DE735529C - Einrichtung zum Inbetriebsetzen eines mit einem Erregerumformer ausgeruesteten Wechselstromgenerators - Google Patents

Einrichtung zum Inbetriebsetzen eines mit einem Erregerumformer ausgeruesteten Wechselstromgenerators

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Publication number
DE735529C
DE735529C DES142305D DES0142305D DE735529C DE 735529 C DE735529 C DE 735529C DE S142305 D DES142305 D DE S142305D DE S0142305 D DES0142305 D DE S0142305D DE 735529 C DE735529 C DE 735529C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
exciter
auxiliary
machine
generator
starting
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Expired
Application number
DES142305D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Ludwig Hartwagner
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VEM Sachsenwerk GmbH
Original Assignee
Sachsenwerk Licht und Kraft AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P1/00Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters
    • H02P1/16Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Inbetriebsetzen eines mit einem Erregerumformer ausgerüsteten Wechselstromgenerators Es ist bekannt, die Gleichstromerregertnaschine von Wechselstromgeneratoren aus baulichen und konstruktiven Gründen als Erregerumformer auszubilden, d. h. die Erregermaschine wird von einem besonderen, von der Generatorspannung gespeisten Motor angetrieben. Um den Generator ohne Fremdstrom auf Spannung zu bringen, hat man eine Hilfsstromqüelle, z. B. in Gestalt einer Hilfserregermaschine, vorgesehen, die über eine ausrückbare Kupplung _ mit dem Generator verbundz-ti und in Reihe mit der Haupterregermaschine geschaltet ist: Nachdem der Generator durch seine Antriebsmaschine, z. B. Turbine, auf seine Betriebsdrehzahl gebracht ist, wird in der mit ihm gekuppelten Hilfserregermaschine eine Spannung erzeugt, die der Erregerwicklung _ des Generators zugeführt wird. Die dadurch entstehende Generatorspannung treibt den Antriebsmotor der Haupterregermaschine an, und die von ihr erzeugte Spannung fügt sich der Spamiun@g der Hilfserregermaschine hinzu. Wenn die Haupterregerniaschine die volle Spannung erreicht hat, wird die Hilfserregerniaschitie vom Generator entkuppelt und durch Kurzschließen ihrer Ankerivicklutig abgeschaltet.
  • Die Erfindung stellt sich zur Aufgabe, diese aus dem Erregerumformer und dem über eine ausrückbare Kupplung mit dem Generator verbundene -Hilfserregermaschine bestehende Einrichtung zum Itihetriebsetzoii ein, -s Wechselstromgenerators dadurch zu vervollkommnen. daß bei Lieferurig der vollen Lecrlauferregerleistung durch die Haupterregermaschine die Abschaltung der Hilfserr:germaschIne mit verliälttiismäl:).igeinfachen Mitteln vollkommen sell)sttütig und betriebssicher erfolgt. Zu dem Zweck ist eine d"e Abschaltung der Hilfserregermaschitie durch Kurzschlie@ien ihrer Ankerwicklung vornehniende Schalteinrichtung vorgesehen, welche durch die sich einstellende Drehrichtungsutnkehr der Hilfserregermaschine nach ihrer Entkupplung betätigt wird.
  • Als Schalteinrichtung wird zweckmäßig ein am freien Wellenende der Hilfserregcrrrasch:ne angeordneter Schleppschalter 1-nutzt, der das Kurzschließer. der Ankerwicklut>g unmittelbar vornehmen kann. Die Anordnung kann aber auch so getroffen> sein. daß der Schleppschalter e n im Ankerstromkreis der Hilfserregermaschine 1.egendes Relais oder Schütz steuert.
  • Dle Zeichnung zeigt in schematischer Darstellung eire Ausführungsbeispiel der ErfindUng, an Hand dessen die Erfindung des näheren erläutert wird. Der Wechselstromgenerator, dessen Antriebsmaschine nicht gezeigt ist, trägt das Bezugszeichen. at, D _e Maschinen b und c bilden den Erregeruinfornier, wobei b den über den Transformator d vom Generator a gespeiste>> Antriebsmotor darstellt, während m!t c die Gleichstromerregerniaschine bezeichnet ist. In Reihe mit c ist die Hilfserregermaschine e geschaltet, d'e durch das Reibrad f von dem Generator tc angetri-ben "=erden kann. Die Reibradkupplung wird von dem Elektromagneten a gesteuert. Am freien Wellenende der Hilfserregerrnaschine e befindet sich der Schleppschaltern, dessen Kontakte im Stromkreis der Erregerspule des Schützes> liegen. Sc>-wohl das Schütz i als auch der Elektromagnet ä werden von der Hilfsspannung k gespeist.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung ist wie folgt Bei Anlauf des Generators wird durch Einschalten des Elektromagneten g die Hilfserremermaschine e mit dem Generator gekuppelt. Die in diesem Fall mit Dauermagneten versehene Hilfserregermaschine liefert sofort Spannung zur Erregung des Generators. Der Generator seinerseits erzeugt dadurch eine Spannung, die das Anlaufen des -Motors b betvirkt. Nachdem die mit dem Motor gekuppelte Haupterregermascbine c sich erregt hat, "\-'rd hierdurch zusätzliche Spannung und dadurch Erregerleistung geliefert, so daß die volle L--erlauferregung in Kürze erreicht wird. Der EI >ktromagnet (r kann> nun von Hand oder selbsttätig abgeschaltet werden. Das
    Reibrad der Hilfserregermaschine ° wird dann
    sofort durch die Federt vom Generator al)e-
    hoben. Da die Antriebskraft für die 1-1ilfs-
    erregerinaschine e nunmehr fehlt und Span-
    wingsa bfall :m Anker auftritt, bleibt dieser
    steh eil und versucht, sofort in entgegengesetz-
    ter Drehrichtung hochzulaufen. In diesem
    .:\ugeiibi:clz tritt der am Wellenende befind-
    liche Schleppschalter h in Tätigkeit, der mit-
    tels des Schützes i den Anker kurzschliel,t
    und dama die Hilfserrebermascli:i.e abschal-
    tet. Ein Stromstof@ tritt dabei ii:cht auf, da
    die Maschine im Augenblick der Abschaltung
    praktisch stillsteht. Zur Wiederholung dieses
    Vorganges ist l,2diglich erforderlcIi, den Elek-
    tromagneten@ einzuschalten. Die Erregun-
    der H:lfscrregermaschine mittels pcrnianeiite n
    Magneten hat den Vorteil, daß die ErregiinL
    des G,-nerators und damit die al)sclialtun-
    der iiilfscrre-erniaschirie beschleunigt
    da bei Antricl? durch den Generate@r iiie
    Hilfserregermaschine sofort Spannung liefert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    1. Einrichtung zum Inbetriebsetzen e=nes mit einem Erregerumformer ausgerüstete>> `Vechselstromgenerators unter @er;cendun einer über eine ausrückbare Kupplung mit dem Generator verbundenen @:ifserregcrmascii:ne, die in Reihe mit der Haupterregermasch:ne geschaltet ist. bis d_ese die volle Leerlauferregcrleistting liefert, dadurch gekennzeichnet, daß die selbsttätige Abschaltung der Hilfserregermaschine durch Kurzschlichen ilii-er Ankerwicklung mittels einer Schalteinrichtung erfolgt, welche durch die sich einstellende Drehrichtunesumkelir der Hilfserre-ermaschine nach ihrer EntkupplunJ betätigt wird. ... Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennze:clinet, dah die Sclialte:nrichtung aus einem am Wellenende der' Hilfserregermaschine ange@@rdnetcn Schleppschalter besteht. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennze:clniet, daß der Schleppschalter ein im Ankerstromkreis der H@Iiserregermasch:ne liegendes Relais Schütz steuert.
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