DE733497C - Aus Walzeisen hergestellte Breuckenabdeckung - Google Patents
Aus Walzeisen hergestellte BreuckenabdeckungInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01D—CONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
- E01D19/00—Structural or constructional details of bridges
- E01D19/12—Grating or flooring for bridges; Fastening railway sleepers or tracks to bridges
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E01D—CONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
- E01D2101/00—Material constitution of bridges
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Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Bridges Or Land Bridges (AREA)
Description
- Aus Walzeisen hergestellte Brückenabdeckung Bei bekannten Brückenabdeckungen werden auf dem Tragrost aus -quer und längs laufenden Trägern Belageisen, Buckel- oder Tonnenbleche angeordnet. Die tragende Decke aus Belageisen, Buckel- oder Tonnenblechen wird rizit Füllbeton überdeckt. Nach einer ,anderen Anordnung wird über dem Tragrost eine Platte aus Eisenbeton angeordnet. Auf diese Füllhetonschcht oder die Eisenbetonplatte wird dann erst die eigentliche Fahr- und Verschleißschicht aus Asphalt, kleinem oder grobem Pflaster, Beton, Holz o. dgl. aufgelegt.
- Es sind ferner Brückenabdeckungen bekannt, die Platten aus Eisenbeton oder gepreßtem Stahl verwenden. Ferner sind zur Abdeckung von Brücken Stahlgußplatten verwendet worden, die durch Rippen verstärkt und durch Zoreseisen unterstützt sind. Diese bekannten Abdeckungen besitzen aber ein sehr hohes Gewicht und sind im allgemeinen teuer und umständlich herzustellen. Schließlich sind Netzwerkträger bekannt, d. h. Rahmen von senkrecht stehenden Stäben mit Querversteifungen, die durch zwischen den Stäben in Zickzacklinie oder Schlangenlinie hin und her geführte Stahlbänder gebildet sind. Solche Netzwerkträger haben den Nachteil, daß sie nicht dicht und infolgedessen für Brückenabdeckungen nicht immer geeignet sind.
- Die Erfindung besteht nun darin, daß bei einer aus Walzeisen hergestellten Brückenabdeckung, die aus einer unmittelbar auf dem Brückentragrost aufgelegten Stahlzellendecke gebildet ist, die Stahlzellendeeke :aus Deckblechen und unten angesetzten, kreuzweise verlaufenden Rippenscharen besteht, die als Trägerstege wirken, wähnend das Deckblecg für beide Rippenscharen als oberer Flansch wirkt.
- Auf die Stahlzellendecke kann die Fahr-und Verschleißschicht aus Asphalt o. dgl. aufgebracht werden, sie kann aber auch selbst unmittelbar als Fahrbahn benutzt werden. Ihre Auflagerung erfolgt auf zwei oder vier Seiten. Die kreuzweise verlaufenden kippenscharen; die als Verstärkungen dienen, können aus T-Eisen. I-Eisen, Winkeleisen, Z-Eisen oder irgendwelchen sonstigen bekannten Profileisen bestehen. Die Verbindung der einzelnen Teile mit dem Abdeckblech und untereinander kann in bekannter Weise durch Nieten, Schweißen oder Schrauben erfolgen.
- Das Abdeckblech selbst kann ein glattes, gelochtes oder irgendwie mit Vertiefungen oder Buckelungen versehenes Blech sein.
- Gegenüber den bekannten Brückenabdekkungen hat der Gegenstand der Erfindung den Vorteil, da.ß der Baustoff nicht in einer Richtung, sondern in zwei, im allgemeinen zueinander senkrechten Richtungen beansprucht wird, und zwar in einem Ausmaß, wie es nach den Erkenntnissen aus der Gestaltänderungsarbeit als zulässig erscheint. Es wird also die rein balkenförmige Beanspruchung in einer einzigen Richtung durch eine plattenförmige- Beanspruchung in zwei Richtungen ersetzt. Eine Auswirkung dieser Beanspruchung in zwei Richtungen besteht in der Verringerung der Konstruktionshöhe der Zellendecke. Zu dem Vorteil geringer Bauhöhe kommt auch noch derjenige einer besonders wirtschaftlichen Materialausnutzung.
- Durch die Anwendung von Buckelblechen als oberes Deckblech erhält die Brückenabdeckung eine besondere Festigkeit und bildet eine besonders günstige Unterlage zum Aufbringen der Verschleißschicht.
- In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einigen Ausführungsformen veranschaulicht.
- Abb. i gibt in perspektivischer Darstellung eine gesamte Übersicht über den Erfindungsgegenstand. a und b sind die Hauptträger einer Brücke. Zwischen die Hauptträger sind die Querträger c eingebaut, welche ihrerseits wieder durch die Längsträger d miteinander verbunden sind und mit diesen zusammen den Tragrost bilden. Auf diesen Tragrost ist die Stahlzellendecke aufgelegt, welche aus Deckblechen @e mit nach unten angesetzten Versteifungsrippen besteht. In der Abb. i ist das rechte Deckblech e in Ansicht gezeichnet, das links gelegene ist zum Teil entfernt, so daß die darunter verlaufenden Versteifungsrippen sichtbar sind. Diese letzteren bilden miteinander kleine Zellen und bringen durch ihre quer zueinander verlaufende Richtung in Verbindung mit dem Deckblech eine plattenartige Wirkung hervor. Auf die Deckbleche e kann ummittelbar die Fahr- und Verschleißschicht aufgebracht werden, gegebenenfalls können die Deckbleche auch aus gelochten Blechen bestehen und dann unmittelbar als Fahrbahn dienen.
- Die Stahlzellendecke kann in verschiedener Weise ausgeführt werden. Abb. 2 zeigt z. B. eine Anordnung, bei der das Deckblech i durch unten angesetzte Rippen aus Winkeleisen g bzw. 1i verstärkt ist. Diese Winkel können auch aus Blech gebogen sein und verlaufen senkrecht zueinander.
- Eine andere Ausführungsform zeigt Abb. 3. Hier bestehen die Versteifungsträger in der einen Richtung gleichfalls aus Winkeleisen oder Winkelblechen i, während die senkrecht dazu verlaufenden Versteifungsglieder k aus Flacheisen bestehen, deren Steghöhe niedriger ist als die der Winkeleisen i. Zweckmäßigerweise wird diese Konstruktion dadurch verstärkt, daß in den Endkassetten die Flacheisen k noch durch angefügte weitere Flacheisen L bis auf die volle Steghöhe der Winkeleisen i ergänzt werden.
- Gegebenenfalls können zum Zusammenbau der Stahlzellen.decke auch winkelig abgebogene Blechstreifen verwendet werden, wobei der eine Winkel die Deckfläche bildet und der anstoßende Winkel die Verstärkungsrippen, aus denen sich die Zellen zusammensetzen. Eine derartige Anordnung zeigt beispielsweise die Abb..l. Hier besteht die Zellendecke aus Blechen, welche doppelt rechtwinkelig abgebogen sind. Der eine Teil in bildet das Deckblech, der anstoßende senkrecht verlaufende Teil ii den Steg und der hierauf folgende, wieder waagerecht verlaufende Teil o den Flansch des Verstärkungsträgers. Die in der Querrichtung verlaufenden Träger werden dadurch hergestellt, daß zwischen die Wände n senkrecht verlaufende Winkelstücke p eingesetzt werden, welche gleichfalls .aus gebogenen Blechen hergestellt sind.
- Die gänzliche Vermeidung des Betons bzw. Eisenbetons in der tragenden Schicht bringt bei dieser Konstruktion einer Brückenabdekkung den weiteren Vorteil mit sich, daß bei solchen Ausbesserungsarbeiten, «-elche eine Entfernung der Abdeckung erforderlich machen, dass lästige Aufbrechen der Betonschicht erspart wird.
- Es sind natürlich noch eine Reihe anderer Ausführungsformen der Zellendecke möglich. So können beispielsweise die Verstärkungsleisten sich in schräger statt in senkrechter Richtung kreuzen. Es kann fernerhin das Deckblech aus Riffelblech, aus gelochtem Blech mit quadratischen, rechteckigen, rautenförmigen oder sonstigen Durchbrechungen bestehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Aus Walzeisen hergestellte Brückenabdeckung, bestehend aus einer unmittelbar auf den Brückentragrost aufgelegten Stahlzellendecke, dadurch gekennzeichnet, daß die Stahlzellendecke aus Deckblechen und unten angesetzten kreuzweise verlaufenden Rippenscharen besteht, die als Trägerstege wirken, während das Deckblech für beide Rippenscharen als oberer Flansch wirkt. z. Brückenabdeckung nach Anspruch i, dadurch. gekennzeichnet, daß das Deckblech glatt, gelocht oder irgendwie mit Vertiefungen oder Buckelungen versehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM127986D DE733497C (de) | 1934-07-10 | 1934-07-10 | Aus Walzeisen hergestellte Breuckenabdeckung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM127986D DE733497C (de) | 1934-07-10 | 1934-07-10 | Aus Walzeisen hergestellte Breuckenabdeckung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE733497C true DE733497C (de) | 1943-03-27 |
Family
ID=7331376
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM127986D Expired DE733497C (de) | 1934-07-10 | 1934-07-10 | Aus Walzeisen hergestellte Breuckenabdeckung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE733497C (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE847014C (de) * | 1948-10-02 | 1952-08-18 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Strassenbruecke mit Flachblech |
| DE914611C (de) * | 1948-10-02 | 1954-07-05 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Bruecke, insbesondere Strassenbruecke grosser Spannweite |
| DE941375C (de) * | 1952-03-15 | 1956-04-12 | Dortmunder Union Brueckenbau A | Strassenbruecke mit einer Fahrbahn aus einem Gitterrost |
| DE968035C (de) * | 1951-02-02 | 1958-01-09 | Demag Ag | Fahrbahnplatte fuer staehlerne Strassenbruecken |
| DE1063195B (de) * | 1954-10-05 | 1959-08-13 | Alweg Forschung G M B H | Tragkoerper in Stahlkonstruktion fuer Einschienenbahnen |
| DE1090700B (de) * | 1956-09-10 | 1960-10-13 | Beteiligungs & Patentverw Gmbh | Fahrbahntafel fuer Tragwerke aller Art, insbesondere fuer Bruecken |
-
1934
- 1934-07-10 DE DEM127986D patent/DE733497C/de not_active Expired
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE847014C (de) * | 1948-10-02 | 1952-08-18 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Strassenbruecke mit Flachblech |
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| DE1090700B (de) * | 1956-09-10 | 1960-10-13 | Beteiligungs & Patentverw Gmbh | Fahrbahntafel fuer Tragwerke aller Art, insbesondere fuer Bruecken |
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