DE735548C - Vorrichtung zur Entlastung des Klappenlagers eines beweglichen Wehres - Google Patents

Vorrichtung zur Entlastung des Klappenlagers eines beweglichen Wehres

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Publication number
DE735548C
DE735548C DEK156639D DEK0156639D DE735548C DE 735548 C DE735548 C DE 735548C DE K156639 D DEK156639 D DE K156639D DE K0156639 D DEK0156639 D DE K0156639D DE 735548 C DE735548 C DE 735548C
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DE
Germany
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flap
bolts
bearing
triangle
tie rods
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Expired
Application number
DEK156639D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Max Laufer
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Krupp Stahl AG
Original Assignee
Krupp Stahl AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Krupp Stahl AG filed Critical Krupp Stahl AG
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02B—HYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00—Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/20—Movable barrages; Lock or dry-dock gates
    • E02B7/40—Swinging or turning gates
    • E02B7/44—Hinged-leaf gates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Entlastung des Klappenlagers eines beweglichen Wehres Die Erfindung , bezieht sich auf eine Vor richtung zur Entlastung des Klappenlagers eines beweglichen Wehres durch Anordnung Z, b eines Hauptlagers, auf das die Kräfte von dem als Drehgelenk ausgebildeten Klappen-Igger durch Zugstangen übertragen werden, Aus hydraulischen und konstruktiven Gründen werden die Klappenlager möglichst klein gehalten und im allgemeinen -nur für den &tlichen Wasserdruck, bemessen. Da die Gelenke zusätzlich große Kräfte aus dem Klappenantrieb erhalten und aus diesem Grunde sehr stark auf Zug beansprucht werden, müssen sie besonders #stark ausgebildet sein. Es ist bekannt, das Klappenlager durch Anordnung von Hebeln Lind Zugstangen, die mit den Antriebsdruckstanggen ein Gelenkviereck bilden, zu entlasten. Es ist weiterhin eine Antriebsvorrichtur#g- für Wehre mit Aufsatzklappe bekannt, bei der das aus zwei Strängen bestehende Antriebsmittel an einern im Hauptwehrkörper gelagerten doppelarmigen Hebel angreift, der mit dem gleicharrnigen Klappenhebel durch zwei parallele Lenker verbunden ist.
  • Die Erfindttil,-.bez-,vecl,-t eine Verbesserung der bekannten Vorrichtung. Sie bestelit darin, daß zwei.payallel zueinander verlaufende Zugstan',en zu beiden Seiten des Klappenlagers angeordnet sind, die an ihr-en oberen Enden durch Bolzen an einem Querschott der Klappe und an ihren unteren Enden durch Bolzen an einem dreieckigen Waagebalken mit im Hauptlager oberhalb der Vürbindungslinie dieser Bolzen gelegenen Drehpunkt befestigt sind, wobei das Dreieck, gebildet aus den oberen Bolzen und dem Klappenlager, kongruent ist dem Dreieck, gebildet aus den unteren Bolzen und dem Hauptlager. Nach einem weiteren Vorschlag. der Erfindung kann die genannte Vorrichtimdadurch abgeändert -werden ' daß ziveiHa#pt-Ja-er unter dem im freien Raum liegenden Klappendrelip-Linkt vorgesehen sind, von denen jedes durch zwei parallel zueinander verlaufende und zu beiden Seiten des Klappendrehpunk-tes angeordnete kraftübertra#ende Zugstanggen mit der Klappe derart verbunden ist, daß die Zugstangen an ihren oberen Enden durch Bolzen an einem Querschott der Klappe und an ihren unteren Enden durch Bolzen an einem dreieckigen #N'aa,gehalk#n mit im zugehörigen Hauptla-er oberhalb der Verhindun II gslinie dieser Bolzen gelegenen Drehpunkt befestigt sind, -wobei das Dreieck -, gebildet aus den oberen Bolzen und dem Klappendrehpunkt, kongritent ist den beiden Dreiecken, gebildet aus einem Paar der unteren Bolzen und dem je- weils zu--,ehörigen Hauptlager.
  • Die Erfindung hat den Vorteil, daß das La-er vollkommen unabhän-i- -von der Art des Klappeiiantriebs. ist und keine Veränderung der Begrenzung der Klappen-undWehraußenwand sowie ],eine Unterbrechung oder Veränderung der Klappenlängsdichttung erforderlich ist. Die Entlastungsvorrichtung für das Klappenlager ist nicht nur an den Klappenenden anzubringen, wie bei den hekannten Ausführungen, sondern kann an jeder Stelle eingebaut werden. Da der Angriffspunkt beliebig verlegt -werden kann, wird das Drehmoment, das bei den bekannten Wehren sehr groß ist, bedeutend herabgesetzt. Die Dreiecksfornt des Waagebalketis, dessen Drehpunkt im Hauptlager oberhalb der Vorbindungslinie der unteren Bolzen und unterhalb der oberen Befestigungsbolzen der Z#gstanuen lie-t, bringt den Vorteil mit sich, daß das Lager nur eine geringe Bauhöhe be-An Hand der Zeichnung wird im nachstehenden die Erfindung näher erläutert. Abb. i und 2 zeigen die statischen Verhältnisse an einem Klappengelenk; Abb. 3 zeigt einen Querschnitt durch das Wehr; Abb.4 und 5 zeigen Einzelteile des Erfindungsgegenstandes in vergrö"ßertem Maßstabe, und zwar Abb. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Abb. 3 und Abb. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V der Alib. 4, Abb. 6 zeigt die Anwendung der Eifindung auf eine Stauklappe mit festem Wehrrücken,-Abb. 7 entspricht der Abb. 2 und zeigt ebenfalls in schematischer Darstellung eine weitere Ausbildung der Erfindung.
  • Wie Abb. i erkennen läßt, wirkt infolge C des Klappenantriebes die Zugkraft P auf die Klappe. Diese Kraft P muß, durch das X]appengelenk 5 aufgenommen werden, in dem I - C - außerdem der örtliche Wasserdruck IV angreift. Durch die Zusammenfassun- der beiden Kräfte P und IV an dem Klappengelenk 5 entsteht die resultierende Kraft R. die als Stimme der KräfteP und W durch das Klappengelenk aufzunehmen ist.
  • Wie Abl),2 zeigt, wird der Ertiiidung innerhalb des Kiippengeleiilcs 5 ein Hauptlager io angeordnet, auf das die restiltierende Kraft R durch eiiie Gfler inehrere Zugstan-en 7 zum größten Teil als Kninponente RI übertragen wird. Ledi-lich die kleine Koi-nponenteR" ist von dem Klappeiigelenk5, das in üblicher Weise ausgebildet ist, aufzunehmen.
  • Die konstruktive Ausbildung der Vorrichtung nach der Erfindung ist beispielsweise aus der Abb.3 züi ersehen. Diese zeigt eiii Schütz i mit einer Aufsatzklappe 4, die uin das Gelenk 5 durch den Antrieb 3 mittels der Druckstange 2 bewegt wird. An dem Querschott 13 der Klappe 4 sind zwei parallel züig zn n durch einaiidc#r angeordnete Zugstan-ei, 7 Bolzen 6 derart befesti-t, daß sie zu beiden Seiten des Klappengelenkes 5 angreifeii. Ain unteren Ende sind die Zu-stan- 11, 7 dUrch.
  • .c ce Bolzen 8 an dem Waagebalken 9 bufestigt. dessen La,-er io auf den Paßblechen i i riiiit. Die Paßbleche i i sind durch Querschotte 12 mit dem Schütz i verbunden.
  • Die parallel. zueinander angeordnelteii wid auf beiden Seiten des Klappe ngelenkes 5 angreifenden Zugstangen übertragen die resultierende * KraftR' von dem Klappeii,-leiciikc,leiclimäßi,# aiiif die beiden Hebel des Waagebalkens 9, dessen D#rehpuiilt sich im Lager io befindet, so daß die Kraft R' von diesem La,-er aufgenommen -wird.
  • Wie aus den Zeichnungen, insbesondere Abb. 4e ersichtlich ist, liegt das Hauptlager i o über den Bolzen 8, so daß durch die Ansbildung des Waa 'gebalkens 9 erreicht wird. daß an der Konstruktionshöhe des La-ers ge- spart wird. Voraussetzun,- -dafür, daß die erel forderliche Drelil)e%#-e--un- der Klappe 5 erfolgt, ist eine derartige Ausbildung des beschriebenen Systems, da2) das durch das La-ger io und die Bolzen 8 -el)i1.dete Dreieck mit demjenigen Dreieck kongruent ist. das durch das Klapperigelenk 5 und die Bolzen am Querschott 13 gebildet wird.
  • Bei der Ausbildun- nach Abb. 6 würdeii die Querschotte 12, die die Paßbleche i i f ür die Waagebalkeii 9 tragen, durch Steinschratiben 14 zur Aufnahme der Zug ,kräfte mit deiii Fundament fest verbunden.
  • Bei Anwendung der Erfindung besteht auch, -wie Abb. 7 zeigt, die Möglichkeit, atif das Klappenlager 5 gänzlich züi verzichteii. Züi diesem Zweck werden zwei Hauptlagur jo vorgesehen, die derartig durch die Zug- mid D.ruckstangen 7 und die Bolzen 6 mit dem Querschott 13 der Klappe 4 verbunden sind, daß sich die Klappe 4 um eine im freien Raum liegende Achse 15 dreht, ohne daß sie in dieser Achse selbst gelagert ist.
  • Für das Wesen der Erfindung ist es gleich-C Orültig, wie die zur Aufnahme des örtlichen Wasserdruckes und zur Ermöglichung der Drehbewegung angeordneten Klappenlager ausgebildet sind. Sie können als durchlaufende und unterbrochene Scharnier-elenke oder auch als Ring-" Gleit-, Segment- oder Schneidenlager ausgebildet sein. Auch die Anordnung des Klappenantriebes hat natürlich mit dem Wesen der Erfindun- nichts zu tun.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Entlastung des Klappenlagers eines beweglichen Wehres durch Anordnung eines Hauptlagers, auf das die Kräfte von dem als Drehgelenk ausgebildeten Klappefflager durch Zugstangen übertragen werden, da-durch gekennzeichnet, daß zwei paTallel zueinander verlaufende Zugstangen (7) zu beiden Seiten des 10appenlagers (5) angeordnet sind, die an ihren- oberen Enden durch Bolzen (6) an einem Querschott (13) der Klappe (4) und an ihren unteren Enden durch Bolzen (8) .an einem dreieckigen Waagebialken (9) mit im Hauptlager (io) oberhalb der Verbindungslinie der Bolzen (8) gelegenen Drehpunkt befestigt sind, wobei das Drei-,eck, gebildet aus den Bolzen (6) und dem Klappenlager (5), kongruent ist dem Dreieck, - , eb ildet aus dch Bolzen (8) und dem Hauptlager (io).
  2. 2. Abänderung der Vorrichtung nach Anspruch i-, dadurch gekennzeichnet ' daß z-wei Hauptlager (io) unter dem im freien Raum liegenden, Klappendrehpunkt (15) vorgesehen sind, von denen jedes durch zwei parallel zueinander verlaufende und zu beiden Seiten des Klappendrehpunktes (15) angeordnete kraftübertrager#de ZLIggstan 'gen (7) mi ' t der Klappe (4) derart verbunden ist, daß die Zugstangen an ihren oberen Enden durch Bolzen (6) an einem Querschott (13) der Klappe (4) und an ihren unteren Enden durch Bolzen (8) an einem dreieckigen Wa,a,-,#b"allnei-i'(9) mit im zugehörigen Hauptlager (io) oberhalb der Verbindungslinie der Bolzen (8) e g #clegenen Drehpunkt befestigt sind, -#obei das Dreieck, gebildet aus den Bolzen (6) und dem Kl.#ppendrehpunkt (15), iongruent ist den beiden Dreiecken, gebiJdet aus einem Paar der Bolzen (8) und dem jeweils zugehörigen Hauptlager (io).
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