DE734129C - Einrichtung zur Korrektur von Peilfehlern bei automatischen Peilern - Google Patents
Einrichtung zur Korrektur von Peilfehlern bei automatischen PeilernInfo
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- DE734129C DE734129C DET55326D DET0055326D DE734129C DE 734129 C DE734129 C DE 734129C DE T55326 D DET55326 D DE T55326D DE T0055326 D DET0055326 D DE T0055326D DE 734129 C DE734129 C DE 734129C
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- G01S—RADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
- G01S1/00—Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
- G01S1/02—Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using radio waves
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Description
- Einrichtung zur Korrektur von Peilfehlern bei automatischen Peilern Die Erfindung bezieht sich auf automatische Peiler mit rotierender Richtcharakteristik und oszillographischer Aufzeichnung der Empfangsspalmung in polaren Koordinaten in Abhängigkeit von der Winkellage dieser Richtcharakteristik und hat zur Aufgabe, die -durch Rückstrahler in der Nähe der Pleilantenne und durch Laufzeiten im Peilempfänger verursachten Peilfehler zu kompensieren.
- Zu diesem Zweck ist es bereits bekannt, am Oszillographen ein zusätzliches Ablenksystem vorzusehen, welches von Korrekturströmen gesteuert wird und ein die erwärmten Fehler lçompensierendes Ablenkfeld erzeugt. Als Korrektursystem wird dabei entweder eine -synchron mit der Richtcharakteristik rotierende Einzelspule oder ein ganzes System von feststehenden Spulen benutzt. Die erste Lösung hat den Nachteil, daß sie am Oszillow graphen einen mechanisch bewegten Teil erfordert,. der größeren Geräteaufwand bedingt und Erschütterungen des Oszillographen verursacht. Die letztere Lösung benötigt wieder einen größeren Aufwand in elektrischer Hinsicht, weil die einzelnen Korrekturspulen mit unterschiedlichen Korrekturströmen gesteuert werden müssen und daher eine größere Anzahl von Steuereinrichtungen zur Erzeugung dieser Korrekturströme erforderlich ist.
- Die Nachteile dieser bekannten Einrichtungen werden gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß als Korrektursystem eine koaxial zur Kathodenstrahlröhre liegende Spule dient, die von den Korrekturströmen beeinflußt wird und nach dem zur Kreisablenkung dienenden Ablenksystem auf den Kathodenstrahl einwirkt. Die Korrekturspule erzeugt ein axial verlaufendes Magnetfeld, welches den aus der Achsrichtung durch die Kreisablenkung herausgelenkten Kathodenstrahl je nach Stärke und Polarität in tangentieller Richtung verschiebt. Diese Verschiebung wird erfindungsgemäß durch geeignete Wahl der Korrektur ströme im Sinne einer Korrektur der Peilfehler ausgenutzt.
- Zum besseren Verständnis der Erfindung ist in Abb. 1 ein Ausführungsbeispiel dargestellt, an dem auch das Zusammenwirken der wesentlichsten Steuervorgänge an der Katho denstrahlröhre erkennbar ist. Als Richtantenne dient ein Rahmen 1, der vom Motor 2 in Rotation versetzt wird. Seine Empfangsspannung wird über Schleifringe dem Verstärker 3 zugeführt und wirkt nach Gleichrichtung auf den Zylinderkondensator 4 im Innern der Kathodenstrahlröhre 5. Mit Hilfe dieses Zylinderkondensators wird die radiale Auslenkung des Kathodenstrahles in Abhängigkeit von den Momentanwerten der Emppfangsspannung derart gesteuert, daß der Kathedenstrahl bei Anwachsen der Empfangsspannung von außen nach innen abgelenkt wird. Auf der Achse des Motors 2 sitzt ferner ein Zweiphasengenerator 6, der an die zur Kreisablenkung des Oszillographenstrahles dienenden, rechtwinklig gekreuzten Ablenksysteme 7 zwei um go0 gegeneinander phasenverschobene Spannungen liefert. Auf diese Weise wird die in Abb. 2 dargestellte lanzettenförmige Leuchtfigur F erhalten, deren Spitzen an einer kreisförmigen Peilskala die rohe Funkpeilung des Senders angeben, auf den der Empfänger jeweils abgestimmt ist.
- Um die rohe Funkpeilung zu korrigieren, wird nun gemäß der Erfindung nach dem Zylinderkondensator 4 eine koaxial zur Kathodenstrahlröhre liegende Spule 8 verwen det, die von Korrekturströmen gesteuert wird.
- Die Korrekturspule bewirkt, wie bereits lervrfflrnt, eine Tangenrialverschiebung der Spitzen der LeuchtfigurF, die bei richtiger Wahl der Korrekturströme gerade dem erforderlichen Wert der Funkbeschickung f bzw. f entspricht.
- Zur Erzeugung der Korrekturströme sind bereits verschiedene Verfahren bekannt bzw. vorgeschlagen worden, dile entweder mit Stromkreisen arbeiten, in denen steuerbare Widerstände liegen, oder aber mit Lichtsteurerungen und Photozellen. In der Abbildung ist ein anderer Vorschlag dargestellt, bei dem auf der Achse der Richtantenne eine lentsprechend dem Verlauf der Funkbescbickung veränderliche Kapazität 9 sitzt, die von einem Hochfrequenzgenerator IO in Serie mit einer festen Kapazität 11 beaufschlagt wird. An der festen Kapazität II entstehen dann Spannungsschwankungen, die über ein Koppelglied dem Steuergitter einer als Anodengleichrichter wirkenden Röhre I2 zugeführt werden, in deren Anodenkreis die Korrekturspule8 liegt.
- Um die Lorrigierende Ablenkung des Kathodenstrahles nach beiden tangentialen Richtungen vornehmen zu können, benutzt man entweder zur Erzeugung der Korrekturströme eine Gegentaktschaltung mit veränderlichem Differentialkondensator im Gitterkreis, oder aber man beaufschlagt die Korrekturspule mit einem Ruhestrom, der entgegengesetzte Richtung wie der Anodenstrom der Röhre 12 besitzt. Die letztere Möglichkeit ist in der Abbildung durch eine Batterie 13 und den Regelwiderstand I4 angedeutet. Es ist natürlich auch möglich, die Peilskala um einen entsprechenden Winkelbetrag zu versetzen, so daß die Korrektur stets nach der gleichen Richtung erfolgen muß. Mit Hilfe des regelbaren Widerstandes 14 kann man jedoch gleichzeitig die A-Beiwerte der Funkbeschikkung kompensieren, d. h. den Skalennulipunkt eichen. Zweckmäßig legt man hierzu in den Stromkreis der Batterie 13 ein in Winkelgraden der Tangentialverschiebung des Oszillographenstrahles geeichtes Meßinstrument 15.
- Da bei Empfängern mit veränderbarer Bandbreite bei der Bandbreiteregelung Peilfehler entstehen, die in ihrem Verlauf den A-Beiwerten der Funkbeschickung entsprechen, ist es auch möglich, diesen Regelwiderstand in Abhängigkeit vom Bandbreiteregler des Empfängers zu steuern und auf diese Weise Laufzeitfehler zu kompensieren.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Einrichtung zur Korrektur von Peil. fehlern bei automatischen Peilern mit rotierender Richtcharakteristik und oszillographischer Aufzeichnung der Emp fangsspannung in polaren Koordinaten in Abhängigkeit von der Winkellage dieser Richtcharakteristik, bei der am Oszillographen ein zusätzliches, von Korrekturströmen gesteuertes Ablenksystem ein korrigierendes Ablenkfeld erzeugt, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung einer Kathodenstrahlröhre zur Anzeige dieses zusätzliche Ablenksystem aus einer koaxial zur Kathodenstrahlröhre liegenden Spule besteht, welche nach dem zur Kreisablenkung dienenden Ablenksystem auf den Kathodenstrahl einwirkt.
- 2. Einrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Korrekturspule auf den Kolben der Kathodenstrahlröhre aufgeschoben ist.
- 3. Einrichtung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel zur vorzugsweise regelbaren Ruhestrombeaufschlagung der Korrekturspule vorgesehen sind.
- 4 Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ruhestrombeaufschlagung der Korrekturspule in Abhängigkeit von der Einstellung des Bandbreitereglers im Empfänger gesteuert wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET55326D DE734129C (de) | 1941-04-19 | 1941-04-19 | Einrichtung zur Korrektur von Peilfehlern bei automatischen Peilern |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DET55326D DE734129C (de) | 1941-04-19 | 1941-04-19 | Einrichtung zur Korrektur von Peilfehlern bei automatischen Peilern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE734129C true DE734129C (de) | 1943-04-08 |
Family
ID=7564493
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET55326D Expired DE734129C (de) | 1941-04-19 | 1941-04-19 | Einrichtung zur Korrektur von Peilfehlern bei automatischen Peilern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE734129C (de) |
-
1941
- 1941-04-19 DE DET55326D patent/DE734129C/de not_active Expired
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