DE733557C - Schaltanordnung zur Selbsterregung von Wechselstromgeneratoren mit Hilfe von Trockengleichrichtern, die der Erregerwicklung vorgeschaltet werden - Google Patents

Schaltanordnung zur Selbsterregung von Wechselstromgeneratoren mit Hilfe von Trockengleichrichtern, die der Erregerwicklung vorgeschaltet werden

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DE733557C
DE733557C DEA82501D DEA0082501D DE733557C DE 733557 C DE733557 C DE 733557C DE A82501 D DEA82501 D DE A82501D DE A0082501 D DEA0082501 D DE A0082501D DE 733557 C DE733557 C DE 733557C
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Germany
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excitation
self
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Expired
Application number
DEA82501D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Friedrich Muellner
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K19/00Synchronous motors or generators
    • H02K19/16Synchronous generators
    • H02K19/38Structural association of synchronous generators with exciting machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Synchronous Machinery (AREA)

Description

  • Schaltanordnung zur Selbsterregung von Wechselstromgeneratoren mit Hilfe von Trockengleichrichtern, die der Erregerwicklung vorgeschaltet werden Die Erfindung bezieht' sich auf Wechselstromgeneratoren, bei welchen der für die Erregung erforderliche Gleichstrom unter Zwischenschaltung eines Gleichrichters von den Wechselstromklemmen der Maschine entnommen wird. Da die Zellen- der berannten Trockengleichrichter (z. B. Selengleichrichter) auch in der Durchlaßrichtung eine gewisse Sperrwirkung aufweisen, so ist für die Einleitung der Erregung eine erhebliche Anfangsspannung erforderlich, die in vielen Fällen durch den remanenten Magnetismus des Polsystems allein nicht erzeugt werden kann. Man hat deshalb bereits vorgeschlagen, die Retnanenz des Polsystems durch besondere Maßnahmen zu erhöhen. Ferner ist es bekannt, die für die Einleitung der Erregung erforderliche Spannung zur überwindun,- der Sperrwirkung des Gleichrichters durch eine Hilfswicklung oder über einen Transformator zu erzeugen. Diese Maßnahmen erfordern aber eine unerwünschte anormale Ausführung des Generators bzw. eine verwickelte Schalteinrichtung.
  • Erfindungsgemäß wird die Einleitung der Erregung dadurch bewirkt, daß ein Kondensator an die `Vechselstrornklemmen der Maschine gelegt wird, dessen Kapazität unter dem f'i'ert liegt, der ohne Verwendung eines Gleichrichters zur Selbsterregung der Maschine notwendig ist. Es ist zwar bekannt, die Erregung eines Wechselstromgenerators durch. den voreilenden Strom wechselstromseitig angeschlossener Kondensatoren vorzunehmen. Hierfür sind aber verhältnismäßig große Kondensatoren notwendig, um die Maschirre auf die Nennspannung zu erregen. Bei Verminderung der an den Klemmen liegenden Kapazität fällt die Spannung, bis zu welcher sich die Maschine erregt, sehr schnell ab. Dieser Zusammenhang ist aus den Kennlinien der Abb. i zu ersehen. Es bedeutet f die Spannungscharakteristik des Generators, g, und lt die durch verschiedene Größen des Kondensators gegebenen Kennlinien für den. Erregerstrom i, Die Schnittpunkte x und 1, bezeichnen die Punkte auf der Spannungslinie, bis zu welcher sich die Maschine unter ausschließlicher Verwendung der Kondensatoren selbsterregt. Man sieht, daß bei Vermnin:derung der Kapazität auf etwa die hälfte die höchste erreichbare Spannung nur noch wenig über der Remanenzspannung des Generators liegt (Punkt y).
  • Der Erfindung liegt nun die Erkenntnis zugrunde; daß bei Verwendung eines Gleichrichters in Verbindung mit den an die Wechselstromklemmen gelegten Kondensatoren schon eine verhältnismäßig kleine Kapazität genügt, um die Erregung bis zur Nennspannung einzuleiten. Es ist hiernach nicht mehr notwendig, =die R emanenzspannung der Maschine so weit zu erhöhen, daß die Sperrspannung des Gleichrichters überschritten wird, sondern die Selbsterregung setzt bereits bei einem Spannungspunkt ein, der noch unterhalb der Sperrspannung des Gleichrichters liegt. , Es ist infolge dieser Tatsache möglich, mit einem verhältnismäßig kleinen Kondensator auszukommen, der obendrein bei kurzzeitiger Einschaltung als Elektrolytkondensator ausgebildet sein kann und deshalb kleine Abmessungen besitzt und keine wesentlichen Kosten. verursacht. Die Verwendung des Kondensators bewährt sich auch in den Rillen, wo infolge eines Kurzschlusses an den Wechselstrnmklemmen die Remanenz vermindert wird.
  • In Abb. a ist ein Ausführungsbeispiel der Schaltanordnung schematisch dargestellt. An den Klemmen des beispielsweise einphasigen Wechselstromgenerators n liegt ein Trokkengleichrichter b in Graetzschaltung. über den die Erregerwicklung e mit Gleichstrom gespeist wird. Für die Regelung der Spannung ist ein veränderlicher Widerstand d vor@eschen, der von Hand oder selbsttätig in Abhängigkeit von der Spannung betätigt werden kann. Zur Einleitung der Erregung wird vorübergehend ein Kondensator C an die Klemmen des Generators gelegt. Der hierfür erforderliche Schalter c kann als Selbstschalter ausgebildet sein und von der Wechselstromspannung oder vom Erregerstroin ausgelöst werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltanordnung zur Selbsterregung von Wechselstromgeneratoren mit Hilfe von Trockengleichrichtern die der Erregerwicklunä vorgeschaltet werden, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einleitung der Erregung an die Klemmen der Maschine ein Kondensator gelegt wird, dessen Kapazität unter dem Wert liegt, der ohne Verwendung eines Gleichrichters zur Selbsterregung der Maschine notwendig ist. Schaltanordnung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein von der Wechselspannung oder dem Erregerstrom Neeinfiußtes Relais, das den Kondensator nach kurzzeitiger Einschaltung wieder abschaltet.
DEA82501D 1937-04-02 1937-04-02 Schaltanordnung zur Selbsterregung von Wechselstromgeneratoren mit Hilfe von Trockengleichrichtern, die der Erregerwicklung vorgeschaltet werden Expired DE733557C (de)

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