DE735748C - Vorrichtung zum selbsttaetigen Ausschalten der Beschickungsvorrichtung von Gaserzeugern u. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum selbsttaetigen Ausschalten der Beschickungsvorrichtung von Gaserzeugern u. dgl.

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Publication number
DE735748C
DE735748C DEM143654D DEM0143654D DE735748C DE 735748 C DE735748 C DE 735748C DE M143654 D DEM143654 D DE M143654D DE M0143654 D DEM0143654 D DE M0143654D DE 735748 C DE735748 C DE 735748C
Authority
DE
Germany
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gas generators
automatically switching
axis
link
charging device
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Expired
Application number
DEM143654D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Ludwig Prechtel
Dipl-Ing Adolf Richter-Glier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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Publication date
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J3/00Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels
    • C10J3/02Fixed-bed gasification of lump fuel
    • C10J3/20Apparatus; Plants
    • C10J3/30Fuel charging devices

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum selbsttätigen Ausschalten der Beschickungsvorrichtung von Gaserzeugern u. dgl. Die Erfindung betrifft Vorrichtungen zum selbsttätigen Ausschalten und Wiedereinschalten der Beschickungsvorrichtung - von Gaserzeugern u. dgl., bei denen ein im Gaserzeugeroberteil vorgesehenes, von der Beschikhungstrommel angetriebenes, eine waagerechte Bewegung ausführendes und als Fühler anzusprechendes Glied den Antrieb der Beschickungsvorrichtung bei Erreichung einer bestimmten Schütthöhe aus- und bei Erreichung einer bestimmten niedrigeren Schütthöhe wieder .einschaltet. Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art wurde. als Glied ein sich mit der Beschickungsvorrichtung um eine lotrechte Achse drehender und in der Höhe verschiebbarer Propeller vorgesehen, der auf dem Brennstoff gleitet und durch: seine jeweilige Höhenlage die Schütthöhe anzeigt sowie durch seine Axialver stellung die Ein- und Ausschaltung des Antriebes bewirkt. Bei dieser Axialverstellung des Gliedes kann Staub und der sich. infolge der großen Hitze bildende Zunder in die Achs:enführung hineingezogen werden, so daß ein Klemmen der Achse möglich ist. Derartige Störungen sind um so leichter möglich, da durch die Lagerung der Achse in der Trommel eine Drehbewegung des Gliedes bewirkt wird, so daß noch besonders ungünstige Reibungsverhältnisse vorliegen. Da. der Propeller den größten Teil der Brennstoffoberfläche bestreicht, erschwert er auch ein Stochern von oben.
  • Die Erfindung besteht nun darin, daß der Fühler eine Hinundherbewegung ausführt und sein außerhalb der Beschickungstrommel liegender Antrieb mit einem das Ein-und Ausschalten der Beschickung bewirkenden Momentenmesser versehen ist. Die Drehachse des Fühlers kann entweder waagerecht liegen oder lotrecht stehen. Die unterschiedliche Größe des Bewegungswiderstandes, den das hin und her g ehende Glied findet, di:nt als Maß für die Schaltergänge, d. h. so bald der Widerstand des Brennstoffes in der Bahn des Gliedes .ein bestimmtes Maß überschreitet, wird durch den Momentenmesser die Beschikkungsvo-rrichtung ausgeschaltet. Die Lagedes Antriebs außerhalb der Beschickungstrommel gewährleistet ein zuverlässiges Arbeiten, insbesondere kann ein langer Hebelarm zur-Erzeugung eines großen Momentes erhalten werden. Außerdem wird das Stochern von oben nur wenig behindert.
  • Momentenmesser sind an sich schon für Gaserzeuger angewendet worden, und zwar für Rührwerke. bei denen die Höhenlage eines mit lotrechter Achse im Brennstoffbett arbeitenden Rührrechens in Abhängigkeit von der Schütthöhe mit seiner Hilfe eingestelltwurde.
  • Auf der Zeichnung sind in den Abb. i und 3 zwei Ausführungsbeispiele veranschaulicht. Hier ist mit i der Einfü lltrichter eines Gaserzeugers bezeichnet, auf den ein Aufgabebehälter 3o aufgesetzt ist, der sich in bekannter Weise um eine waagerechte Achse dreht. Im oberen Teil des Gaserzetugers, so z. B. innerhalb des Einfülltrichte:rs, ist nach Abb. i an einer waagerecht liegenden Welle 32 ein Fühler3i angesetzt. Die Well°3a führt hin und her gehende bzw. schwingende Bewegungen um ihre Achse aus, und zwar können diese Bewegungen von dem Antrieb der Beschickungsvorrichtung über :eine Hebelübertragung 33, 34. und 35 abgeleitet -werden. Der Hebel 35 greift an einem Teil 36 an, der eine Hälfte einer als Momentenmesser dienenden Kupplung 36, 37 bildet. Der Teil 37 sitzt fest auf der Welle 32, während der Teil 36 auf dieser drehbar ist und mit schrägen Flächen gegen entsprechende schräge Flächen des Teiles 37 anliegt. Diese Anlage -wird durch eine Feder 38 aufrechterhalten. Die Form der beiden Kupplungshälften 36 und 37 geht aus Abb.2 näher hervor.
  • Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist denkbar einfach. Beim Einfüllen von Schüttgut durch die Aufgabevorrichtung 30 wird gleichzeitig über die Hebelanordnung 33, 3.1, 35 der Fühler hin und her bewegt. Steigt nun der Brennstofft in dem Fülltrichter i an, so stößt der Fühler ; i gegen den Brennstoff, der ihn an der Drehung zu hindern sucht. Wird hierbei der Widerstand, den der Bi-ennstoli dein Fühler bietet, groß genug, so wird die schwingende Bewegung des Fühlers unterbrochen, d. h. die Welle 3a festgehalt,-n. In der Folge verschiebt sich die Kupplungshälfte 36, welche ja zwangsläufig weiter angetrieben wird, entgegen der Kraft der Feder 38 um ein geringes Maß nach rechts und betätigt in dieser ausgerückten Stellung einen nicht dargestellten Quecksilberschalter, welcher in dieser Betriebsstellung den Strom unterbricht und somit die Beschickungsvorrichtung ausschaltet. Sinkt nun bei dem weiteren I3etricb des Gaserzeugers der Brennstoff nach unten, so findest der Fühler keinen Widerstand mehr. und die Kupplung -wird unter der Einwirkung der Feder nieder eingerückt. Dabei schaltet der Quecksilberschalter die Antriebsvorrichtung für die Beschickungsvorrichtung wieder ein.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb.3 ist ein Fühler 4o an einem Hebel -; i 1)2festigt, der fest auf einer Welle 4.2 .aufsitzt. Di° Welle 42 führt gleichfalls eine hin und her gehende Bewegung aus und -wird über die als 1lomentenm.esser ausgebildete Kupplung ä3, .1:1 angetrieben. Die Kupplung entspricht der hi Abb. 2 dargestellten. Die Welle .12 ist gasdicht durch die obere Behälterabdeckun f;-des Gaserzeugers hindurchgeführt. Der Teil .14 der Kupplung .13. 44 -wird durch ein Hebelgetriebe .15, .16, ä.; von dem Aufgabebeliälicr 3o aus angetrieben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum selbsttätigen Ausschalten der Beschickungsvorrichtung von Gaserzeugern u. dgl., wobei ein im Gaserzeugeroberteil von der Beschickungstrommel angetriebenes, waagerecht bewegtes Glied die Beschickungsvorrichtung bei Erreichung einer bestimmten Schütthöhe aus- und bei Erreichung einer bestimmten niedrigeren Schütthölic- -wieder einschaltet, dadurch gekennzeichnet, daC) das Glied eine hin und her gehende Bewegung ausführt und in. seinen außerhalb der Beschickungstrommei liegenden Antrieb ein das Ein- und Ausschalten der Beschickung bewirkender llomentenmesser eingeschaltet ist. a. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse des Gliedes waagerecht liegt. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse des Gliedes lotrecht stellt.
DEM143654D 1938-12-17 1938-12-17 Vorrichtung zum selbsttaetigen Ausschalten der Beschickungsvorrichtung von Gaserzeugern u. dgl. Expired DE735748C (de)

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