DE734055C - Kolbenschiebervergaser fuer Zweitaktmotoren - Google Patents
Kolbenschiebervergaser fuer ZweitaktmotorenInfo
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- DE734055C DE734055C DEM148812D DEM0148812D DE734055C DE 734055 C DE734055 C DE 734055C DE M148812 D DEM148812 D DE M148812D DE M0148812 D DEM0148812 D DE M0148812D DE 734055 C DE734055 C DE 734055C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
- F02M23/00—Apparatus for adding secondary air to fuel-air mixture
- F02M23/02—Apparatus for adding secondary air to fuel-air mixture with personal control, or with secondary-air valve controlled by main combustion-air throttle
- F02M23/03—Apparatus for adding secondary air to fuel-air mixture with personal control, or with secondary-air valve controlled by main combustion-air throttle the secondary air-valve controlled by main combustion-air throttle
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
- F02M9/00—Carburettors having air or fuel-air mixture passage throttling valves other than of butterfly type; Carburettors having fuel-air mixing chambers of variable shape or position
- F02M9/02—Carburettors having air or fuel-air mixture passage throttling valves other than of butterfly type; Carburettors having fuel-air mixing chambers of variable shape or position having throttling valves, e.g. of piston shape, slidably arranged transversely to the passage
- F02M9/04—Carburettors having air or fuel-air mixture passage throttling valves other than of butterfly type; Carburettors having fuel-air mixing chambers of variable shape or position having throttling valves, e.g. of piston shape, slidably arranged transversely to the passage with throttling valves sliding in a plane inclined to the passage
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Description
- Kolbenschiebervergaser für Zweitaktmotoren Der übliche Kolbenschiebervergaser führt in Anwendung bei Zweitaktmotoren kleinerer oder .mittlerer Leistung .deshalb leicht zu Schwierigkeiten, weil -die für die volle Leistung bemessene Hauptdüse im Bereich der mittleren Vergaserleistungen, d. h. bei teilweise gedrosseltem Betrieb, im Vergleich zu der am Zerstäuber vorbeiströmendenLuft zuviel Brennstoff abgibt. -Es entsteht eine Getnisdhüberfettung im mittlerenrDrosselbereidh, die zu Verbrennungsaussetzern und damit zu einem @un,gleichmäßigen Arbeiten (Viertakten) des Zweitaktmotors führt.
- Man hat versucht, diesem Mangel durch Einsetzung kleiner Hauptdüsen abzuhelfen, setzte damit :aber :die Höchstleistung des Motors herab. Weiter suchte man im mittleren Drosselbereich die Lieferung der Düse durch Einschieben einer konischen Nadel in die Düsenöffnung (Nadelventil) herabzusetzen, was dann unangebracht ist, wenn dem Brennstcffgemisch das zur Schmierung des Zylinders benötigte Ö1 zugesetzt wird. Eine Drosselung des Cemisdhes hat dann auch eine Minderlieferung an Schmieröl zur Folge, die dem Motor gefährlich «-erden kann.
- Die Erfindung beschreitet deshalb .den entgegengesetzten Weg. Sie läßt den Brennstoffölaustritt unverändert und setzt im mittleren Drosselbereich zusätzliche Luft zu. Dabei bleiben Brennstoff und Luft stets in einem solchen Verhältnis, daß die regelmäßige Verbrennung im Motor nicht gestört wird und ein gleichmäßiger Lauf erhalten bleibt. Ausgehend von diesem Lösungsweg, besteht nun die Erfindung darin, daß hinter dem Luftfilter des Vergasers, z. B. vom Saugkanal, von der trichterförmigen Erweiterung oder an der Vergaserstirnseite entnommene Zusatzluft durch einen im Schiebermantel ausmündenden Ouerkanal gesteuert wird, von dem mindestens :eine Ausmündung innerhalb der Sdhieberführung verbleibt und mit einem in der Gehäusewand vorgesehenen Kanal der-
art zusammenarbeitet, daß Zusatzluft mir ein mittleren 1fuhbereich des Kolbenschiebers übertreten kann. Die Ahniagerung von Gemischen durcli Zusatzluft ist an sich bekannt, auch hat man schon die Geinisclidross;l zur Steuerung der Zusatzluft herangezogen. Bei den bekannten Anführungen wurde jedoch Zusatzluft ent- ,ved.er bei allen Einstellungen cler Geiniscli- ,lrossel oder wenigstens im Bereich zwischen halber und kleinster Drosselung zugegeben. eine Einstellung des I_ttftztttritts durch einen (lein Luftkanal vorgelagerten Schieber konnte mir in Betriebspausen, nicht aber -#viilireti#1 des Cberganges von einer Belastung zur an#leren rlurclig,-fiilirt werden. Soweit hei 1)el;annten Ausführungen Dreh- schieber als Gemischdrossel zur Verwen.chum- kamen, war deren ,chleichencl: Eröffnun.- #in(1 schleirh.n#Les Abschließen der schnellen Anpassung an ge:i:idertc Leistungen hin, ler- licl1. harnen Ieoll)enschia)er zur Anwendung. so führte nian ungereinigte Außenluft a@;ial durch den Koll)ens,2liiel)er un#1 sein-. Fülirt111g in die Misclikaninier des Kolbenschiebers eiii und b:eintrüclitigte damit die Ahsaugung (les Brennstoff,-,; aus rler Düse. Der Erfincltuigsg°genstand soll an Hand der Zeichnungen näher erläutert werden. Abb. i lies 3 zeigen ein Ausführun-sbei- sl)i-.1 ini Schnitt bei verschiedenen Stellungen des Gasschiehürs: Abh.6 stellt im Schnitt eine andere Aus- bildung des (@asscliieh; rs dar: Abb. ; gibt verschiedene Austrittsöffnun-cn des Querkanals im Gasschieber wie(ier; A11.8 veranschaulicht die An-#v-enelutlz von lfeßdfsen im Zusatzluftkanal; Abb. p his 13 1),-71),-1),-n sich auf ein zweites Ausführungsbeispiel des Vergasers; Ahle. 14 stillt einen Schnitt durch einen er. --rteii Gaascliieber für Ahl1, c) lies 13 v än1 dar. Bei den (largestelltcri Ausführungen be- zeichnet a das Ver-asergehiiuse, das quer von einem Sauglcaiial 1) durchsetzt ist. 'Mit c ist die Eintritts°ite und mit r1 die Austrittsseite des Saugkanals ]),-zeichnet, welch letztere Verhinlung ztiin Motor hat. Auf die Ein- trittsseite c ist (las Filter@-eliiitise c mit dem Luftfilter f aufgesetzt. Quer zum Saug- kanal b liegt die Führung für den Gasschie- ber l1) un#1 auf der anderen Seite des Geliäuse# die Einsatzbohrung i für die Hauptdüse h. Der Gasscheel)-.( 1t besitzt einen O.uerkanal, der sich beim Au;fülirungsl)eispiel nach den Ahl). i bis ; atis einem waagerecht verlatt- fenden Teil 1 und einem schräg nach unten verlaufenden "feil nr zusammensetzt. Der "1'e:1 in iliüti-let im Aul:)eninantel ;t des Gas- schiebers. falls der Ouerkanal runden Otier- last ist in Alyly.5 besonders dargestellt, wo sich zwischen den Kanälen L und 1,7 bereits wieder eine Überdeckung ic befindet.schnitt hat. in der in Abb. ; veranschaulich- ten lalips-e o aus. 1m Vergasergcliäusc a ist ii(>ch ein Kanal p vorgesehen, der scliriig von er Lufteintrittsseite des Saugkanals b nach ler Fiihrung j für den Gasschieber h führt. A'.s Aus-- für den Kanal p kann der 1_tiftericliter g. (lie erweiterte Eintrittsseite c, d#e Stirnseite r des 1'ergaserg:h:iuses oder j Feder Ratim der voni - häusce des Luftfilters i unifalt wird, so (]alt nur gereinigte Filterluft zum Kanal p gelan- gen kann. Die Lage der Kanäle >>, 1, »r zueinander ist derart gewählt, daß 1)ei geschlossenem Gas- schieber. wie er in Alb. i dargestellt ist, keine Verbindung zwischen den Kanälen >) und 1 bestellt. Für diese Gasschieherstellunf-. die dein 1--erlauf des Zweitaktmotors eilt- spriclit, genügt eine einfache Durchtritts- öffnung s im Gasschieber, um so viel Brcnn- stoft- in den Austrittsteil ( l des Sau;-kanals fil)erzuleiten, #1a11 der Leerlauf des Motors aufrechterhalten bleiben kann. Zwischen dein banal p und dein banal 1 des Gasschiebers h ist noch eine Deckung t vorhanden, die einen sicheren Abschlu11 zwischen dem Kanal l uncl der über den Kanal p mit dein Saugkanaleiii- tritt i- in Verbindung stellenden Fiihrung iarstel l t. In Abb. a ist der Gasschieber Ir inn Strick t angelrohen dargestellt, d. 1i. in einer Lage, hei ,er scli@a Luft unter ;lein Gas- schieher h von (let- Eintrittsseite c zur .\u- trittsseiterd des Saugkanalsb übertreten kann. Diese Stelltuig entspricht dem Betrieb (les 1lotnr s bei kleiner-,n Belastungen. Iss tritt noch k°ine Zusatzluft aus (lein Kanal p 111 del Kanal] über. Sobald jedoch der e_:asschie- ber n ein Stückchen weiter angehoben wir :1, ist scholl eine I_uftverbin(lung ztvischen rlen Kanülen p und ! gegeben. Bei der Darstellung in Abh.3 ist volle Verben lung zwischen den Kanälen p und l vorlian(len. Dies: Stellung des Gasscliiel)erslr entspricht etwa (lein mittleren Drossell)ereich des Vergas,2rs, rl-.r ungefähr dein normalen Betriel) des Motors gleichkoinnit. Durch ilie Zusatzluft wird das zu fette Brennstoffge- miscli, welches unter ,-lein Gasschieber an der Austrittsstelle der Hauptdüse entsteht, ent- sprechend ahgetnagert, so (1a11) sich Störungen im Betriebe des Motors nicht ergeben kiinnen. B:i w-.iterem Anheben des Gassclnebersü beginnt sich die I_uftverhindun- zwischen (lcil Kanälenp und L wieder allmählich ztt sclilic- fleu, his bei der Stellung nach Abb. q. (ler Ah- schluß gerade wieder herbeigeführt ist. Hier- hei nilnint der Gascliieber fast seine Höchste Lage ein, der Vergaser liefert deshalb ein tiasgem'sch, (1-1)s schon fast der Hnchstlast des Vergaser: entspricht. Der Fall der H<ichst- - Die Ausführung des Gasschiebers kann auch nach Abb. 6 der Zeichnung erfolgen, nach der die Querbohrung l durch die am oberen Ende des Gasschiebers vorgesehene iylindrische Ausnehmung v für die Gasschieberfederve hindurehfiihrt. Ober'halbderOuerbolirung i müssen die Seitenwandungen der Ausnehmung v ein Stück verlängert sein, um bei der Stellung nach Abb. i eine sichere Abdichtung der Führung g gegenüber dem Kanal p zu erhalten. In diesem Falle sowie im Falle der Verwendung des Gasschiebers nach Abb. i bis 5 kann die Austrittsellipse o des Kanals in. wie in Abb. 7 dargestellt, zu einem Kreis o' bzw. zu einem Rechteck o" erweitert werden, wodurch die Luftzuführung zum Austrittsende d des Saugkanals b bei Beginn und Abschlul's des Kanals in. derart geändert werden kann, daß die Luftzufuhr plötzlicher oder langsamer einsetzt bzw. endet. Man erhält .auf diese Weise verschiedene Luftaustrittscharakteristiken. In die Bahrun@gen p, Z und, su können, wie in Abb. S dargestellt, zur Veränderung. des Luftübertrittes .auch Meßdüsen i: eingebaut werden.
- Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Abb. 9 bis 13 durchsetzt nur die waagerechte Querbohrung l den Meßschieber 1c. Entsprechend dem Zuführkanal p ist auf der Austrittsseite des Vergasers im Gehäuse ca noch ein Abfi hrkanal y vorhanden. Man vermeidet auf diese Weise die schräge Durchbrechung im Außenmantel des Gasschiebers lt und die Möglic:bkeit einer teilweisen Überdeckung derselben durch das Vergasergehäuse, welche 2 'IUS Abt). 3 zu ersehen ist. Im übrigen zeigen die Abb. g bis 13 den Gasschieber in den gleichen verschiedenen Einstellungen wie die Abb. i bis 5. Auch in diesem Falle können Meßdüsen x in .die Luftkanäle eingesetzt werden, wie es für den Abführk:anal y beispielsweise in A:bb. 9 dargestellt ist. Schließ-!ich kann der Gasschieber, wie Abb. 14 zeigt, so ausgeführt werden, wie es bereits an Hand der Abb. 6 erläutert wurde..
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Kol.benschiebervergaser für Zweitakttnotoren mit Einführung von Zusatzluft hinter der Düse, deren Übertritt in den Mischraum des Vergasers durch den Kolbenschieber erfolgt, dadurch gekennzeichnet, d.aß hinter dem Luftfilter des Vergasers, z. B. vom Saugkanal (c), von der trichterförmigen Erweiterung (q) oder an der Vergaserstirnseite (r) entnommene Zusatzluft durch einen im Schieberinantel ausmündenden Querkanal (L, in) gesteuert wird, von dem mindestens eine Ausinündung innerhalb der Schie berfiührung verbleibt und mit einem in der Gehäusewand (a) vorgesehenen Kanal (p bzw. y; derart zusammenarbeitet, da() Zusatzluft nur im mittleren Hubbereich des Kolbenschiebers (1c) übertreten kann. a. Kolbenschiebervergaser nach Anspruch i, dadurch gelennzeichnet, daß zur Dosierung der Luft Nileßdüsen (s-) in die Luftbohrungen (p.. I, in, y=) des Gasschiebers (1e) bzw. des Gehäuses (a) eingesetzt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM148812D DE734055C (de) | 1940-10-08 | 1940-10-08 | Kolbenschiebervergaser fuer Zweitaktmotoren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM148812D DE734055C (de) | 1940-10-08 | 1940-10-08 | Kolbenschiebervergaser fuer Zweitaktmotoren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE734055C true DE734055C (de) | 1943-04-07 |
Family
ID=7336561
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM148812D Expired DE734055C (de) | 1940-10-08 | 1940-10-08 | Kolbenschiebervergaser fuer Zweitaktmotoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE734055C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2461824A1 (fr) * | 1979-07-16 | 1981-02-06 | Borg Warner | Systeme d'alimentation en carburant pendant la marche au ralenti pour carburateur a clapet coulissant |
-
1940
- 1940-10-08 DE DEM148812D patent/DE734055C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2461824A1 (fr) * | 1979-07-16 | 1981-02-06 | Borg Warner | Systeme d'alimentation en carburant pendant la marche au ralenti pour carburateur a clapet coulissant |
| US4250125A (en) * | 1979-07-16 | 1981-02-10 | Borg-Warner Corporation | Slide valve carburetor idle fuel delivery system |
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