DE7332634U - Wellendichtung - Google Patents
WellendichtungInfo
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Description
betreffend
Wellendichtung.
Wellendichtung.
Die Errindunr: betrifft eine Dichtung für die Durchführung
einer drohbaren V/elle in einen abgeschlossenen Behälter.
Die Erfindung liegt also in dem Bereich von Ausrüstungstei-Ifcn
für KcKchincn, etwas genauer für V/ellen und Lager.
Die erfindung.sgemäße Vorrichtung betrifft die Durchführung
von drehboren V.'c'l Ί cn in Gefäße, die abschleifende und/oder durch
Absotten oder Zent.ri.i'u^ioren abtrennbare und/oder sich ablagernde:'
Substanzen enthalten, wie sie während bestimmter Verfahrensab-Ejchn.itte·
b'V.i der Her.'; !..ellung von Aluminium, in der Kalk- oder
Zement-, Zucl-.er- ocl·:·!1 Eohrindustrie, beim Fördern und Raffinio-]'(?n
von KoIk)I auf tr ο tr· η und ganz allgemein immer dann, wenn es
."•ich cl.'ii'Uin dreht, .Schlamm oder mit dispergierten Feststoffen b(·:■■-·
].ad':n(? Fluösi /';'■:niten zu pumpen oder zu befördern.
Die Dichtheit zwischen einer drehbaren Welle und einem /''■■••.ton Lr-igrr v/ird im al'l gerne- .nen mittel a Preßdichtungen herge-
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stellt, in denen eine aus Kunststoff bestehende Dichtpackung
gegen die Welle gedrückt wird, um Undichtigkeiten zwischen der Welle und dem festen Lager zu verhindern.
In bestimmten Fällen, beispielsweise bei der Herstellung
von Aluminium ist es notwendig, Lösungen zu befördern, die abrasive, /ablagernde und durch Absetzen und Zentrifugieren
abzutrennende Stoffe enthalten; dies führt zu einem Abschleifen der Weile am Durchtritt durch die Dichtungen
und hat erhebliche Verluste zur Folge, die die Pumpe unverwendbar machen. Am Ende können diese Leckverluste die Pumpenlager
stark zerstören.
Man hat versucht, diese Pressdichtungen durch verschiedene
Kunstgriffe zu verbessern, die meistens darauf basieren, daß in die Dichtung Flüssigkeit eingeleitet wird, die unter höherem
Druck steht, als er im Inneren des Behälters herrscht, so daß durch die Bewegung dieser Flüssigkeit eine Abfuhr der schleifenden
Teilchen hervorgerufen wird, die sonst in die Pressdichtung eindringen würden. Man hat zu diesem Zweck Wasser oder eine
andere klare Flüssigkeit, bisweilen auch Schmieröl eingeleitet.
Bei bestimmten Herstellungsvorgängen, wie beispielsweise bei der Herstellung /Aluminium nach dem Verfahren von BAYER,
ist es nicht möglich, Öl zu verwenden, weil dadurch das hergestellte Produkt verunreinigt würde; die Wassermenge ,die notwendig
v/äre, um einen wirksamen Schutz der Pressdichtung zu gewährleisten, ist so groß, daß seine spätere Verdampfung die
Herstellungskosten des Aluminiums erheblich erhöht.
In neuerer Zeit werden Drehdichtungen verwendet, in denen die Dichtheit durch Reibung der Oberflächen zweier fester, nur
wenig verformbarer Dichtringe (grain) hervorgerufen wird, deren
einer·'ortsfest und an dem Behälter befestigt ist und deren
anderer drehbar und an der drehbaren Welle befestigt ist.
/3
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Die Dichtringe können fest oder auswechselbar in Sitzteilen.
eingebaut sein, die auch Dichtringhalteteil (porte~gro:in)
genannt werden. Die Dichtringe bestehen aus einem Materiell,
das ein Reiben des drehbaren Dichtringes am festgelegten Dichtring ohne merklichen Verschleiß ermöglicht. Ein leichter
Leckverlust von in dem Gefäß enthaltener Flüssigkeit zwischen dem- ortsfesten jnd dem dreharen Dichtring sorgt für deren
Kühlung und Schmierung. Zur Herstellung der Dichtringe werden Paare aus Stellit - Kohlenstoff, gesintertem Aluminium Kohlenstoff,
Polymere von Fluorocarbonen oder Metallcarbide verwendet. Die Anlageflächen der Dichtringe sind eben und
die Toleranz der Planheit liegt zur Begrenzung der Verluste und zur Verminderung von Reibung bei einigen Mikrometern.
Der ... ortsfeste Dichtring und der drehbare Dichtriog
müssen auch bei Unregelmäßigkeiten der Drehung, einem Verschleiß
der Anlageflächen oder bei Abweichungen der Richtung einer der Auflageflächen von der Senkrechten zur Welle aneinander
anliegen. Ein besonderer Mechanismus ermöglicht ein axiales Gleiten einer der Anlageflächen und ihre
Anlage an der anderen. Dieser Mechanismus v/eist im allgemeinen eine oder mehrere Andruckfedern auf, eine Führungsvorrichtung
und eine Dichtungsanordnung, die zu. dem Mechanismus gehörende Bauteile vor Einwirkungen der schleifenden und/oder durch
Absetzen oder durch Zentrifugieren abtrennbaren und/oder sich ablagernden Substanzen schützen. Diese- Dichtungsanordnung kann
aus einem Balg oder aus einem oder mehreren Ringen bestehen.
Trotz verschiedener Verbesserungen haben die bisher konstruierten Dichtungen zahlreiche Unzulänglichkeiten: Die
Zulagerung von ' Toträumen oder der Stillstand der festen Phase der abrasiven Suspension zieht allmählich eine Blockierung
der beweglichen Teile und. des axialen Gleitsystcma,
das dazu dient, die Anlage des ■· ortsfesten Dichtringes am beweglichen Dichtring aufrecht zu erhalten, nach sich.
Dies führt zu merklichen Leckverlusten und bisweilen zu einer schweren Zerstörung der Lager .
lh
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- Λ .. Q
I.vSyyA-·? Cor '!.r.fj ;ioi>iig ist '-·'·, cine Y/ellcndJ clitunr zu
Kchsf.fen, Ci i c n'cLL i.ii- den ohr-n urigef ;;brie?"i i'u'ngeln brhoftcl
.ist.
Diese Aufgabe v:jrd erfindur.gsgemäß mit feiner Vorrichtung
gc3üst, dnc die Durchführung einer drehbaren V/olle in das
Innern eines abgesehü ossenen Behälters, .indem ein vom Auße-ndruck
verrc-Meiener !'"tick herrscht, ermöglicht. Die Vorrichtung
v/eitl einen ortsfesten Dichtring und einen drehbaren
Dicht]'i Vi,. auf 5 von dein jeder in ein f'-itzteil eingebaut
int, und d:i'.·· in ;~o,r;':ji,":c-itir;ei' Anleihe gclialton sind. Das Ritsteil
der. orf.,":Cetten Diclitr.ijiyOS ist am Behälter befestigt.
Das ijiti:". teil Cies drehbar en ].;.". cht ringes ist mit dor drclibjiren
V/elJ e oder i; it einer zv.fi;.ehern ].ic("eriden? en der UcIDe bofosLJ{,1;en
hülse i.iiti.cüs eines ;·:egelstUüpfi'ör-iii.ir^n Federring,'-verbünd
on. Die große ivsin dieses i'ccU:rr:i;gs liegt s;n
Sitzteil dos drohbar-en i.'j.ohtr.i.ngc3 ;jh, uie kleine Basis
an der drehbaren V.'elle oder on der an der Viel Ic Όοίοεΐ'■ gl'.cn
Hülse an. Der Fed er?-1 ing boverksteü 3 igt sov;o]il die Ar-
lagekraft des drehbaren Dicht rings an der·1. ortsfesten j'ickl".-ring
v.nd. die Anordnung des drehbaren Dicht rings relativ ·;υ;;ι ortsfesten
Dichtring mit der Möglichkeit einer lcicl-iten ( uiei·-
bcv/egung r-ls auch den Drehantrieb i'ür ds.s oit ξ teil dus dx'eli-baren
Dichtrings und den drehbaren Dichtring selbst.
Mittels einer elaston;eren Umhüllung dos Federringes ist
es möglich, die Anlage des Federrings einerseits an der Welle und
andererseits an dem Sitzt nil der. drehboren. 0:i oh! i'.iugs li.'u ht
zu gestalten.
Vor den Federring,an der Innenseite dor VurrJ el: I vng i:ann
eine biegsame Diclitmernbrau an/;;üordnot sein, die: ν en Ji.;, ι l'ode;1-·
!■"ing abgcstütL'/l v/ii'd und einei'seii'-s gegen d.:i e V/e'.IJ.i- und
andererseits gegen das Sitzt eil des dreljb;ire;.j }).ic.]\ Li'J.n.gs geprüft
wird.
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Die Erfindung wird im folgenden anhand ,schcnuitii.ichur
Zcj chnungiru νωι Au.vditUunjngfjbo.i spielen mit vorteilhaften
Einzelheiten erläutert.
Ew ο teilen, dar:
Fig. 1 einen axialen Ilalbschnitt durch eine erfindungsgomuße
Wellendichtung
Fig. 2 Einzelheiten der Bauweise des mit einem Elastome.r
ummantelten oder nicht ummantelten Federrings
Fig\ ;5 und 4 axiale Halbschnitte von Wellendichtungen
bni denen die Dichtheit mit einer biegsamen Membran erreicht
wird, die im Falle der Fig.3 von dem Federring abgestützt wird
und im Falle der Fig.' durch einen Satz von einander anschließenden
Ringsegmenten
Die Ausführungsform gemäß Fig. 4 ist besonders gut für hohe Temperaturen geeignet, sie kann ohne irgend ein Elastromer
ausgeführt sein.
Fig. 5 und 6 schematische Darstellungen eines Federrings
und des Systems ortsfester Dichtring - ' drehbarer Dichtring - Federring für eine einfache Berechnung der im System wirkenden
Kräfte als Funktion des Druckes im abgeschlossenen Behälter, an dem die Dichtung angebracht ist.
Fig. 7 eine gegenüber der Ausführungsform gemäß Fig.1
abgeänderte Ausführungsform zur Einstellung der Anlagekraft der Federringe.
Die Wellendichtung weist einen festen Teil, rechts und
oberhalb der Linie A E in Fig. 1 und einen drehbaren Teil links,
und unterhalb der Linie A B"?Fig. 1 auf.Das Innere des Behälters,
der das schleifende und oder durch Absetzen oder Zentrifugiei^en
/6
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abtrennbare und oder/sich ablagernde unter Druck oder Unterdruck
stehende Produkt enthält, befindet sich in Fig.1 links;
das äußere, in i;mc;;.1 rechts, ist an der freien Luft.
Ein ortsfester Dichtring 1 ist an seinem Sitzteil 2 angeordnet, dessen iJtsllung mit einer Schraube 3 einstellbar ist,
die zucätzlich eins Einstellung der anfänglichen Anlagekraft
eines drehbaren Dichtrings 6 auf dem ' ortsfesten Dichtring 1 ermöglicht und nötigenfalls eine Korrektur dieser Kraft in
Abhängigkeit vom Verschleiß der Dichtringe oder von tolerierbaren Leckverlusten ermöglicht.
Der drehbare Dichtring 6 wird von einem Sitzteil 5 gehalten.
Die Verbindung zwischen dem Sitzteil (5) für den drehb ..x-en
Diohtring und der Welle 8 geschieht mittels eines kegelstumpfförmigen
Federrings 7 der sich cruekt auf der Welle 8 abstützen
kann, oder, gemäß den Fig,1 und 3, an einer Hülse 9, die mittels
eines Befestigungskeils 10 und eines Sicherungsrings 11 an der Welle festgeklemmt ist und mit einem Dichtringe12 versehen
ist. r.le Einstellung der Anlage der Dichtringe aneinander geschieht
gemäß Fig.7 durch eine axiale Verschiebung der Hülse 9 relativ zur Welle 8 mittels eines Gewindes 26 nit Festlegung
durch eine Gegenmutter 27 oder eine ähnliche Vorrichtung.
Der Federring 7, der in Fig.1 genauer dargestellt ist, ist ein kegelstumpfförmiger Ring mit einer Biegsamkeit, die
geeignetermaßen der von Belleville-Ringen genannten Metallringen ähnelt; ihre Biegsamkeit bzw. Elastizität kann mittels radialer
Schlitze Ή (in Fig.2) zwischen den Linien CF EF oder mit
mit Längsechlitzen 14 (gemäß Fig.2) zwischen den Linien EFDF
erhöht werden. Diese Schlitze ermöglichen einen größeren axialen Verschiebungsbereich des drehbaren Dichtrings 6 relativ
zum ortsfesten .Dichtring 1.
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Pie Dichtheit der Anlagen dos Federring.? 7 an dem ßitateil 5
für don drehbaren Dichtring 5 einerseits und an der Welle 0
oder der Hülse 9 andererseits kann auf verschiedene Weise hergestellt werden, .insbesondere durch eine elastomere Ummantelung
des Federrings 7. Der in Flg.2 unter der Linie C D liegende Bereich des Federrings 7 ist mit einer elastomeren Ummantelung
umgeben. Bin« andere Ausführungsform zum Herstellen einer
dichten Anlage des Federrings 7 ist in Fig.3 dargestellt. Vor dem Federring 7 zum Inneren des Behälters hin, d.h. in Berührung
mit dem schleifenden und/oder durch Absetzen oder Zentrifugieren abtrennbaren und/oder sich ablagernden Produkt ist eine ebene
oder gewellte elastomere Membran 16. Die Membran, wird mittels einer Schraube 17 und eines Ringes 24 gegen das Sitzteil 5 fürden
drehbaren Dichtring 5 gedrückt und durch eine gleichartige, nicht dargestellte Vorrichtung gegen die Hülse 9. Der Federring
7 ist so der Wirkung des schleifenden und/oder durch Absetzen oder Zentrifugieren abtrennbaren und/oder sich ablagernden
Produktes irn Behälter entzogen.
Die elastomere Membran 16 kann auch durch einen Satz von einanderangrenzenden Ringsegmenten 18 gemäß Fig.4 abgestützt
sein, die mit Spiel an zwei Schultern 19 und 20 anliegen, so daß sie die durch den Federring 7 ermöglichte axiale Bewegung nicht
behindern. Die Membran wird mittels zweier Anordnungen von Schrauben 22 und 23 und Ringen 24 und 25 einerseits gegen die
Hülse 21 gepreßt und andererseits gegen das Sitzteil 5 für den drehbaren Dichtring.
Wenn die physikochemischen Bedingungen im Behälter derart
sind, daß keines der bekannten Elastomere widerstandfähig genug ist, kann eine Dichtheit dadurch erreicht werden, daß die
elastomere Membran 16 durch eine dünne, ebene oder gewellte Metallmerjbran ersetzt wird, deren Form, Abmessungen und Anpressart
an ihre Anlagen gleich den oben für die elastomere Membran beschrieben ist.
Die in Fig.4 dargestellte Dichtung erreicht Dichtheit
ohne irgendwelche Elastomere.
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Die Erfindung ermöglicht auch, durch ].'iornohnen der entsprechenden
Abmessungen der» Fedei'r.ings, de:'. ortsfOi'.'U.n u.j'i
drehbaren Dich tr ings und- der Sitsteile die Ausbildung
einer kompensierten Dichtung, das ist eine Dichtung, .in der
die Andruckkraft dos drehbaren Dichtringos an dom heic::.{.] /;!■.■-■ π
Dichtring unabhängig von dorn Druck im Behälter irrt.
R1 und D. «ollon den Inncnradiur. bzw. den ilnnendurc.h™
mecior, Rp und. D^ . den Außenradius und Außendurchmeoser df-:;·.
elaaticchen bzv/. Fcd.err.Lngs 7 '.md RQ einen mittleren-, v/illki.irl.ich
gewählten Radius zwischen R., und IU bezeichnen.
Das System sei im Gloichgev/icht, P sei der Druck :u:i Beb..::''lt.cr·,
der die wirkenden Kräfte verursacht, die durch die ReiikU.or.r,-krüfte
der Anlagen im Gleichgev/icht gehalten sind»
Sei dF die DruckKraft, die auf o'ine;..i kleinen Ring mit dem
Radius R0 und der Breite clR wirkt.
dp = 2ttP R0 dR (1)
Die Komponenten von dF auf den inneren Anlagekreis und
den äuf3eren Anlagekreis des Ringes sind:
(2)
| R2 - | R0 | dF |
| R2 - | R1 | |
| Ro- | R1 | |
| R2 - | R1 | dF |
Die Lösung dieser beiden Differenzialgleichungen ergabt:
^(U2 + R1) -1 ( R2 2 H-H1R2 + R?- )J ...(4)
■--- 2TC ρ 4
wo F1 und Fp die wegen des inneren Druckes P auf die an der
inneren und äußeren Anlagefläche des Federrings 7 v/irkenden Kräfte sind. Die Kraft F1 wird durch dieReaktion ihrer Anlage
auf der Welle 8 genau im Gleichgewicht gehalten.
Die axialen Druckkräfte, die auf das drehbare Dichtringhalteteil auf der Innenseite der Vorrichtung jenseits des
Durchmessers Dp wirken, v/erden von den auf der entgegengesetzten Seite wirkenden Kräfte aufgenommen; die Kräfte, die
zwischen dem Durchmesser Dp und D„, das ist der äußere
Durchmesser der Anlagefläche des Dichtrings, wirken, betragen:
F3 =71 xp χ (r| - r|: ) .... (6)
Auf der Breite der Anlagefläche der Dichtringe zwischen
D7 und D4, D4 ist der innere Durchmesser der Anlageflächef
läßt raaxi eine lineare Veränderung des Druckes zu, der sich von
Wert P bei D7 auf den Wert 0 bei D^ ändert, oder:
Damit die Dichtung kompensiert ist, d.h. damit der drehbare Dichtring weder dazu neigt, sich vom ortsfesten Dichtring
abzulösen noch seine Anlagkraft an diesem bei Erhöhung des Druckes P im Behälter zu vergrößern, muß gelten:
F2 = F7 + F4 oder
2^rE (r| + R1 R2 + r2) - |i (R2 + R1)T «Tp/rI - |l - U
17 c: η η e die Breite der Anlagefläche dos Dichtrings ist, gilt:
R3 - R4 + e
R4 läßt sich aus der Gleichung (8) errechnen und man erhält:
/10
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+ 2 e R4 + e2 - | (R2 + R1 R2 + R2) = ο ...(9)
Auflösung nach der Variablen R4 ergibt: -e +Vy (r| + R1 R2 ■; R1) - e2 ... (10)
Die Lösung hat 2 Wurzeln, von denen nur eine positiv ist und den für R, gewählten Wert darstellt.
Die Abmessungen des Federringes sind \m .vornherein in
Abhängigkeit von den Abmessungen des Behälters, der drehbaren
Welle und den in Katalogen von Herstellern zur Verfügungen stehenden Federringen festgelegt; die Breite e der . Anlagefläche
der Dichtringe wird in Abhängigkeit von vorherigen Versuchen zur Bestimmung des günstigsten Wertes festgelegt.
. Sei R1 = 5,7 cm (D1 = 11,4cm),
R2 s 8,1 cm (D2 = 16,2cm),
e = 0,6 cm.
R2 s 8,1 cm (D2 = 16,2cm),
e = 0,6 cm.
Die Lösung der Gleichung(ΐθ)ergibt entsprechend:
R4 = ^ ,62 cm
Das ergibt:
Das ergibt:
D4 = 2R4 = 13,24 cm
Dj = D4 + 2e a 14,44 cm.
Der ortsfeste' und der drehbare Dichtring müssen also
einen inneren Durchmesser von 13,24 cm und einen äußeren Durch-
/11
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messer von 14,4·',- cm haben.
Für diese Vierte ist die Gleichung F2 = F-, + F4 ständig
.für jeden Druck P erfüllt.
Entsprechend kann man ausgehend von den Gleichungen (4)und(5)die Andruckkräfte des Federrings 7 auf seinen Anschlagen,
auf der Seite der drehbaren Welle und der Seite des Sitzteiles für den drehbaren Dichtring ausrechnen. Man findet mit den
obigen V/er ten von FL und Rp :
F1 = 49 P5 F2 = 55 P
Wenn eier innere Druck im Behälter 10 bar bzw. 100 N
ρ
pro cm betrag!, hat man:
pro cm betrag!, hat man:
F1 = 4900 N, F2 = 5500 N
Diese erhebliche Anlagekraf'c^Sr die Dichtheit der elastischen
Membran an ihren Anlagen.
Wenn man mit den vorgegebenen Werten und weiter mit einem inneren Druck von Dar rechnet, findet man für die Werte
F3 und F4 :
F3 = 4233 N, F4 = 1.267 N
Man verifiziert leicht, daß F ,. + F/( = F2 ~ 5500
N.
Die Erfindung ermöglicht überall, wo man mit Flüssigkeiten umgeht, die stark mit dispergieren, festen Substanzen beladen
sind, ^ie schleifenden Charakter haben und/oder sich durch
Absetzen oder Zentrifugieren abtrennen und/oder sich ablagern,
/12
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die Häufigkeit von au! un:'.ul;i.r-.sl£c L^ckvei'luuto oiler auf zu
frühe Verschleiß von V/eile.·η und Lagern ;:urüc]:zufüVireuclcn
f>töruiir,c-n in eineni crlu-hliche-n Aur.;i:'iaß zv, verhindem u.nc d.ie
Lebensdauer von V.ro 11 endichtunf;ι η erheblich zu vergrößern,
obwohl fast keine Wartung notv/endi^ ist.
Die Erfindung ist; vor allem vorteilhaft im Herstellungsverfahren
von Λ luniiniurn, in der Kalk-und Zement-; der Zucker und
der Bohrinclur.trie und beim Fördern und !"(.affinieren von Erdöl
anzuwenden.
/Ansprüche
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Claims (7)
1. Dichtung zur Durchführung einer drehbaren Welle in einen abgeschlossenen Behälter, in dem ein vom Umgebungsdruck verschiedener
Druck herrscht, mit einem ortsfesten Dichtring und einem drehbaren Dichtring, die beide an Sitzteilen angebracht
und in gegenseitiger Anlage gehalten sind, wobei das
Sitzteil des ortsfesten Dichtrings am Behälter befestigt ist,
gekennzeichnet durch einen kegelstumpfförmigen
Federring (7), der mit seiner großen Basis gegen das Sitzteil (?) des drehbaren Dichtrings (6) und mit seiner kleinen Basis gegen
die drehbare Welle (8) oder gegen eine an der Welle (8) befestigte, zwischenliegende Hülse (9; 21) drückt und die Sitzteile (2,5)
in Bezug aufeinander zentriert.
2. Dichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet
daß der Federring (7) eine elastomere Ummantelung (15) aufweist, die eine dichte Verbindung zwischen der Welle (8) oder der
Hülse (9) und dem Sitzteil (5) des drehbaren Dichtrings (6) herstellt.
3. Dichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß der Federring (7) mit einer abdichtenden biegsamen Membran (16)
hinterlegt ist, die vom Federring (7) abgestützt ist, an d..r Innenseite des Behälters angeordnet ist imd einerseits
gegen die Welle (8) oder die Hülse (21) und andererseits gegen das Sitzteil (5) für den drehbaren Dichtring (6) geprei3t ist.
/2
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4. Dichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k c η nzeichnet,
daß der Federring (7) mit einer abdichtenden biegsamen Membran (16) hinterlegt ist.die an dor
Innenseite dos Doh'-ilters vor dem Federring (7) angeordnet
ist ur,d von einem Satz von Ringsogmenten (18) abgestützt 1st und einerseits gegen die WeIIIe (8) oder die Hülse (ί,-Ί)
und andererseits gegen dos Sitzteil (5) für den drehbaren
Dichtring (6) gepreßt ist.
?. Dichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch g te k υ η η zeichnet
, daß die Membran (16) aus einem Elastomer besteht.
6. Dichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch g e k c η η zeichnet
, daß die Foubran (16) als eine diinnc;, cbeuo
oder gewellte Metal1 !membran ausgebildet ist.
7. Dichtung nach einen der Ansprüche 1 bis 6, bei der die
Anlagokrai't des drehbaren Dichtrings gegen den ortsfesten
Dichtring unabhängig vom Druck im Behälter ist, dadurch, gekennzeichnet , daß bei gegebenem inneren Radius R1
und äußerem Radius R^ des Federrings (7) und gegebener Breite e
der gemeinsamen Anlageflache der Dichtringe (1,6) der innere
Radius R^ der Anlagef lache der Dichtr-:'Ln.go(i ,6) durch die folgende
Formel gegeben ist
-e -iU (R^ + R R + r2) „e2
und der äußere Radius der Anlagefläche R7 = R, + e beträgt.
7332634 18.12.75
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR7305021 | 1973-02-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7332634U true DE7332634U (de) | 1975-12-18 |
Family
ID=1296800
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7332634U Expired DE7332634U (de) | 1973-02-13 | Wellendichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7332634U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3926545A1 (de) * | 1989-08-11 | 1991-02-14 | Klein Schanzlin & Becker Ag | Sicherung fuer gleitringdichtungen |
-
0
- DE DE7332634U patent/DE7332634U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3926545A1 (de) * | 1989-08-11 | 1991-02-14 | Klein Schanzlin & Becker Ag | Sicherung fuer gleitringdichtungen |
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