DE731095C - Lichtelektrische Polarisationsuntersuchungseinrichtung - Google Patents

Lichtelektrische Polarisationsuntersuchungseinrichtung

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DE731095C
DE731095C DES140214D DES0140214D DE731095C DE 731095 C DE731095 C DE 731095C DE S140214 D DES140214 D DE S140214D DE S0140214 D DES0140214 D DE S0140214D DE 731095 C DE731095 C DE 731095C
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DE
Germany
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glass
scanning
relay
good
polarization
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Expired
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DES140214D
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English (en)
Inventor
Dr Phil Werner Honrath
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N21/00Investigating or analysing materials by the use of optical means, i.e. using sub-millimetre waves, infrared, visible or ultraviolet light
    • G01N21/17Systems in which incident light is modified in accordance with the properties of the material investigated
    • G01N21/21Polarisation-affecting properties

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Investigating Materials By The Use Of Optical Means Adapted For Particular Applications (AREA)

Description

  • Lichtelektrische Polansationsuntersuchungseinrichtung Die bekannten lichtelektrischen Poiarisa tionsuntersuchungseinrichtungen versagen praktisch bei der Untersuchung von sog.
  • Sicherheitshartglas, das bei Bruch krümelig zerfällt. Die Polarisationsebenen derartigen Glases liegen nicht wie bei kristallinen Körpern in definierten Richtungen, sondern ihre Verteilung ist eine statische nach allen Richtungen. Dadurch kann bei einer einfachen Untersuchung eine Glasscheibe als unbrauchbar ausgeschieden werden, die doch als einwandfrei anzusehen ist. Es kommt nämlich bei diesem Sicherheitshart;glas nur darauf an, daß die hinreichend verspannten Stellen genügend gleichmäßig über das Glas verteilt sind, nicht aber, daß jede noch so kleine Stelle verspannt ist. Wegen der regellosen Richtungsverteilung der Polarisationsebenen kann bei einer einfachen einmaligen Abtastung in einer bestimmten Fortschreitungsrichtung mit einer bekannten Untersuchungseinrichtung eine Feststellung sämtlicher hinreichend verspannter Stellen in der Abtastrichtung gar nicht durchgeführt werden.
  • Die bekannten lichtelektrischen Geräte zur Messung des optischen Drehvermögens gestarten nicht ohne weiteres und ohne zusätzliche Betätigungsgriffe in einem Durchgang die Feststellung von hinreichend gleichmäßig verteilten Stellen hinreichender Verspannung, die sich durch eine hinreichende Größe des optischen Drehungsvermögens äußert, wenn wie bei Sicherheitsgläsern die Polarisationsebenen der Verspannung in unterschiedlichen Richtungen auftreten.
  • Das lichtelektrische Untersuchungsgerät nach der Erfindung vermeidet Idiese Nachteile und gestattet eine sehr schnelle einwandfreie Untersuchung des Sicherheitsglases.
  • Nach der Erfindung werden bei einer lichtelektrischen Untersuchungs- oder Ausleseeinrichtung für verspannte Glastafeln aus sog. Sicherheitsglas mit einer Polarisationseinrichtung zwei die gleiche Teilfläche gleichzeitig untersuchende vollständige Polarisationseinrichtungen mit ungefähr parallelem Strahlengang und gegeneinander um einen Winkel gekreuzten Polarisationsebenen vorgesehen, wobei der Winkel mehr als 0° und weniger als 90° beträgt und vorzugsweise 45° ist. Dabei sind in an sich bekannter Weise die zueinander gehörigen Polarisatoren und Analysatoren gegeneinander unter einem rechten Winkel gekreuzt. Die Lichtbündel wirken z. B. auf eine gemeinsame Photozelle, die ihrerseits über einer Verstärker ein Meßinstrument oder eine Steuereinrichtung beeinflußt. Diese Steuereinrichtung kann dazu dienen, um in für Ausleseeinrichtungen bekannter Weise die Auslese nach Gut oder Schlecht zu bewirken. Die Wirkungsweise der Einrichtung nach der Erfindung besteht nun darin, daß, solange keine hinreichend verspannten Stellen von dem Lichtbündel abgetastet werden, die Photozelle für eine Auslösung nicht ausreichend belichtet wird.
  • Wird aber eine hinreichend verspannte Stelle abgetastet, so daß das polarisierte Licht den Analysator durchsetzt und damit die Photozelle erreicht, so ist das ein Kriterium dafür, daß die Glasplatte an dieser Stelle hinreichend verspannt ist. Eine Klarglasscheibe ergibt also keine Aufhellung und damit keine Auslösung.
  • Da es nicht erforderlich ist. daß die Glasplatten an jeder einzelnen Teilfläche hinreichend verspannt sind, sondern nur. daß sich genügend häufig hinreichend verspannte Stellen genügend gleichmäßig auf der Glasplatte befinden. so muß man gemäß weiterer Ausgestaltung der Erfindung den gleichzeitig von beiden Lichtbündeln abgetasteten Flächenteil so groß wählen, daß bei hinreichender Verspannung dieser Teilflächen eine genügende Belichtung der Photozelle bewirkt wird. Müssen größere Tafeln zweckmäßig in voller Breite auf einmal abgetastet werden, so ist es erforderlich, für die Dauer des Abtastvorganges eine Zeitrelais- oder Speicherrelaiseinrichtung vorzusehen. Diese Einrichtungen sollen eine endgültige Sortierauslösung nur dann ermöglichen, wenn entweder das Zeitrelais niemals völlig ablaufen konnte oder aber sämtliche Speicherrelais angesprochen haben.
  • Um ein impulsmäßiges Ansprechen dieser Einrichtungen zu erzielen, kann in an sich bekannter Weise das Licht z. B. vermittels einer Zerhackerlochscheibe moduliert werden.
  • Ferner hat sich ergeben, daß bei Verwendung der bekannten in großen Flächen herstellbaren künstlichen Polarisationsfilter eine besonders wirksame Einrichtung durch die Verwendung kurzwelligen Lichtes, wie es z. B. von den bekannten Quecksilberbogenlampen ausgestrahlt wird, erreicht wird.
  • In diesem Falle muß natürlich auch die Optik aus Baustoffen, wie Quarz oder organischem Glas, wie Polyvinyl, bestehen, die diese Strahlung genügend durchlassen.
  • Die Steuereinrichtung, namentlich unter Verwendung der erwähnten Zeitrelaiseinrichtung oder Speicherrelais, kann auch für die Sortierung nach guten und schlechten Platten die Verstellung einer Weiche bewirken.
  • Weitere Verbesserungen und Ausgestaltungen der Erfindung bilden den Inhalt der Unteransprüche. in den Fig. r bis 4 ist die Erfindung zusammen mit bekannten Einrichtungen erläutert.
  • Von der z. B. kurzwelliges Licht, insbesondere eines ziemlich engen Wellenbereichs, ausstrahlenden Lichtquelle 1. z. B. einer Quecksilberbogenlampe, werden zwei Strahlenbündel mittels einer Lichtleitoptik 2 aus Quarz oder aus gut für die Strahlung durchlässigem organischem Glas je einem Polaristator 3 und 4 zugeführt. deren Nusgangsflächen vermittels Linsen 5 und 6 unter Durchstrahlung der zu untersuchenden Sicherheitshartglasplatte 9 auf zwei Analysatoren 10 und 11 abgebildet werden können.
  • Die Polarisatoren 3 und 4 sind so zueinander angeordnet, daß ihre Polarisationsebenen einen Winkel von etwa 45° zueinander bilden.
  • Der jedem Polarisator zugeordnete Analysator ist mit seiner Polarisationsebene gegen die des Polarisatords in bekannter Weise um einen Winkel von 90° verdreht. Die beiden aus den Analysatoren austretenden Lichtbündel fallen je auf eine Photozelle 12 und 13, die auf die zugehörigen Verstärker 14, 15 wirken, in deren Ausgangskreis je ein Relais 16 und 17 mit verzögertem Abfall angeordnet ist. Diese Relais besitzen je einen Arbeitskontakt 16a und 17a. die parallel untereinander geschaltet, sobald einer von ihnen geschlossen ist, den Freigabemagneten 19 für die Auslese nach Gut betätigen. Zum impulsmäßigen Ansprechen der Einrichtung kann im Strahlengang eine umlaufende Zerhackerlochscheibe 18 vorgesehen werden. Die Einrichtung wirkt nun folgendermaßen: Wird eine völlig unverspannte Glasplatte in den Strahlengang gebracht, so spricht kein einziges der Relais 16 und 17 an. Es wird daher auch der Freigabemagnet 19 nicht betätigt. Wird aber eine einzelne Glasscheibe mit einer ausreichend verspannten.
  • Stelle in den Strahlengang gebracht, so spricht mindestens ein Relais an, der Freigabemagnet 19 gibt die Sicherheitsglasscheibe für die auswahl nach Gut frei. Damit die Glasscheibe richtig freigegeben wird, sind die Relais abfallverzögernd ausgebildet, so daß die Glasscheibe genügend Zeit hat, die Freigabestelle zu erreichen.
  • Statt zweier Photozellen kann auch, wie in Fig. 2 dargestellt, eine einzige Photozelle 20 vorgesehen werden, in deren Stromkreis, wie gestrichelt dargestellt, gegebenenfalls hinter einem Verstärker 21 ein Meßinstrument 22 vorgesehen ist. Dieses vorzugsweise etwas träge arbeitende Meßinstrument zeigt bei hinreichender Verspannung der Glastafel während des Vorschubes dieser Tafel einen mittleren Ausschlag, so daß die Scheibe als gut festgestellt wird. Geeigneter ist aber eine Einrichtung ähnlich der der Fig. I, wie sie in Fig. 2 ausgezogen dargestellt ist. Zur automatischen Freigabe einer Glastafel nach Gut ist ein ansprechverzögertes Relais 26 vorgesehen, das bei Einführung der Glastafel 24 in die Prüfstrecke durch den vom Gewicht der Glastafel betätigten Kontakt 25 über den Ruhekontakt 23 r des Relais 23 im Ausgang des Verstärkers 21 zum verzögerten Ansprechen erregt wrd. Dabei ist diese Verzögerungszeit, die gegebenenfalls in nicht weiter dargestellter Weise einstellbar ist, etwas länger zu bemessen als die Laufdauer der Glastafel für einen zulässigen Abstand zwischen zwe verspannten Stellen. Das Relais 26 hat einen Ruhekontakt 26 r, über den der Freigabemagnet 27 für die Glastafel in der Ruhe erregt, und einen Haltekontakt 26h, über den sich das Relais 26 bei seinem Ansprechen halten kann. Ist die Glastafel nicht verspannt, so spricht das Relais 23 nicht an. Es bleibt daher der Kontakt 23r geschlossen. Nach Ablauf der Ansprechzeit des Relais 26 zieht dieses ganz an, hält sich über seinen Haltekontakt 26h und öffnet dabei seinen Ruhekontakt 26r. Dadurch wird der Freigabemagnet 27 durch seine Felder in Sperrstellung gebracht. Statt dessen kann auch die Feder eine Weiche in nicht weiter dargestellter Weise in Idie Schlecht-Stellung bringen. Ist die zu untersuchende Glastafel teile sie verspannt, so spricht das Relais 26 an, sobald bei der Prüfung der Tafel bei Ablauf der Verzögerungszeit für das Ansprechen des Relais 26 keine verspannte Stelle mehr ein Ansprechen des Relais 23 bewirkt.
  • Ist aher die Glastafel hinreichend verspannt, so spricht das Relais 23 immer so rechtzeitig wieder an. daß sein geöffneter Kontakt 23 r das vollständige Ansprechen des Relais 26 verhindert. Daher bleibt auch der Freigatbemagnet 27 in der Freigabestellung für die Gut-Stellung. so daß die Glastafel nach Gut sortiert wird. Nach Schluß des Prüfvorganges muß nun der Haltestromkreis des Relais 26 aufgetrennt werden. Dazu dienen die in den Ausgängen für die Glastafel vorgesehenen, durch diese zu betätigenden, in Reihe miteinander geschalteten Ruhekontakte 28 und 29, die in den Haltestromrkreis Ides Relais 26 eingeschaltet sind. Sobald eine Glastafel aussortiert ist und je nachdem, ob die Tafel nach Gut oder Schlecht sortiert worden ist, wird der Kontakt 28 und 29 betätigt, und der Haltestromkreis des Relais 26 wird aufgetrennt.
  • Eine derartige Anordnung nach Fig. 2 gestattet nun noch nicht, Anforderungen hinsiditlich der Anzahl der verspannten Stellen zu verändern. Diese Aufgabe löst eine Einrichtung nach Fig. 3 In dieser Figur ist eine Anordnung dargestellt. die eine Einstellung auf die als für die Gut-Prüfung notwenig erachtete Anzahl von Verspanustellen vorzunehmen gestattet. Das Relais 30 im Ausgang des Verstärkers 31 schließt bei seinem Ansprechen infolge Auftretens einer verspannten Stelle im Gesichtsfeld der Photozelle 32 seinen Kontakt 30«. Dadurch wird der Stromkreis für die Fortschaltun;g eines Schrittschaltwählers 33 über dessen Fortschalt!liontakt 33 r bewirkt. Die Fortschaltung erfolgt nun so lange. bis der Wähler des Schrittschaltwählers den eingestellten Wahlkontakt, z. B. den fünften eines Leitungswählers 34, erreicht hat, als Kriterium für die hinreichende Verspannung der Glastafel 35.
  • Durch den Wählarm wird der Stromkreis für das Freigaberelais 36 geschlossen. Das Freigaberelais hält sich beim Ansprechen über seinen Haltekontakt 36h und schließt dabei seinen Kontakt 36a. Der Kontakt 36a schließt den Stromkreis des Freigabemagneten 37, der damit die Glastafel für die Gut-Seite freigibt. Sobald nun die Glastafel nach Prüfen einen der im Ausgang angeordneten und parallel geschalteten Kontakte 38 oder 39 schließt, läuft das Schrittschaltwerk weiter in die Nullstellung. in der es infolge Anspreohens des Relais 40 über den Kontakt 0 der Kontaktbahn des Schrittschaltwerkes und dessen Wählarm und durch Auftrennung seines Kontaktes Ao r1 stillgesetzt wird.
  • Gleichzeitig wird der Kontakt 40 r2 im Haltestromkreis des Relais 36 geöffnet, so daß das Relais 36 abfällt. Soll nun die nächste Tafel geprüft werden, so wird zunächst durch die Tafel der Kontakt 41 im Eingang zur Prüfstrecke geschlossen, der den Fortschaltstromkreis des Schrittschaltwerkes wieder vorbereitet. Ist nun diese Tafel nicht verspannt. so wird sie ohne weiteres nach Schlecht sortiert. Ist die Tafel nicht hinreichend oft verspannt, so erreicht das Schrittschaltwerk nicht den eingestellten Kontakt des Leitungswählers, so daß das Relais 36 nicht ansprechen kann. Die Tafel wird ebenfalls daher nach Schlecht sortiert. Sobald die Tafel den Kontakt 39 schließt, läuft der Wähler, wie vorbeschrieben. in die Nullstellung zurück.
  • Ohne von dem Gegenstand der Erfindung abzuweichen, kann selbstverständlich statt eines Schrittschaltwerkes eine geeignete Anzahl von Relais in einer Relaiskette vorgesehen werden, die der Anzahl der verspannt ten Stellen entsprechend ansprechen und nur dann eine Freigabe nach Gut gestatten, wenn alle Speicherrelais angesprochen haben.
  • Die Fig. 4 zeigt, wie man mit nur einer Photozelle 46 leine Glasplatte 42 5n voller Breite auf einmal prüfen kann. Die Strahlung der Polarisationsoptik 44 wird vermittels zweier Spiegel 45 bzw., wie gestrichelt dargestellt. mehrerer Spiegellinsen 451 bis 45. die sich gegenseitig aufeinander abbilden. mehrfach im Zickzack durch die Glasplatte geführt und dann nach der letzten Durchdringung der Glasplatte dem Analysator 47 und dann der Photozelle 46 zugeführt. Besonders zweckmäßig werden sowohl die Polarisationsoptik von Analysator und Photozelle auf der gleichen Seite der zu prüfenden Glasplatte 42 angeordnet. Selbstverständlich muß in nicht weiter dargestellter Weise noch ein zweiter praktisch etwa auf dem gleichen Wege nur wenig, z.B. seitwärts, versetzt angeordneter Strahlengang mit anderer Richtung der Polari sationsebene vorgesehen werden. Die Durchstrahlung der Platten erfolgt zweckmäßig quer zur Fortbewegungsrichtung der Glasplatte.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Lichtelektrische Untersuchungs- oder Ausleseeinrichtung für verspannte Glastafeln aus sog. Sicherheitsglas mit einer Polarisationseinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß zwei vollständige Polarisationseinrichtungen mit ungefähr parallelem Strahlengang und gegeneinander um einen Winkel gekreuzten Polarisationsebenen, wobei der Winkel mehr als 0° und weniger als 90° beträgt und vorzugsweise 450 ist, die gleiche Stelle der zu prüfenden Glasfläche gleichzeitig abtasten.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Untersuchungslicht kurzwelliges, z. B. von einer Quecksilberlampe, in Verbindung mit kunstlichen großflächigen Polarisationsfiltern vorgesehen ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtastfläche einen solchen Querschnitt umfaßt, daß bei einer mittleren genügenden Verspannung der Glastafeln ein hinreichender Meß- oder Auslesestrom in den Photozellen erzeugt wird.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 3, gekennzeichnet durch eine solche Anordnung von Spiegeln über oder unter der Abtastebene, daß die an ihnen reflektierten Abtastlichtbündel mehrfach die zu untersuchenden Glastafeln durchdringen, wobei vorzngsweise die Lichtquelle, die Polarisatoren und die Analysatoren sowie die Photozellen auf einer Seite der Glastafeln angeordnet und baulich vereinigt sind.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, .daß von der Steuereinrichtung eine Weiche zur Auslese nach Gut oder Schlecht verstellt wird.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch I und 3. dadurch gekennzeichnet, daß vorzugsweise durch das Gewicht der Glastafel oder ihre abschattende Wirkung eine den Tafel zulauf während ihres Aufenthalten auf der Prüf- und Auslesestrecke sperrende Kontakt- und Steuereinrichtung betätigt wird.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch I und einem oder mehreren der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß für die Überwachunggroßer Glasplatten eine Verzögerungseinrichtung vorgesehen ist, die auf eine solche Zeit eingestellt ist, innerhalb welcher bei dem Abtastvorgang mindestens eine verspannte Stelle festgestellt werden muß.
  8. 8. Einrichtung nach Anspruch 1 oder mehreren der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens so viele Speicherrelais vorgesehen sind. wie während der Abtastung einer Glasplatte verspannte Stellen festgestellt werden müssen, um die Glasplatte als gut zu bezeichnen.
  9. 9. Einrichtung nach Anspruch 1 oder mehreren der folgenden. dadurch gekennzeichnet, daß durch die Photozelle bei ihrem Ansprechen ein Schrittschaltwerk jeweils um einen Schritt weiter geschaltet wird, das bei der vorgeschriebenen Sollschrittzahl die Glasplatte als gut ausliest.
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