DE735742C - Verfahren zum Herstellen von Feueranzuendern - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Feueranzuendern

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DE735742C
DE735742C DEP82399D DEP0082399D DE735742C DE 735742 C DE735742 C DE 735742C DE P82399 D DEP82399 D DE P82399D DE P0082399 D DEP0082399 D DE P0082399D DE 735742 C DE735742 C DE 735742C
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cut
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rope
rope strand
packaging
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DEP82399D
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GEORG PIERING
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GEORG PIERING
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L11/00Fire-lighters
    • C10L11/04Fire-lighters consisting of combustible material

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Auxiliary Devices For And Details Of Packaging Control (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen von Feueranzündern Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Feueranzündern aus imprägnierten, danach in Streifen geschnittenen und verpackten Holzwolleseilen.
  • Es ist bekannt, zum Herstellen von Feueranzündern Holzwolleseile zu verwenden, die ein verhältnismäßig festes gewebtes Gefüge haben, dessen Schußfäden aus Seil oder Holzstäbchen bestehen. Nach dem Kühlen dieser getränkten Holzwolleseilbahnen werden diese auf einer Schneidevorrichtung in einzelne Stücke zerteilt, die, wie dies in der Technik allgemein bei solchen festen Werkstoffen üblich ist, von dem Schneidtisch durch das nachfolgende Werkstück abgeschoben werden. Bei Verwendung von Feueranzündern dieser Art müssen einzelne Stücke losgebrochen werden, was ziemliche Kraft erfordert und außerdem durch die Sprödigkeit des Materials ein Splittern mit den bekannten unangenehmen Erscheinungen zur Folge hat.
  • Bei dem vorliegendenHerstellungsverfahren von Feueranzündern werden dagegen zusammengedrehte oder zusammengelegte Holz-Z> verwendet, die auch nach dem Tränken, Schleudern und Trocknen in sich einen nur lockeren Zusammenhang haben. Solche Packungen haben den Vorteil, daß die einzelnen Stücke, welche als Feueranzünder verwendet werden sollen, leicht aus der Packung entnommen werden können, ohne daß Anstrengungen zum Zerkleinern der Feueranzünder notwendig sind und ohne daß durch das bei diesen Arbeiten bisher unvermeidlich abbröckelnde Material Unannehmlichkeiten entstehen.
  • Würde ein solches Seil mit der erwähnten bekannten Vorrichtung zerschnitten, so würden die einzelnen Bestandteile des Seiles beim Schneiden nach allen Seiten hin stachelförmig wegstehen und das Seil würde schon auf dem Tisch zerfallen, so daß es überhaupt nicht in die Rundpackung durch das nachschiebende Seil eingeschoben werden könnte und auch bei einer senkrechten Füllung nicht alle abgeschnittenen Bestandteile ohne Zusammenfegen und Sammeln in die darunterliegende Schachtel oder Tüte einfallen würden. Gemäß der Erfindung wird deshalb das lockere Holzwolleseil in einer ersten Führung auf eine im Querschnitt beliebige Bündelform zusammengepreßt, in dieseln 7usaminengepreßten Zustande durch eine -zweite Führung gehalten und der Seilstrang dann zwischen den beiden Führungen durchgetrennt, worauf (las abgeschnittene Bündel durch den sich vorschiebenden Seilstrang aus der zweiten Führung unmittelbar in die Verpackung gepreßt wird.
  • Hierdurch wird der Vorteil erreicht, daß (las verhältnismäßig lockere Seilbündel, lvelclies in sich keinen festen Zusammenhalt hat, sicher in die Verpackung eingeschoben wird oller in eine hinter oder unterhalb der Führung angeordnete Tüte einfällt, ohne daß irgendwelche Teile des Seiles abfallen können oder die Tüten ungleich gepackt werden.
  • Es ist nun ein Verfahren zum Herstellen von Feueranzündern aus imprägnierten, danach in Streifen geschnittenen und verpackten Holmvolleseilen bekannt, bei welchem die imprägnierten Holzwolleseile auf eine im Querschnitt beliebige Bündelform zusaminengepreßt und in diesem Zustand in eine der Otterschnittsforin des Bündels entsprechende Schachtel o. dgl. als Verpackung eingeführt und nach dem Einführen von dein Seilstrang abgetrennt «-erden.
  • Diesem bekannten Verfahren gegenüber hat (las neue Verfahren den Vorteil, daß der Schnitt zwischen zwei festen Führungen mit scharfen Begrenzungskanten erfolgt. Der Schnitt ist also sehr sauber, und das abgeschnittene Seilende liegt vollständig glatt in der Packung, wodurch die Packung einen sehr ordentlichen Eindruck macht. Es werden auch Beschädigungen der Runddosen oder der Tüten durch die Schneidvorrichtung ausgeschlossen, so da13 Stockungen beim Fii.llen oder im Gang der Maschine nicht auftreten.
  • Zur Formgebung des Holzwolleseilstranges werden zwei Führungen verwendet, zwischen denen der Schnitt des :Messers erfolgt und von denen die eire unmittelbar an der Verpackungsdose lieft, während die zweite Führung bis zur Einfüllöffnung der senkrecht zu füllenden Packung (Tüten o. dgl.) reicht. Durch Verschieben des Holzwolleseiles nach vorwärts wird darin der abgeschnittene Teil des Holzwolleseiles, der sich in der unmittell,ar rieben der Packung liegenden Führung befindet, vorgeschoben und tritt in die leere Packung ohne Bildung von Abfall ein.
  • Es hat sich ferner herausgestellt, dar es bei bestimmten Packungen, beispielsweise Tüten oder Faltschachteln, die senkrecht gefüllt werden und wesentlich billiger als feste Runddosen sind, vorteilhaft ist, wenn das Bündel erst abgeschnitten, darin in gleicher Richtung durch weiteres Vorschieben de: Holzwolleseiles «-eitertransportiert wird, tun dann beim zweiten Schnitt durch die Abschnei(levorrichtung und durch an ihr eritsprechend angebrachte Druckvorrichtungen in die betreffende senkrecht stehende Packung gedrückt zti «-erden. Auch hier erfolgt die Führung des Holzwolleseilstranges bis unmittelbar vor die Packung, so daß ein abfallfreies Einführen in diese Packung erfolgt.
  • In der Zeichnung sind schematisch Vorrichtungen. zur Durchführung der Verfahrensstufen dargestellt, und zwar eine Vorrichtunzur Füllung einer Runddose, die waagerecht liegend gefüllt wird, und zur Füllung einer Tüte oder Faltschachtel, die senkrecht gefüllt avi rd.
  • Der imprägnierte lockere Holzwolleseilstrang i wird in einer ersten Führung 2 auf eine rin Querschnitt beliebige Bündelform zusammengepreßt, in dieseln ztisaminengedrückten Zustande durch eine zweite Führung 3 gehalten und dann zwischen den beiden Führungen -2 und 3 durch eine Sclineidvorrichtung.I getrennt, worauf das abgeschnittene Bündel durch den sich vorschiebenden Seilstrang aus der zweiten Führung 3 u riinittelbar in die Verpackung 5 gepreßt wird.
  • Bei der zweiten Ausführungsform wird d.-<s abgeschnittene, von der zweiten Führung 3 gehaltene und vorn Seilstrang vorgeschobene Bündel erst beim zweiten Schnitt oder Hub der Abschneidevorrichtung d. durch eine an dieser angebrachte Druckvorrichtung 6 in eine senkrecht stehende Faltschachtel ; Oder Tüte j' geprellt. 8 ist die an sickt bekannte Begrenzung für die Schnittlänge und j eilt Einfülltrichter.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Herstellen von Federan7ündern aus imprägnierten, danach in Streifen geschnittenen und verpackten Holmvolleseilen, dadurch gekennzeichnet. daß der imprägnierte lockere Holzwollvseilstrang in einer ersten Führung auf eine im Querschnitt beliebige Bündelform zusaininengepreßt, in diesem zusamirtengepreliten Zustande durch eine zweite Führung gehalten und dann zwischen den beiden Führungen in beliebiger Lärige durchgetrennt wird, worauf das abgeschliittene Bündel durch den sich vorschiebenden Seilstrang aus der zweiten Führung unmittelbar in die Verpackung gepreßt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, bei Füllung senkrecht stehender Tüten o. d-1., dadurch. gekennzeichnet, dar das abgeschnittene, von der zweiten Führung gehaltene und vorn- ,Seilstrang bis an die Schnitt- Längenbegrenzung (8) vorgeschobene Bündel erst beim zweiten Schnitt oder Hub der rlbschneidevorrichtung durch eine an dieser angebrachte Druckvorrichtung in eine senkrecht stehende Packung gedrückt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Führung unmittelbar an der Verpackungsdose liegt, während die andere Führung bis zur Einfüllöffnung der senkrecht zu füllenden Packung (Tüte o. dgl.) reicht.
DEP82399D 1941-04-29 1941-04-29 Verfahren zum Herstellen von Feueranzuendern Expired DE735742C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2014746A3 (de) * 2007-06-20 2009-03-11 Intex Handelsgesellschaft m.b.H. Verfahren zum Herstellen von Abbrandkörpern aus einem aus Holzwolle gedrehten Seil

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2014746A3 (de) * 2007-06-20 2009-03-11 Intex Handelsgesellschaft m.b.H. Verfahren zum Herstellen von Abbrandkörpern aus einem aus Holzwolle gedrehten Seil

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