DE735239C - Start- und Landelog - Google Patents

Start- und Landelog

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Publication number
DE735239C
DE735239C DED84447D DED0084447D DE735239C DE 735239 C DE735239 C DE 735239C DE D84447 D DED84447 D DE D84447D DE D0084447 D DED0084447 D DE D0084447D DE 735239 C DE735239 C DE 735239C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
log
landing
resistance
wing
take
Prior art date
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Expired
Application number
DED84447D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Edmund Bartsch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Versuchsanstalt fuer Luftfahrt eV
Original Assignee
Deutsche Versuchsanstalt fuer Luftfahrt eV
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P5/00Measuring speed of fluids, e.g. of air stream; Measuring speed of bodies relative to fluids, e.g. of ship, of aircraft
    • G01P5/02Measuring speed of fluids, e.g. of air stream; Measuring speed of bodies relative to fluids, e.g. of ship, of aircraft by measuring forces exerted by the fluid on solid bodies, e.g. anemometer

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electric Cable Installation (AREA)

Description

  • Start- und Landelog Es ist bekannt, die Geschwindigkeit von Wasserfahrzeugen in der Weise zu messen, daß vom Schiff ein Hohlkörper im Wasser nachgezogen wird, in dessen Innerm eine leicht drehbar gelagerte Welle vorgesehen ist.
  • Diese trägt an ihrem Ende einen Körper mit schraubenförmigen Flügeln. Mit seiner Hilfe wird ein im Hohllçörper befindlicher Kollektor angetneben, über den auf den Stator eines im Schiff untergebrachten Elektromotors Stromstöße gegeben werden. Mit dem Anker des Elektromotors ist ein Tachometer verbunden, das, entsprechend geeicht, die Vorwärtsgeschwindigkeit des Schiffes anzeigt. Diese Art der Geschwindigkeitsmessung ist durch einen unverhältnismäßig großen Aufwand gekennzeichnet. Außerdem ist bei ihr die Anzeige kleinerer Geschwindigkeiten fehlerhaft.
  • Eine Reihe weiterer bekannter Geschwindigkeitsmesser für Wasserfahrzeuge ist in seinem Aufbau wesentlich einfacher, liefert auch bei kleinen Geschwindigkeiten brauchbare Meß;ergebnisse, versagt aber bei hohen Geschwindigkeiten, wie sie beispielsweise bei Start und Landung von Seeflugzeugen auftreten. Als Ursache für das Versagen kann die Instabilität des Logkörpers infolge des Einsetzens von Kavitation angesehen werden.
  • Die Erfindung betrifft einen Logkörper ein fachen Aufbaues, der auch bei hohen Geschwindigkeiten trotz Einsetzens von Kantation stabil bleibt.
  • Das Meßprinzip ist an sich bekannt. Ein Widerstandskörper, im vorliegenden Fall eine Leine, ein Kabel o. dgl., wird hinter dem Flugzeug oder Wasserfahrzeug nachgeschleppt und sein Widerstand mit einem an sich bekannten Kraftschreiber gemessen. Die Größe des Widerstandes ist ein Maß für die Geschwindigkeit.
  • Bei den bisher bekannten Geschxvindiglieitsmessern einfacheren Aufbaues findet ein Widerstandskörper Anwendung, der unter der Wasseroberfläche geschleppt wird und ähnlich einem Drachen um alle drei Achten stabil sein sollte. Die Stabilität um alle drei Achsen ist aber nur dann gewallrt, wenn das Gewicht des Logkörpers im Kräfte- und Momentenhaushalt einen geniigenden Beitrag liefert. Bei größeren Geschwindigkeiten wird jedoch das Gewicht des Logkörpers klein im Vergleich zu den hydrodynamischen Kräften und liefert daher bei kleinsten Störungen, beispielsweise durch Kavitation, keinen ausreichenden Beitrag zur Stabilität. Die Folge hiervon ist ein Umkippen des Körpers und sein Springen an der Oberfläche. Aus diesem Grunde verhält sich von den bereits angewandten Widerstandskörpern, nämlich einem kegelförmigen und einem drachenförmigen Widerstandskörper, der erstere schon besser ils der zweite. Ist doch bei ihm der stabilisierende Anteil des Gewichtes größer. Nichtsdestoweniger ist auch bei ihm die Stabilität gegenüber den bei höheren Geschwindigkeiten auftretenden, beispielsweise durch Kavitation hervorgerufenen Störungen gering.
  • Die vorliegende Erfindung vermeidet diese Nachteile, indem sie als Log einen stromlinienförmigen Körper wählt, der durch Stege mit einem rotationssymmetrischen, ringförmigen Tragfläcbenkörper verbunden ist, dessen Tragfläche gegen die Achse des Körpers angestellt ist. Indem auf diese Weise der Widerstandskörper selbsttätig an der Wasseroberfläche geführt wird, tragen nur solche hydrodynamischen Kräfte zur Stabilisierung bei, die auch bei hohen Geschwindigkeiten und bei Eintritt von Kavitation miteinander im Gleichgewicht stehen. Die Stabilität in Vertikaln.chtung wird dadurch bewirkt, daß beim Aus-bzw. Eintauchen des Widerstandskörpers die Größe der wirksamen Tragfläche sich ändert.
  • Beim Austauchen nimmt der Auftrieb der oberen Tragflächenhälfte ab und beim Eintauchen zu.
  • Von lvesentlichem Vorteil ist überhaupt die Symmetrie um die Längsachse des Körpers.
  • Der Körper kann sich um die Längsachse beliebig einstellen, ohne daß das Kräfte- und Momentgleichgewicht um die anderen Achsen gestört wird. Der Logkörper sucht sofort seine Gleichgewichtslage auf, auch wenn er bei hoher Geschwindigkeit ins Wasser gelassen wird. Dies läßt seine Anwendung bei der Landung eines Seeflugzeuges als besonders vorteilhaft erscheinen.
  • Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen-. standes zeigen die Abb. I bis 4.
  • Abb. I zeigt die schematische Darstellung der Wirkungsweise des Start- bzw. Landelogs, Abb. 2 eine Ansicht des Logs von vorn, Abb. 3 die Ausbildung des Start- bzw. Landelogs als Wasserauffangvorrichtung mit Stauöffnungen am Logkörper und Abb. 4 die Ausbildung als Wasserauffangvorrichtung mit Stanöffnungen an der Widerstandsleine hinter dem Logkörper. Die Abb. 2 bis 4 sind der besseren Deutlichkeit halber gegenüber Abb. 1 vergrößert dargestellt.
  • Als Widerstandskörp er dient eine Leine, ein Kabel 0. dgl. I, dessen Widerstand 11' durch ein Seil 2 zum Kraftsdireiber 3 lveitergeleitet wird, wo der Seilzug S aufgeschrielen oder angezeigt wird. Die Verbindung der Widerstandsleine mit dem Zugseil wird durch einen stromlinienförmigen Körper 4 berge stellt, der durch Stege 5 mit einer rotationssymmetrischen, ringförmigen Tragfläche 6 verbundes ist. Diese Tragfläche ist so gegen die Achse angestellt, daß bei horizontaler, axialer Anströmung die untere Hälfte der Tragfläche Abtrieb und die obere Hälfte Auftrieb erzeugt. Der obere Teil der Tragfläche ragt selbsttätig so weit aus dem Wasser heraus, bis die Differenz zwischen Abtrieb und Auftrieb gleich der Vertikalkomponente A des Seilzuges S ist. Dadurch, daß beim Aus- bzw.
  • Eintauchen der Tragfläche weitere Tragflächenelemente aus- bzw. eintauchen, wird die Stabilität in Richtung der Vertikalen hergestellt. Die Stabilität um die Querachse wird dadurch bewirkt, daß die Widerstandsleine 1 genügend weit hinter der Tragfläche lefestigt ist.
  • Ersetzt man das Seil 2 durch einen Seiflauch 2' und ordnet man am Ende des Körpers 4 Stauöffnungen 4' an, so kann man das Log als Wasserauffangvorrichtung verwenden. Der Schlauch 2' führt zum Luftfahrzeug in den Auffangbehälter oder zu einer Pumpe, die das Wasser weiterbefördert. Eine solche Wasserauffangvorrichtung ist insbesondere für Luftschiffe von Bedeutung, die mit dieser Einrichtung bei der Fahrt über Wasser die Vorräte an Wasserballast ergänzen können.
  • Weiterhin wird vorgeschlagen, die Stau öffnungen nicht an dem Körper , sondern an der Widerstandsleine 1 anzuordnen. Man ersetzt also die Widerstandsleine 1 durch einen Schlauch 1', der zweckmäßigerweise an seinem äußersten Ende die Wasserauffangrvor richtung I" trägt, so daß das Wasser über den Schlauch 1' durch die Bohrungen am Körper 4 und den Schlauch 2' zu dem Luftfahrzeug gelangen kann.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Start- und Landelog zur WIessung der Geschwindigkeit von Flugzeugen oder Wasserfahrzeugen, das von dem Fahr zcug durch ein Kabel 0. dgl. nachge schleppt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Log aus einem stromlin enförmigen Körper (4) besteht, der durch Stege (5) mit einem rotationssymmetriscllelB ringförmigen Tragflächenkörper (6) verbunden ist, dessen Tragfläche gegen die Achse des Körpers (4) angestellt ist.
  2. 2. Start- und Landelog nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erhöhung der Stabilität des Logs eine Widerstandsleine 0. dgl. hinter dem Kbrper (4) vorgesehen ist.
  3. 3. Verwendung des Start- und Landelogs nach Anspruch I und 2 als Wasserauffangvorrichtung.
  4. 4. Start- und Landelog nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper (4) vorzugsweise am Ende entgegen der Fahrtrichtung Stauöffnungen trägt, die über ein Staurohr mit dem Fahrzeug verbunden sind.
  5. 5. Start- und Landelog nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Ende der Widerstandskine Stauöffnungen sitzen, die über ein Staurohr mit dem Fahrzeug verbunden sind.
DED84447D 1941-02-22 1941-02-22 Start- und Landelog Expired DE735239C (de)

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DED84447D DE735239C (de) 1941-02-22 1941-02-22 Start- und Landelog

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DE735239C true DE735239C (de) 1943-05-10

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DED84447D Expired DE735239C (de) 1941-02-22 1941-02-22 Start- und Landelog

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