DE734552C - Unter Last schaltbare Regeleinrichtung fuer Stufentransformatoren - Google Patents

Unter Last schaltbare Regeleinrichtung fuer Stufentransformatoren

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DE734552C
DE734552C DEA68799D DEA0068799D DE734552C DE 734552 C DE734552 C DE 734552C DE A68799 D DEA68799 D DE A68799D DE A0068799 D DEA0068799 D DE A0068799D DE 734552 C DE734552 C DE 734552C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/0005Tap change devices

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  • Housings And Mounting Of Transformers (AREA)

Description

  • Unter Last schaltbare Regeleinrichtung für Stufentransformatoren Zusatz zum Patent 612 Ioi Gegenstand des Patents 61210I ist eine unter Last schaltbare Regeleinrichtung für Stufentransformatoren mit kreisförmiger An-Ordnung der an die Anzapfungen angeschlossenen festen Kontakte, bei der ein mit einem Zwischenwiderstand versehener, auf der Schaltwelle drehbar beweglicher Doppelkontakt unter der Wirkung eines Kraftspeichers in Sprungschaltung von einem Dauerkontakt zum benachbarten umgeschaltet wird. Bei einer derartigen Anordnung ist das Schaltfeuer beim überschalten nur gering, so, daß auch bei häufigem Schalten keine nennenswerte Verschlechterung des die Schaltkontakte umgebenden Öles auftritt.
  • Die Erfindung macht sich diese Erkenntnis zunutze und besteht darin, daß der Lastwähler nicht wie beim Hauptpatent in einem besonderen Ölgefäß, sondern unmittelbar im Öl des Transformatorkessels angeordnet ist. Man spart auf diese Weise .ein besonderes Ölgefäß für den Lastwähler und außerdem auch an Öl. Ferner kommt die Abdichtung und Isolierung der Zuleitungen gegenüber den ölgefäfvandungen in Fortfall.
  • Vorteilhaft ist es dabei, einen teilweisen Abschluß des den Lastwähler umschließenden Ölraumes von dem übrigen Transformatoröl vorzusehen, so daß die etwa doch noch entstehenden geringfügigen Zersetzungsprodukte sich nicht unmittelbar auf den Wicklungen absetzen können. Das Sprungschaltwerk läßt sich sowohl außerhalb als auch innerhalb des Transformatorkastens anordnen. Im ersteren Falle erzielt man den Vorteil, daß eine unmittelbare Beobachtung der Stellung des Lastwählers möglich ist. Hierbei kann man die durch die Stopfbuchse verursachten Reibungswiderstände dadurch konstant halten, daß man die Packung statt durch normale Schrauben mittels einer Federpressung anzieht. Die Reibung in der Stopfbuchsekommt gänzlich in Fortfall, wenn man das Sprungschaltwerk so hoch am Transformatorkasten anordnet, daß es oberhalb des Ölspiegels des Ölausdehnungsgefäßes liegt, und wenn die Antriebswelle für den Lastwähler durch ein Rohr hindurchgeführt ist, das den. Deckel des Transformatorkastens durchsetzt. Dasselbe erreicht man, wenn man das Sprung-Schaltwerk unmittelbar in den @Transformatorkasten einbaut. In diesem. Falle zeigt man die Stellung des Lastwählers 7weckmäßigerweise elektrisch an, wozu sich auch die Stufenspannung unmittelbar oder über einen Isoliertransformator benutzen läßt.
  • Eine besonders einfache Anordnung erhält man dann, wenn man den Lastwähler als Nullpunktschalter ausbildet. Er l.ä.Bt sich in diesem Falle vorteilhaft auf einer Seite in der Ebene der drei Schenkel eines Drehstromtransformators anordnen. Bei der Regelung an dem spannungführenden Ende jeder Phase ordnet man den Lastwähler zweckmäßig in dem Winkel zwischen zwt-i Schenkeln an.
  • Als Zwischemviderstände der Doppelkontakte des Lastwählers kommen insbesond-cr, Ohmsche Widerstände in Betracht.
  • 'In Abb. r der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Der Lastwähler dient hier zur Nullpunktsregelung. Das Schaltwerk 3 liegt außerhalb des Transformatorkastens i. Die Welle des im Transformatorkasten gelegenen Lastwählers 2 ist mittels einer Stopfbuchse g durch. den Kastendeckel hindurchgeführt. Der in den Transformatorkasten i eingebaute Lastwähler 2, der von außen durch das Schaltwerk -3 betätigt wird, weist ein offenes Isolierrohr.1 auf. Auf der inneren Oberfläche dieses Rohres sind die feststehenden Kontakte 5 angeordnet, die an die einzelnen in der Nähe des Nullpunktes gelegenen Anzapfungen der nicht dargestellten Transformatorwicklungen angeschlossen sind. Die Kontakte 5 der Phasen I, II, III liegen je in einer Ebene übereinander. In dem Rohr 4. befindet sich eine Schaltwalze 6 für die beweglichen Doppelkontakte 7, 7a der drei Phasen. Sie besteht ebenfalls aus Isoliermaterial und wird durch eine Welle 8 gedreht, welche mittels der Stopfbuchse g durch den Deckel des Transformatorkessels hindurchgeführt ist. In jeder der drei Phasen ist der Doppelkontakt 7, ; « mit- je einem nicht dargestellten, in der Schalt-,vaIze 6 untergebrachten Zwischenwiderstand verbunden. Die drei Kontaktstücke,-sind in der Schaltwalze untereinander leitend verbunden - und bilden den Sternpunkt der Transformatorwicklung.
  • Die Schaltwalze 6 wird über den Kegeltrieb i o, die Welle i i sowie die Malteserscheibe 12 vom Sprungschaltv#erk 3 aus angetrieben. Das letztere kann beliebig ausgebildet sein und arbeitet gleichmäßig in beiden Drehrichtungen.
  • In Abb. 2 ist im Grundriß ein Rahmen 16 dargestellt, der am Transformatorkasten befestigt ist und das Schaltwerk 3 trägt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Unter Last schaltbare Regeleinrichtung für Stufentransformatoren, bei welcher durch Verwendung eines Sprttngschaltwerkes die Ausbildung von Lichtbö,,-en bei den Lastschaltungen herabgesetzt wird, nach Patent 612 I o I, dadurch gekennzeichnet, daß der Lastwähler im öl des Transformatorkessels angeordnet ist.
  2. 2. Regeleinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dal,> der Lastwähler aus einer Schaltwalze (6) aus Isoliermaterial, die den Doppelkontakt f7, ;°=r trägt, und aus einem diese Walze umfassenden, unten offenen Isoliergefäß (4#, insbesondere Isolierrohr, das die festen Kontakte (51 trägt, besteht.
  3. 3. Regeleinrichtung nach Anspruch 2 für 1Iehrphasenstrom, dadurch gekennzeichnet, daß die zti den einzelnen Phasen (z. P. I, I1, 11I) gehörenden festen Kontakte in einer Flucht übereinander an dein Isoliergefäß (:1) angeordnet sind. :1. Regeleinrichtung nach Anspruch 2 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die als Ohmsche Widerstände ausgebildeten L'berschaltimpedanzen der beiden Schaltkontakte (7, 7a) jeder Phase in der Schaltwalze untergebracht sind. 5. Regeleinrichtung nach Anspruch insbesondere für Nullpunktsregelung, dadurch gekennzeichnet, daß der Lastwähler in der Ebene der Transformatorschenkcl neben dem Kern angeordnet ist. 6. Regeleinrichtung nach Anspruch i und 2 für Mehrphasenstroin und für Regelung an den Phasenenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Lastwähler in den Räumen zwischen zwei Phasenwicklungen und der Kesselwandung des Transformators angeordnet sind. 7. Regeleinrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das den im öl des Transformatorkessels liegenden Lastwähler antreibende Sprungschaltwerk außen am Transformatorkessel angeordnet ist, und zwar zweckmäßigerweise so hoch, daß es oberhalb des ölspie gels des Ausdehnungsgefäßes liegt und dal> die Antriebswelle für den Lastwähler durch ein Rohr hindurchgeführt ist, das den Transformatordeckel durchsetzt. B. Regeleinrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das den Lastwähler antreibende Sprungschaltwerk innerhalb des Transformatorkessels, aber oberhalb des ülspiegels, angeordnet ist.
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