessen ebenfalls schwierig, auf seinem Rohr von solch dünner Wandung und so geringem Durchmesser-, wie es die Minenhalterohre für gewöhnliche Minen darstellen, eine Drahtschraube aufzulöten. Außerdem ist eine federnde Manschette und eine besondere Hülse zur Lagerung der Manschette erforderlich, wodurch die Bauarteines solchen Bleistiftes verwickelt wird. Endlich ist noch eine Anordnung für diesen Zweck bekannt, bei welcher um den Minenausstoßer eine Schraubenfeder im Innern eines mit dem Minenhaltürohr fest verbundenen weiteren geschlitzten Rohres angeordnet ist, die sich gegen eine in dem letzteren Rohr be- sonders -eingesetzte Blechhülse legt. Diese Anordnung ist., abgesehen von ihrer verwickelten Bauart, unsicher im Betrieb, da esschwer ist, dieser Schraubenfeder von sehr kleinem. Durchmesser die für das Ausstoßen des Minenrestes erforderliche Federkraft zu verleihen.
  • Demgegenüber besteht das Neue der Erfindung darin, daß in dem Minenhalterohr am hinteren Ende des Schlitzes für denFührungszapfen des Ausstoßers ein seitlicherAusschnitt vorgesehen ist, in den der Führungszapfen des Ausstoßers nach seiner Rückbewegung selbsttätig einrastet, so daß hierdurch die Mündung des Minenhalterohres für das Einführen der neuen Mine frei gehalten wird. Hierdurch wird ein Fortschritt durch eine einfachere Gestellung eines solchen Minenhalterohres bei gleicher Wirkung erreicht.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in derZeichnung an einem Ausführun#sheispiel veranschaulicht.
  • Es zeigen: Fig. i einen teilweisen Längsschnittdurch einen Füllbleistift mit Vorschubschraube, Fig. 2 eine Seitenansicht des Füllbleistiftes mit mittlerer Unterbrechung der Mantelhülse und gegenüber der Ansicht nach Figg. i um go gedrehtem Führungsrohr für den Ausstoßerzapfen., Fig. 3 und I um go# zueinander gedrehte Seitenansichten des Minenhalterohres m it Ausstoßer# Fi-. 5 eine gleiche Ansicht -wie Figg. 4 nur auf dem oberen Teil des Minenhalterohrs bei zurückgezogenem Ausstoßer, Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie VI-VI der Fig. 5 in größerem Maßstabe.
  • In der Zeichnung, die in durchweg größerem Maßstab als gewöhnlich einen Füllbleistift mit einer Vorschubschraube für das Minenhalterohr zeigt, ist i die Mine, 2 ein feststehendes Schlitzrohr mit Schlitz3, 4 die Vorschubschraübe ', 5 das äußere Mantelrohr mit hohler Abschlußspitze6 ', 6a und 7 ein Drehknopf, der mit der Vorschubschraube4 fest verbunden ist. Im Innern der Vorschubschraube 4 ist das Minenhalterohr 8 in Längsrichtung verschiebbar. Es enthält in seinem Innern den Minenausstoßerg mitseitlichen Führungszapfen io. Um den Minenausstoßer 9 in das Minenhalterohr 3 einsetzen zu können und um seine Län#sbewegung n Zu begrenzen, ist in ihm ein Schlitz i i vorgesehen. Der Führungszapfen i o ragt durch diesen Schlitz i i hindurch und greift zugleich in die Vorschuhschraube 4 und den Schlitz 3 des feststehenden Schlitzrohres 2 ein.
  • Erfindungsgemäß ist am hinteren Ende des Schlitzes i i im Minenhalterohr 8 ein seitlicher Ausschnitt 12 vorgesehen, in den der Führun#szapfen i o des Ausstoßers 9 nach seiner Rückbewegung bei Weiterdrehen der Vorschubschraube 4 selbsttätig üinrastet, so daß die Mündung des -##linenlial'erohrs 8 für das Einführen einer neuen Mine i frei gehalten i wird. Demgemäß ist es nach dem Ausstoßen des Restes der alten Mine nur erforderlich, durch Zurückdrelien des Dreltknopfes7 den AusstoP#ero in dem #Minenhalterohr8 zurückzubewegen, wobei das Vorderende des Ausstoßers(-) sich in die Mündung des Minenhalterohrs8 zurückzieht und dieser durch Eintreten des Führungszapfens io in die Sicherungsrast 12 in dieser Stellung verriegelt wird. Wenn jetzt eine neue Mine in den Füllbleistift eingesteckt wird, so kann sie, ganz gleich, welche Länge s - ie aufweist, durch Druck auf eine durch den verriegelten Ausstoflyer gegebene feste Unterlage in das MittenhalterohrS eingeschoben und darin festgehalten werden. Beim Vorwärtsdrehen des Drehknopfes tritt dagegen der Führungszapfen io wieder aus der Rast 12 hc7raus ', und der Ausstoßerg kann sich dann zum Auswerfen des Minenrostes wieder frei im Minenlialterohr 8 bewegen.
  • Das hintere Ende des Minenhalterohrs 8 ist zweckmäßig unter Bildung eines Scblitzes 13 etwas aufgeweitet, so daß hier ein federnder Kopf 14 entsteht, der unter Reibung des Minenhalterohrs 8 eine federnde Führung in der Vorschubschnecke 4 bewirkt,

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Minenhalterohr für Füllbleistifte mit Vorschubschraube und Ausstoßer für die Minenreste, der mittels eines seitlichen, durch einen Schlitz des Minenlialterohrs hindurchragenden Führungszapfens in die Vorschubschraube und einen dieser gegenüber feststehenden Führungsschlitz einer darühergeschobenen Hülse greift, dadurch gekennzeichnet, daß am hinteren Ende des Schlitzes (ii) im Minenhalterohr (8') ein seitlicher Ausschnitt (12) vorgesehen ist, in den der Führungszapfen (io-, des Ausstoßers '9" nach seiner Rückbewegung selbsttätig einrastet.
DEK159069D 1940-10-27 1940-10-27 Minenhalterohr fuer Fuellbleistifte mit Vorschubschraube und Ausstosser fuer die Minenreste Expired DE730609C (de)

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