DE73561C - Regulator für Gasmaschinen - Google Patents
Regulator für GasmaschinenInfo
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- DE73561C DE73561C DENDAT73561D DE73561DA DE73561C DE 73561 C DE73561 C DE 73561C DE NDAT73561 D DENDAT73561 D DE NDAT73561D DE 73561D A DE73561D A DE 73561DA DE 73561 C DE73561 C DE 73561C
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- gas
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- screw
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- 239000000203 mixture Substances 0.000 claims description 3
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 230000002250 progressing effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
- F02D9/00—Controlling engines by throttling air or fuel-and-air induction conduits or exhaust conduits
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
- F02D2700/00—Mechanical control of speed or power of a single cylinder piston engine
- F02D2700/02—Controlling by changing the air or fuel supply
- F02D2700/0202—Controlling by changing the air or fuel supply for engines working with gaseous fuel, including those working with an ignition liquid
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE -4Θ: Luft- und Gaskraftmaschinen.
HENRY THOMAS DAWSON in SALCOMBE
(Grafschaft Devon, England).
Regulator für Gasmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. April 1893 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Regulator für Gasmaschinen, welcher bei Abweichung
der Maschine von der vorgeschriebenen mittleren Geschwindigkeit eine Aenderung
der Zusammensetzung des der Maschine zugeführten Gasgemenges vornimmt; diese nimmt
ununterbrochen fortschreitend zu, bis die Maschine die normale Geschwindigkeit wieder erlangt
hat. Die Einrichtung ist dabei so getroffen, dafs durch Fliehkraft und eine Gegenfeder
Zähne mit einer rechts- und linksgängigen Schraube in Eingriff gebracht werden, wodurch
die Schraube bei ihrer Drehung der Länge nach verschoben wird.
Die Gasmaschine ist mit einem Einlafsventil versehen, welches bei jedem Spiel der Maschine
regelmäfsig einmal geöffnet wird, um Gas in den Cylinder einzulassen. Ein Absperrventil
ist mit dem Einlafsventil durch eine Stange verbunden, welche an der Bewegung der oben
erwähnten Schraube theilnimmt. Die ganze Einrichtung ist von solcher Beschaffenheit, dafs
das Absperrventil blos während eines Theiles jener Zeit, während welcher das Einlafsventil
offen ist, Gas eintreten läfst, und dafs diese Zeit von der Stellung der Schraube und diese
wieder von der Ganggeschwindigkeit der Maschine abhängt.
In der beiliegenden Zeichnung ist:
Fig. ι ein Aufrifs,
Fig. 2 eine Draufsicht,
Fig. 3 ein waagrechter Schnitt des Einlafsventils und des Absperrventils.
Fig. 4 ist ein senkrechter Schnitt des Einlafsventils und der damit verbundenen Theile.
Fig. 5 ist ein Schnitt senkrecht zur Ventilstange.
α ist der Cylinder der Maschine, dessen Kolben durch eine Pleuelstange in der gewöhnlichen
Weise eine Kurbelwelle antreibt, i ist die senkrechte Steuerwelle, die mit der Kurbelwelle
gekuppelt ist und bei jedem Spiel der Maschine eine Umdrehung macht. Die Welle i
treibt durch Riemen- oder eine andere Uebersetzung einen Regulator, der aus einer eine
Scheibe f1 tragenden Achse t besteht, wobei die Scheibe sich mit der Achse dreht, aber
längs derselben verschiebbar ist. An der Scheibe sind die belastenden/Hebel f2 eingelenkt, und
'wenn die Gewichte durch die Fliehkraft aus einander getrieben werden, drücken die kürzeren
Arme der Hebel auf einen Bund auf der Achse und die Scheibe tx wird hierdurch gehoben,
wobei die Feder i3 zusammengedrückt und der T'förmige Hebel i4 um seinen Zapfen bei i5
gedreht wird. Am Kopf des Hebels Z4 sind Zähne angebracht, welche, wenn der Hebel
sich in seiner Mittellage befindet, aufser Eingriff mit der längs der Welle i verschiebbaren
Muffe Zfi stehen; sonst aber stehen diese Zähne
mit dem einen oder dem anderen Gewinde auf der Muffe Z6 in Eingriff. Die Gewinde sind
rechts- bezw. linksgängig, und je nachdem das eine oder das andere in Eingriff ist, wird die
Muffe bei ihrer Drehung nach der einen oder der anderen Richtung verschoben. Die Muffe wird,
wenn sie senkrecht angeordnet ist, durch eine Feder i7 unterstützt. Ein Winkelhebel i8 überträgt
die Längsbewegung der Muffe auf eine Stange i9, welche am Ende gekrümmt, schief
abgeschnitten oder abgetreppt ist.
Die Steuerwelle i trägt am oberen Ende ein Excenter i\ das zu geeigneten Zeiten das Einlafsventil
öffnet. Das Gas für den Betrieb der Maschine tritt durch den Hahn k in die Kammer
/, welche das zweisitzige Absperrventil Z1 enthält. Wenn dieses Ventil offen ist, geht
das Gas durch die Löcher m1 in die Kammer m
des Einlafsventils ρ und dann durch das Ventil in den Cylinder. Das Ventil ρ sitzt auf einer
Stange p2 und eine Spiralfeder ps hält das
Ventil an seinen Sitz. Das Excenter i1 trägt einen Ring, welcher durch eine Stange mit
dem Arm pa auf der Achse p1 verbunden ist,
so dafs diese sich um einen kleinen Winkel dreht; die Achse p1 trägt Armej?4, welche auf
die Rollen pb drücken, die auf dem Klotz pa
angeordnet sind, durch welchen die Stange p'2 hindurchgeht. Der Klotz />6 lehnt an einem
Bund der Stange p2. Durch diese Mittel öffnet das Excenter P das Ventil p. Wenn die
Rollen pb durch die Arme p* vorgeschoben
werden, so stofsen sie gegen die Stange i9 und drücken sie auch gegen das Ende der Stange u.
So wird das Ventil / von seinem Sitz abgehoben, und dies findet statt entweder unmittelbar,
nachdem das Ventil ρ begonnen hat, sich zu öffnen, oder später, je nach der Stellung
der Stange i°, indem diese, wie gezeigt, gekrümmt oder schief abgeschnitten ist, oder mit
Stufen oder Einkerbungen versehen ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Regulator für einen Gasmotor, bei welchem durch Fliehkraft ein gezahnter Theil if* mit einer sich drehenden Schraube t° in Berührung gebracht wird, wodurch eine Längsbewegung der Schraube und einer gekrümmten, geneigten oder abgetreppten Stange f° veranlafst wird, welche bei der Oeffnung des Gemisch einlafsventils ρ gleichfalls vorgeschoben wird und so das Gasventil Z1 früher oder später von seinem Sitz abhebt, so dafs, wenn die Ganggeschwindigkeit des Motors nicht normal ist, die jedesmalige Oeffhungsdauer des Gasventils und damit der Gasgehalt der Füllung so lange fortschreitend verringert oder vergröfsert wird, bis die normale Geschwindigkeit wieder erreicht ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE73561C true DE73561C (de) |
Family
ID=346679
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT73561D Expired - Lifetime DE73561C (de) | Regulator für Gasmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE73561C (de) |
-
0
- DE DENDAT73561D patent/DE73561C/de not_active Expired - Lifetime
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