DE732736C - Verfahren zum Erzeugen von weitgehend entluetften und in Zusammenhang und Gefuege gleichmaessigen tonhaltigen keramischen Massen - Google Patents

Verfahren zum Erzeugen von weitgehend entluetften und in Zusammenhang und Gefuege gleichmaessigen tonhaltigen keramischen Massen

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DE732736C
DE732736C DED80213D DED0080213D DE732736C DE 732736 C DE732736 C DE 732736C DE D80213 D DED80213 D DE D80213D DE D0080213 D DED0080213 D DE D0080213D DE 732736 C DE732736 C DE 732736C
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slip
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DED80213D
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English (en)
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Dr Phil Konrad Friedersdorff
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Didier Werke AG
Original Assignee
Didier Werke AG
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Publication date
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B33/00Clay-wares
    • C04B33/22Grog products

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Fertilizers (AREA)

Description

  • Verfahren zum Erzeugen von weitgehend entlüfteten und in Zusammenhang und Gefüge gleichmäßigen tonhaltigen keramischen Massen Zusatz zum Zusatzpatent 72T.6;9 Nach dem Patent 727 679 wird der Schlicker während der Ammoniakentziehung in dem unter Unterdruck stehenden Behälterraum erwärmt. Die Ausscheidung des Ammoniaks, der Luft und des Wassers steigert sich mit ansteigender Temperatur. Dementsprechend verkürzt sich auch, auf die auszuscheidenden Mengen bezogen, die Z°it der Durchrührung des Schlickers mit steigender Temperatur,.
  • Es wurde nun. gefunden, daß die Gesamtzeit des Durchrührens, vom. flüssigen Zustand bis zum Anfall einer angesteiften Masse, verkürzt wird, wenn. :der Schlicker vor dem: Beginn des Durchrührens bereits erwärmt ist. Dann setzt mit dem Beginn des Durchrührens, d. h. also einer Oberflächenvergröß@erUng, die Ausscheidung der Stoffe gleich in einer durch die vorhandene Tempieraturstufe günstig beeinflußten Stärke ein, so daß :die Ausscheidung, welche während der Erhöhung der Schlickert,emperatur von der Normaltemperatur auf die bestimmte Schliclaertemp;:raturstufe durch das Rühren während dieser Zeit erfolgt, die Stärke der Ausscheidung in. der bestimmten Temperaturstufe nicht nur eingeholt,' sondern weit übertroffen wird. Außer an Zeit wird noch an Kraftaufwand für das, Durchrühren gespart. Das gleiche gilt- auch für eine andere angewandte Art der Oberflächenvergrößerung, z. B. Versprühen.
  • Es hat sich gezeigt, da@ß bei einer bestimmten Schlickertemperatur eine prötzliche stürmische Ausscheidung :einsetzt. Diese auftretende Temperatur ist zwar bei verschiedenen Schlickern, insbesondere aus vers,chiead@enen Tonen, verschieden hoch, im, allgemeinen aber liegt sie bei 50' C und .darüber. Bei einer Vor@värmung des Sclilickers bei :dieser Temperatur erreicht man die kürzeste Durchrührungszeit bei Erzielung eines gleichmäßig angesteiften Schlickers. Man soll den Schlikker aber nicht bis auf die Siedetemperatur des Wassers. erhitzen, die je nach der Stärke eten Unterdruckes wesentlich des angewendet unter ioo' liegen kann, weil dann durch die plötzliche D.a.mpfentwicklung des Wassersund durch die zu schnelle Ansteifun;g des Schlikkers die Gleichmäßigkeit der Anst,eifung beeinträchtigt und dem Schlicker zuviel -Wasser entzogen. wird.
  • Die Erwärmung des Schlickers vor dem Beginn des Rühreng, d. h. im Ruhezustand der Schlick:ermassen, kann indem unter Unterdruck stehenden. Behälterraum. erfolgen, in dem dann das Ammoniak entzogen wird, wobei der Behälter während der Erwärmung nicht unter Unterdruck zu stehen braucht. Während der An «-ärinung der Schlickermassen erfolgt praktisch keine Ausscheidung des Ammoniaks und der Luft aus dem Schlicker.
  • Die Erzeugung der angesteiften Schlicker kann in einer bestimmten Zeit, 7. B. Tagesleistung, erhöht werden, wenn der Schlicker außerhalb des unter Unterdruck stehenden Behälterraumes vorgewärmt und im vorgewärmten Zustand in den Behälterraum @eingebracht wird. Dann kann sofort nach dem Einbringen des Schlickers mit dem Durchrühren unter Unterdruck begonnen werden. Wird während des Ansteifungsvorganges und der Austragung der angesteiften Masseneine neue Schlickermenge vorgewärmt, so entsteht, praktisch genommen, wenn man von der kurzen Zeit der Masseaustragung absieht, ein ununterbrochener Arbeitsgang der Ansteifung von Schlickern, d. h. also Erzeugung einer formfähigen Masse mit den für die Ansteifung dienenden Einrichtungen. Die Leistungen dieser Einrichtungen zur Erzeugung der angesbeiften Mass;eii @ we:r d,eii `bedeutend erhöht. Es ergibt sich aber noch der weitere Vorteil, daß die E,tivärm,ung des Schlickers außerhalb des unter Unterdruck stehenden Behälterraumes schneller geschieht, weil sich Einrichtungen zur Erwärmen g des Schlickers, unabhängig von den Einrichtungen zur Ansteifun,g des Schlickers, für eine schnellere Erwärmung und Übertragung in den Schlikker .ausbilden lassen.. So kann man z. B. bei Verwendung ;eines Schlickergefäßes mit großen wärmeübertragenden Flächen, der :aus gut wärmeleitendem Stoff bestehenden Behälterwänd:e, mit einer verhältnismäßig geringen Schichthöhe des Schlickerstandes ein sehr schnelles Er@värmien des Schlickers in einfachster Weise, z. B. durch Bestreichen der Gefäßwände mit heißen Abgasen, durchführen. In dem unter Unterdruck stehenden Behälterraum braucht dann nur die Temperatur des :eingebrachten Schlickers gehalten zu den, oder es erfolgt noch :eine zusätzliche,-Temperaturerhöhung.
  • Bei .einem im Ruhezustand befindlichen. Schlicker entweichen bis zu :einer Erwärmung bis etwa 5o- Ammoniak, Wasser und Luft nicht in praktisch erfaßbaren und sich aus-@wirkenden Mengen. Nur bei längerem Lagern wirkt sich die Verdunstung des Ammo:ii2iks dahingehend aus, daß sich auf der Schlickeroberiläche durch Ansteifung eine dünne Haut bildet.. Diese verhindert aber dann das Ausscheiden von Ammoniak aus den unter dieser dünnen Haut gelegenen Schlickerschichten_ Bei: Verwendung geschlossener Gefäße -,wird aber auch diese: geringe Ammoniak.ausscheidung praktisch vollkommen vermieden. Der vorerwärmte Schlicker kann dann in den unter Unterdruck stehenden Behälterraum. unter Aufrechterhaltung des Vakuums vingeführt werden. Der selbsttätige Einfluß erspart ein Einpumpen des Schlickers.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Erzeugen von -neitgehend entlüfteten und in Zusammensetzung und Gefüge gleichmäßigen ker,amis;chen Massen nach Patent .-27 679 , dadurch gekennzeichnet, daß der in dein unter Unterdruck stehenden Behälterraum befindliche Schlicken vor Beginn des Durchrührens erwärmt wird. z.. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlicken in vorgewärmtem Zustand in .den unter Unterdruck stehenden Behälterraum eingebracht ,vir d.
DED80213D 1939-04-06 1939-04-06 Verfahren zum Erzeugen von weitgehend entluetften und in Zusammenhang und Gefuege gleichmaessigen tonhaltigen keramischen Massen Expired DE732736C (de)

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