DE735659C - Anordnung zur Steuerung von zwei oder mehr in der gleichen Anlage vorhandenen Dampf- oder Gasentladungsstrecken - Google Patents

Anordnung zur Steuerung von zwei oder mehr in der gleichen Anlage vorhandenen Dampf- oder Gasentladungsstrecken

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DE735659C
DE735659C DEN43193D DEN0043193D DE735659C DE 735659 C DE735659 C DE 735659C DE N43193 D DEN43193 D DE N43193D DE N0043193 D DEN0043193 D DE N0043193D DE 735659 C DE735659 C DE 735659C
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DE
Germany
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control
discharge paths
windings
gas discharge
steam
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Expired
Application number
DEN43193D
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English (en)
Inventor
Danieel Marie Duinker
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Philips Intellectual Property and Standards GmbH
Original Assignee
Philips Patentverwaltung GmbH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/24Electric supply or control circuits therefor
    • B23K11/248Electric supplies using discharge tubes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Plasma Technology (AREA)

Description

  • Anordnung zur Steuerung von zwei oder mehr in der gleichen Anlage vorhandenen =- Dampf,. oder Gasentladungsstrecken Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Steuerung von zwei oder mehr Dampf- .oder Gasentladungsstrecken, deren Steuerkreise voneinander galvanisch getrennt, jedoch mittelbar und/oder unmittelbar kapatizitiv miteinander gekoppelt je eine Steüerinduktivität enthalten und bei denen' die - Verhältnisse so liegen, daß Zwischen den Steuerinduktivitäten plötzlich eine P=otentialänderung auftreten kann. Die Steuerinduktivitäten sind z: B. als Transformatoren ausgebildet. In diesem Falle isst der Ausdruck galvanisch getrennte Steuerinduktivität so zu verstehen, daß die Sekundärwicklungen galvanisch voneinander getrennt sind.
  • . Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß bei derartigen Steueranordnungen dadurch Störungen. in der Steuerung der Entladungsstrecken auftreten können,. daß die zufolge der - plötzlichen Potentialänderungen durch die Steuerinduktivitäten verlaufenden kapazitiven Ströme in denselben zusätzliche Spannungsimpulse erzeugen können, die leine Zündung der Entladungsstrecken in einem nicht gewünschten Augenblick zur Folge ,haben können.
  • Zur Vermeidung dieses Übelstandes werden erfindungsgemäß eine -;oder mehrere der Induktivitäten derart mit; ,einer an sich bekannten statischen Abschirmung versehen, daß die für die Steuerung störenden kapazitiven Ströme' zwischen den Steuerkreisen auerhalb der-- abgeschirmten Wicklungen verlaufen,.
  • Die Erfindung wird an Hand der schematischen Figuren beispielsweise näher erläutert.
  • In: Fig. i sind meiner bekannten Schalturig für Schweißzwecke zwei gegensinnig parallel geschaltete, gittergesteuerte Dampf- ;oder Gasentladungsstrecken i und 2 über einen Schweißtransformator g -an das Netz q: geschaltet. Die Entladungsgefäße werden von den; Gittertransformatoren 5 und 6 gesteuert,, die von einer gemeinschaftlichen Steuerspan-
    nicht von der Steuerspannungsquelle 7 herrührt. Zufolge der immer vorhandenen Eigenkapazität zwischen der Primär- und der -Sekundärwicklung jedes Gittertransformators werden dann in dem Stromkreis Netz, Stelle 8, Sekundär- und Primärwicklung des Transformators 5, Leitung i i, Primär- rund Sekundärwicklung des - Transformators 6, Stelle g und über den Schweißtransformator 3 zurück zum Netz kapazitive Ströme fließen, die .in den Sekundärwicklungen der Gittertransformatoren Spannungsimpulse erzeugen können, welche die Steuerung der Entladungsstrecken I und z nachteilig beeinflussen, z. B. eine erwünschte frühzeitige Zündung von einem der Entladungsgefäße zur Folge haben..
  • Die plötzlichen Potentialänderungen körnen dadurch entstehen, daß im Betrieb -eine der Entladungsstrecken bereits gelöscht ist und die andere der Entladungsstrecken noch nicht gezündet hat. In Fig. a ist dies schematisch veranschaulicht. Die Netzspannungskurve ist mit i o bezeichnet. An der bei i i angedeuteten Stelle wird die eine Entladungsstrecke gezündet und an der bei 12 angedeuteten Stelle die andere Entladungsstrecke. Zufolge der vorhandenen induktiven Belastung erlischt das erste Gefäß z. B. an der Stelle il; so daß die Kurve, 14 den. Verlauf- des Stromes durch dieses Gefäß darstellt. Der Stromverlauf in dem zweiten Gefäß ist- durch die Kurve 15 angegeben. Die zwischen den Stellen 8 und 9 in Fig. i liegende Spannung wird -somit durch die gestrichelt gezeichnete Kurve i6 angegeben, und es ist ersichtlich, daß an der Stelle 13 eine plötzliche Potentialänderung auftritt, die gemäß den obigen Ausführungen eine Fehlzündung zur Folge hat.
  • In Fig. 3, die dieselbe Schaltung und dieselben Bezugszeichen wie Fig. i zeigt, sind die Steuertransformatoren erfindungsgemäß derart mit einer statischen Abschirmung versehen, daß die für die Steuerung störenden kapazitiven Ströme außerhalb der abgeschirmten Wicklungen verlaufen können. Zu diesem Zwecke sind die Schirme 17, wie in der Figur gezeichnet, mit den Wicklungen verbunden. Die Verbindung ist, wie ersichtlich, deraxt, daß die Schirme für die Sekundärwicklungen mit der Kathode der betreffenden Entladungsröhre verbunden und die Schirme für die Primärwicklungen an die Verbindungsleitung i i zwischen diesen .Wicklungen angeschlossen sind. Zufolge der zwischen. den Stellen 8 und 9 auftretenden plötzlichen Potentialänderung beim Erlöschen oder Zünden
    diesem Strom durchflossen werden, so daß Störungen in der Steuerung von dieser Seite nicht zu befürchten sind.
  • Es sei hier noch bemerkt, daß es -vorkommen kann, daß die Leitung i i mehr oder weniger geerdet ist. Da meistens auch .der Sternpunkt des fast immer dreiphasig ausgeführten Speisetransformators des Netzes an Erde gelegt ist oder eine der Netzleitungen geerdet ist, besteht in solchen Fällen eine leitende Verbindung zwischen einer Stelle des Netzes ¢ und der gemeinschaftlichen Stelle 18 der Primärwicklungen der Steuertransformatoren 5 Lind- 6. Dies hat zur Folge, daß zwischen den Wicklungen des Transformators 5 eine stetige Wechselspannung liegt, welche keine störenden Spannungen in. den Wicklungen induziert, und daß die erwähnten -plötzlichen Potentialänderungen sich nur zwischen den Wicklungen. des Transformators 6 ausbilden können. In solchen Fällen genügt es, die Abschirmung nur im Transformator 6 vorzusehen, -Obwohl in- der beschriebenen Schaltung gittergesteuerte Gasentladungsstrecken gezeichnet sind, ist die Erfindung nicht hierauf beschränkt. Es können auch auf andere- Weise steuerbare Dampf- der Gasentladungsstrekken, z. B. solche mit einer kapazitiven Zündvorrichtung oder mit einer ständig in die Kathode eintauchenden und aus Halbleiterstoffein. bestehenden Zündelektrode, angewendet werden.
  • Auch ist die Erfindung nicht auf eine Schaltung finit zwei gegensinnig parallel geschalteten - Entladungsstrecken beschränkt, sondern in all den Fällen anwendbar; wo eine plötzliche Potentialänderung zwischen zwei Steuerwicklungen vorhanden. ist, die kapazitiv gekoppelt sind, so daß für die Steuerung störende- Spannungsimpulse zufolge der kapazitiven Ströme erzeugt werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zur Steuerung von zwei ,oder mehr in der gleichen Anlage vorh4ndenen Dampf- .oder Gasentladungsstrecken, deren Steuerkreise voneinander galvanisch getrennt, jedoch mittelbar und/oder unmittelbar kapazitiv miteinander gekoppelt je eine Steuerinduktivität enthalten und zwischen deren Steuerinduktivitäten plötzlich eine Potentialänderung auftreten kann, dadurch gekennnzeichnet, daß eine :oder mehrere der Steuerinduktivitäten derart. mit seiner an sich bekannten. statischen Abschirmung versehen sind, daß die für die Steuerung störenden kapazitiven Ströme zwischen den Steuerkreisen außerhalb der abgeschirmten Wicklungen verlaufen. z. Anordnung nach Anspruch r mit zwei gegensinnig parallel geschalteten Dampf-oder Gasentladungsstrecken, deren. Steuerkreise Steuertransformatoren `enthalten, von denen. die Primärwicklungen galvanisch miteinander verbunden sind; dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Primärwicklung(en) als auch die Sekundärwicklung(en) statisch abgeschirmt ist (sind). 3. Anordnung nach Anspruch 2; dadurch gekennzeichnet, daß die Abschirmmittel für die Sekundärwicklungen der Steuertransformatoren, mit den Kathoden der Entladungsstrecken verbunden und die Abschirmmittel für die Primärwicklungen an die Verbindungsleitung zwischen diesen Primärwicklungen angeschlossen sind.
DEN43193D 1939-04-28 1939-04-28 Anordnung zur Steuerung von zwei oder mehr in der gleichen Anlage vorhandenen Dampf- oder Gasentladungsstrecken Expired DE735659C (de)

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