DE730671C - Drehherdofen - Google Patents
DrehherdofenInfo
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Links
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
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- C21D9/00—Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor
- C21D9/0037—Rotary furnaces with vertical axis; Furnaces with rotating floor
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Description
- Drehherdofen Bei Drehherdöfen z. B. für Härtezwecke bereitet .es Schwierigkeiten, bei der Beförderung des Ofengutes aus dem Ofen in das Härtebad die Zeit der Berührung des Gutes mit der kalten Außenluft auf das gewünschte \-Zindestmaß zu beschränken bzw. den Zutritt der Luft zum Ofengut während dessen Überführung in das Bad überhaupt auszuschalten, um eine zu große Abkühlung bzw. unerwünschte Oxydation des Gutes zu verhindern.
- Gegenstand der Erfindung ist eine Ofenanordnung, die die Erfüllung dieser Forderungen mit einfachen Mitteln gewährleistet. Gemäß der Erfindung ist die Entnahmestelle des Ofens als vorgebaute, zweckmäßig ebenfalls beheizte Kammer mit Auslaß nach unten ausgeführt, die die Weiterbeförderung des Ofengutes z. B. in ein Härtebad auf kürzestem Wege und praktisch ohne Temperaturverlust und gegebenenfalls auch unter Ausschluß des äußeren Luftzutrittes ermöglicht. In zweckentsprechender Weise werden Entnahmekammer und Härtebad -vorteilhaft übereinander angeordnet und durch einen beweglichen, vorzugsweise seitlich verschiebbaren Boden der Kammer voneinander getrennt, nach dessen Entfernung das Gut einfach in das Bad abgesenkt werden kann. Soll beim Überführen des Ofengutes aus der Entnahmekammer in das Bad der Zutritt der Außenluft gänzlich ausgeschlossen werden, so kann dem dadurch leicht entsprochen werden, daß anschließend an die Entnahmekammer ein gasdichter Schacht angeordnet wird, der bis in das Bad hineinreicht.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung in Fig. i im Aufriß, in Fig. a im Grundriß gezeichnet. i ist der ortsfeste Teil des Ofens, z der ringartig ausgebildete drehbare Herd, der durch den Motor 3 in Bewegung gesetzt «-erden kann. .4 ist die Einlaßöffnung des Ofens, 5 die Entnahmestelle, die erfindungsgemäß als vorgebaute Kammer ausgeführt ist, die ebenfalls so wie der eigentliche Ofen beheizt sein kann. An ihrer Unterseite besitzt die Kammer 5 die Auslaßöffnung 6, die durch einen auf Rollen ; seitlich verschiebbaren Boden 8 abgeschlossen werden kann. 9 ist das senkrecht unter der Entnahmekammer 5 angeordnete Härtebad. Durch den mittels der Rollen io und i i an senkrecht befestigten U-Eisen 1 2 geführten heb- und senkbaren Tisch 13 wird das Ofengut von der Entnahmekammer durch einfaches Absenken in das Bad gebracht. Die Überführung des Ofengutes aus der Ofenatmosphäre in das Bad erfolgt also auf dem kürzesten Weg und praktisch ohne Temperaturverlust. Um den Zutritt der Außenluft zum Ofengut während der Beförderung in das Härtebad vollkommen auszuschließen, kann, wie gezeigt, ein an die Entnahmekammer 5 anschließender senkrechter Schacht 1.1 vorgesehen werden, der gasdicht an der Entnahmekammer befestigt ist und in das Härtebad eintaucht, so daß ein vollständiger Abschluß gegen die Auf)enluft vorliegt.
- Die Erfindung ermöglicht mit verhältnismäßig einfachen Mitteln jede stärkere Abkühlung und Oxydation des Ofengutes bei der Beförderung aus dem Ofen in das Bad auszuschließen, desgleichen ist es auch leicht möglich, den Weg des Ofengutes vom Ofen in das Bad überhaupt vollständig gegen die Außenhift abzusperren. Der erfindungsgemäße Ofen ist nicht nur für Härtezwecke, sondern beispielsweise auch zum Vergüten von Leichtmetallegierungen, zum Blankglühen von Kupfer u. dgl. anwendbar. Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Anordnung besteht ferner darin, daß bei entsprechender Abdichtung-. des Ofens auch das Arbeiten unter Schutzgas möglich ist, wobei sämtliche Arbeitsvorgänge bis zum Einbringen des Ofengutes in das Bad in Schutzgasatmosphäre vor sich gehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Drehherdofen, insbesondere für Härtezwecke, dadurch gekennzeichnet, daß die Entnahmestelle des Ofens als vorgebaute, zweckmäßig ebenfalls beheizte Kammer mit Auslaß nach unten ausgeführt ist, die die Weiterbeförderung des Ofengutes z. B. in ein Härtebad auf kürzestem Wege und praktisch ohne Temperaturverlust, vorzugsweise durch einfaches Absenken, und gegebenenfalls auch unter Ausschluß äußeren Luftzutrittes ermöglicht. a. Drehherdofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Entnahmekammer und Härtebad übereinander angeordnet und durch einen beweglichen, vorzugsweise seitlich verschiebbaren Boden der Kammer voneinander getrennt sind. 3. Drehherdofen nach Anspruch i oder z, dadurch gekennzeichnet, daß an die TTntnahmekammer anschließend ein in das Bad hineinreichender gasdichter Verbindungsschacht vorgesehen ist, der beim Überführen des Ofengutes aus der Entnahmekammer in das Bad den Zutritt der Außenluft ausschließt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES143741D DE730671C (de) | 1941-01-25 | 1941-01-25 | Drehherdofen |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DES143741D DE730671C (de) | 1941-01-25 | 1941-01-25 | Drehherdofen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE730671C true DE730671C (de) | 1943-01-15 |
Family
ID=7542000
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES143741D Expired DE730671C (de) | 1941-01-25 | 1941-01-25 | Drehherdofen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE730671C (de) |
-
1941
- 1941-01-25 DE DES143741D patent/DE730671C/de not_active Expired
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