DE731468C - Einrichtung zum gleichlaeufigen Fraesen - Google Patents

Einrichtung zum gleichlaeufigen Fraesen

Info

Publication number
DE731468C
DE731468C DEI53286D DEI0053286D DE731468C DE 731468 C DE731468 C DE 731468C DE I53286 D DEI53286 D DE I53286D DE I0053286 D DEI0053286 D DE I0053286D DE 731468 C DE731468 C DE 731468C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spindle
displaceable
milling
threaded
gears
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEI53286D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEI53286D priority Critical patent/DE731468C/de
Priority to GB24579/36A priority patent/GB481507A/en
Priority to NL79290A priority patent/NL47273C/xx
Priority to CH210241D priority patent/CH210241A/de
Priority to US102412A priority patent/US2206479A/en
Priority to FR812176D priority patent/FR812176A/fr
Priority to BE417614D priority patent/BE417614A/xx
Application granted granted Critical
Publication of DE731468C publication Critical patent/DE731468C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q5/00Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
    • B23Q5/54Arrangements or details not restricted to group B23Q5/02 or group B23Q5/22 respectively, e.g. control handles
    • B23Q5/56Preventing backlash
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F23/00Accessories or equipment combined with or arranged in, or specially designed to form part of, gear-cutting machines
    • B23F23/10Arrangements for compensating irregularities in drives or indexing mechanisms
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T409/00Gear cutting, milling, or planing
    • Y10T409/30Milling
    • Y10T409/304536Milling including means to infeed work to cutter
    • Y10T409/304592Milling including means to infeed work to cutter with compensation for backlash in drive means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear Processing (AREA)
  • Milling Processes (AREA)
  • Gears, Cams (AREA)

Description

  • Einrichtung zum gleichläufigen Fräsen Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum gleichläufigen Fräsen, bei der die Flanken zweier durch Zahnräder miteinander verbundener, in entgegengesetzter Richtung umlaufender Gewindespindeln mit den Flanken der zugehörigen Muttergewinde in Anlage gehalten werden und bei der die eine der Gewindespindeln axial frei verschiebbar ist.
  • Es hat sich bei Einrichtungen dieser Art gezegt"daßbeispielsweise beim Arbeiten mit einem grobverzahnten, hinterdrehten Formfräser mit geraden Zähnen, wenn die eine Fräserschneide einen Span abgetrennt hat und die nächste Schneide noch nicht am Werkstoff zum Angriff gekommen ist- und somit die Belastung des Tisches und des Vorschubgetriebes plötzlich auf Null sinkt, eine Entspannung der Teile des Vorschubgetriebes eintritt, die die Gleichmäßigkeit der Tischbewegung und somit die Fräsarbeit nachteilig beeinflußt.
  • Die Erfindung bezweckt, auch in derartigen Fällen durch Erzielung eines ständigen Spannungszustandes während des Betriebes eine Gleichmäßigkeit der Tischbewegung beim gleichläufigen Fräsen zu sichern, jedoch beim Fräsen in entgegengesetzter- Richtung und insbesondere beim Zurückbewegen des Tisches eine Verspannung des Vorschubgetriebes nicht eintreten zu lassen, um einen schnellen Rücklauf des Tisches zu ermöglichen. Im wesentlichen besteht die Erfindung darin, daß die verschiebbare Gewindespindel in der Vorlaufrichtung des Tisches auf einen Zwischenhebel einwirkt, dessen Drehpunkt an der anderen Gewindespindel angeordnet ist, und sich am Frästisch abstützt, so daß durch die Axialbewegung der frei verschiebbaren Spindel zunächst der tote Gang zwischen Muttern, Spindeln und Tisch beseitigt und durch die vom Fräsdruck herrührende, auf den Frästisch wirkende Schubkraft eine Verstärkung der Flankenanlage beider Gewindespindeln erzielt wird.
  • Hierbei kann erfindungsgemäß in der Übertragung der Drehbewegung von der einen Spindel zur anderen ein Leerlauf vorgesehen sein, derart, daß die unv erschiebbare Spindel erst dann durch die angetriebene verschiebbare Spindel in Umdrehung versetzt wird, nachdem die angetriebene Spindel durch Druck auf den Zwischenhebel eine Verspannung erzeugt hat.
  • Die Anordnung nach der Erfindung kann ferner derart sein, daß die Gewindespindeln durch axial verschiebbare Zahnräder verbunden sind, von denen wenigstens das eine Paar durch Schraubenräder mit entgegengesetzter Zahnsteigung und von dem anderen Paar abweichender Übersetzung gebildet wird, so daß die Flankenanlage dieser Zahnräder gesichert ist. In gewissen Fällen ist es vorteilhaft, in dem Vorschubgetriebe von vornherein eine entsprechende Vorspannung zu_erzeugen. Zu diesem Zwecke kann die Belastung des Zwischenhebels von außen einstellbar sein. Um diese @'orspannung des Getriebes von einer einzigen Stelle aus zu bewirken, wird zweckmäßig eine Stellvorrichtung an einer solchen Stelle angeordnet, daß die Belastung des Zwischenhebels auf die Gewindespindeln und die Schrägflächen übertragen wird. Außerdem können im Getriebe ein oder mehrere Kraftspeicher angeordnet sein, um durch die Belastung des Zwischenhebels eine elastische Vorspamiung zu erzeugen, mittels der etwaige durch Abnutzung entstandene Lockerungen der gegenseitigen Anlage der Teile aufgehoben werden.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der I?inrichtung nach der Erfindung dargestellt. Es zeigen: Abb. i einen Längsschnitt durch den Tisch einer Fräsmaschine und das Vorschubgetriebe, Abb. 2 die Ansicht eines Teiles der in Abb. i dargestellten Teile, Abb. 3 eine Einzelheit in anderer Ausführung, Abb. 4. einen Quer schnitt nach Linie A-B der Abb. i in kleinerem 1"laßstabe.
  • Abb. 3 eine schematische Darstellung und Abb.6 eine Teilansicht in abgeänderter Ausführung.
  • In Abb. i sind die beiden Gewindespindeln 4. und 5 der Deutlichkeit halber übereinandexlie0end dargestellt, obwohl sie, wie Abb..l zeigt, n.ebeneinanderli:egen.
  • Die beiden Gewindespindeln .l. und 5, die entgegengesetztes Gewinde besitzen, können sich in entsprechenden Muttergewinden 21 bzw. 3i verschrauben. Die beiden Muttergewinde sind zu . dem weiter unten angegebenen Zwecke in einer einzigen Mutter 3' vereinigt. Mittels der Gewindespindeln wird der Tisch 6 mit dein darauf befindlichen tVerkstück; auf einem Querschlitten il hin und her bewegt, und zwar -sind zu dieseln "Zwecke auf der Gewindespindel q., auf der ein Antriebszahnrad 331 befestigt ist, das je nach der erforderlichen 'Bewegungsrichtung des Tisches in der einen oder anderen Richtung gedreht werden kann, zwei mit entgegengesetzt gerichteten Zähnen versehene Schraubenräder 14. und 15 in der unten beschriebenen Weise angeordnet. Diese greifen in zwei ebenfalls mit entgegengesetzt gerichteten Schrägzähnen versehene Zahnkränze 181 und iß= eines auf der Gewindespindel 5 sitzenden Doppelrades i8 ein, das mittels eines Keiles gegen Drehung gesichert, jedoch axial verschiebbar ist: Die beiden, Räder bzw. Verzahnungen 15 und 18°- können auch Stirnräder sein. Die Gewindespindel 5 dreht sich somit stets entgegengesetzt zur Gewindespindel Beide Gewindespindeln verschrauben sich bei ihrer Drehung in dem zugehörigen Muttergewinde 21 bzw. 3' und bewegen hierdurJi den Tisch 6 mit dem darauf befindlichen Werkstück ; in der einen oder anderen Dichtung.
  • Die Verbindung der Gewindespindeln und 5 finit dein Tisch 6 und die Cbertragung der Drehbewegung von der einen Gewindespindel auf die andere ist folgende: Auf der Gewindespindel 4, die nachstehend als Anschubspindel bezeichnet wird, ist eine Kupplungsbuchse g drehbar, die an ihrem äußeren Ende mit feinen Kupplungszähnen in Gegenzähne einer zweiten Buchse i i eingreift. Diese ist mittels einer Keilfeder 12 mit <fier Spindel d. verbunden. Durch Anziehen einer auf dein Ende der Spindel ..l vorgesehenen .Mutter i 11 wird eine feste Verbindung der Buchse 9 finit der Spindel .I erreicht, wobei sich die Kupplungsbuchse 9 gegen eine auf der Spindel .I gegen Drehung gesicherte Scheibe ig abstützt. Auf der Kupplungsbuchse 9 ist das Schraubenrad 14 axial verschiebbar, dessen -Nabe mit Kupplungszähnen 16 versehen ist, die in Gegenzähne eines an der Kupplungsmuffe 9 befindlichen Bundes y' eingreifen. Das linke Nabenende des Schraubenrades 14 kann sich bei axialer Verschiebung dieses Rades ebenfalls an der Scheibe 19 abstützen. Auf der Buchse i i ist das Schraubenrad 15 lose drehbar, das sich bei axialer Verschiebung einerseits an dein Bund y1 und andererseits an der Stirnfläche einer Buchse44 abstützen kann. Diese ist in dein mit dem Tisch 6 fest verbundenen Lagerschild 22 undrehbar, jedoch längs verchiebbar angeordnet.
  • s s Die Schraubenräder 14, 15 greifen, wie schon erwähnt, in die Zahnkränze 181, 18'= des Doppelrades 18 ein, das auf der Spindel die nachstehend als Auffangspindel bezeichnet wird, durch Keil gegen Drehung gesichert ist. sich aber axial verschieben und an (lern mit dem Tisch 6 fest verbundenen Lagerschild 2= abstützen kann. Das auf der Zeichnung linke Ende dieser Spindel ist mittels einer Mutter 51, die sich gegen ein Kugellager 5o abstützt, finit dein Tisch 6 verbunden. Das rechte Ende der Spindel 5 ruht in einem Kugellager 29, das in einem Zwischenhebel 4o angeordnet ist, der in Verbindung mit einer federnden Platte .Iol nachstehend auch als Gleichstellbrücke bezeichnet wird. Wie Abb.3 zeigt. können auch mehrere federnde Platten .Iol verwendet werden.
  • Die beiden Enden dieser Gleichstellbriicke stiitzen sich bei stillstehender Maschine an dein Tisch 6 ab und werden durch einen Zapfen 42 und eine einstellbare Begrenzungsschraube 41 geführt. Mittels einer auf dein rechten Ende der Auffangspindel 5 befindlichen Mutter 27 kann die Gleichstellbrücke 4o fest gegen den Tisch 6 gepreßt werden, wodurch gleichzeitig die Auffangspindel 5 fest eingespannt und mit dem Tisch verbunden wird. Die auf der Anschubspindel 4 verschiebbare Buchse 44 ragt frei durch die Gleichstellbrücke hindurch und trägt ein Druckstück 43, das sich bei der Vorschubbewegung dieser Spindel gegen die Gleichstellbrücke legt und diese belastet. Das linke Ende der Anschubspindel ¢ steht mit dem Tisch 6 in keiner Verbindung und ist nur im 1-Zaschinengestell abgestützt.
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist folgende, wobei angenommen wird, daß ein grobverzahnter, hinterdrehter Formfräser 8 mit geraden Zähnen auf das Werkstück 7 in Richtung des Vorschubes zur Wirkung kommen und das Werkstück 7 an den Fräser herangeführt werden soll. Hierbei drehen sich die beiden Spindeln 4, 5 in Richtung der Pfeile I.
  • Die Anschubspindel 4, deren linke Gewindeflanken sich an den rechten Flanken des Muttergewindes 21 abstützen, führt bei dieser Drehung eine Bewegung nach rechts aus (Pfeil a.). Das über die Kupplungsbuchse 9 und die Kupplungszähne 16 an der Drehbewegung der Spindel 4 teilnehmende Schraubenrad 14 verschiebt sich infolge der Neigung seiner Zähne und der Zähne des noch stillstehenden Gegenrades 181 beim Einsetzen der Drehbewegung axial nach links (Pfeil b), wobei die Mitnahrneflächen der Kupplungszähne 16 des Rades 14 und der Zähne des Bundes 91 ständig in Berührung bleiben und ihre Führung nicht verlieren (s. Abb. 2).
  • Durch die axiale Bewegung der Anschubspindel 4 in Richtung des Pfeiles a schiebt diese über den Bund 91 der Buchse 9 und über das Rad 15 die Buchse 44 nach rechts. Das an dieser Buchse befestigte Druckstück 43 wirkt hierbei auf das untere Ende der Gleichstellbrücke4o, 401 ein und schiebt dieses Ende nach rechts. Durch diese Belastung der Gleichstellbrücke wird über das Kugellager 29 ein Zug auf die Aufhaltespindel5 ausgeübt, wodurch die rechten Gewindeflanken dieser Spindel gegen die linken Flanken des Muttergewindes 31 gepreßt werden. Ist die Anlage der Flanken nach rechts erfolgt, so schiebt die Brücke 40, 401 bei ihrer weiteren Drehung um das entsprechend-ausgebildete Kugellager 29 mit ihrem oberen Ende den Tisch 6 so lange nach links, bis das Kugellager 50 fest an der Mutter 51 anliegt. Nunmehr ist eine vollständige Verspannung des Getriebes in axialer Richtung erfolgt. Das Schraubenrad 14, das, wie schon erwähnt, während dieses Vorganges nach links gedrückt worden ist, hat sich hierbei mit seiner Nabe gegen den am Kugellager 30 anliegenden Ring i9 angelegt. Das Schraubenrad 14 setzt nunmehr das Gegenrad 181 und dadurch die Auffangspindel 5 in Drehung. Beim Einsetzen dieser Drehbewegung erfolgt infolge der Zahnneigung ein axialer Druck nach rechts auf das Doppelrad 18. Der Zahnkranz i 8= dieses Doppelrades greift in das auf der Anschubspindel 4 frei drehbare Schraubenrad 15 ein, das einen kleineren Durchmesser und somit eine größere Umdrehungsgeschwindigkeit hat als das Rad 18=. Durch diese Vergrößerung der Drehzahl des Rades 1.5 und durch den durch die axiale Bewegung der Anschubspindel4 auf dieses Rad ausgeübten Anpressungsdruck ergibt sich ein größeres Drehmoment für das Schraubenrad 181. Hierdurch wird aber der Axialschub des Doppelrades 18 erhöht, der auf das mit dem Tisch 6 fest verbundene Lagerschild 22 übertragen wird und in Richtung der Vorz3 wirkt.
  • Durch die größere Umdrehungsgeschwindigkeit des Schraubenrades 15 gegenüber dem Schraubenrad 14 und durch den aus dem Axialschub der Anschubspindel4 sich ergebenden Spanndruck wird am Rade 15 ein Widerstand hervorgerufen, der zur Folge hat, daß die vier Schraubenradverzahnungen auch in tangentialer Richtung gegeneinander verspannt sind und die aus Abb. 5 ersichtliche Flankenanlage ständig aufrechterhalten wird.
  • Durch die beim Einsetzen der Drehbewegung der Anschubspindel 4 erzielte Verspannung aller Teile erfolgt eine Durchbiegung der Platte 4.o1 der Gleichstellbrücke,wodurch eine elastische V orspannung erzeugt wird, durch die etwaige durch Abnutzung oder andere Vorgänge entstehende Lockerungen der Anlage ausgeglichen werden.
  • Sobald die geschilderte Verspannung aller Teile erfolgt ist, beginnt die Vorschubbewegung des Tisches mit dem Werkstück 7 in Richtung des auf diesem eingezeichneten Pfeiles.
  • Kommt nunmehr der Fräser 8 zum Angriff, so wirkt der Zerspännungsdruck in Richtung des Vorschubes auf den Tisch 6. Hierdurch wird das obere Ende der Gleichstellbrücke 40, 4o1 belastet. Das untere Ende der Gleichstellbrücke, die sich um das Kugellager 29 dreht, drückt durch diese Belastung mittels des Druckstückes 43 auf die Buchse 44. Hierdurch erhält das Schraubenrad 15 eine stärkere Seitenpressung, wodurch ein größeres Drehmoment auftritt,. das zu einem stärkeren Axialschube des Doppelrades 18 nach rechts Veranlassung gibt. Letzteres wird somit stärker gegen das Lagerschild 22 gepreßt, ,wodurch die Auffangspindel 5 abgebremst wird.
  • Wenn nun der Fräsdruck plötzlich dadurch aufhört, daß die am Werkstück angreifende Fräserschneide ihren Schnitt beendet hat, kann eine Entspannung bis auf Null im Getriebe nicht eintreten, weil die sich weiterdrehende Anschubspindel 4 durch ihren Axialschub eine Vorspannung von solcher Größe in allen "feilen aufrechterhält, daß eine L"nterbrechung der gegenseitigen Anlage nicht eintreten kann. Durch den Druck der Anschubspindel4. auf die Gleichstellbrücke wird insbesondere dieAuffangspindel5 unter Spannung gehalten. Setzt dann die 'nächste Fräserschneide ein, so sind alle Teile noch verriegelt, und es können unge-,vollte Bewegungen und Unregelmäßigkeiten iril Vorschub nicht eintreten.
  • Eine elastische Vorspannung zum Beseitigen etwaiger durch Abnutzung entstandener Lockerungen der gegenseitigen Anlage läßt sich gemäß dein Ausführungsbeispiel nach Abb. 6 auch in der Weise erzielen, daß das Kugellager 5o eine elastische, als Kraftspeicher wirkende Unterlage 52 erhält. In dieseln Falle wird eine Gleichstellbrücke mit einem starren Querträger versendet. Durch die von der Anschubspindel .4 ausgehende Druckwirkung auf den Querträger 4o wird, wie oben beschrieben, eine Zugkraft auf die Auffangspindel 5 und eine Druckkraft auf den Tisch 6 ausgeübt, die ein Zusammenpressen der elastischen Unterlage 52 zur Folge hat. Beim Nachlassen der auf die Spindel 5 wirkenden Zugkraft und der auf den Tisch wirkenden Druckkraft kann sich die elastische Unterlage 5.2 ausdehnen und dadurch die gegenseitige Anlage der Teile sichern.
  • Die erforderliche Vorspannung läßt sich dadurch einstellen, daß die auf dein rechten Ende der Spindel 5 befindliche Spannmutter 2; mit einer Teilung versehen ist, die gegenüber einem auf einer Platte 25 vorgesehenen Nullstrich eingestellt werden kann. Durch das Anziehen der Spannmutter z7 werden die Gewindeflanken der Spindel 5 stärker an die Flanken des 1luttergewindes 3' herangezogen. Da durch das Anziehen der Mutter a; das untere Ende der Brücke d.o auf das Druckstück 43 wirkt, werden auch die Gewindeflanken der Spindel d stärker gegen die Flanken des _ --Muttergewindes 21 gepreßt, und außerdem drückt das obere Ende der Brücke .[o den Tisch nach links, wodurch die elastische Unterlage 52 gespannt wird. Gleichzeitig werden durch den auf das Rad 15 ausgeübten Voripannungsdruck in der oben beschriebenen Weise die Flankenanlage und der axiale Schub der vier Schraubenradverzahnungen hervorgerufen, so daß auch in tangentialer Richtung eine Verspannung der beiden Gewindespindeln erfolgt.
  • Zur 1?rhöhung der angestrebten Wirkung sind im dargestellten Ausfülirungsheispiel die beiden Muttergewinde 21 und 3' in einer aus einem Stück bestehenden Mutter 3" vereinigt (Abb. i und .4), deren Stützpunkt durch einen Zapfen dg gebildet wird. dessen Mitte außerhalb des Achsenabstandes der beiden Spindeln .f und 5 liegt. Wird bei dieser Anordnung die Spindel 5 durch einen außerordentlich starken Fräsdruck in Richtung des Vorschubes belastet und eine elastische Dehnung der -Mutter 33 in der gleichen Richtung verursacht, so wird die Mutter hierdurch gleichzeitig einen erhöhten Druck auf die linken Gewindeflanken der Spindel d ausüben und eine stärkere I# lankenanlage beider Spindelgewinde sichern. Durch einen zweiten Stützhörper 53 wird die Mutter in ihrer Stellung im -Maschinengestell oder im Querschlitten il (Abb..l) festgehalten.
  • Wird die Drehrichtung der @nsc@ubspitidel 4 beispielsweise zum Zwecke des Zurückpolens des Tisches geändert, so bewegt sich die axial frei verschiebbare Spindel. in Richtung des Pfeiles c (_Abb.-2). Das Schraubenrad 14 wird infolge der Zahnsteigung gleichzeitig in Richtung des Pfeiles d gedrückt und löst sich von dem Ring i g. Außerdem lösen sich auch (las von der Buchse 44 getragene Druckstück .43 und somit die Druckwirkung von dein Hebel 4o. Gleich-. zeitig erfolgt eine Lockerung des vorher gebremsten Rades 15. Die freie Bewegung der Spindel d. nach links wird erst dadurch begrenzt, daß die Scheibe i g das Kugellager 30 an die Stellschraube d.; drückt. Nuninelir wird der Tisch nach links mitgenommen, da die rechten Flanken der Spindel - an den linken Flanken des -Muttergewindes -t zur Anlage gelangt sind. I-.ierdurch werden die rechten Flanken der Spindel 5 von den linken Flanken der -Mutter 3't völlig gelöst. Die seitliche Bewegung des Rades 14 nach rechts wird durch den Klauenbund gs, in den die Kupplungszähne t6 des Rades rd eingreifest. aufgehalten. Das Getriebe ist nun völlig entspannt. Erst jetzt wird die Spindel 5 über (las Rad t g' in Bewegung gesetzt und kann der "fisch im schnellen Rücklauf zurückgefahren werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE:. t. Einrichtung zum gleichläufigen Fräsen, bei der die Flanken zweier durch Zahnräder miteinander verbundener, isl entgegengesetzter Richtung innlaufender Gewindespindeln init den Flanken der zugehörigen Muttergewinde in Anlage gehalten werden und bei der die eine der Gewindespindeln axial frei verschiebbar ist,, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiebbare Gewindespindel (Anschubspindel 4) in der Vorlaufrichtung des Tisches auf einen Zwischenhebel (4o) einwirkt, dessen Drehpunkt an der anderen Gewindespindel (Auffangspindel 5) angeordnet ist, und sich am Frästisch (6) abstützt, so daß durch die Axialbewegung der frei verschiebbaren Spindel (4) zunächst der tote Gang .zwischen Muttern, Spindeln und Tisch beseitigt wird und durch die vom Fräsdruck herrührende, auf den Frästisch wirkende Schubkraft eine Verstärkung der Flankenanlage beider Gewindespindeln (4, 5) erzielt wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch° i, dadurch gekennzeichnet, daß in der Übertragung der Drehbewegung von der einen Spindel (4) zur anderen (5) ein Leerlauf vorgesehen -ist, derart, daß die unverschiebbare Spindel (5) erst dann durch die angetriebene, verschiebbare Spindel (.t) in Umdrehung versetzt wird, nachdem die angetriebene Spindel (4) durch Druck auf den Zwischenhebel (40) die Verspaanung erzeugt hat.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindespindeln (.
  4. 4, 5) durch axial verschiebbare Zahnräder (i4, 181 und 15, 182) verbunden sind, von denen wenigstens das eine Paar (i5, 182) durch Schraubenräder mit entgegengesetzter Zahnsteigung und von dein anderen, Paar abweichender Übersetzung gebildet wird, so daß die Flankenanlage dieser Zahnräder gesichert ist. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verspannung des Zwischenhebels (40) von außen einstellbar ist, um von vornherein eine Vorspannung im Spindelgetriebe zu erzeugen.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch i und 4., gekennzeichnet durch die Anordnung eines axial wirkenden Kraftspeichers (52) zwischen der unv erschiebbaren Spindel (5') und dem Tisch (6).
DEI53286D 1935-09-25 1935-09-25 Einrichtung zum gleichlaeufigen Fraesen Expired DE731468C (de)

Priority Applications (7)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEI53286D DE731468C (de) 1935-09-25 1935-09-25 Einrichtung zum gleichlaeufigen Fraesen
GB24579/36A GB481507A (en) 1935-09-25 1936-09-09 Milling machine
NL79290A NL47273C (de) 1935-09-25 1936-09-18
CH210241D CH210241A (de) 1935-09-25 1936-09-23 Einrichtung zum gleichläufigen Fräsen.
US102412A US2206479A (en) 1935-09-25 1936-09-24 Device for equidirectional milling
FR812176D FR812176A (fr) 1935-09-25 1936-09-24 Dispositif pour fraisage parallèle
BE417614D BE417614A (de) 1935-09-25 1936-09-24

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEI53286D DE731468C (de) 1935-09-25 1935-09-25 Einrichtung zum gleichlaeufigen Fraesen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE731468C true DE731468C (de) 1943-02-10

Family

ID=6542674

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEI53286D Expired DE731468C (de) 1935-09-25 1935-09-25 Einrichtung zum gleichlaeufigen Fraesen

Country Status (7)

Country Link
US (1) US2206479A (de)
BE (1) BE417614A (de)
CH (1) CH210241A (de)
DE (1) DE731468C (de)
FR (1) FR812176A (de)
GB (1) GB481507A (de)
NL (1) NL47273C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1775461B1 (de) * 1967-08-31 1971-01-21 Richard Haller Gewindespindel fuer ein Schraubenspindelgetriebe
EP0257233A3 (en) * 1986-08-26 1989-07-26 Er-We-Pa Maschinenfabrik Und Eisengiesserei Gmbh Flat sheet die for the extrusion of thermoplastics

Families Citing this family (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE750304C (de) * 1939-01-13 1945-01-05 Totgangausgleichsvorrichtung im Vorschubantrieb von Fraesmaschinen
US2959976A (en) * 1958-05-19 1960-11-15 Kearney & Trecker Corp Backlash eliminator
US3713349A (en) * 1970-07-30 1973-01-30 Torrington Co Preloaded incremental feed device
CN111774914A (zh) * 2020-06-24 2020-10-16 齐齐哈尔精工伟业机床有限公司 一种专用机床铣头进给机构
CN113894594B (zh) * 2021-12-08 2022-04-01 山东大学 组合式螺母驱动型液体静压丝杠副、伺服进给系统及方法
CN119927431A (zh) * 2025-04-01 2025-05-06 无锡富世特新材料有限公司 一种复合耐磨钢板板材复合焊接装置

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1775461B1 (de) * 1967-08-31 1971-01-21 Richard Haller Gewindespindel fuer ein Schraubenspindelgetriebe
EP0257233A3 (en) * 1986-08-26 1989-07-26 Er-We-Pa Maschinenfabrik Und Eisengiesserei Gmbh Flat sheet die for the extrusion of thermoplastics

Also Published As

Publication number Publication date
FR812176A (fr) 1937-05-01
NL47273C (de) 1939-12-15
CH210241A (de) 1940-06-30
GB481507A (en) 1938-03-09
BE417614A (de) 1936-10-31
US2206479A (en) 1940-07-02

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3702142C2 (de) Spanneinrichtung zum axialen Festspannen eines Werkzeuges, insbesondere eines als Scheibe ausgestalteten spanenden Werkzeuges
EP0345271B1 (de) Spanneinrichtung zum axialen festspannen eines werkzeuges, insbesondere einer scheibe
DE4031746C2 (de)
DE1301218B (de) Spielausgleicheinrichtung fuer den Support einer Werkzeugmaschine
DE2060881C3 (de) Mechanische Spanneinrichtung, insbesondere Maschinenschraubstock
DE2150044A1 (de) Werkzeug zum Setzen(Befestigen)von rohrfoermigen Verbindungselementen
DE2805881A1 (de) Spanndorn fuer die koaxiale bearbeitung von werkstuecken mit innenverzahnung
DE3304980C2 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Herstellen und Bearbeiten von Zahnrädern
DE857304C (de) Vorrichtung zur Aufhebung des axialen Spiels bei Spindelantrieben
DE687508C (de) Vorschubgetriebe fuer Werkzeug-, insbesondere Fraesmaschinen
DE1552745A1 (de) Verzahnungsmaschine mit einer Teileinrichtung zum Ausrichten der Werkstueckzaehne fuer gleiche Spanabnahme an den gegenueberliegenden Zahnflanken
DE750304C (de) Totgangausgleichsvorrichtung im Vorschubantrieb von Fraesmaschinen
DE898839C (de) Einrichtung und Verfahren zur willkuerlichen Beseitigung und Einschaltung des toten Ganges in Spindelantrieben
DE10341627A1 (de) Spannvorrichtung für Schaftschlüssel, Schlüsselbearbeitungsmaschine und Verfahren zum Spannen von unebenen Schlüsselschäften
EP0340602B1 (de) Antrieb für einen Maschinenschraubstock
DE19621754C2 (de) Hochdruckspanner mit Kraftverstärker
AT157362B (de) Einrichtung zum gleichläufigen Fräsen.
DE1811614A1 (de) Walzenscheibenbefestigung fuer Draht-,Streckreduzierwalzwerke und dergleichen Walzwerksmaschinen
DE1922682B2 (de) Spannfutter für Drehmaschinen u.dgl
DE908333C (de) Getriebe fuer Gleichlauffraesmaschinen mit zwei Gewindespindeln
DE2546873A1 (de) Fraesmaschine
DE2166393C3 (de) Revolverkopf einrichtung
DE716380C (de) Werkzeugmaschine, insbesondere Fraesmaschine, mit einem entweder ueber eine Kupplung von einem Kraftantrieb oder von Hand bewegbaren Schlitten
DE465138C (de) Spindelstock
DE595790C (de) Hauptspindellagerung fuer unmittelbar durch Riemen angetriebene Drehbaenke