DE733438C - Polarisator - Google Patents

Polarisator

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Publication number
DE733438C
DE733438C DEK145948D DEK0145948D DE733438C DE 733438 C DE733438 C DE 733438C DE K145948 D DEK145948 D DE K145948D DE K0145948 D DEK0145948 D DE K0145948D DE 733438 C DE733438 C DE 733438C
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DE
Germany
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films
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polarizer
polarizers
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Expired
Application number
DEK145948D
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English (en)
Inventor
Erwin Kaesemann
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Individual
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B5/00Optical elements other than lenses
    • G02B5/30Polarising elements
    • G02B5/3025Polarisers, i.e. arrangements capable of producing a definite output polarisation state from an unpolarised input state
    • G02B5/3033Polarisers, i.e. arrangements capable of producing a definite output polarisation state from an unpolarised input state in the form of a thin sheet or foil, e.g. Polaroid

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Polarising Elements (AREA)

Description

  • Polarisator Die vorliegende Erfindung betrifft einen Polarisator, der für die verschiedensten Anwendungszwecke, . wie z. B. für blendungsfreie Kraftwagenbeleuchtung, zur Herstellung von Polarisationsbrillen für die Betrachtung von Stereofilmen usw., geeignet ist.
  • Es sind Polarisatoren bekannt, bei denen kristallisierte dichroitische Substanzen, wie z. B. Herapathit, in Kolloide, wie z. B. Nitrocellulose, eingebettet und die Kristalle durch mechanische Maßnahmen derart ausgerichtet sind, daß ihre Längsachsen parallel liegen. Derartige Polarisationsfilter sind optischnicht vollkommen rein und nicht so klar durchsichtig wie Polarisationsfilter, die aus. Einkristallen bestehen, und verhältnismäßig teuer sind. Die bekannten Polarisatoren haben außerdem den Nachteil, daß sie nicht das gesamte Spektrum des sichtbaren Lichtes polarisieren, so daß das Licht nach seinem Durchgang durch den Analysator eine mehr oder weniger starke Eigenfarbe aufweist, die für viele Zwecke, insbesondere für die Projektion und Betrachtung von Stereofinnen, störend wirkt.
  • Aus der wissenschaftlichen Literatur ist es bekanntgeworden, daß mit dichroitischen substantiven Farbstoffen gefärbte und mechanisch gestreckte Cellulosehydratfolien Polarisationsvermögen aufweisen. Zur Herstellung technisch brauchbarer Polarisatoren hat man bisher derartige Cellulosehydratfolien noch nicht verwendet, was vermutlich darauf zurückzuführen ist, daß die Eigenfarbe derartiger Folien die Anwendung zu technischen Zwecken unmöglich macht. Gemäß der vorliegenden Erfindung werden technisch brauchbare Polarisatoren aus gefärbten. anisotropen, durchsichtigen Folien aus organischen Stoffen, wie z. ß. Cellulosehvclrat. die eine vollständige Auslöschung des sichtbaren Lichtes des Spektrums zeigen, in der Weise erhalten, daß man zwei oder mehrere Folien, deren Farben sich subtraktiv zu einem homogenen Grau ergänzen, derart aufeinanderlegt, daL) die Polarisationsrichtungen der Einzelfolien übereinstimmen. Beispielsweise werden eine braun und eine rein blau, gefärbte Folie miteinander vereinigi.
  • Gemäß weiterer Verbesserung der Erfindung werden die Folien mit substantiven Farbstoffen gefärbt. die sich subtraktiv zii grau ergänzen.
  • Für die Polarisationswirkung der erfindungsgemäßen Polarisatoren ist nicht der Eigendichroismus der Substanzen, die zum Linfärben der Folien verwendet werden, mal:)-gebend, sondern der Dichroismus, der durch die Zusammenwirkung der durchsichtigen Kolloidteilchen der aus kolloidalem Material bestehenden Folien, wie z. B. Celluloselivdra.tfolien, mit den zwischen diesen Kolloidteilchen eingelagerten Farbstoffteilchen zustande kommt.
  • Die bei den erfindungsgemäßen Polarisatoren zur An it-endung gelangenden Farbstoffe sollen einen möglichst großen Teil des 'sichtbaren Spektrums absorbieren. Hierdurch unterscheiden sich die .erfindungsgemäßen Polarisatoren von einer bekannten Polarisationsfolie, der lediglich der Gedanke zugrunde liegt, durch Verwendung einer ganz bestimmten anorganischen dichroitischen Verbindung, z. D. Purpurlzobaltchloridstilfatperjodid, eine Farbänderung des polarisierten Lichts zu verhindern. Ein Vorteil der erfindungsgemäßen Polarisatoren gegenüber diesem bekannten Filter liegt u. a. auch darin, daß zu ihrer Herstellung keine verhältnismäßig teuren dichroitischen Substanzen notwendig sind.
  • In der Optik ist es allerdings 'üblich, zwei oder mehrere Farbfilter hintereinander anzuordnen, um eine bestimmte Farbmischung zu erhalten. Wenn man riun die den bekannten Herapathitfolien oder Einkristallfiltern anhaftende Färbung des Restlichtes zweier gekreuzter Filter durch Verbindung mit .einem zur Restfärbung komplementär gefärbten Farbfilter kompensieren wollte, dann tciirde ein Filter mit einer wesentlich schlechteren Polarisationswirkung resultieren. @la(;>gcl@end für ein Polarisationsfilter ist nämlich bei uii@er möglichst hohen Transparenz ein gutes Li«schungsvermögen. Durch das aufgelegte l-@2trl>filter wird aber#iin Falle von Hcrapathitfolien die Transparenz verringert, c ,hne dalli eine I.:rhö hung des Löschunysvercn#;5ens erfolgt. 1-)ei den erfindungsgemäL;c-n Folien dae# geht mit der Verringerung der Transparenz eine Erhöhung der pn:arisiereiiileii `Virkung parallel.
  • Für die Einfärbung der Folien kommen die verschiedenartigsten Farbstof=fe in Betracht: als Vertreter eines basischen Farbstolfes sei Methylenblau, eines Sättrefarbstoltes Echtblait C und eines Sc-li«-efclfarhstofies Primulin erwähnt. Vorzugsweiseeignen sich solche Farbstoffe, die auf Baumwolle direkt aufziehen, wie beispielsweise Benzidinfarbstolie wie Diaminblau, Otitmiirgriin C: i Diamingrün. G ., Siriusgelb, Diaminechtrot. usw.
  • Das Einfärben der Folien erfolgt nach Art des Färbens von Baumwolle. und es ist vorteilhaft. das Folienband durch das Farbbad in derjenigen Richtung zu führen, in der die CellulosemolekVile von deni Herstellungsprozeß der Folien her ausgerichtet sind. Die überschüssige Farblösung wird durch Abstreifer, gegenlaufende Rollen usw. einfernt.
  • L: m eine Ausbleichung der gefärbten Folien, soweit nicht lichtechte Farbstoffe verwendet werden, zu verhindern, ist es zweckmäßi-. die Polarisatoren mit Schutzgläsern, die ein hohes Absorptionsvermögen für kurzwellige Strahlen besitzen, abzudecken.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Polarisator, bestehend aus _gefärbten. anisotropen, durchsichtigen Folien aus organischen Stoffen, wie z. D. Celltilosehy-drat, gekennzeichnet durch zwei oder mehrere in ihren Polarisationsrichtungen übereinstimmend aufeinandergelegte Folien, deren Farben sich subtraktiv zti Grau ergänzen. z. Polarisator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Folien mit substantiven Farbstoffen, die sich subtraktiv zu Grau ergänzen, efärbt sind.-Z>
DEK145948D 1937-03-23 1937-03-23 Polarisator Expired DE733438C (de)

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DEK145948D DE733438C (de) 1937-03-23 1937-03-23 Polarisator

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DEK145948D DE733438C (de) 1937-03-23 1937-03-23 Polarisator

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DE733438C true DE733438C (de) 1943-03-26

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