DE7311C - Frictions-Schlofs - Google Patents

Frictions-Schlofs

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Publication number
DE7311C
DE7311C DENDAT7311D DE7311DA DE7311C DE 7311 C DE7311 C DE 7311C DE NDAT7311 D DENDAT7311 D DE NDAT7311D DE 7311D A DE7311D A DE 7311DA DE 7311 C DE7311 C DE 7311C
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DE
Germany
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bolt
roller
key
door
button
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Active
Application number
DENDAT7311D
Other languages
English (en)
Original Assignee
G. LIECKFELD, Ingenieur, in Hannover, Gr. Barlinge 37
Publication of DE7311C publication Critical patent/DE7311C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B63/00Locks or fastenings with special structural characteristics
    • E05B63/02Locks or fastenings with special structural characteristics without springs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Claims (5)

1879. Klasse 68. GEORG LIECKFELD in HANNOVER. Frictionsschlofs. Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. März 1879 ab. Zweck des in beiliegender Zeichnung dargestellten Frictionsschlosses ist der, mit möglichst wenigen bewegten Theilen, ohne Zuhülfenahme von Federn, Verschlüsse zu bewirken; Oeffnen und Schliefsen durch schnell auszuführende einfache Bewegungen vornehmen zu können. In der als Einsteckschlofs ausgeführten Construction ersetzt die Walze a, auf der schiefen Ebene b im Stülp c rollend, die sonst gebräuchliche Falle. Ergreift man die geöffnete Thür am Knopf d, um sie zu schliefsen, so wird, so bald der Kopf α, der Walze α auf den Winkel e des Schliefsbleches anstöfst, diese in ihre höchste Stellung geschoben, dann bei weiterem völligen Zuziehen auf den Winkel e rollen. Die Thür ist nun geschlossen; denn wollte man dieselbe jetzt wieder aufmachen, ohne auf den Knopfe zu drücken, so würde der Walzenkopf a, auf seiner Unterlage ins Rollen gerathen, sich dabei andererseits gegen den die schiefe Ebene bildenden Winkel b stemmen und die ganze Thür zu heben trachten, woran sie jedoch durch den Schenkel <?( des Winkels e gehindert wird. Die Thiir kann also nicht aufgehen. Senkrecht durch das Schlofs hindurch geht die Stange / mit der Nase g, an der die beiden Knöpfe d (der Knopf auf der andern Thürseite ist in der Zeichnung fortgelassen) so befestigt sind, dafs sich die Stange um ein bestimmtes Mafs in ihren Lagern hin und her schieben kann. Drückt oder zieht man demnach an einem der Knöpfe, so lange, bis sich die Nase g gegen die Walze a legt, so kann man dieselbe wieder in ihre höchste Stellung zurückschieben, und ihr bei weiterem Drücken durch die Nase g einen festen Stützpunkt geben, so dafs sie sich nicht mehr in dem schiefen Schlitz festsetzen kann, sondern in dem Winkel e rollend ein Oeffnen der Thür gestattet. Bei der eben beschriebenen Verschlufswirkung der Walze wurde vorausgesetzt, dafs diese bestimmt auf dem Winkel e rollt. Damit dies sicher erfolgt, ist vorerst der Kopf ^1, ebenso seine Unterlage e fein gezahnt, aufserdem kommt bei diesem Vorgange noch der Umstand zu statten, dafs das Gewicht der Thür, welches sich sonst durch Sacken derselben übel bemerkbar machte, hier günstig wirkt. ' Der Riegel i wird durch den mit schrägen Nuthen r versehenen Schlüssel k hin und her bewegt; er wird zurückgezogen, indem beim Hineinstecken des Schlüssels die schrägen Nuthen nach einander auf entsprechende Vorsprünge t im Riegel treffen, so dafs sie keilförmig auf dieselben wirkend ein Zurückgehen des Riegels bewirken. Das Schlofs ist geöffnet, wenn der Schlüssel hineingesteckt ist, geschlossen, sobald man ihn herausgezogen hat. Als Zuhaltung dient die Walze /; auf ihr rollt der Riegel bei seinen Bewegungen hin und her. Die den Riegel mit gelinder Reibung umfassende Klammer m führt in entsprechenden Ausschnitten die Walze /; in jedem Schenkel dieser Klammer ist ein Loch von der Breite des Schlüssels; steckt man also den Schlüssel durch diese Löcher, so hindert man dadurch jene Klammer und mit ihr die Walze an der fortschreitenden Bewegung des Riegels Theil zu nehmen, der Riegel wird, über die Walze gleitend, diese in Drehung versetzend, sich leicht hin und her schieben lassen. Andere Erscheinungen treten jedoch auf, wenn das Hin- und Herschieben nicht durch den Schlüssel erfolgen sollte, es würde dann die Walze durch die Bewegung des Riegels in Drehung versetzt, auf die schiefe Ebene, welche ihr als Unterlage dient, hinaufsteigen wollen, mithin den Riegel festklemmen. Der Nachtriegel 0 wird durch Anziehen des Knopfes ρ dadurch in Wirksamkeit versetzt, dafs das hintere Ende desselben zu einer Schraubenfläche ausgebildet ist, auf welcher er als Mutter sitzt. Da der Knopf durch seine Führung im Schlofsblech und der Rosette gehindert ist, sich zu drehen, so mnfs der Riegel durch oben erwähntes Ziehen am Knopf der Wirkung der Schraubenflächen nachgeben, sich heben und den Verschlufs bewirken. Patent-AnSprüche:
1. Anwendung eines Frictionsgesperres, bestehend aus Walze und schiefer Ebene, als Ersatz der gebräuchlichen Fallen.
2. Anwendung eines Frictionsgesperres, bestehend aus Walzen und schiefen Ebenen, als Zuhaltung bei Schlössern.
3. Anwendung eines Stechschlüssels, wie in der Zeichnung dargestellt.
4. Anwendung von schraubenförmigen Flächen zum Bewegen des Nachtriegels, in der durch Zeichnung dargestellten Anordnung.
5. Anwendung der Ansprüche 1 bis 4 einzeln oder combinirt in einem Schlofs.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT7311D Frictions-Schlofs Active DE7311C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5207136A (en) * 1990-03-26 1993-05-04 Esco S.A. Machining unit with rotary head carrying pivoting tools

Cited By (1)

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