DE731992A - - Google Patents
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Description
betreffend:
" Feuerwaffe mit gleitendem und auswechselbarem Lauf n.
" Feuerwaffe mit gleitendem und auswechselbarem Lauf n.
Für Feuerwaffen mit auswechselbarem Lauf sind Laufsicherungen
bekannt, die bei einem unvorschriftsmäßigen Sitz
des Laufes in der Waffe oder bei nur mangelhafter Laufbefestigung selbsttätig eine Schußabgabe unmöglich machen« Dabei
legt ein von der Laufverschlußhülsenkupplung abhängiges Sicherungsglied den Verschluß bei unvollständig gekuppeltem Lauf
in der Waffe unmittelbar fest, so daß bei nicht einwandfreiem Kupplungszustand des eingesetzten Laufes ein Laden der Waffe
ausgeschlossen ist«.
R 94 4-09 ΣΕ/72 &« 4"2
5.4. 1938
Ferner ist es "bekannt, "bei Feuerwaffen mit gleitendem
Ferner ist es "bekannt, "bei Feuerwaffen mit gleitendem
und auswechselbarem Lauf die Kupplung zwischen Lauf und Verriegelung
shülse in der Weise zu sichern, daß ein im Waffengehäuse
gelagertes Führungsglied in der Kupplungslage in Längsnuten des Laufes eingreift und so dem Lauf eine axiale Führung gibt.
gelagertes Führungsglied in der Kupplungslage in Längsnuten des Laufes eingreift und so dem Lauf eine axiale Führung gibt.
Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, Sicherungen der letztgenannten
Art in der Weise zu verbessern, daß die Handhabung
sowohl der Sicherung an sich als auch des Laufes durch eine dessen Ein- und Ausbaubewegung steuernde Zwangsführung vereinfacht wird. Erfindungsgemäß wird dazu an das hintere Ende der bekannten Lauflängsnut eine Führungsnut angeschlossen, die den Lauf
über den ganzen Weg seiner Ein- und Ausbaubewegung zwangsläufig führt und in die das Führungsglied nach seinem Ausheben aus der Längsnut eintreten kann· Bei geeigneter Formgebung der Führungsnut wird durch die Erfindung gleichzeitig eine Verbesserung solcher Laufsicherungen erzielt, die bei unvollständig gekuppeltem Lauf ein Spannen der Waffe verhindern sollen, indem das bei der bekannten Sicherung mögliche Festklemmen des unvollständig gekuppelten Laufes beim Ladevorgang vermieden wird« Dies wird dadurch erreicht, daß die Führungsnut zuerst quer zur Lauflängsnut verläuft entsprechend der Länge der Verriegelungskämme und dann parallel zur Lauflängsnut bis zum Hinterende.
sowohl der Sicherung an sich als auch des Laufes durch eine dessen Ein- und Ausbaubewegung steuernde Zwangsführung vereinfacht wird. Erfindungsgemäß wird dazu an das hintere Ende der bekannten Lauflängsnut eine Führungsnut angeschlossen, die den Lauf
über den ganzen Weg seiner Ein- und Ausbaubewegung zwangsläufig führt und in die das Führungsglied nach seinem Ausheben aus der Längsnut eintreten kann· Bei geeigneter Formgebung der Führungsnut wird durch die Erfindung gleichzeitig eine Verbesserung solcher Laufsicherungen erzielt, die bei unvollständig gekuppeltem Lauf ein Spannen der Waffe verhindern sollen, indem das bei der bekannten Sicherung mögliche Festklemmen des unvollständig gekuppelten Laufes beim Ladevorgang vermieden wird« Dies wird dadurch erreicht, daß die Führungsnut zuerst quer zur Lauflängsnut verläuft entsprechend der Länge der Verriegelungskämme und dann parallel zur Lauflängsnut bis zum Hinterende.
Das den Abschluß des Laufeinbaus bildende Einrasten der
axialen Führung für den Lauf macht dabei von vornherein auf die vorschriftsmäßige oder vorschriftswidrige Durchführung der Laufverriegelung aufmerksam» Beim Nlchteinrasten der axialen Führung für den Lauf, verursacht durch eine fehlerhafte Laufkupplung oder zufälliges Unterlassen infolge Unaufmerksamkeit,
axialen Führung für den Lauf macht dabei von vornherein auf die vorschriftsmäßige oder vorschriftswidrige Durchführung der Laufverriegelung aufmerksam» Beim Nlchteinrasten der axialen Führung für den Lauf, verursacht durch eine fehlerhafte Laufkupplung oder zufälliges Unterlassen infolge Unaufmerksamkeit,
4.2. 1958
J
R 94 4-09 ΣΙ/72 Ii
sperrt die Führung im Verein mit der Quernut des Laufes dessen
Zurückholen für den Ladevorgang und zwingt so die Bedienungsmannschaft, die Laufbefestigung erst in einen einwandfreien
Kupplungszustand zu bringen.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungbeispiel
der Erfindung an einer großkalibrigen Maschinenwaffe mit gleitendem Lauf, verriegeltem Verschluß und einer bajonettverschlußartigen
Laufbefestigung.
Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch den mittleren Teil der Waffe,
Fig. 2 einen Querschnitt in Höhe der axialen Führung für den Lauf und
Fig. 3 eine Aufsicht auf den Lauf, die die Anordnung
der Ein- und Ausbaunuten auf dem Laufmantel erkennen läßt·
Der Lauf a der Waffe ist in bekannter Weise entweder allein für sich nach vorn oder zusammen mit der Verschlußhülse
b und dem damit verriegelbaren Verschlußstück d aus dem Waffengehäuse c nach hinten auswechselbar« Die Verschlußverriegelung
ist eine von der bei solchen Waffen gebräuchlichen Art, wonach sich der Verschluß d zum Auswerfen einer abgeschossenen Patrone
und zum Laden überhaupt, also auch nach einem gerade voraufgegangenen Laufwechsel, erst nach einem bestimmten Rücklaufweg
öffnet, den er in geschlossenem und verriegeltem Zustande gemeinsam mit der Verschlußhülse b und dem Lauf a zurücklegt*
Zu seiner Befestigung hat der Lauf a am Hinterende
zwei gleichmäßig über seinen Umfang verteilte Reihen von Bayonet tkämmen a,, die nach einem vorschriftsmäßigen Einsetzen des
Laufs a auf ihrer ganzen Breite Gegenzähne b-, der den Lauf
4.2. 1938 *
R 94 409 XI/72 h 5.4. 1938
nach vorn auf größere Länge schließend umfassenden Verschlußhülse b hintergreifen·
In der in Fig· 1 gezeichneten Kupplungslage ist der Lauf a durch einen im Waffengehäuse c gelagerten Sperrstift e
gesichert, der unter der Wirkung einer Feder e-^ mit einem Vorsprung
e2 in eine die axiale Führung des Laufs vermittelnde
Gleitnut a2 vorsteht ο Der Vorsprung e2 besteht aus einem in
der Breitenabmessung dem Querschnitt der Gleitführungsnut a2
entsprechenden, in der Länge jedoch ihn überschreitenden Führungsschuh,
der im vorliegenden Fall durch zweiseitiges Abflachen eines zylindrischen Kopfes erhalten ist.
An dem aus dem Waffengehäuse c vorstehenden Bedienungsknopf f des Sperrstiftes e sind Stege f.. vorgesehen, die in entsprechende
Rasten des Waffengehäuses c eingreifen und so den Gleitschuh e2 in der für die axiale Führung des Laufs erforderlichen
Lage sichern. Durch Anheben des Sperrstiftes e gegen den Druck der Feder e-, bis zum Ausrasten der Stege f-, aus den Gehäuseeinschnitten
läßt sich der Knopf f mit dem Sperrstift e drehen und nach einer Drehung von 90° in einer Höhenlage feststellen,
die den Fuß des Gleitschuhes e2 in Bahnhöhe einer auf den
Laufmantel quer verlaufenden Sin- und Ausbaunut g bringt ο Hierzu
ist, wie aus Fig« 2 und 3 hervorgeht, am Schnittpunkt der Längsnut
a2 und der Mantelnut g eine dem Durchmesser der größten Flächenabmessung
des G-leitschuhes e2 entsprechende zylindrische
Ausnehmung &„ vorgesehen, deren Tiefe bis zur Grundfläche der
auf dem Lauf mantel erlaufenden Hut S^ reicht. Die Ausnehmung
a„ gestattetf zusammen mit den Stegen f-, die Drehung des
G-leitschuhes e2 in die zum Laufwechsel erforderliche Lage schon
berl1n
-
blatt5
R 94 409 %l/72 η 5·4· 1938
vorzunehmen, wenn die Bodenfläche des Gleitschuhes e^ in Höhe
der Q,uernut g hochgezogen ist, d.h. mit der Laufmantelfläche
noch nicht bündig steht. Dadurch bildet der Gleitschuh e2 in
der angehobenen Querstellung für den Laufein- und Ausbau einen das Zurückziehen des Laufs hindernden Anschlag und schließt
so ein Laden bei nicht ordnungsmäßig durchgeführter und gesicherter Lauf kuppe llage aus· An die Q,uernut g schließt sich
nach einer dem Bogenmaß der Laufriegelkämme a-, entsprechenden
Länge eine nach dem Lauf hint er ende verlaufende Längsnut g-, an,
deren Breite der größeren Längenabmessung des Gleitschuhs eg
entspricht.
Ein Laufwechsel nach vorn ist nur in vorderer Endlage der Waffenteile möglich, da anderenfalls die axiale Führung
e2 und die Q,uernut g sich nicht gegenüberstehen. Nach Anheben
des Sperrstiftes e und Drehung um 90° steht der Gleitschuh e2
in der in Fig. 2 und 3 gezeichneten Lage, d.h.» mit seiner Schmalseite so, daß eine Entriegelungsdrehbewegung des Laufs a
über die Nut g stattfinden kann. Die Entriegelung der Laufkämme
a, von den Gegenkämmen b·, der Versehlußhülse ist beendet,
sobald die rechtwinklig nach hinten abgebogene Längsnut g.^ des
Laufs dem Gleitschuh g2 gegenübertritt. Damit ist eine weitere
Drehbewegung des Laufs verhinderte Er kann jetzt durch axiales Vorziehen aus der Yerschlußhülse b und damit der Waffe herausgezogen
v/erden.
Das Einschieben eines neuen Laufs kann nur in einer durch die Führung des Gleitschuhes e2 in der Längsnut g1 gesicherten
Drehlage geschehen, womit in Verbindung mit der vorderen Endlage der Verschlußhülse in der Waffe selbsttätig die Gewähr
4.2» 1938
BERLIN A ο ι η rz α
blatt
R 94- 4-09 ΧΙ/72 Ii 5·4· 1938
für das Einschieben des Laufs mit auf Lücke der Riegelkämme
Id1 der Verschlußhülse b stehenden Laufkämmen a^ gegeben ist.
Die Begrenzung des Laufeinschiebens "bis zur Terriegelungsgerechten
Gegenüberstellung der Riegelkämme von Lauf a und Verschlußhülse
b durch den Anschlag des Gleitschuhes e2 an die Vorderwand
der Quernut g macht die nunmehr zur "Verriegelung notwendige
Drehbewegung des Laufs a erkenntliche Diese ist bei vollständiger Laufkupplungslage wiederum durch Anschlag des Gleitschuhes
e2 in der kreisförmigen Ausnehmung fiu begrenzt· Wird jetzt der
Gleitschuh e^ um 90° bis zum Einrasten der Stege f^ in die Gehäuse
ausnehmungen zurückgedreht, so ist der Lauf a gesichert
und die Waffe wieder ladebereit.
Im vorliegenden Falle haben die Riegelkämme von Lauf a und Yerschlußhülse b keine Steigung, so daß sich beim Einschieben
des Laufs auch eine Begrenzung durch den Anschlag des Laufhinterendes
auf die Schulter bp der Riegelhülse b ergibt· Werden
die Riegelkämme vom Lauf a und Verschlußhülse b, etwa zur
Lockerung der Patronenhülse während des Entriegelungsvorganges, mit einer Gewindesteigung ausgerüstet, so ist natürlich auch
der Schrägnut g eine entsprechende Steigung zu geben© Ein zu tiefes Einführen des Laufs gegenüber der passenden Terriegelungslage
wird in einem solchen Falle durch die Führung des Gleitschuhe θρ in der Nut g allein verhindert·
Claims (1)
- Patentansprüche.1·} Feuerwaffe mit gleitendem und auswechselbarem Lauf und einer Axialführung des Laufs durch ein in dessen Kupplungslage mit der Verriegelungshülse in Längsnuten des Laufs eingreifendesRHEINMETALL-BORSIG ΜΒ11Μ 5.10. 1955BERUN 4-* 2. 1958 blatt 7·E 94. 4.09 g/72 h 5·4# 1938Führungsglied, dadurch gekennzeichnet, daß sich, an das hintere Ende der Lauflängsnut (a^) eine Führungsnut (g, g^) anschließt, die den Lauf über den ganzen Weg seiner Ein- und Ausbaubewegung zwangläufig führt und in die das Führungsglied (e2) nach Umstellen desselben eingreift02·) Feuerwaffe nach Anspruch 1, bei der das Führungsglied aus der Längsnut des Laufs ausrückbar und zum Zusammenarbeiten mit der Führungsnut verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsnut ( g, g,) zuerst quer zur Lauflängsnut (a„) verläuft entsprechend der Länge der Verriegelungskämme (a,) und dann parallel zur Lauflängsnut bis zum Laufhinterende«,
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