DE735032C - Vorrichtung zum Betrieb einer spektralanalytischen Lichtquelle - Google Patents
Vorrichtung zum Betrieb einer spektralanalytischen LichtquelleInfo
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- DE735032C DE735032C DESCH122480D DESC122480D DE735032C DE 735032 C DE735032 C DE 735032C DE SCH122480 D DESCH122480 D DE SCH122480D DE SC122480 D DESC122480 D DE SC122480D DE 735032 C DE735032 C DE 735032C
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- G01N21/62—Systems in which the material investigated is excited whereby it emits light or causes a change in wavelength of the incident light
- G01N21/66—Systems in which the material investigated is excited whereby it emits light or causes a change in wavelength of the incident light electrically excited, e.g. electroluminescence
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Description
- Vorrichtung zum Betrieb einer spektralanalytischen Lichtquelle Für die spektralanalytischen Untersuchungen von Legierung an haben sich in der Technik vor allem zwei Typen von Anregungsgeräten bewährt, von denen die eine als REesonanzfunkenerzeuger, die andere als Feußner-Funkenerzeuger in das Schrifttum eingegangen ist.
- Die wesentlichen Merkmale des Feußner-Funkenerzeugers bestehen in einem Unterbrecher im Analysenfunkenkreis der den Zweck hat, das von F e u ß n e r aufgestellte Steuerungsprinzip anzuwenden. Dieses Stetierungsprinzip fordert immer gleiche Energie für jeden einzelnen Funken. Diese Forderung wird erreicht durch die immer gleiche Aufladung eines Kondensators.
- O. F e u ß n e r hat angenommen, daß bei Einhaltung des Steuerungsprinzips auch die Analysenergebnisse sehr konstant werden.
- Seine Annahme, daß die durch die Unterbrecherfunkenstrecke erzielte Gleichhaltung der Entladungsenergie auch mit einer Gleichhaltung der Intensitätsverhältnisse zweier Linien notwendig verknüpft ist, wurde von ihm nicht begründet. Eine genaue Untersuchung dieser Frage führl zu dem Ergebnis, daß für eine genaue quantitative Analyse das Steuerungsprinzip überflüssig ist und keine Verbesserung der Analysenergebnisse bringt.
- Dagegen trcten bei Einführung einer Unterbrecherfunkenstrecke in den Analysenkreis eine Reihe von Mängeln auf, die sich einerseits störend auf die Genauigkeit der Analyse auswirken und andererseits die Betriebssicherheit des Gerätes herabsetzen oder eine Überdimensionierung der elektrischen Teile erförderlich machen, die einen erheblichen Material aufwand erfordern.
- Die Mängel, die durch die Einführung der Unterbrecherfunkenstrecke hervorgerufen werden, sind folgende: I. Dic Analysenergebnisse sind von dem Zustand der Unterbrecherelektroden, die aus Wolfram bestehen, abhängig. Diese Elektro den werden durch den Betrieb des Gerätes so verändert, daß nach einer Reihe von Betriebsstunden erhebliche Zündschwierigkeiten auftreten. so daß eine eigene Wartung der Unterbrecherelektroden notwendig ist, die darin besteht, daß die vier Wolframstifte der Unterbrec.herelektrode von Zeit zu Zeit abgeschliffen und neu nachgestellt werden müssen.
- 2. Durch die an der Unterbrecherfunkenstrecke auftretenden Funken pferden im Innern des Funkenerzeugers Gase gebildet, welche die Durchschlagfestigkeit der Isolation der Selbstinduktionsspule herabsetzen und das Auftreten von Gleitfunken an der Isolationsoberfläche der Kondensatoren begünstigen.
- Nach einigen Betriebsstunden neigt der Feußner-Funkenerzeuger daher zu Nebenentladungen an der Kapazität und der Selbstinduktion.
- 3. Im Entladungskreis befinden sich außer der Analysenfunkenstrecke noch die beiden Unterbrecherfunkenstrecken, zusammen also drei hintereinandergeschaltete Funkenstrecken.
- LTm cinen sicheren Überschlag zu erzielen. muß die Sekundärspannung des Aufladetransformators mindestens 10 v.H. über dem Wert der Überschlagspannung gewählt werden. Dadurch wird ein wesentlich größerer Transformator notwendig als bei Vorhandensein von nur der Analysenfunkenstrecke.
- Vorliegende Erfindung macht sich nun zur Aufgabe, diese Älängel bei einer Vorrichtung für die chemische Spektralanalyse mit einer Analysenfunkenstrecke und einer in demselben Entladungskreis angeordneten Unterbrecher funkenstrecke zu beseitigen. Die Erfindung besteht darin, daß die Unterbrecherfunkenstrecke des Entladungskreises mit der Ana lysenfunkenstrecke vereinigt ist. Durch diese Vereinigung rverden neue Wirkungen erzielt, die bei Vorhandensein einer Unterbrecherfunkenstrecke und einer getrennten Analysenfunkenstrecke nicht erreichbar sind.
- Die Vorteile dieser Vereinigung von Unterbrecherfunkenstrecke und Analysenfunkenstrecke sind folgende: Da man nur mehr eine Funkenstrecke im Entladungskreis zu durchschlagen hat. kann man mit geringeren Spannungen arbeiten als im Falle von drei @ Funkenstrecken. Damit kommt man mit einem kleineren Transformator aus, wodurch Matte rial gespart wird. Dic Entwicklung von schcidlichen Gasen im Innern des Funkenerzeugers ist unterbunden. Ebenso erübrigt sich die Betriebskontrolle der Unterbrocherfunkenstrecke, da mit dem Auswechseln der zu analysierenden Proben die Einstellung des Elektrodenabstandes sowieso vorgenommen wird. Ein weiterer Vorteil, den die Anxrendung dieses Verfahrens mit sich bringt, ist die Amvendbarl;eit der Synchronanalysenstrecke als Zusatzgerät zu einem bereits vorhandenen Resonanzfunkenerzeuger.
- Ein besonderer Vorteil der Synchronanalysenstrecke besteht darin, daß durch die Rotation einer Elektrode eine kräftige Durchlüftung des Funkenraumes erreicht wird.
- Außerdem findet durch diese Rotation eine berächtliche Kühlung der Elektroden statt, so daß man mit wesentlich größeren Energien arbeiten kann, als das bei einer feststehenden Funkenstrecke der Fall ist. Damit erreicht man eine Verkürzung der Belichtungszeiten. ohne daß dabei die Genauigkeit der Analyse leiden würde.
- Ein weiterer Vorteil des Verfahrens bestellt darin, daß die gesamte im Kondensator speicherte Energie im Analysenfunken umge-Setzt lrird, während beim Feußner-Funkenerzeuger ein erheblicher Prozentsatz in den beiden Unterbrecherfunkenstrecken vernichtet wird. Dadurch erreicht man, da1 die bei dem Resonanzfunkenerzeuger sich so günstig auswirkende geringe Dämpfung der Hochfrequenzentladung beibehalten werden kann.
- Die Erfindung wird noch dadurch weiter ausgestaltet. daß eine Elektrode mit der Frequenz des für den Hochspannungsfunken verwendeten Vechselstromes im Sinne ciii r Unterbrecherfunkenstrecke umläuft, die andere Analysenelektrode aber feststeht. Es können aber auch beide Elektroden der Analysenfunkenstrecke mit der Frequenz des zur zeugung der Funkenentladung verwendeten Wechselstromes umlaufen. Die Drehrichtung wird in diesem Falle zweckmäßig so gewählt, daß sich die beiden Elektroden in der Gegen. überstellung, in der ja auch der Funkenüberschlag erfolgt, in entgegengesetzter Richtung aneinander vorbeibewegen, da dann die Zeit der Begegnung möglichst kurz wird.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung für die chemische Spektralanalyse mit einer Analysenfunkenstrecke und einer in demselben Entladungskreis angeordneten Unterlireelierfunkenstrecke, dadurch gekennzeichnet. daß die l~nterbrechJerfunkenstrecke des Entladungskreises mit der Analysenfunkenstrecke vereinigt ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. daß eine Elektrode mit der Frequenz des für den Hochspannungsfunken verwendeten Wechselstromes im Sinne einer Unterbrecherfulllie!nstre(ke umläuft, die andere Analysenelektrode aber feststeht.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide Analysenelektroden mit der Frequenz des zur zeugung der Funkenentladung verwendeten Wechselstromes im Sinne einer Unterbrecherfunkenstrecke umlaufen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH122480D DE735032C (de) | 1941-05-06 | 1941-05-06 | Vorrichtung zum Betrieb einer spektralanalytischen Lichtquelle |
Applications Claiming Priority (1)
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE735032C true DE735032C (de) | 1943-05-05 |
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ID=7451639
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DESCH122480D Expired DE735032C (de) | 1941-05-06 | 1941-05-06 | Vorrichtung zum Betrieb einer spektralanalytischen Lichtquelle |
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| DE (1) | DE735032C (de) |
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1941
- 1941-05-06 DE DESCH122480D patent/DE735032C/de not_active Expired
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