DE733455C - Verfahren zur Instandsetzung von Foerderbaendern aus Gewebe mit Gummiueberzug durch Zusammenfuegung einzelner Gurtstuecke - Google Patents
Verfahren zur Instandsetzung von Foerderbaendern aus Gewebe mit Gummiueberzug durch Zusammenfuegung einzelner GurtstueckeInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F16G3/04—Belt fastenings, e.g. for conveyor belts with series of eyes or the like, interposed and linked by a pin to form a hinge in which the ends of separate U-shaped or like eyes are attached to the belt by parts penetrating into it
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Description
- Verfahren zur Instandsetzung von Förderbändern aus Gewebe mit Gummiüberzug durch Zusammenfügung einzelner Gurtstücke Die im Grubenbetrieb usw. gebrauchten Förderbänder wurden bisher durchweg aus BaumwoRgewebe hergestellt und allseitig mit einer vulkanisierten Gummischicht umgeben. Bei der zur Zeit herrschenden Knappheit an diesen Rohstoffen wird das Baumw ollgewehe jetzt durch Zellwolle und die Gunnmideckschi:cht durch .eine Mischung von Kunstgiunmi und Naturkautschuk ersetzt. Dia Zellwolle gegen Nässte stark empfindlich ist und dabei in hohem Maße an Festigkeit einbüßt, greift man jetzt mehr und mehr darauf zurück, einzelne noch brauchbare Teile der schon abgelegten Baumwollbänder wieder zu verwenden. Da es sich hierbei meist um sehr kurze Stücke von 2 bis 6 m Länge handelt, kann mit einem solchen zusammengesetzten Förderband nicht gut gearbeitet werden. Ferner entstehe: durch das Endlosvulkanisieren derartiger Bänder zu hohe Kosten. Als weiterer Nachteil kommt die hohe Empfindlichkeit der Ecken an den zählreichen Stoßstellen des Bandes hinzu, die leicht ausreißen und ständige Nachreparatureu des Förderbandes verursachen.
- Das Verfahren gemäß -der Erfindung geht nun von .dem Bestreben aus, die gefährdeten Ecken der Stoßkanten durch eine besondere Ausgestaltung der Gurtverbindung zu schützen und dabei gleichzeitig die Kosten für das Zusammensetzen der @einzelnen Gurtstücke zu einem vollwertigen Förderband wesentlich zu verringern. Dazu wird vorgeschlagen, an den Stoßkanten der zu verbindenden Gurtstücke alle Ecken ab- oder auszuschneiden und die dadurch entstandenen beiderseitigen Lücken durch zusätzliche, die Stoßkanten überbrückende Einsatzstücke aus Baumwolle
Fig. i veranschaulicht ein Förderband i, dessen Ecke 2 an der Stoßkante 3 schräg abgeschnitten ist. Die Katheten des Abschnittes weisen gleiche Längen auf. Nach Fig. 2 ist die Katlietenlänge des schrägen :4b-Schnittes q. an der Stoßkante 3 des, Gurtstückes i kürzer gehalten als an der Seitenha.nte, dagegen ist der Abschnitt 5 gemäl2 Fig. 3 Izreisbogenförmig ,gestaltet.auszufüllen und die Gurtstücke miteinander durch rostfreie Diralithalken oder hl,amtnerzi. dagegen die Einsatzstücke finit den Gtirtteileii durch Klammern zu verbinden. Um einci: vollständigen Abschluß der Vcrbindu:agsstci`c zu erzielen, werden von den Guirtstiichcn en- lang den Konturen der Stoßkanten und drin Abschnitte gleiclrmäl,'#ig breite Streifen der Gunimidecke abgetrennt, alsdann wird die Verbindungsstelle verklammert, tvoraitf let7.- tere einschließlich der Einsatzstücke mit .einer passenden zusammenhängenden Gtrminiscbiclit ausgelegt und diese aufvulka:nisilert wird. Ein in dieser Weise instandgesetzte-s För- derband ist neiten Bindern vollkommen gleichwertig, da die Verbindun,-ss.tellen nicht in Erscheinung treten und die gleiche Festig- heit wie da"s Band selbst aufweisen, also völlig betriebssicher sind, wobei insbesolndere die Ecken der Stoßkanten gut geschützt und gegen Einreißen gesichert sind. Der Auf- wand an Material und Zeit für die Herstellung der Verbindungen ist dabei sehr gcrili.g, so daß insgesamt wesentliche Vorteile gegenüber der bekannten Herstellung von zusamr@zen- gesetzten Förderbändern unter F_ndlost-ull>,a,ni- sieren erzielt werden. Auf der Zeichnung ist die Herstellung .der Verbindungen in verschiedenen Arbeitsstufen beispielsweise dargestellt. Fig. i bis 3 zeigen verschiedenartige Ab- schnitte an den Ecken der Stoläkanten der Gurtstücke, und Fig. ¢ bis 9 zeigen die Herstellung einer Verbindung in mehreren Ansichten und Quer- schnitten nach den Linien A-F, C-D , und E-F, während Fig. io eine zweite Ausführungsform einer Verbindung in Ansicht zeigt. Fig. i i zeigt eine dritte Aiusführu@ngsfo@rm in Ansicht. - Bei der Verbindung der Gurtstücke z nach den Fig. ¢ bis 9 sind die Abschnitte .entsprechend den Abschnitten q. der Fig. 2 so daß die durch Aneinanderiegen zweier Gurtstücke i entstandene Lücke 6 iei:n stumpfwinkliges Dreieck bildet. Von den Gurtstücken i werden entlang den Konturen der Stoßkanten 3 und den Abschnitten gleichmäßig breite Streifen der Gummidecke 7 abgetrennt, so daß das Baumwollgarn S freigelegt wird. Alsdann werden die Gurtsrücke i
<lach Fig. i o sind die Ausschnitte an clen Ecken der Gurtstücke i und die Einsatzstücke 16 kreisbogenförmig gestaltet. Durch diese Formgebung der Teile ergibt sich ebenfalls eine vorzügliche Sicherung der Stoßkanten 3 bzw. der Seitenteile des Bandes i gegen Einreißen, wobei sich namentlich die zweckmäßige Verbindung durch die überall radial ziem Krümmungsmittelpunkt der Einsatzstücke i 6 gerichteten lUamm,ern 17 vorteilhaft bemerkbar macht. Bei dieser Ausf"üh rungsform sind auch die Stoßkanten 3 durch Klammern 18 verbunden, so daß alle Schnittstellen der Gurtstücke dicht aneinanderliegen.an den Stoßkanten 3 z. B. durch die bekannten rosifreicn Deahthaken 9 und Einschieben einer l-a.iidn.adel i o verbunden (Fig. .1 und 5). N un- nichr «erden die Lücken 6 durch zusätzliche, clic@ Stoßkanten 3 überbrückende Einsatzstücke i i aus Baumwolle ausgefüllt, die z. B. durch rastfrci-e Klammern 12, und zwar abwechselnd von beiden Seiten, befestigt werden (Fig. 6 und 7). Anschließend wird die gesamte Ver- iiindtrngsstelle einschließlich der Einsatzstücke i i beiderseits und an den :'-,ußenrän.dern mit passenden, in sich zusammenhängenden Gwministücken 13, 1.l., 15 rausgelegt, die auf- vulkanisiert werden. Dadurch wird die Ver- bindungsstelle vollständig überdeckt-, so daß sie als solche nicht mehr zu erkennen ist (Fig. S und 9). Wie erwähnt, ergibt sich durch diese Instandsetzung ein neuwertiges und durchaus betriebssicheres Förderband, welches allen Ansprüchen genügt. - Die Ausschnitte an den Ecken der Gurtstücke könnten auch in noch anderer Weise ausgebildet sein, indem sie z. B. nach Fig. i i in gebrochenen Li iie:n ausgeführt werden und an den äußeren Teilen 13 senkrecht zu den Außenrändern der Gurtstücke i verlaufen. Bei den schrägen Abschnitten 2 nach Fig. i tnein '#e Katheten g ' - en di # gleiche Längen auf, so daß die in diesem Falle zur Verwendung kommenden Einsatzstücke gleiclisclrenklige Dreiecke bilden.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Instandsetzung von Förderbändern aus Gewebe mit Gummiüberzug durch Zusammenfügung einzelner Gurtstücke, dadurch gekennzeichnet, daß an den Stoßkanten der zu verbindenden Gurtstücke alle Ecken ab- oder ausgeschnitten iund die dadurch entstandenen beiderseitigen Lücken durch zusätzliche, die Stoßkanten überbrückende Einsatzstücke aus Baumwolle .ausgefüllt werden, ,vorauf .die Gurtstücke miteinander durch Drahtlinken oder Klammern und die Einsatzstücke mit den Gurtteilen durch Klaminern verbunden werden. .
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß von den Gurtstücken entlang,den Konturen. der Stoßkanten und der Abschnitte gleichmäßig breite Streifen der Gummidecke abgetrennt, alsdann die gesamte Verbindungsstelle @emnschließlich der Einsatzstücke mit einer passenden zusammenhängenden Gummischicht' ausgelegt und diese aufvulkanisiert wixd.
- 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschnitte schräg gestaltet sind, derart, da.ß die Katheten derselben gleiche Längen aufweisen, so- daß die Einsatzstücke gleichschenldige Dreiecke bilden. q..
- Verfahren nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kathetenlänge der schrägen Abschnitte an den Stoßkanten kürzer gehalten ist ,als an den Seitenkanten der Gurtstücke.
- Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschnitte und die Einsatzstücke kreisbogenförmig gestaltet sind.
- 6. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschnitte in gebrochenen Linien ausgeführt sind und an den, äußeren Teilen senkrecht zu den Außenrändern der Gurtstücke verlaufen.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEW108026D DE733455C (de) | 1940-11-06 | 1940-11-06 | Verfahren zur Instandsetzung von Foerderbaendern aus Gewebe mit Gummiueberzug durch Zusammenfuegung einzelner Gurtstuecke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW108026D DE733455C (de) | 1940-11-06 | 1940-11-06 | Verfahren zur Instandsetzung von Foerderbaendern aus Gewebe mit Gummiueberzug durch Zusammenfuegung einzelner Gurtstuecke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE733455C true DE733455C (de) | 1943-03-26 |
Family
ID=7616852
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW108026D Expired DE733455C (de) | 1940-11-06 | 1940-11-06 | Verfahren zur Instandsetzung von Foerderbaendern aus Gewebe mit Gummiueberzug durch Zusammenfuegung einzelner Gurtstuecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE733455C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19642909C1 (de) * | 1996-10-17 | 1998-07-30 | Svedala Ind Deutschland Gmbh | Endlosverbindung zweier Fördergurtenden sowie Verfahren zu deren Vorbereitung und Schließung |
| FR3000530A1 (fr) * | 2012-12-28 | 2014-07-04 | Bobst Lyon | Bande de transport d’elements en plaques et machine de transformation comprenant une telle bande de transport |
-
1940
- 1940-11-06 DE DEW108026D patent/DE733455C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19642909C1 (de) * | 1996-10-17 | 1998-07-30 | Svedala Ind Deutschland Gmbh | Endlosverbindung zweier Fördergurtenden sowie Verfahren zu deren Vorbereitung und Schließung |
| FR3000530A1 (fr) * | 2012-12-28 | 2014-07-04 | Bobst Lyon | Bande de transport d’elements en plaques et machine de transformation comprenant une telle bande de transport |
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