DE7337532U - Infrarot-Lichtschranke - Google Patents

Infrarot-Lichtschranke

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DE7337532U
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Germany
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light barrier
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infrared light
infrared
barrier according
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Description

Die Neuerung betrifft eine Infrarot-Lichtschranke mit einem Infrarot-Strahler und/oder -empfänger.
Solche Lichtschranken können beispielsweise zur Einbruchsicherung verwendet werden. Dabei wird von einer als Sender ausgebildeten Lichtschranke Infrarot-Strahlung in den zu überwachenden Bereich ausgesandt. Die Strahlung fällt entweder direkt oder nach einer oder mehreren Reflexionen auf einen analog ausgebildeten Empfänger. Da zur Ueberbrückung grösserer Distanzen eine gute Strahlungsbündelung erforderlich
ist, sind meist optische Hilfsmittel, z.B. Linsen, vorgesehen. Gegebenenfalls können Sender und Empfänger auch im gleichen Gehäuse untergebracht sein, w Le bei bekannten Reflex-Lichtschranken-Systemen, und es kann die gleiche Optik zur Bündelung benützt werden, falls zusätzlich ein Strahlungsteiler vorgesehen wird.
Bekannte Lichtschranken, dieser Art haben bei der praktischen Anwendung den Nachteil, dass ihre Anbringung für einen Einbrecher leicht erkennbar ist. Besonders die bei bekannten Lichtschranken offen sichtbaren Linsen machen einen Eindringling auch bei verdeckt angebrachtem Lichtschranken-Gehäuse auf das Vorhandensein einer Einbruchsicherung aufmerksam, auch wenn kein sichtbares Licht verwendet wird, sondern ausschliesslich Strahlung im ultraroten Spektralbereich. Bekannte Einbruchsicherungen konnten daher von Einbrechern leicht umgangen oder ausser Betrieb gesetzt werden.
Ziel der Neuerung ist die Beseitigung dieses Nachteiles und die Schaffung einer einen sichereren Schutz bietenden Lichtschranke.
Neuerungsgemäss wird dieses Ziel dadurch erreicht, dass eine infrarotdurchlässige, jedoch lichtundurchlässige Abdeckung so angeordnet wird, dass die inneren Bauteile der Lichtschranke verdeckt sind.
Die Neuerung wird anhand der in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsbeispielen erläutert.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Lichtschranke enthält ein Gehäuse 1 eine Montageplatte 2,auf welcher eine Optik 3 justierbar angeordnet ist. Hinter uieser Montageplatte 2 befindet sich nicht sichtbar, ein Infrarot-Strahler bzw. ein infrarot-empfindliches fotoelektrisches Element sowie gegebenenfalls weitere elektrische Bauteile. Auf das Gehäuse 1 ist eine Abdeckung 4 aufsetzbar, welche mindestens die gleichen Abmessungen aufweist wie das Gehäuse 1. Die Abdeckplatte 4 sollte zweckmässigerweise wenigstens angenähert parallele Oberflächen besitzen, damit die hindurchtretende Strahlung nicht wesentlich verzerrt wird und kein Reichweiteverlust eintritt. Sollen jedoch nur kurze Strecken überbrückt werden, so kann auf diese Forderung verzichtet werden. Das Material der Abdeckung 4 ist so gewählt, dass die Abdeckung zwar für Infrarot-Strahlung im Bereich der ausgesandten Strahlung land im Empfindlichkeitsbereich des Empfängers durchlässig ist, jedoch für sichtbares Licht weitgehend undurchlässig. Beispielsweise kann die Abdeckung aus einem geeigneten Filterglas bestehen, welches oberhalb 800 nm eine Absorptions-Steilkante zeigt oder aus einem Kunststoff mit ähnlichen
Eigenschaften, z.B. einem geeigneten Acrylglas oder einem Kunststoff auf der Basis von Polycarbonaten.
D%irch diese Eigenschaft der Scheibe wird erreicht, dass die für die Funktion derLichtschranke erforderliche Infrarot-Strahlung die Abdeckung nahezu ungehindert passieren kann, die Einzelteile der Lichtschranke jedoch von aussen nicht sichtbar oder erkennbar sind. Ein Einbrecher wild also nicht ohne weiteres feststellen können, dass es sich um eine der Einbruchsicherung dienenden Lichtschranke handelt, insbesondere wenn die Anbringung so
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erfolgt, dass die Abdeckung 4 als dekoratives Element wirkt.
Zweckmässig ist es, die Abdeckung 4 so auszubilden, dass sie vom Gehäuse leicht abgenommen werden kann.
Fig. 2 zeigt ein weiteres Beispiel einer Lichtschranke, bei welcher auf einer hinteren Montageplatte 5 ein Infrarot-Strahler 6, z.B. eine Lampe oder eine Galliumarseniddiode angebracht ist sowie ein Tubus 7, in welcher^ ein Linsensystem 8 verschiebbar angebracht ist. Dieses ganze System ist von einer in Haubenform ausgeführten Abdeckung 9 umschlossen, welche wiederum infrarot-durchlässig, aber licht-undurchlässig ausgeführt ist, so dass zwar die Infrarot-Strahlung nach aussen dringen kann, jedoch die Vorrichtung von aussen nicht als Lichtschranke erkennbar ist. Beim analog aufgebauten Empfänger ist der Strahler 6 durch einen fotoelektrischcn Empfänger ersetzt.
Fig. 3 zeigt die Anbringung einer Lichtschranke in einer Aussparung einer Wand 10 oder eines Türpfostens. In einem Gehäuse 11 ist eine hintere Montageplatte mit einem Strahler bzw. Empfänger 13 sowie eine vordere Montageplatte mit dem optischen System 15 untergebracht. Die ganze Aussparung ist vollständig von einer infrarot-durchlässigen, jedoch lichtundurchlässigen Platte 16 abgedeckt. Neben dieser Abdeckung 16 befinden sich weitere ähnlich geformte Platten 17, 18, welche als dekorativer Wandschmuck ausgebildet sein können, so dass ein Einbrecher nicht er-
kennen kann, an welcher Stelle der Wand oder der Tür sich eine Lichtschranke befindet.
Die Abdeckung 16 kann auch so ausgeführt sein, dass sie an wenigstens einer Seite über die Aussparung hinausragt und als Kaschierung eines neben der Lichtschranke angeordneten elektrischen Schalters oder einer Steckdose dient. Dabei ist die Lichtschranke an einer Stelle untergebracht, wo sie normalerweise nicht vermutet wird. Ausserdem ist von Vorteil, dass die Stromversorgung und Alarmübermittlung besonders einfach wird.

Claims (8)

Cerberus AG ·; ■; ' " ,·':,;, 19.12.1973 Schutzanspröchc
1. Infrarot-Lichtschranke mit einem Infrarot-Strahler und/oder
-empfänger, dadurch gekennzeichnet, dass eine infrarot-durchlässige, jedoch licht-undurchlässige AbdccJaing so angeordnet ist, dass die inneren Bauteile der Lichtschranke verdeckt sind.
2. Infrarot-Lichtschranke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung im Austritts- bzw. Einlriltsbcreich der Infrarot-Strahlung angenähert parallele Oberflächen besitzt.
3. Infrarot-Lichtschranke nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bauteile der Lieh!schranke in einem an der
Vorderseite offenen Gehäuse untergebracht sind und dass die Abdeckung plattenförmig ausgebildet ist und die Oeffnung des Gehäuse?; vollständig überdeckt.
4. Infrarot-Lichtschranke nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bauteile der Lichtschranke auf einer Montageplatte angeordnet sind xind dass die Abdeckung als auf die Montageplatte1 aufgesetzte Haube ausgebildet ist.
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Reg.-Nr. 12 4 1<J6
Cerberus AG 19.12.1D73
5) Infrarot-Lichtschranke nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung grüßer ist, als es zum Verdecken der inneren Bauteile erforderlich ist, und daß der überstehende Teil der Abdeckung als Kaschierung eines elektrischen Schalters oder einer Steckdose ausgebildet ist.
6) Infrarot-Lichtschranke nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung aus einem Filterglas mit einer oberhalb von 800 nm liegenden Absorptionskante besteht.
7) Infrarot-Lichtschranke nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung aus einem gefärbten Kunststoff ausgeführt ist.
8) Infrarot-Lichtschranke nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung von den übrigen Teilen abnehmbar ist.
DE7337532U Infrarot-Lichtschranke Expired DE7337532U (de)

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DE7337532U true DE7337532U (de) 1974-03-28

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ID=1298085

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DE7337532U Expired DE7337532U (de) Infrarot-Lichtschranke

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Cited By (5)

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