DE733455C - Verfahren zur Instandsetzung von Foerderbaendern aus Gewebe mit Gummiueberzug durch Zusammenfuegung einzelner Gurtstuecke - Google Patents

Verfahren zur Instandsetzung von Foerderbaendern aus Gewebe mit Gummiueberzug durch Zusammenfuegung einzelner Gurtstuecke

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Publication number
DE733455C
DE733455C DEW108026D DEW0108026D DE733455C DE 733455 C DE733455 C DE 733455C DE W108026 D DEW108026 D DE W108026D DE W0108026 D DEW0108026 D DE W0108026D DE 733455 C DE733455 C DE 733455C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pieces
edges
sections
belt
belt pieces
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW108026D
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Joachim Ziller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PAUL WEVER KOMM GES
Original Assignee
PAUL WEVER KOMM GES
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PAUL WEVER KOMM GES filed Critical PAUL WEVER KOMM GES
Priority to DEW108026D priority Critical patent/DE733455C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE733455C publication Critical patent/DE733455C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G3/00Belt fastenings, e.g. for conveyor belts
    • F16G3/02Belt fastenings, e.g. for conveyor belts with series of eyes or the like, interposed and linked by a pin to form a hinge
    • F16G3/04Belt fastenings, e.g. for conveyor belts with series of eyes or the like, interposed and linked by a pin to form a hinge in which the ends of separate U-shaped or like eyes are attached to the belt by parts penetrating into it

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Belt Conveyors (AREA)

Description

  • Verfahren zur Instandsetzung von Förderbändern aus Gewebe mit Gummiüberzug durch Zusammenfügung einzelner Gurtstücke Die im Grubenbetrieb usw. gebrauchten Förderbänder wurden bisher durchweg aus BaumwoRgewebe hergestellt und allseitig mit einer vulkanisierten Gummischicht umgeben. Bei der zur Zeit herrschenden Knappheit an diesen Rohstoffen wird das Baumw ollgewehe jetzt durch Zellwolle und die Gunnmideckschi:cht durch .eine Mischung von Kunstgiunmi und Naturkautschuk ersetzt. Dia Zellwolle gegen Nässte stark empfindlich ist und dabei in hohem Maße an Festigkeit einbüßt, greift man jetzt mehr und mehr darauf zurück, einzelne noch brauchbare Teile der schon abgelegten Baumwollbänder wieder zu verwenden. Da es sich hierbei meist um sehr kurze Stücke von 2 bis 6 m Länge handelt, kann mit einem solchen zusammengesetzten Förderband nicht gut gearbeitet werden. Ferner entstehe: durch das Endlosvulkanisieren derartiger Bänder zu hohe Kosten. Als weiterer Nachteil kommt die hohe Empfindlichkeit der Ecken an den zählreichen Stoßstellen des Bandes hinzu, die leicht ausreißen und ständige Nachreparatureu des Förderbandes verursachen.
  • Das Verfahren gemäß -der Erfindung geht nun von .dem Bestreben aus, die gefährdeten Ecken der Stoßkanten durch eine besondere Ausgestaltung der Gurtverbindung zu schützen und dabei gleichzeitig die Kosten für das Zusammensetzen der @einzelnen Gurtstücke zu einem vollwertigen Förderband wesentlich zu verringern. Dazu wird vorgeschlagen, an den Stoßkanten der zu verbindenden Gurtstücke alle Ecken ab- oder auszuschneiden und die dadurch entstandenen beiderseitigen Lücken durch zusätzliche, die Stoßkanten überbrückende Einsatzstücke aus Baumwolle
    auszufüllen und die Gurtstücke miteinander
    durch rostfreie Diralithalken oder hl,amtnerzi.
    dagegen die Einsatzstücke finit den Gtirtteileii
    durch Klammern zu verbinden. Um einci:
    vollständigen Abschluß der Vcrbindu:agsstci`c
    zu erzielen, werden von den Guirtstiichcn en-
    lang den Konturen der Stoßkanten und drin
    Abschnitte gleiclrmäl,'#ig breite Streifen der
    Gunimidecke abgetrennt, alsdann wird die
    Verbindungsstelle verklammert, tvoraitf let7.-
    tere einschließlich der Einsatzstücke mit .einer
    passenden zusammenhängenden Gtrminiscbiclit
    ausgelegt und diese aufvulka:nisilert wird.
    Ein in dieser Weise instandgesetzte-s För-
    derband ist neiten Bindern vollkommen
    gleichwertig, da die Verbindun,-ss.tellen nicht
    in Erscheinung treten und die gleiche Festig-
    heit wie da"s Band selbst aufweisen, also völlig
    betriebssicher sind, wobei insbesolndere die
    Ecken der Stoßkanten gut geschützt und
    gegen Einreißen gesichert sind. Der Auf-
    wand an Material und Zeit für die Herstellung
    der Verbindungen ist dabei sehr gcrili.g, so
    daß insgesamt wesentliche Vorteile gegenüber
    der bekannten Herstellung von zusamr@zen-
    gesetzten Förderbändern unter F_ndlost-ull>,a,ni-
    sieren erzielt werden.
    Auf der Zeichnung ist die Herstellung .der
    Verbindungen in verschiedenen Arbeitsstufen
    beispielsweise dargestellt.
    Fig. i bis 3 zeigen verschiedenartige Ab-
    schnitte an den Ecken der Stoläkanten der
    Gurtstücke, und
    Fig. ¢ bis 9 zeigen die Herstellung einer
    Verbindung in mehreren Ansichten und Quer-
    schnitten nach den Linien A-F, C-D , und
    E-F, während
    Fig. io eine zweite Ausführungsform einer
    Verbindung in Ansicht zeigt.
    Fig. i i zeigt eine dritte Aiusführu@ngsfo@rm
    in Ansicht.
    Fig. i veranschaulicht ein Förderband i, dessen Ecke 2 an der Stoßkante 3 schräg abgeschnitten ist. Die Katheten des Abschnittes weisen gleiche Längen auf. Nach Fig. 2 ist die Katlietenlänge des schrägen :4b-Schnittes q. an der Stoßkante 3 des, Gurtstückes i kürzer gehalten als an der Seitenha.nte, dagegen ist der Abschnitt 5 gemäl2 Fig. 3 Izreisbogenförmig ,gestaltet.
  • Bei der Verbindung der Gurtstücke z nach den Fig. ¢ bis 9 sind die Abschnitte .entsprechend den Abschnitten q. der Fig. 2 so daß die durch Aneinanderiegen zweier Gurtstücke i entstandene Lücke 6 iei:n stumpfwinkliges Dreieck bildet. Von den Gurtstücken i werden entlang den Konturen der Stoßkanten 3 und den Abschnitten gleichmäßig breite Streifen der Gummidecke 7 abgetrennt, so daß das Baumwollgarn S freigelegt wird. Alsdann werden die Gurtsrücke i
    an den Stoßkanten 3 z. B. durch die bekannten
    rosifreicn Deahthaken 9 und Einschieben einer
    l-a.iidn.adel i o verbunden (Fig. .1 und 5). N un-
    nichr «erden die Lücken 6 durch zusätzliche,
    clic@ Stoßkanten 3 überbrückende Einsatzstücke
    i i aus Baumwolle ausgefüllt, die z. B. durch
    rastfrci-e Klammern 12, und zwar abwechselnd
    von beiden Seiten, befestigt werden (Fig. 6
    und 7). Anschließend wird die gesamte Ver-
    iiindtrngsstelle einschließlich der Einsatzstücke
    i i beiderseits und an den :'-,ußenrän.dern mit
    passenden, in sich zusammenhängenden
    Gwministücken 13, 1.l., 15 rausgelegt, die auf-
    vulkanisiert werden. Dadurch wird die Ver-
    bindungsstelle vollständig überdeckt-, so daß
    sie als solche nicht mehr zu erkennen ist
    (Fig. S und 9). Wie erwähnt, ergibt sich
    durch diese Instandsetzung ein neuwertiges
    und durchaus betriebssicheres Förderband,
    welches allen Ansprüchen genügt.
    <lach Fig. i o sind die Ausschnitte an clen Ecken der Gurtstücke i und die Einsatzstücke 16 kreisbogenförmig gestaltet. Durch diese Formgebung der Teile ergibt sich ebenfalls eine vorzügliche Sicherung der Stoßkanten 3 bzw. der Seitenteile des Bandes i gegen Einreißen, wobei sich namentlich die zweckmäßige Verbindung durch die überall radial ziem Krümmungsmittelpunkt der Einsatzstücke i 6 gerichteten lUamm,ern 17 vorteilhaft bemerkbar macht. Bei dieser Ausf"üh rungsform sind auch die Stoßkanten 3 durch Klammern 18 verbunden, so daß alle Schnittstellen der Gurtstücke dicht aneinanderliegen.
  • Die Ausschnitte an den Ecken der Gurtstücke könnten auch in noch anderer Weise ausgebildet sein, indem sie z. B. nach Fig. i i in gebrochenen Li iie:n ausgeführt werden und an den äußeren Teilen 13 senkrecht zu den Außenrändern der Gurtstücke i verlaufen. Bei den schrägen Abschnitten 2 nach Fig. i tnein '#e Katheten g ' - en di # gleiche Längen auf, so daß die in diesem Falle zur Verwendung kommenden Einsatzstücke gleiclisclrenklige Dreiecke bilden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Instandsetzung von Förderbändern aus Gewebe mit Gummiüberzug durch Zusammenfügung einzelner Gurtstücke, dadurch gekennzeichnet, daß an den Stoßkanten der zu verbindenden Gurtstücke alle Ecken ab- oder ausgeschnitten iund die dadurch entstandenen beiderseitigen Lücken durch zusätzliche, die Stoßkanten überbrückende Einsatzstücke aus Baumwolle .ausgefüllt werden, ,vorauf .die Gurtstücke miteinander durch Drahtlinken oder Klammern und die Einsatzstücke mit den Gurtteilen durch Klaminern verbunden werden. .
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß von den Gurtstücken entlang,den Konturen. der Stoßkanten und der Abschnitte gleichmäßig breite Streifen der Gummidecke abgetrennt, alsdann die gesamte Verbindungsstelle @emnschließlich der Einsatzstücke mit einer passenden zusammenhängenden Gummischicht' ausgelegt und diese aufvulkanisiert wixd.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschnitte schräg gestaltet sind, derart, da.ß die Katheten derselben gleiche Längen aufweisen, so- daß die Einsatzstücke gleichschenldige Dreiecke bilden. q..
  4. Verfahren nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kathetenlänge der schrägen Abschnitte an den Stoßkanten kürzer gehalten ist ,als an den Seitenkanten der Gurtstücke.
  5. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschnitte und die Einsatzstücke kreisbogenförmig gestaltet sind.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschnitte in gebrochenen Linien ausgeführt sind und an den, äußeren Teilen senkrecht zu den Außenrändern der Gurtstücke verlaufen.
DEW108026D 1940-11-06 1940-11-06 Verfahren zur Instandsetzung von Foerderbaendern aus Gewebe mit Gummiueberzug durch Zusammenfuegung einzelner Gurtstuecke Expired DE733455C (de)

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DE733455C true DE733455C (de) 1943-03-26

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DEW108026D Expired DE733455C (de) 1940-11-06 1940-11-06 Verfahren zur Instandsetzung von Foerderbaendern aus Gewebe mit Gummiueberzug durch Zusammenfuegung einzelner Gurtstuecke

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DE (1) DE733455C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19642909C1 (de) * 1996-10-17 1998-07-30 Svedala Ind Deutschland Gmbh Endlosverbindung zweier Fördergurtenden sowie Verfahren zu deren Vorbereitung und Schließung
FR3000530A1 (fr) * 2012-12-28 2014-07-04 Bobst Lyon Bande de transport d’elements en plaques et machine de transformation comprenant une telle bande de transport

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19642909C1 (de) * 1996-10-17 1998-07-30 Svedala Ind Deutschland Gmbh Endlosverbindung zweier Fördergurtenden sowie Verfahren zu deren Vorbereitung und Schließung
FR3000530A1 (fr) * 2012-12-28 2014-07-04 Bobst Lyon Bande de transport d’elements en plaques et machine de transformation comprenant une telle bande de transport

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