DE731076C - Kennliniensteuerung fuer Fahrzeuge mit verbrennungselektrischem Antrieb - Google Patents
Kennliniensteuerung fuer Fahrzeuge mit verbrennungselektrischem AntriebInfo
- Publication number
- DE731076C DE731076C DEB189738D DEB0189738D DE731076C DE 731076 C DE731076 C DE 731076C DE B189738 D DEB189738 D DE B189738D DE B0189738 D DEB0189738 D DE B0189738D DE 731076 C DE731076 C DE 731076C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- generator
- excited
- winding
- field winding
- excitation
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 title description 2
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 27
- 230000005284 excitation Effects 0.000 claims description 17
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 6
- 239000002131 composite material Substances 0.000 description 2
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 2
- 239000004566 building material Substances 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P9/00—Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
- H02P9/14—Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Control Of Eletrric Generators (AREA)
Description
- Kennliniensteuerung für Fahrzeuge mit verbrennungselektrischem Antrieb Bei dieselelektrischen Fahrzeugantrieben ist bekanntlich die Aufgabe der Gleichhaltung der` -Leistung des Dieselmotors von großer Bedeutung. Neben den sog: Leistungssteuerungen sind auch Steuerungen bekanntgeworden, bei welchen unter Verwendung verschiedener von der Spannung bzw. dem Strom des Generators oder auch von einer besonderen Hilfsspannung gespeisten Erregerwicklungen im Haupt- und Erregergenerator äußere Kennlinien des Hauptgenerators erzwungen werden, welche sich in einem gewissen Bereich den durch den Dieselmotor erforderlikIen Stromspannungskennlinien für gleichbleibende Leistung. nähern.
- *ähirend mit den Leistungssteuerungen eine praktisch vollkommene Gleichhaltung der Dieselleistung möglich ist, werden bei den Kennliniensteuerungen immer in dem Bereich, in welchem die geforderte Generatorleistung bei gleichbleibender Drehzahl größer wäre als die zur Verfügung stehende Leistung des Dieselmotors, Drehzahl und Leistung in gewissem Maß herabgedrückt. Diese Drükkung ist um so kleiner, je stärker mit sinkender Drehzahl die Spannung des Hauptgenerators und damit seine Leistung abnimmt.
- Auf der höchsten Drehzahlstufe des Dieselmotors ist ein starker Leistungsabfall des Generators erwünscht, damit die zur Verfügung stehende größte Dieselleistung möglichst voll ausgenutzt wird. Auf den unteren Drehzahlstufen hat aber eine allzu starke Änderung der Generatorspannung mit der Drehzahl den Nachteil; daß der Generator nicht mehr genügend Leistung abgibt. Man hat deshalb im Erregerkreis sowohl des Erregerals auch des Hauptgenerators Widerstände vorgesehen, welche mit der Einstellung der jeweiligen Drehzahlstufe ein- oder ausgeschaltet werden müssen. Dies bedeutet einen erhöhten Aufwand an Baustoff und an Energie und stört die sonstige Einfachheit der Schaltung.
- Ein großer Nachteil der Iiennliniensteuerungen liegt in der großen Temperaturabhängigkeit der Generatorspannung, w .eiche sich in der Weise bemerkbar macht, daß bei warmer Wicklung die Leistungsaufnahme des Generators erheblich geringer sein kann als bei noch kalter Wicklung. Auch die großen Temperaturunterschiede der jahreszeiten machen sich hierbei bemerkbar. Man hat bisher, um von diesen weniger abhängig zu sein, verhältnismäl.'iig große Widerstände mit kleinem Temperaturkoeffizienten vor die Feldwicklungen geschaltet, was natürlich eine Vergrößerung der Verlustleistung bedeutet, ohne daß hierdurch der Temperatureinfluß gänzlich aufgehoben wird. Der Dieselmotor erfährt also bei kalter Maschine eine zu starke Drückung und kann bei warmem Generator nicht bis zii seiner Höchstleistung belastet werden.
- Gemäß der Erfindung werden nun diese` Nachteile in einfacher Weise dadurch vermieden, daß der eine Erregerwicklung des Hauptgenerators speisende Hilfsgenerator neben einer von einer Hilfsspannung gespeisten fremderregten Feldwicklung eine diesec entgegenwirkende selbsterregte Feld-,i-icklung hat. Hierdurch wird erreicht, daß seine Spannung mit sinkender Drehzahl nicht mehr in solch starkem Maße abnehmen kann, als wenn er reine Fremderregung besäße; auch wird das Ab- und Zuschalten von Widerständen überflüssig.
- Gleichzeitig werden die durch die Änderung der Wicklungstemperaturen verursachten Einflüsse ausgeglichen. Da sich beispielsweise mit abnehmender Temperatur der Widerstand der fremderregten wie auch der selbsterregten Wicklung verkleinert, so nimmt mit wachsender Fremderregung auch die Wirlcung der Gegenselbsterregung zu, d. h. aber, das Erregerfeld bleibt praktisch das gleiche wie bei hoher Wicklungstemperatur.
- Außerdem besteht in einfacher Weise die Möglichkeit, auch die Temperaturabhängigkeit 'des Hauptgenerators auszugleichen. Dies geschieht dadurch. daß man die fremderregte Wicklun- des Hilfsgenerators durch Vorschalten eines verhältnismäßig großen Wider-Standes nur schwach. temperaturahli@ngig macht, der entgegenwirkenden selbsterregten Wicklung jedoch durch einen nur kleinen Vorschaltwiderstand eine starke Temperaturail>hängigkeit gibt. Somit wird die Spannung des Hilfsgenerators bei warmer Maschine größer als bei kalter. und infolgedessen sinkt trotz zunehmenden Feldwiderstands des Hauptgenerators dessen Erregerstrom nicht ab. Man kann zu diesem Zweck die beiden Wicklungen des Hilfsgenerators auch derart bemessen und räumlich in der Maschine anordnen, daß die selbsterregte Wicklung von Natur eine höhere Temperatur annimmt als die fremderregte.
- I?in weiterer Vorteil der entgegengeschalteten Selbsterregerwicklung liegt noch darin, da(') sich die Erregermaschine nach dem Abschalten der Fremderregung sofort entregt, il. h. Spannung und Strom des Hilfsgenerators klingen schon kurz nach dem Abschalten der Fremderregung ab. Hierdurch wird das Umschalten der Motoren weniger durch Restströme gefährdet und kämi mittels einfacher Schaltwalzen geschehen. Ein besonderes Erregerschütz zwischen Haupt- und Hilfsgenerator ist, im Gegensatz zu bekannten Schaltungen, überflüssig.
- Die Zeichnung veranschaulicht ein Schaltbild der erfindungsgemäßen Einrichtung. Der Verbrennungsmotor a. treibt den Hauptgenerator h und den Hilfsgenerator c an. Der Hauptgenerator b hat eine Selbsterregerwicklung d, eine Gegenverbundwicklung e und eine vom Hilfsgenerator c gespeiste Erreger-@eicklung f. Der Hilfsgenerator c hat die von der Batterie J mit Fremdstrom belieferte Erregenvicklungh und die dieser in der Wirkung entgegengeschaltete selbsterregte Wicklung i. Im Stromkreis der fremderregten Wicklung h liegt noch ein einstellbarer Widerstand k, der zur richtigen Einstellung des Fremderregungsanteils des Hilfsgenerators dient, und ein Schalter m. Wird dieser geöffnet, so verschwindet in kürzester Zeit der Erregerstrom des Hauptgenerators b und damit, unter dem Einfluß seiner Gegenverbundwicklung c°, auch der Ankerstrom. Im Ankerkreis cles Hauptgenerators b liegen die Fahrmotoren na und o. Die Richtungswender sind der l@:infachheit wegen nicht dargestellt.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Iiennliniensteuerung für Fahrzeuge mit verbrennungselektrischem Antrieb, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Erregerwicklung des Hauptgenerators speisende Hilfsgenerator neben einer von einer Hilfsspannung gespeisten fremderregten Feldwicklung eine der Fremderregung entgegenwirkende selbsterregte Feldwicklung hat.
- 2. Isennliniensteuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß vor der fremderregten Feldwicklung des Hilfsgenerators ein im Verhältnis zum EVicklungswiderstand erheblich größerer Vorwiderstand liegt als' vor der selbsterregten Feldwicklung.
- 3. Isennliniensteuerung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die selbsterregte Feldwicklung des Hilfsgenerators derart bemessen und räumlich in der Maschine angeordnet ist, daß sie eine höhere Temperatur annimmt als die fremderregte Feldwicklung.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB189738D DE731076C (de) | 1940-02-03 | 1940-02-03 | Kennliniensteuerung fuer Fahrzeuge mit verbrennungselektrischem Antrieb |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB189738D DE731076C (de) | 1940-02-03 | 1940-02-03 | Kennliniensteuerung fuer Fahrzeuge mit verbrennungselektrischem Antrieb |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE731076C true DE731076C (de) | 1943-02-01 |
Family
ID=7010953
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB189738D Expired DE731076C (de) | 1940-02-03 | 1940-02-03 | Kennliniensteuerung fuer Fahrzeuge mit verbrennungselektrischem Antrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE731076C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1064978B (de) * | 1955-11-26 | 1959-09-10 | Siemens Ag | Dieselelektrische Fahrzeugsteuerung |
-
1940
- 1940-02-03 DE DEB189738D patent/DE731076C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1064978B (de) * | 1955-11-26 | 1959-09-10 | Siemens Ag | Dieselelektrische Fahrzeugsteuerung |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE689251C (de) | Einrichtung zum Regeln von parallel arbeitenden unander verbundenen Gleichstromerzeugern | |
| DE527039C (de) | Einrichtung zum schnellen Entregen von Generatoren | |
| DE636405C (de) | Steuerung fuer verbrennungselektrische Antriebe | |
| AT142494B (de) | Einrichtung zur Spannungsregelung von Gleich- und Wechselstromgeneratoren. | |
| DE710074C (de) | Widerstandsbremsschaltung mit Selbst- und Fremderregung sowie mit einer Kompoundierung durch einen vom Ankerstrom durchflossenen, zugleich im Erregerstromkreis liegenden Widerstand, insbesondere fuer elektrisch betriebene Fahrzeuge | |
| DE376191C (de) | Einrichtung zur Erweiterung des Regelbereiches von Schnellreglern | |
| DE746125C (de) | Die Anwendung mehrerer in Reihe geschalteter Umformer- oder Generatormetadynen zur selbsttaetigen Lichtbogenloeschung | |
| AT118855B (de) | Fahrzeug mit Verbrennungskraftmotoren und elektrischer Kraftübertragung. | |
| DE895186C (de) | Anordnung zum Regeln der Spannung von Stromerzeugern mit veraenderlichen Drehzahlen, insbesondere in Anlagen auf Fahrzeugen | |
| DE694621C (de) | se arbeitenden elektromotorischen Antrieben | |
| DE896518C (de) | Anordnung zum Regeln der Spannung eines Stromerzeugers, insbesondere in Anlagen auf Fahrzeugen | |
| DE462852C (de) | Einrichtung zum Rueckfuehren der Kontakte von Kontaktrelais elektrischer Regler | |
| DE948255C (de) | Bremsschaltung fuer Motoren mit treibender Last, insbesondere Bahnmotoren | |
| DE628995C (de) | Einrichtung zur Spannungs- oder Drehzahlregelung von elektrischen Maschinen | |
| DE427867C (de) | Anordnung zur selbsttaetigen Reglung von Elektromotoren veraenderlicher Spannung bei gleichbleibendem Strom | |
| DE755411C (de) | Anordnung zur Drehzahlregelung von Elektromotoren kleiner Leistung mit Dreifach-T-Anker | |
| DE694836C (de) | aermung von Feldwicklungen elektrischer Maschinen auf ihren Widerstandswert | |
| DE589546C (de) | Einrichtung zum Intritthalten von Synchronmotorgeneratoren | |
| DE604214C (de) | Regeleinrichtung fuer elektrische Maschinen mit Fliehkraftkontaktreglern | |
| DE704767C (de) | Regelanordnung fuer mechanisch gekuppelte elektrische Gleichstrommaschinen | |
| DE449892C (de) | Umformer mit vier von regelbaren Feldern beaufschlagten Ankern oder Ankerteilen | |
| DE634909C (de) | Dieselelektrisches Fahrzeug | |
| AT94756B (de) | Regulierwiderstand für elektrische Generatoren. | |
| DE734389C (de) | Anordnung zur Regelung der Drehzahl oder Spannung von elektrischen Maschinen | |
| DE593976C (de) | Anordnung zur Erzeugung einer regelbaren Gleichspannung, die auf einen Verbraucherkreis mit konstantem Widerstand (z. B. auf den Erregerkreis von Synchronmaschinen) arbeitet |