DE732883C - Anordnung zur Einstellung der Zeitlinienhoehe in Braunschen Oszillografenroehren - Google Patents

Anordnung zur Einstellung der Zeitlinienhoehe in Braunschen Oszillografenroehren

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DE732883C
DE732883C DEA80348D DEA0080348D DE732883C DE 732883 C DE732883 C DE 732883C DE A80348 D DEA80348 D DE A80348D DE A0080348 D DEA0080348 D DE A0080348D DE 732883 C DE732883 C DE 732883C
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Germany
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Expired
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DEA80348D
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Dipl-Ing Hanswerner Pieplow
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AEG AG
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AEG AG
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R13/00Arrangements for displaying electric variables or waveforms
    • G01R13/20Cathode-ray oscilloscopes
    • G01R13/22Circuits therefor

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Manufacture Of Electron Tubes, Discharge Lamp Vessels, Lead-In Wires, And The Like (AREA)

Description

  • Anordnung zur Einstellung der Zeitlinienhöhe in Braunschen Oszillografenröhren Beim Betrieb von Braunschen Oszillografenröhren macht sich oft das Bedürfnis geltend, die Höhle der Zeitlinie je nach dem Verlauf der zur Messung gelangenden Spannung einzustellen. Es ist anch bereits bekannt, eine solche Einstellung durch Einschalten verschieden großer Gleichspannungsquellen in den Ablenkplattenkreis vorzunehmen. Ferner ist eine Anordnung bekannt, bei der selbst bei fehlender Verschiebung ein Strom über den Ablenkplatten parallele Widerstände fließt und überdies nicht einmal dann die Potentiale der Ablenkplatten symmetrisch zum Anodenpotential liegen. Die Erfindung bezieht sich dagegen auf solche Oszillografenröhren, bei denen die Potentiale der Meßablenkplatten in jedem Zeitmoment praktisch, mindestens bei unverschobener @ Zeitlinie sogar völlig symmetrisch zum Potential der Anode liegen.
  • Nach der Erfindung ist der feste Abgriff eines Spannungsteilers für die Anodenspannung mit dem elektrischen Mittelpunkt der Meßplatten verbunden, und es sind zwei vom Mittelpunkt der Platten durch Zusatzwiderstände vorzugsweise gleicher Größe getrennte Punkte zwischen den Platten vorgesehen, deren Potentiale durch einen auf dem Spannungsteiler verschiebbaren Abgriff nach der einen oder .anderen Seite derart verändert werden können, daß der elektrische Mittelpunkt zwischen den an den Zusatzwiderständen entstehenden veränderlichen Spannungen nach beiden Seiten verschoben werden kaml.
  • Die Erfindung sei an Hand der Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel dargestellt ist, näher erläutert. Es bedeuten I und 2 die Meßplatten der Braunschen Röhre, denen über gleiche Hochohmwiderstandspaare 3, 4 und 13. 14 die Spannung für die Anode ii zugeführt werden kann. Die Anodenspannung wird an den Mittelpunkt 5 der Platten angelegt. Über die Punkte 6 und 7 wird den Platten von 16 aus die Meßspannung zugeführt. Zum Abgriff der Anodenspannung dient der Punkt 8 des Spannungsteiler 9, an dessen Ende 10 die Kathode I2 angeschlossen ist. Im Gegensatz zu den bekannten Anordnungen befindet sich der Abgriffs der Anodenspannung hier nicht am anderen Ende des Spannungsteilers. sondern ist von ihm um einen Betrag entfernt, dessen Größe von den Betriebsbedingungen der Röhre abhängt und so gewählt werden kann, daß eine Verschiebung der Zeitlinie nach beiden Rändern des Leuchtschirmes möglich ist. Am Spannungsteiler 9 befindet sich ferner ein qeinstellbarer Abgriff i 5, der zu dem Punkt 23 zwischen den Ablenkplatten führt, der zwischen dem großen Widerstand 3 und dem dem Mittelpunkt 5 benachbarten Widerstand I3 liegt.
  • Es ist ersichtlich, daß durch geeignete Einstellung des Abgriffes I5 die Höhe der Zeitlinie beliebig gewählt werden kann.
  • Der Widerstand 14 braucht nicht die gleiche Größe wie 13 zu haben, wenn die völlige Symmetrie der Meßspannung bei verschobener Zeitlinie nicht unbedingt erforderlich ist. es ist selbstverständlich, daß in diesem Fall die Zusatzwiderstandsgröße so klein zu halten ist, daß auch bei größter Verschiebung der Zeitlinie die symmetrische Zuführung der Meßspannung nicht wesentlich beeinträchtigt wird. Als geeignet erweisen sich z. B. Widerstände von folgender Größe: 3 und 4 je 0,7 Megohm, 13 : 0,1 Megohm, wobei angenommen ist, daß bei größter Verschiebung der Zeitlinie der Widerstand zwischen 8 und 15 ebenfalls 0,1 Megohm beträgt.
  • Will man es vermeiden, eine Spannungsquclle vorzusehen, die höhere Spannung als die Anodenspannung liefert, d. h. will man den Abgriff 8 der Anodenspannung an das Ende des Spannungsteilers legen, so kann man eine Einrichtung vorsehen, nach der die von dem veränderlichen Abgriff 15 entnommene Spannung wahlweise zu dem Punkt 23 oder dem Punkt 24 geführt werden kann.
  • Durch diese Einstellung kann die Richtung der Zeitlinienverschiebung festgelegt werden, während ihre Größe durch die Einstellung des Abgriffes 15 zwischen 8 und 10 bestimmt wird.

Claims (2)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Anordnung zur Einstellung der Zeitlinienhöhe mit Hilfe einer Gleichspannung in Braunschen Oszillografenröhren. bei denen die Potentiale der Meßablenkplatten in jedem Zeitmoment praktisch, mindestens bei unverschobener Zeitlinie sogar völlig symmetrisch zum Potential der Anode liegen, dadurch gekennzeichnet, daß der feste Abgriff (8) eines Spannungsteilers (9) für die Anodenspannung mit dem elektrischen Mittelpunkt (5) der Meßplatten verbunden ist und zwei vom Mittelpunkt der Platten durch Zusatzwiderstände (13, 14) vorzugsweise gleicher Größe getrennte Punkte (23, 24 zwischen den Platten vorgesehen sind, deren Potentiale durch einen auf dem Spannungsteiler verschiebbaren Abgriff (15) nach der einen oder anderen Seite derart verändert werden können, daß der elektrische Mittelpunkt zwischen den an den Zusatzwiderständen entstehenden veränderlichen Spannungen nach beiden Seiten verschoben werden kann.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung vorgesehen ist, welche das veränderliche Potential (15) wahlweise an den einen oder den anderen Anzapfpunkt (23, 24) zu führen gestattet.
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