DE735060C - Einrichtung zum Messen einer Groesse mit einem von dieser abhaengigen Scheinwiderstand - Google Patents

Einrichtung zum Messen einer Groesse mit einem von dieser abhaengigen Scheinwiderstand

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DE735060C
DE735060C DES133793D DES0133793D DE735060C DE 735060 C DE735060 C DE 735060C DE S133793 D DES133793 D DE S133793D DE S0133793 D DES0133793 D DE S0133793D DE 735060 C DE735060 C DE 735060C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R1/00Details of instruments or arrangements of the types included in groups G01R5/00 - G01R13/00 and G01R31/00
    • G01R1/30Structural combination of electric measuring instruments with basic electronic circuits, e.g. with amplifier

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Resistance Or Impedance (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Messen einer Größe mit einem von dieser abhängigen Scheinwiderstand Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Meßeinrichtung, bei der die Abweichungen eines von einer Meßgröße beeinflußten Schein, widerstandes von einem von dieser nicht oder in anderer Weise beeinflußten Vergleichsscheinwiderstand in einer an eine Wechselstromquelle angeschlossenen Schaltung von einem an eine gesteuerte Gleichrichteranordnung angeschlossenen Gleichstrommeßgerät unmittelbar angezeigt werden. Die Scheinwiderstände sind Kondenstatoren, Drosselspulen oder Wirkwiderstände, die in ihrer Kapazität bzw. Induktivität oder in ihrem Wirkwiderstand durch die Meßgröße geändert werden.
  • Solche Einrichtungen werden z. B. zum Messen kleiner Längenunterschiede an Werkstücken o. dgl. benutzt, wobei die zu untersuchenden Werkstücke-mittels eines Tasters miteinander verglichen werden, der einen Scheinwiderstand steuert. Zu diesem Zweck wird vorzugsweise mit dem Tastorgan ein Eisenanker verbunden, der je nach seiner Stellung gegenüber einem mit einer Wechselstromwicklung versehenen Eisenkern den magnetischen Kraftfluß und damit die Größe des Scheinwiderstandes der Wechselstromwicklung ändert.
  • Um nun den durch die Meßgröße gesteuerten Scheinwiderstand mit einem unveränderlichen oder durch die Meßgröße z. B. in umgekehrtem Sinne gesteuerten. Scheinwider--stand zu vergleichen, kann man z. B. die Differenz der in den beiden Scheinwiderständen bei dem Anschluß an eine Wechselstromquelle fließenden Ströme mit einem von der Wechselstromquelle gesteuerten Elektrodynamometer messen. Diese Anordnung hat aber den Nachteil eines verhältnismäßig großen Energieverbrauchs.
  • Wesentlich günstiger ist die Verwendung eines an. einen Gleichrichter angeschlossenen Gleichstrominstrumentes. Derartige Anordnungen ergeben auch eine geringere Abhängigkeit von Schwankungen der Speisespannung und eine weitgehende Freiheit in der Wahl der Frequenz des Wechselstromes.
  • Man hat nun vorgeschlagen, die beiden zu vergleichenden Wechseiströme zunächst getrennt voneinander gleichzurichten und die so erhaltenen Gleichströme unter Verwendung eines geeigneten Gleichstrominstrumentes miteinander zu vergleichen. In diesem Fall machen sich aber die unvermeidlichen Fehler der Gleichrichtung bei der Differenzbildung in erhöhtem Maße bemerkbar. Außerdem verbrauchen solche Anordnungen verhältnismäßig viel Leistung.
  • Es ist eine Anordnung zum Messen einer Nomponente eines ,Vechsdstromwiderstandes bekanntgeworden, wobei mittels eines Transformators eine Differenzschaltung gespeist und die Differenz der von zwei Scheinwiderständen abhängigen Ströme mittels einer Anordnung von fremdgesteuerten Sehwingkontaktgleichrichtern gemessen wird. Dabei werden die Schwingkontaktgleichn.chter von einer Hilfswicl;lung des unmittelbar an die Wechselstromquelle angeschlossenen Transformators gesteuert, d. h. die Steuerung der Gleichrichter wird unmittelbar aus der Spannung abgeleitet. Zum genauen Messen der betreffenden Komponentö sind dabei aber besondere phasenregelnde Mittel erforderderlich.
  • Im Gegensatz dazu ist bei dem Gegenstand der vorliegenden Erfindung an einen von der \:N eehselstromquelle gespeisten Differenzlvandler eine Differenzschaltung angeschlossen, die in ihren beiden Differenzstromkreisen je einen der beiden Scheinwiderstände enthält, und die Anzeige erfolgt mit Hilfe einer an sich bekannten Sperrschichtgleichrichteranordnung, deren Steuerung von dem Strom eines. der Differenzstromkreise mit der Phase dieses Stromes abgeleitet wird. Die Verwendung von fremdgesteuerten Sperrschichtgleichrichtern hat gegenüber Schwingkontaktgleichrichtern besonders für MeßeinriclltungeP, die zum Gebrauch in Werkstätten u. dgl. bestimmt sind, den Vorteil, daß keine bei unsorgfältiger Behandlung zu Störungen geneigten beweglichen Teile vorhanden sind.
  • Außerdem sind gesteuerte Sperrschichtgleich- -richter auch für höhere Frequenzen geeignet.
  • Dies ist aber gerade für Gebrauchsgeräte dieser Art sehr vorteilhaft, weil bei höheren Frequenzen die wesentlichen Teile des Meßgeräts viel kleiner und-leichter ausgeführt werden können und auch Störungen durch in der Nähe befindliche ÄVechselströme der üblichen Frequenz in diesem Fall nicht zu befürchten sind.
  • Im übrigen bietet die Verwendung von gesteuerten Gleichrichtern den Vorteil, daß man den mechanischen Nullpunkt des Gleichstrominstrumentes in die Mitte der Skala legen kann, wodurch der Verbrauch entsprechend geringer wird und ebenso auch die Fehler des Instrumentes und der Gleichrichter. Dadurch, daß die Steuerung der Gleichrichter von einem der beiden zu vergleichenden Ströme abgenommen wird, gewinnt man den Vorteil, daß besondere Mittel zum Einstellen der richtigen Phasenlage des Steuerstromes entbehrlich sind, wenn der Winkel der zu messenden Änderung des Scheinwiderstandes gleich oder nahezu gleich dem Winkel des Scheinwiderstandes selbst ist, was in der Regel zutrifft. Wenn nur einer der beiden Scheinwiderstände von der Meßgröße abhängig ist, wird man vorzugsweise die Steuerung an den Stromkreis anschließen, der den von der Meßgröße unabhängigen Vergleichswiderstand enthält.
  • Vorzugsweise wird mit dem einen der beiden Scheinwiderstände ein Ohmscher Widerstand in Reihe geschaltet, von dem in an sich bekannter Weise zwei Sperrschichtgleichrichteranordnungen in Brückenschaltung parallel abgezweigt sind, die in ihren anderen Diagonalen einerseits untereinander verbunden und an die Sekundäi -wicklung des Differenzwandlers angeschlossen und andererseits über das Gleichstrommeßgerät miteinander verbunden sind. Dabei ist es zu empfehlen, parallel zu dem Gleichstrommeßgerät zwei in Reihe liegende liondensatoren anzuordnen, deren Verbindungspunkt an die Sekundärwicklung des Differenzwandlers angeschlossell ist. Die Kondensatoren haben die Aufgabe, Störspannungen, die infolge der unvermeidlichen Unsymmetrien in den Gleichrideranordnungen aus dem Steuerstromkreis in den Meßkreis eindringen könnten, zu sperren. Vorzugsweise wird der Steuerstromkreis der Sperrschichtgleichrichteranordnung an den den Vergleichswiderstand enthaltenden Differenzstromkreis angeschlossen.
  • Fig. I zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in einem Schaltbild. An eine Wechselstromquelle r, 2 ist eine Differenzschaltung angeschlossen, die. in ihren beiden Differenzstromkreisen je einen Scheins iderstand 7 bzw. 8, je einen Ohmschen Widerstand I7 bzw. I6 und je eine Primäruicklung 14 bzw. 15 eines Differenzwandlers I2 enthält. Dabei ist angenommen, daß der Scheinwiderstand S von der zu messenden Größe abhängig ist.
  • Von dem Widerstand I7 ist nun der Steuerstroml;reis einer Sperrschichtgleichrichteranordnung parallel abgezweigt. Zu diesem Zweck sind zur doppelwelligen Gleichrichtung in an sich bekannter V,ise zwei Spernschichtgleichrichteranordnungen IS, 19 in Brückenschaltung vorgesehen, die unter beiderseitiger Vorschaltung von \liderständen 20, 2I bzw. 22, 23 an den Aliderstand I7 angeschlossen sind. In den anderen Diagonalen sind die Gleichrichterbrücken einerseits untereinander verbunden und an die Sekundärwicklung 13 des Wandlers 12 angeschlossen und andererseits über ein Gleichstrommeßgerät 9 miteinander verbunden. Der Stromkreis der Sekundärwicklung 13 ist dann über zwei Kondensatoren 24, 25 geschlossen, deren Verbindungspunkt an die Sekundärwicklung. I3 angeschlossen ist.
  • Durch den Anschluß an den von dem Vechselstrom durchflossenen Widerstand I7 werden die Sperrschichtgleichrichteranordnungen IS, I9 bei richtiger Wahl der Durchlaßrichtung der einzelnen Gleichrichter in an sich bekannter Weise so gesteuert, daß sie gewissermaßen als Synchronschalter wirken und dem Meßgerät g einen Gleichstrom zuführen, der der Differenz der die beiden Scheinwiderstände 7, 8 durchfließenden Ströme entspricht. Dabei hat die beiderseitige Anordnung vorzugsweise gleich großer Vorwiderstände 20, 21 bzw. 22, 23 den Vorteil, daß die Punkte 35, 36, 37> 38 der Gleichrichteranordnungen'bei beiden Stromrichtungen auf dem gleichen Potential liegen, so daß störende Ausgleichströme vermieden werden. Die Kondensatoren 24, 25 haben den Zweck, die vorzugsweise niederohmige Sekundärwicklung I3 gegen infolge der Unsymmetrien der Gleichrichter auftretende Gleichströme zu sperren.
  • Anordnungen gemäß der Erfindung haben insbesondere auch den Vorteil, daß sie in verhältnismäßig einfacher Weise eine wahlweise Veränderung des Meßbereiches ermöglichen. Dabei können grundsätzlich zwei yerschiedene Fälle unterschieden werden: Wenn die Meßgröße in der Größenordnung ungeändert bleibt, aber der Endausschlag des Instrumentenzeigers einer mehr oder weniger großen Abweichung von dem Sollwert entsprechen soll, so bleibt der Strom, der über den von der Meßgröße gesteuerten Scheinwiderstand 8 fließt, innerhalb der Grenzen, die der Steuerstrom nicht überschreiten soll. Der Vergleichswiderstand 7 kann deshalb ungeändert bleiben, und es ist nur eine Meßbereichumschaltung am Differenzwandler I2 erforderlich.
  • Zu diesem Zweck können die beiden zur Differenzbildung dienenden lKicklungen 14, 15 des Wandlers entsprechend der Anzahl der Meßbereiche unterteilt und symmetrisch zu dem Verbindungspunkt der beiden Wicklungen an die Kontakte je eines von zwei mechanisch miteinander gekuppelten Wahlschaltern angeschlossen werden.
  • Wenn dagegen die Meßgröße sicht in ihrer Größenordnung ändert, der Ausschlag am Anzeigeinstrument aber stets der gleichen Abweichung entsprechen soll, so bleibt der Strom, der über den Von der Meßgröße beeinflußten Scheinwiderstand 8 fließt, und auch der Strom in dem Vergleichswiderstand 7 nicht mehr innerhalb der für den Steuerstrom zulässigen Grenzen, da der Vergleichswiderstand verändert werden muß.
  • Es ist deshalb eine Umschaltung nötig, die bei der Meßbereichänderung den Steuerstrom in den zulässigen Grenzen hält.
  • In Fig. 2 ist als Ausführungsbeispiel einer Einrichtung mit mehreren Meßbereichen. einen ordnung dargestellt, bei der gesteuerte Sperrschichtgleichrichter in einer Schaltung nach Fig. I benutzt werden. Dabei ist angenommen, daß eine Umschaltung der Meßbereiche für die beiden im vorstehenden behandelten Fälle ermöglicht werden soll.
  • Zu diesem Zweck sind einerseits die zur Differenzbildung benutzten beiden Primärwicklungen 14 und Ig entsprechend unterteilt und in symmetrischer Anordnung an die Kontakte zweier mechanisch miteinander gekuppelter Wahlschalter 26, 27 angeschlossen. Andererseits ist der Vergleichswiderstand 7 unterteilt und an die Kontakte eines zweiten6+Wahlschalters~33 angeschlossen, der mit einem Regelschalter 34 für den Widerstand I7 mechanisch gekuppelt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Meßeinrichtung, bei der die Abweichungen eines von der Meßgröße beeinflußten Scheinwiderstand. estvon einem von dieser nicht oder in anderer weise beeinflußten Vergleicbsscheinwiderstand in einer, an eine Wechselstromquelle angeschlossenen Schaltung von einem an eine gesteuerte Gleichrichteranordnung angeschlossenen Gleich strommeßgerät unmittelbar angezeigt werden, dadurch gekennzeichnet, daß an einen von der Wechselstromquelle gespeisten Differ renzwandler eine Differenzschaltung angeschlossen ist, die in ihren beiden Differenzstromkreisen je einen der beiden Schein widerstände enthält, und die Anzeige mit Hilfe einer an sich bekannten Sperrschichtgleichrichteranordnung erfolgt, deren Steuerung von. dem Strom eines der Differenzstromkreise mit der Phase dieses Stromes abgeleitet wird 2. Einrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem einen der beiden Scheinwiderstände (7) ein Ohmscher Widerstand (I7) in Reihe geschaltet ist, von dem zwei Sperrschichtgleicbrichteranordnungen (I8, I9) in Brückenschaltung parallel abgezweigt sind, die in ihren anderen Diagonalen einerseits untereinander verbunden und an die Sekundärwicklung (I3) des Differenzwandlers (I2) angeschlossen und andererseits über das Gleichstrommeßgerät (9) miteinander verbunden sind.
    3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerstromkreis der Sperrschichtgleichrichteranordnung (I8, I9) unter beiderseitiger Vorschaltung von vorzugsweise gleich großen Miderständen (20, 21, 22, 23) an den den vorzugsweise von der Meßgröße unabhängigen Scheinwiderstand (7) enthaltenden Differenzstromkreis angeschlossen ist.
    4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu dem Gleichstrommeßgerät (g) zwei in Reihe liegende Kondensatoren (24, 25) angeordnet sind, deren Verbindungspunkt an die Sekundärwicklung (I3) des Differenzwandlers (12) angeschlossen ist.
    5. Einrichtung nach einem der Ansprüche I I bis 4 für mehrere Meßbereiche, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden zur Differenzbildung dienenden Primärwicklungen (IX, 15) des Wandlers (I2) entsprechend der Anzahl der Meßbereiche unterteilt und symmetrisch zu dem Verbindungspunkt der beiden Wicklungen an die Kontakte je eines von zwei mechanisch miteinander gekuppelten Wahlschaltern (26, 27) angeschlossen sind.
    6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis5 für mehrere Meßbereiche, dadurch gekennzeichnet, daß der vorzugsweise von der Meßgröße unabhängige Scheinwiderstand (7) unterteilt und an die Kontakte eines Wahlschalters (33) angeschlossen ist, der mit einem Regelschalter (34) für den mit diesem Scheinwiderstand (7) in Reihe liegenden Ohmschen Widerstand (I7) mechanisch gekuppelt ist.
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