DE731064C - Infanteriegeschoss - Google Patents

Infanteriegeschoss

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Publication number
DE731064C
DE731064C DER107012D DER0107012D DE731064C DE 731064 C DE731064 C DE 731064C DE R107012 D DER107012 D DE R107012D DE R0107012 D DER0107012 D DE R0107012D DE 731064 C DE731064 C DE 731064C
Authority
DE
Germany
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thread
infantry
sections
grooves
projectile
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Expired
Application number
DER107012D
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Luce
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinmetall AG
Original Assignee
Rheinmetall Borsig AG
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Filing date
Publication date
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Application filed by Rheinmetall Borsig AG filed Critical Rheinmetall Borsig AG
Priority to DER107012D priority Critical patent/DE731064C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE731064C publication Critical patent/DE731064C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B14/00Projectiles or missiles characterised by arrangements for guiding or sealing them inside barrels, or for lubricating or cleaning barrels
    • F42B14/02Driving bands; Rotating bands

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

  • Infanteriegeschoß Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung solcher Infanteriegeschosse aus Eisen oder Stähl, bei denen nach Patent 709 576 die zur Drallgabe und Gasabdichtung dienende Bandeinrichtung, die mit dem Geschoßkörper ans einem Stück besteht, zwischen zylindrischen Führungsabschnitten des Gesdhoßkörpers angeordnet ist, deren Durchmesser dem Laufkaliber (Feldermaß) entspricht. Die Bandeinrichtung selbst ist in Abschnitte verschiedener Zweckbestimmung aufgeteilt.
  • Damit bei derartigen Geschossen der Durchgang durch den Lauf bzw. das Eindringen der Bandeinrichtung in die Züge keine übermäßige Verformungsargeit hervorruft, wird dem Gesrhoßmaterial bisher -eine besondere Auswachmöglichkeit dadurch gegeben; daß man entweder einen für die Abdichtung weniger in Betracht kommenden Bandabschnitt mit Rillen versieht, die in der -Drallrichtung verlaufen und gleichmäßig über den Bandumfang verteilt sind, oder hinter die Zugso'hlendurdhmesser aufweisenden Bandabschnitte jeweils eine unter den Felderdurdhmesser 'hinabreichende Ringrille einarbeitet, die an Stelle der erstgenannten seitlichen Verdrängungsmöglichkeiten das Wegquetschen des Bandmaterials in der Längsrichtung erleichtern' soll.
  • Wie weitere in der gleichen Richtung unternommene Versuche ergeben haben, geht erfindungsgemäß das Wegquetschen des Materials beim Eindringen der Bandeinrichtung in die Züge wesentlich besser vor sich, wenn man die einzelnen . Bandabschnitte mit um ihren Umfang ring- oder gewindeartig verlaufenden Rillen geringer Tiefe versieht. Diese- Anordnung von Rillen auf der =Oberfläche der Bandabschnitte macht ein Wegquetschen jeweils nur kleinerer Materialmengen notwendig und sieht für das weggequetschte Material. genügend Ausweichmöglichkeiten vor."..' Es ist bereits vorgeschlagen, Artilleriegeschosse zur Drangabe mit mehreren an sich :schmalen scharfkantigen Rillen oder Führungsriefen zu versehen, aus denen die Felder des Geschützlaufes rentsprechende Stücke herausschneiden. Die vorliegende Entwicklung geht aber viel weiter, indem sie die zur Dichtung und Drallgabe dienenden Bandabschnitte mit feinen ring- oder gewindeartigen Rillen von verhältnismäßig geringer Tiefe, insbesondere'mit einem Sägegewinde, ausrüstet. Durch diese Maßnahme erhält das durch das Einschneiden der Lauffelder in die einzelnen. Bandabschnitte verdrängte Material eine Ausweichmöglichkeit ohne übermäßige Verformung und wird gleichzeitig für die Abdichtung des Geschosses im Lauf nutzbar gemacht.
  • Die Zeichnung zeigt beispielsweise ein gemäß der Erfindung ausgeführtes Infanteriegeschoß in Ansicht.
  • Bei dem dargestellten Geschoß sind zwischen zylindrischen Führungsabschnitten a, h und c vom Felderkaliber des Laufs zwei aus dem Geschoßkörper herausragende Bandabschnitte d und e von entsprechender Mantelhöhe angeordnet, die in ihrem Durchmesser mindestens dem Zugsohlendurchmesser entsprechen. Auf diese Bandabschnitte werden zur Erzielung der erfindungsgemäßen Wirkung ring- oder gewindeartige feine Rillen von mäßiger Tiefe entweder mit Hilfe eines Automaten oder -in bekannter Weise durch Abrollen aufgebracht.
  • Diese Ausbildung der Bandeinrichtung bewirkt, daß das Einschneiden der Lauffelder in die einzelnen Bandabschnitted bzw. e ohne größeren . WIderstanderfolgt, wähnend gleichzeitig damit die seitliche -Verdrängung des Materials - in die Rillen hinein ohne- übermäßige Verformungsarbeit und damit mit geringerer Reibung und Laufabnutzung als bei den bisherigen Geschossen vor sich geht.
  • Wählt man für den vorgesehenen Zweck an Stelle einfacher ringförmig verlaufender Eindrehungen ein Gewinde, so wird man vorzugsweise ein feines Rund- oder ein Sägen-' gewinde verwenden. Hierbei zu beachten ist, daß ebenso wie bei den ringförmigen Eindrehungen die Gewindetiefe stets größer als die Stärke der Züge sein muß.
  • Bei Verwendung von Sägegewinde ist, um dem Geschoß beim Durchgang durch den Lauf die Wirkung einer Räumnadel zu nehmen, dieses stets so in die Bandabschnitte einzuschneiden, daß die schräg abfallende Flanke des Gewindes nach der Geschoßspitze zu liegt.
  • Die Anordnung von ring- oder gewindeartigen Rillen auf den Bandabschnitten wirkt sich gleich vorteilhaft sowohl auf Geschosse aus Weicheisen als auch auf solche aus Gußeisen aus.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Infanteriegeschoß aus Eisen oder Stahl mit -einer zwischen zylindrischen Führungsflächen des Geschoßkörpers vorgesehenen, in mehrere Teilabschnitte aufgeteilten, mit dem Geschoßkörper einstückigen Bandeinrichtung zur Dichtung und Drallgabe gemäß Patent log 576, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Teilabschnitte (d, e) mit um ihren Umfang ring- oder gewindeartig verlaufenden Rillen von verhältnismäßig geringer Tiefe versehen sind.
  2. 2. Infanteriegeschoß aus Eisen oder Stahl nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für das auf die einzelnen Teilabschnitte (d, e) der Bandeinrichtung aufzubringende Gewinde vorzugsweise ein Rund- oder ein Sägengewinde genommen wird, dessen Gewindetiefe jedoch stets etwas größer als die halbe Differenz zwischen Zugsohlen- und Felderdurchmesser des Laufes zu halten ist.
DER107012D 1936-11-26 1940-02-25 Infanteriegeschoss Expired DE731064C (de)

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DER97932D DE709576C (de) 1936-11-26 1936-11-26 Infanteriegeschoss aus Eisen oder Stahl
DER107012D DE731064C (de) 1936-11-26 1940-02-25 Infanteriegeschoss

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE950626C (de) * 1950-11-25 1956-10-11 Oerlikon Buehrle Ag Drallgeschoss mit Fuehrungsbund
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