DE734123C - Schaltung zur Amplitudenregelung von Wechselspannungen mittels einer Mehrgitterroehre - Google Patents

Schaltung zur Amplitudenregelung von Wechselspannungen mittels einer Mehrgitterroehre

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DE734123C
DE734123C DEB183339D DEB0183339D DE734123C DE 734123 C DE734123 C DE 734123C DE B183339 D DEB183339 D DE B183339D DE B0183339 D DEB0183339 D DE B0183339D DE 734123 C DE734123 C DE 734123C
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DE
Germany
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grid
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Application number
DEB183339D
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English (en)
Inventor
Heinz Boucke
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Classifications

    • H—ELECTRICITY
    • H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03G—CONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G3/00—Gain control in amplifiers or frequency changers
    • H03G3/20—Automatic control
    • H03G3/22—Automatic control in amplifiers having discharge tubes
    • H03G3/24—Control dependent upon ambient noise level or sound level

Landscapes

  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Schaltung zur Amplitudenregelung von Wechselspannungen mittels einer Mehrgitterröhre Die vorliegende Erfindung betrifft die Schaltung einer Mehrgittetröhre, die außer dem Steuergitter und einem oder mehreren Schirmgittern noch :ein zweites, negativ vorgespanntes Gitter aufweist, das die Stromaufnahme der Anode auf Grund einer Stromverteilungsregelung beeinflußt. Es ist bereits bekannt, eine solche Röhre in der Weise zur Verstärkungsregelung zu benutzen, daß man die Regelspannung beiden genannten Gittern gleichzeitig zuführt, um eine besonders intensive Regelung mit normal bemessenen Regelspannungen zu erhalten. Des weiteren ist bekannt, die Regelung nur am Stromverteilungsgitter vorzunehmen und die hierzu benötigte Regelspannung in der Röhrenstufe selbst zu gewinnen, indem man sie mittels Gleichrichtung und Glättung aus Wechselspannungen bildet, die man aus dem Kreis eines der zwischen Steuergitter und Stromverteilungsgitter befindlichen Schirmgitters entnimmt. Da die aus dem Kreis eines Schirmgitters ohne Beeinträchtigung der Wechselspannungsverstärkung entnehmbaren Amplituden ziemlich klein sind, ist der Regelgrad in dieser Schaltung ,auch gering. Die Erfindung sieht demgegenüber vor, eine Regelstufe zu verwirklichen, in der bereits geringe Spannungen in der Größenordnung von 1l3 bis i Volt ausreichen, um eine sehr intensive Regelung zu erhalten. Diese Bedingung könnte man grundsätzlich erfüllen, indem man in an sich bekannter Weise die Regelspannungsschwankungen vor ihrer Übertragung an das Regelgitter in einer zusätzlichen, als Gleichspannungsverstärker geschalteten Röhre verstärkt. Es ist im Zusammenhang damit auch schon bekannt, eine im Empfangsgerät oder Verstärker für andere Zwecke bereits arbeitende Röhre zusätzlich zur Verstärkung der Regelspannung auszunutzen.
  • Demgegenüber ist die Amplitudenregelschaltung mittels einer Mehrgitterröhre mit Steuergitter, Schirmgitter, Stromverteilungs- Bitter und Anode gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß die zusammen mit der Steueiwechselspannung an das Steuergitter angeschaltete Regelspannung am Vorttzderstand eines zwischen Steuergitter und Stromverteilungsgitter liegenden Schirmgitters verstärkt auftretende Regelspannungsschwankungen erzeugt, die über eine die positive @-orspiinriting des Schirmgitters kompensierende Gleichspannungskopplung an das Stromverteilungsgitter übertragen werden und dort eine Verstärkungsregelung hervorrufen, welche eine etwaige, durch die Regelspannung am Steuergitter bereits bewirkte Regelung erheblich übertrifft. Der Vorteil dieser Schaltung besteht darin, daß ohne zusätzliche: Röhren und ohne dal> die maximale Wechselspannungsverstärkung der Röhre eine nennenswerte Einbuße erfährt, eine hohe Regelempfindlichkeit erzielt wird. Wie praktische Versuche ergaben, kann man die Schaltung unschwer so aufbauen, daß eine Regelspannungsänderung von i Volt und weniger genügt, um die Verstärkung vom -Maximalwert kontinuierlich auf annähernd Null herabzusetzen. Dabei besteht noch der weitere Vorteil, daß die Kennlinie des Steuergitters, falls dieses zur Regelung an sich nicht ausgenutzt wird, linear sein darf, wodurch die nichtlinearen Verzerrungen der übertragenen Wechselspannungen erheblich vermindert werden bzw. eine höhere Aussteuerung der Steuergitterkennlinie möglich wird.
  • Die Wirkungsweise der Schaltung sei an Hand der Abbildungen näher erläutert.
  • Abb. i zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Abb. s stellt den Verlauf der Verstärkung in Abhängigkeit von der Regelspannung dar. Die Verstärkung ist, da es sich um eine Stromverteilungsregelung handelt, der angezeigten Anodenstromstärke proportional. Die Arbeitsweise der nach Abb, i geschalteten Röhre ist in bezug auf die Wechselspannungsverstärkung vollkommen normal. Die EingangswechseIspannung wird über den Kondensator i an das Steuergitter a gelegt und, im Anodenkreis verstärkt, vom Anodemviderstand 3 über Kondensator 4. abgenommen. Die drei zwischen Steuergitter und Anode gelegenen Elektroden, nämlich das i. Schirmgitter 8 und das z. Schirmgitter 9 sowie das Stromverteilungsgitter io, sind wechsclspannungsmäßig durch die Kondensatoren i i, 12 und 13 in üblicher Weise geerdet. Das i. Schirmgitter liegt an fester positiver Spannung, die an dem Widerstand i; abgegriffen wird. Für die :erfindungsgemäße Wirkungsweise ist lediglich die Schaltung des 2. Schirmgitters 9 und des Stromverteilungsgitters io von Bedeutung. Die durch den Kondensator 5 geglättete und über den Widerstand 6 an das Steuergitter z geleitete Regelspannung', ruft bei Änderungen ihrer Größe Stromschwankung en im Kreis des a. Schirmgitters hervor, die sieh am Vorwiderstand 1.1 in entsprechende Spannungsschwankungen umsetzen. Diese am Punkte vorhandenen Spannungsschwankungen können aber, da Punkt P auf hohem positivem Ruhepotential liegt, nicht ohne «-eitcrcsan das Stromverteilungsgitter übermittelt «erden. Um das hohe positive Potential unschädlich zu machen, werden in an sich bekannter Weise die Gleichspannungsschtvankungen einem hochohmigen Spannungsteiler 15 zugeführt, dessen anderes Ende auf einem gegenüber der Kathode stark negativen Potential. (Spannungsabfall am Widerstand; ) liest. Der mit Gitter io verbundene Spannungsabgriff 16 des Spannungsteilers 15 wird so eingestellt, daß beim Nullwert oder Kleinstwert der Regelspannung E, entweder, je nach Polung der Regelspannung, die Verstärkung maximal oder minimal eingestellt ist, was etwa einer Spannung von -i bzw. -i 5 Volt am Stromverteilungsgitter entspricht. Zu beachten ist, daß die Regelspannung bei gleicher Polung die Verstärkung im entgegengesetzten Sinn regelt wie bei den normalen Regelschaltungen mit einer Röhre. Das beruht auf der durch die Gleichspannungsverstärkung in der Röhre selbst hervorgerufenen Phasenumkehr der Regelspannungsschivankungen. Eine Schwundregelspannung beispielsweise muß aus diesem Grund nicht mit ihrem negativen, sondern mit ihrem positiven Pol angeschaltet werden. Schaltet man die Regelspannung dagegen in der in Abb. i gezeichneten Polarität an, so erfolgt mit zunehnnender Regekpannung eine Aufriegelung des Vorstärkerkanals. Wegen der holen Regelempfindlichkeit nimmt dabei die \ erstärkung, von Null aus ausgehend, sehr rasch zu und bleibt dann, sobald nämlich das Stromverteilungsgitter positiv geworden ist, prak tisch unverändert. Eine solche Schaltung kann man daher gut zur Verwirklichung des sog. Krachtöterprinzips im Niiederfrequenzreil von Rundfunkempfängern anwenden, indem man die Schwundregelspannung als Regelspannung verw--ndet. Die Gittervorspanntui--@en an Gitter io und Gitter a werden so eingestellt, daß der Niederfrequenzverstärker erst vom Überschreiten einer gewissen Hochfrequenzamplitude ab geöffnet ist, so daß die zwischen den Stationen liegenden, sonst gut hörbaren Störgeräusche unterdrückt werden.
  • Die Regelempfindlichkeit der Schaltung kann dadurch noch wesentlich vergrößert werden, daß man zwischen der Anode und dem Eingangsgitter eine Gleichspannungsrückkopplung einrichtet, was wegen der Phasenumkehr ohne -weiteres möglich ist. Es braucht lediglich der Anodenkreis mit einem genügend großen Ohmschen Widerstand ausgestattet zu sein, um anodenseitig Gleichspannungsschwankungen zu erhalten, die man dann in an sich bekannter Weise in den Gitterkreis 2 überführt. Dabei wird die hohe positive Anodenruhespannung in der schon beschriebenen bekannten `''eise kompensiert. Aber auch ohne äußeren Rückkopplungsweg kann man in der beschriebenen Regelschaltung eine die Regelempfindlichkeit steigernde Rückwirkung erhalten. Es ist dazu nur nötig, das zur Abnahme .der verstärkten Regelspannungsschwankungen benutzte Gitter so anzuordnen, -daß @es selbst dem Einfluß, der Stromverteilungsregelung mit unterworfen ist. Das ist bei dem in Abb. i gezeigten Ausführungsbeispiel,der Fall. Eine VergrößeriLmg des Stromflusses im Widerstand i,i verursacht ein Negativerwerden des Stromverteilungsgitters und damit rückwirkend einen weiteren Anstieg des Schirmgitterstroms. Man kann diese Rückköpplung beliebig vermindern bzw. weitgehend unterdrücken, indem man zwischen dieses Schirmgitter und das Stromverteilungsgitter ein weiteres Schirmgitter legt, das unmittelbar oder über einen Ohmschen Widerstand mit der Anodenstromquelle verbunden ist und welches den von der Anode ferngehaltenen Stromanteil aufnimmt. In der gezeichneten Schaltung ergibt sich diese Möglichkeit durch einfaches Vertauschen der beiden Schirmgitter.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltung zur Amplitudenregelung niederfrequenter und/oder hochfrequenter Wechselspannungen mittels einer Mehrgitterröhre mit einem zur Anschaltung der Steuer«-echselspannungen sowie der Regelspannung bestimmten Steuergitter, einem oder mehreren Schirmgittern sowie der Anode zur Abnahme der verstärkten Wechselspannungen und einem die Stromaufnahme der Anode regelnden Stromverteilungsgitter, dadurch gekennzeichnet, daß die am Vorwiderstand eines der zwischen Steuergitter und Stromverteilungsgitter gelegenen Schirmgitters verstärkt auftretenden Regelspan nungsschwankungen über eine die positive Ruhespannung dieses Schirmgitters kompensierende Gleichspannungskopplung dem Stromverteilungsgitter zugeführt sind.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, d4,-durch gekennzeichnet, daß das zur Verstärkung der Regelspannung dienende Schirmbitter durch .ein weiteres Schirmgitter dem Einiluß des Stromverteilungsgitters ganz oder zum Teil entzogen ist.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet; daß außerhalb der Röhre zwischen Anoden- und Eingangsgitterkreis eine Gleichspannungsrückkopplung zur Steigerung der Regelempfindlichkeit vorgesehen ist. ¢.
  4. Anordnung nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitspunkt des Regelgitters so gewählt und die Regelspannung so angeschaltet ist, daß die Verstärkung bei kleinen Regelspannungswerten gleich Null ist und beim Überschreiten eines bestimmten Regelspannungswertes rasch den Höchstwert erreicht.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie zur Störunterdrückung im Niederfrequenzteil eines Rundfunkempfängers verwendet wird.
DEB183339D 1938-05-31 1938-05-31 Schaltung zur Amplitudenregelung von Wechselspannungen mittels einer Mehrgitterroehre Expired DE734123C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1260518B (de) * 1957-03-21 1968-02-08 Gen Electric Fernsehempfaenger mit automatischer Verstaerkungsregelung

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