DE736030C - Schaltungsanordnung fuer Arbeitsplaetze in Fernaemtern zur Anzeige der voraussichtlichen Wartezeiten fuer die Herstellung von Verbindungen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Arbeitsplaetze in Fernaemtern zur Anzeige der voraussichtlichen Wartezeiten fuer die Herstellung von Verbindungen

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DE736030C
DE736030C DES146252D DES0146252D DE736030C DE 736030 C DE736030 C DE 736030C DE S146252 D DES146252 D DE S146252D DE S0146252 D DES0146252 D DE S0146252D DE 736030 C DE736030 C DE 736030C
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DE
Germany
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Expired
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DES146252D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Alois Brandstetter
Reinhold Hoefert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/60Semi-automatic systems, i.e. in which the numerical selection of the outgoing line is under the control of an operator

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Audible And Visible Signals (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Arbeitsplätze in Fernämtern zur Anzeige der voraussichtlichen Wartezeiten für die Herstellung vonVerbindungen Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Arbeitsplätze in Fernämtern zur Anzeige der voraussichtlichen Wartezeiten. Zur Zeit des. starken Verkehrs ist die sofortige Erledigung der einlangenden Anrufe" d. h.- die sofortige Herstellung der gewünschten Fernverb-indungen in bestimmten Verkehrsrichtungen nicht möglich, da die in die betreffende Richtung führenden Leitungen für diesen Verkehr nicht ausreichen. Die Teilnehmer -müssen daher unter Umständen sogar längere Zeit auf ihre gewünschte Verbindung warten. Um unnötige Rückfragen zu vermeiden, hat man deshalb Einrichtungen getroffen, !die den die Anrufe entgegennehmenden Beamtinneh z. B.- durch Signallampen anzeigen, daß die Anrufe in der einen oder anderen Richtung nicht mehr sofort erledigt werden können und daß für die Herstelliing -der Verbindung Wartezeiten erforderlich sind. Es sind auch schon Vorschläge, gemacht worden, nach denen die Wartezeiten anstatt nur durch Signallampen genauer, z. B. in Minuten ablesbar, kenntlich gemacht wer-den.
  • Die Erfindung stellt eine Einrichtung dar,-bei derdie voraussichtlichen Wartezeiten für die einzelnen Verkehrsrichtungen, z. B. in Minuten ablesbar, selbsttätig kenntlich gemacht werden, sobald in einer der Rich-,tu,ngen eine -bestimmte Anzahl von unerledigten Anrufen vorliegt. Diese Einrichtung iegistriert da(uernd die Zu- und Abnahme der Anrufe, so daß #die angezeigten Wartezeifen immer. dem augenblicklichen Stand der Verkehrsbelastung entsprechen, der -Aufwand-an Schaltmitteln aber-gering gehalten wird. Dies wird da#durch erreicht, daß im Fernamt ein'oder mehrere Anzeigevorrichtungen vorgesehen sind, denen für jede der in einer bestiminten Verkehrsrichtung ver-,. laufenden -Leitungsgruppen ein füt Vor- und Rückwärtslauf eingerichteter Wähler zugeordnet ist, dessen Kontaktarm bei jedesnialiger Erregüng von Relais einen Schritt vor- bzw. rückwärts geschaltet wird und über den beim Vorwärtsschalten bei Zunehmen der unerledigten Anrufe sowie beim Rückwärtsschalten bei Abnahme der unerledigten Anrufe jeweils beim Erreichen bestimmter Stellungen die &r Anzahl der jeweilig vorliegenden unerledigten: Anrufe entsprechenden voraussichtlichen Wartezeiten, z. B. in Minuten ablesbar, selbsttätig kenntlich ge# macht werden.
  • Nachstehend ist die Erfindung an Hand .des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert..
  • Fig. i 'zeigt schematisch verschiedene Arbeitsplätze,eines -Fernamtes mit der Anzeigevorrichtung, Fig. 2 und Fig. 3 zeigen Einzelheiten der letzteren.
  • Die Anzeigevorrichtung WA besteht im wesentlichen aus einer Anzeigetafel, z. B. einem Tableau an sich bekannter Ausführung, das, wie im Ausführungsbeispiel gezeigt ist, untereinander die Nameh der einzelnen Verkehrsrichtungen, z. B. München, Dresden usw., enthält, während neben diesen Namen z. B. Schauzeichen angeordnet sind, die bei Betätigung der Vorrichtung wahlweise die' jeweiligen voraussichtlichen Wartezeiten in Minuten, z. B. 3o, 6o, i:2o Min., angeben. Die Schauzeichen werden durch einen Wähler W gesteuert. Für jede Verkehrsrichtung ist ein solcher Wähler vorgesehen. Er ist für Rechts- und Linksgang bzw. für Vqrwärts- und Rückwärtsbewegung eingerichtet und wird durch die Drehmagnete Dmv und Dmr gesteuert. , Der Drehnlagnet Dinv bewirkt die Vorwärtsschaltung und der Dreh-. magnet Dmr die Rückwärtsdrehung des; Wählerarmes a. Die Drehmagnete ihrerseits werden durch die Relais V und R gesteuert, ,die an den in der Anzeigevorrichtung endenden, zu den Tasten Tv bzw. Tr führenden Adern -liegen. Wird z. B. an einem Arbeitsplatz die Taste Tv der Richtung München gedrückt, so spricht das Relais V an, schließt seinen Kontakt v im Stromkreis des Drehmagneten Dmv, und der Wähler W macht einen -- Schritt vorwärts. Wird eine entsprechende Taste Tr gedrückt, so spricht das Relais R an, sein Kontakt r schließt den Stromkreis des Drehmagneten Dmr, und der Wähler W macht einen Schritt rückwärts.
  • Die Stromkreise der Schauzeichen verlaufen von Erde am Wählerarin a Über die Bankkontakte und die an diese angeschlossenen Adern, die Wicktungen der Schauzeichen nach Batterie: Die beispielsweise ersten vier Bankkontakte sind frei, d. h. beim Bestreichen derselben durch den Wählerarm geschieht nichts. Sobald der Wähleram a auf den 5. Kontakt aufläuft, kommt nach ein ein weiteren Merkmal der Erfindung ein an diesen angeschlossenes Relais X zum Ansprechen.
  • Die Arbeitsweise der Anordnung ist beigpielsweise so gedacht, daß die Beamtin bei Einlangen der ersten Gesprächsanmeldung (Anruf) für eine Verkehrsrichtung die letzterer zugehörige Taste Tv drückt, ebenso bei Einlangen jedes weiteren Anrufes, wobei jedesmal der Wähler W einen Schritt vorwärts geschaltet wird. Während der Zeit der Entgegennahme von Anrufen wer-den auch Gespräche abgesetzt, -d.h. Verbindungen hergestellt, und dementsprechend jedesmal die Taste Ti- gedrückt, wodurch der Wähler W jeweiis einen Schritt rückwärts geschaltet wird. Ist nun ein Überschuß an angemeldeten Gesprächen (wartenden Anrufen) vorhanden und auf fünf angestiegen (Wähler W. steht alsdann auf dem-fünften Bankkontakt), dann spricht, wie gesagt, das Relais X an. Durch seinen Kontakt x wird der Signalstromkreis für die Signallampen SL der jeweiligen Richtung an allen Arbeitsplätzen geschlossen. Dies hat den Zweck, den Beginn des Warteverkehrs für die betreffende Richtung anzuzeigen und gibt den die An * rufe entgegennehmenden Beamtinnen die Weisung, die ausgefüllten Gesprächszettel-für die jeweilige Richtung an die bestimmten Arbeitsplätze weiterzugeben. Eine starre Einteilung der Plätze für bestimmte Aufgaben ist nicht vorg*sehen und auch nicht zweckdienlich. Allgemein sind vorgesehen: Meldeplätze nur für die Entgegennahme von Anrufen, Meldefernplätze hierfür und für die Herstellung von Verbindungen, Warteplätze und Speicherplätze nur für die letztere Tätigkeit und Sammelplätze nur für #die Entgegennahme von Gesprächszetteln und Verteilung dieser an die Arbeitsplätze. Wenn die Betriebsverhältnisse es erfordern, kann diese Einteilung aber jederzeit ohne weiteres geändert werden, die Arbeiü#plätze sind dementsprechend eingerichtet.
  • Wird der Wähler wieder einen Schritt weiter vorwärts geschaltet, so gelangt sein Arm a auf den Koritakt 6. Dieser und die nachfolgen.,den Kontakte, beispielsweise 6 bis io, sind untereinander verdrahtet und mit dem Schauzeichen -»30 Minuten« verbunden. Solange der Wählerarm auf einem dieser Kontakte steht, wird also eine Wartezeit von 30 Minuten angezeigt. Die nächsten Kontakte, beispielsweise ii bis :2o, sind wieder untereinander verdrahtet ' und wenn der Wählerarm auf einem dieser Kontakte steht" ist das Schauzeichen »6o Minuten« eingeschaltet. Die nächsten Kontakte, beispiels#-weise -gi bis 50, sind wieder untereinander, und mit dem Schauzeichen »i:2o Minuten« verbunden. Welin derz Arm a diese Kontakte bestreicht, wird die Wartezeit von i2o Minuten angezeigt.
  • Solange die einlangenden Anrufe an den einzelne A Arbeitsplätzen (Meldefernplätze) noch ohne -bzw. ohne größere Wartezeiten .erledigt wer-den können, wird an diesen P-1ä,tzen auch gleich die verlangte Verbindung hergestellt. Von diesen Plätzen aus können Verbindungen in allep Verkehrsrichtungen hergestellt werden, die über das Amt zu erreichen sind. Natürlich kann #di-e Einrichtung auch -so getroffen, sein, daß an bestimmten Plätzen Verbindujigeii nur in, einer oder einigen wenigen Richtungen abgewickelt weiden. Steigt der Verkehr an, so werden die Anrufe" die nicht gleich erledigt werden können, mittels Gesprächszettel an, andere Plätze, z. B. sogenannte Warteplätze, weitergegeben. Diese sind mit Tasten Tv und Tr für jede Verkehrsrichtung versehen, bei deren _Betätigung Üie Anzeigevorrichtung WA -in Tätigkeit gesetzt wird. .
  • Steigt nun in irgendeiner Verkehrsrichtu.ng der Verkehr weifer an, so daß dafür bereits Wartezeiten von beispielsweise 30 Minuten in Frage kommen, so ist inzwischen der Wähler W der Anzeigevorrichtung so weit fortgeschaltet, daß sein Arm a auf den Kontakt 5 gelangt und die SignaHampe für die betreffeilde Richtung an allen Arbeitsplätzen eingeschaltet witd. Beim nächsten Schnitt, den der Wähler 777 -macht, wohei sein Arm auf Kontakt 6 gelangt, wird die voraussichtliche erste Wartezeit von 3o Minuten für die betreffende Richtung eingeschaltet, wie oben bereits geschildert. Mit dem Erscheinen der Signallampe SL für den Warteverkehr werden die für die gekennzeichnete Richtung oder Richtungen einlangenden Anrufe- ausgeschriebenen Gesprächszettel nicht mehr an einzelne, Plätze wie die erwähnten Warteplätze, sondern an einen -schgenannten Sammelplatz geleitet, von, wo -aus sie-dann an besondere Speicherplätze und auch an andere Plätze (Warteplätze) verteilt bzw. geleitet werden. Dieser Sammelplatz SaF1 ist mit einer Taste Tv ausgerüstet, natürlich auch für j-ede Richtung eine, die bei jedem einlangenden Gesprächszettel gedrückt wird, wodurch jedesmal in # der Anzeigevorrichtung der Wähler W zum Ansprechen in der Vorwärtsrichtung gebracht und somit der Zugang eines Anrufes registriert wird. Die mit der Erledigung der einlangenden Anrufe, d. h. mit der Herstellung - der Verbindung betrauten Plätze, z.B. die Speicher-, WartetindafichMeldefe-rn-plätze, sindmitTastenTr ausgerüstet. Diese werden bei Herstellung der Verbindung bzw. bei Gesprächsschluiß gedrückt. Durch Drücken einer ;dieser Tasten wird d"er Wähler W in der Anzeigevorrichtung wieder zum Ansprechen ge- bracht, matht aber jedesmal. einen Schritt rückwärts und registriert damit die Ab- nahme der unerledigten Antufe.
  • Will man die Sammelplätze nicht mit Tasten belasten, ihnen also keine Tasten zuordnen, dann werden alle Plätze mit Tasten Tv und Tr ausgerüstet. Man kann nach 'einem w Iteren Merkmal der Erfindung die Einei richtu,ng aber auch so treffen, daß beispielsweise die an den Arbeitsplätzen zur Aufbewahrung der Gesprächszettel vorgesehenen Kästen Kontakte erhalten, die betätigt werden, sobald ein Gesprächszettel daraus entnommen wird. Diesez Kontakt an den Kästen #bernimmtdieFunktion der Tasten Tr, die alsdann an den Arbeitsplätzen in Fortfall kommen. Auf die, gleiche Weise, d. b. durch Kontakte an den erwähnten Kästen, die beim Hineinlegen eines Zettels betätigt werden, kann man natürlich auch -die Tv-Tasten entbehrlich machen.
  • Da die Tasten Tv und Tr für jede Verkehrsrichtung, -d. h. für jede in einer bestimmten Richtung verlaufende LeitungsgrUppe vorgesehen sind, sind sie in einer den Verkehrsrichtungen entsprechenden Zahl an allen Arbeitsplätzen erforderlich. Diese Tastenfelder sowohl für die Tasten Tv als auch Tr an den Arbeitsplätzen kann man nach einem weiteren Erfindungsmerkmal vermeiden. Fig. 2 zeigt dies für die Tasten Tr, indem man an Stelle der Tasten Tr für die einzelnen Richtungen den Plätzen einen (#in-. fachen Drehwähler Wr zuordnet, an dessen von seinem Arm a' bestrichene Ausgänge die zur Anzeigeyorrichtung WA' führenden Adern für Üie einzelnen Verkehrsrichtungen bzw. die Relais 9 der letzteren angeschlossen sind. ,Dieser Wähler Wr wird von der Beamtin z. B. mittels ihres Zahlengebers auf den Kontakt mit der gewünschten Richtung eingestHlt, worauf,dann beim Drücken der einzigen mit dem Wählerarm d verbundenen Taste Tr &s zugehörige Relais R' in der Anzeigevorrichtung zum Ansprechen kommt. Bei dieser Anordnung ist also dann ah jedem Platz für alle Richtungen nur eine einzige Tr-Taste erforderlich.
  • . Aber auch diese -einzige 'Tr-Taste kann nach Fig. 3 noch vermieden -werden und,die Rückwärtsschaltung allein durch die Betätigung des Zahlengebers erreicht werden dadurch, daß - in den Stromkreis des den Plätzen zugeordneten Wähl - ers Wr' die Kon- i takte zweier Hilfsrefais A' und V eingeschaltet -,ver-d#n, die die- Schließung des Stromkreises für das Rückstellrelais R" des jeder Richtung zugeordneten Wählers erst ermöglichen, wenn die Einstellung des Wählers Wr' auf den richtigen Kontakt erfolgt ist. Wenn die Beamtin ihren Zahlengeber betätigt, wird: bei jedesmaligem Schließen des Impillskontaktes nsi der Drehmagnet Din erregt, der die Wählerarme d' und c um einen Schritt vorwärts schaltet. Beim ersten Schritt kommt über den WAlerkontakt d das Relais A zum Ansprechen, das seinen Kontakt i a öffnet und seinen Kontakt 5 a schließt. Über letzteren wird Relais V erregt, das seinen Kontakt 4v öffnet und seinen Kontakt 3 V schließt. Wenn der Wähler Wi-' durch,die vom Zahlengeber der Beamtin ausgesandten Impulse auf den Kontakt mit der gewünschten Richtung eingestellt ist und durch dauerndes Öffnen des Kontakt-es d das Relais A abfällt, wird durch Schließen des Kontaktes i a bis zum Abfall des Relais V .der Stromkreis für das Relais Y' in der Anzeigavorrich#tüngkVA"geschloss,en. RelaisR" schaltet den zugehörigen, Wähler einen Schritt rückwärts. Nach Abfall von Relais V wird durch Kontakt 3v der Stromkreis für die Relais R"" geöffnet, während nun der Wähler Wr` Über einen TJ-nterbrecher, Kontakt 4v, Wählerarm c in die Ruhelage geschaltet wird. In der gleichen Weise kann man auch die Tasten Tversetzen. Wilf man beide Tasten Tr und Tv auf die geschilderte Weise durch die Betätigung nur des Zahlengebers vermeiden, dann müßte natürlich noch - eine Richtungstaste vorgesehen werden, die die Umschaltung auf Vorwärts-.oder Rückwärtsschaltung bewirktund vor Betätigung des Zahlengdbers umzulegen wäre.
  • Uni, was vorkommen könnte, beim gleichzeitigen Drücken der Tasten einer Richtung an mehreren Arbeitsplätzen zu verhindern, daß der Wähler dabei etwa nur einen Schritt macht, können an sich bekannte einfache Verzögerungs- bzw. Speichervorrichtungen vorgesehen werden, die die ordnungsgemäße Übertragung jedes einzelnen Impulses sicherstellen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: Schaltungsanordnung -für Arbeitsplätze, in Fernämtern zur Anzeige der voraussichtlichen Wartezeiten- für die Herstellung von Verbindungen, dadurch gekennzeichnet, daß im Fernamt ein oder mehrere Anzeigevorrichtungen, (WA) vorgesehen sind, denen für jededer in einer bestimmten Verkehrsrichtung verlaufenden Leitungsgruppen -ein für Vor- und Rückwärtslauf eingerichteter Wähler (W) zugeordnet ist, dessen -Kontaktarm (a) bei -jedesmaliger Erregung von Relais (V bzw. R) einen Schritt vor- bzw. rückwärts geschaltet -wird und über den beim Vorwärtsschalten bei Zunehme%der unerledigten Anrufe sowie beim Rückwärts--schalten bei Abnahme der unerledigten Anrufe jeweils beim Erreichen best-immter Stellungen (6, 11, 21) die der Anzahl der jeweilig vorliegenden unerledigten Anrufe entsprechenden voraussichtlichen Wartezeiten, z. B. in Minuten ablesbar (3o', 6o', i2o'), selbsttätig kenntlich gemacht werden. 2. gchaltungsanordnung nach An spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beim Vorwärtsschalten erstmalig bei Erreichen einer bestimmten Stellung (Kontalet 5) des Wählerarmes (a) ein Relais (X) zum Ansprechen kommt, das die Stromkreise für die Signallampen (SL) der jeweiligen Richtung an allen Arbeitsplätzen schließt. 3. Schaltungsa-nordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß -die Relais (V) zum Vorwärtsschalten des Wählers (W,) durch Tasten (Tv) erregt werden. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß -die Relais (R) zum Rückwärtsschalten des Wählers (W) durch Tasten (Tr) erregt werden, 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Relais (V bzw. R) zum Vor- bzw. Rückwärtsschalten des Wählers (W) durch Kontakte erregt werden, die an den zur Aufbewahrung der Gesprächszettel an den Arbeitsplätzen vorgesehenen Kästen angeordnet sind. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Tasten (Tv) zum Vorwärtsschalten den Plätzen (z. B. Meldeplätze, Sammelplitze) zugeord-net sind, die Anrufe oder Gesprächszettel entgegennehmen und an Arbeitsplätze zur Erledigung weiterleiten. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Tasten (Tr) zum Rückwärtsschalten den Plätzen (Meldefernplätze MFFI, Warteplätze WPI, Speicherplätze SpP4 zugeordnet sind, welche, z.B. durch Gesprächszettel, überwiesene Anrufe erledigen. 8. Schalttin gsanürdnung nach Ansprach 5, dadurch gekennzeichnet, daß -die Kontakte beim Einlegen bzw. Herausnehmen eines Gesprächszettels selbsttätig betätigt werden und das Vor- bzw. Rückwärtsschalten, des Wählers (W) bewirken. g. Schaltungsanordnung liach. Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Tasten (Tv, Tr) zum Vor- und Rückwärtsschalten des Anzeige#vählers. (W) nur denjenigen Arbeitsplätzen zugeordnet sind, welche Anrufe entgegenliehmen (Melddfernplätz-e) oder welchen Anrufe, z.B.,durch Gesprächszettel, überwiesen werden, z. B. Warteplätze, und welche die Anrufe in der Reihenfolge ihres Einl#ngens erledigen. io. Schaltungsanordnung nach Anspruch #, dadurch gekennzeichnet, daß die Tästen (Tv) nur einem Arbeitsplat (Sammelplatz SaP4 zugeo7rdnet sind, welcher die Gesprächszbttel von-den die Anrufe entgegennehmenden Plätzen erhält, sortiert und an die verschiedenen Arbeitsplätze- (SpP1, WPI, ild:UPI), zur Erledigung weiterleitet, welch letzteren dann nur Tasten (Tr) zur Rückschaltung -des Wählers (W) zugeordnet sind. ii. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnef, ,daß dem Sammelplatz keine Tasten zugeordnet sind, dagegen allen# -Arbeitsplätzen Tasten Tv und Tr. i#Z. Schaltungsanordnung nach- Anspruch 3 und 4, dadurch geke»nnzeichnet, daß an Stelle eines Tastenfeldes an jedem Arbeitsplatz nur eine allen Verkehrsrichtungen gemeinsame Taste Jr) vorgesehen ist, der ein Schrittschaltwerk (Wr) o. ..dgl. - zugeordnet ist, an dessen Ausgänge die Relais (R') der Anzeigevorrichtung (WA') für die einzelnen Richtungen angeschlossen sind. 13. Schaltungsanordnung nach- Anspruch- 12, 4adurch gekennzeichnet, daß Gie Relais (R') -erst nach Einstellung des SchaItwerkes (Wr) durch die Beamtin, z. B. mittels ihres Zahlengebers, auf die gewünschte Richtung beim Drücken der Tasie Jr) zum Ansprechen kommen. 14. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1:2, ;dadurch gekennzeichnet, daß die Relais (M'). allein durch die Einstellung des Wählers (Wr) zum Ansprechen gebracht werden :derart, daß ihr Stromkreis durch die Kontakte von Hilfsrelais (A, V, VI) erst geschlossen wird, nachdem der Wählerarm (d') auf dem Kontakt angelan.gt ist, an den das Relais (R") der gewünschten Richtung angeschlossen ist.
DES146252D 1941-07-22 1941-07-22 Schaltungsanordnung fuer Arbeitsplaetze in Fernaemtern zur Anzeige der voraussichtlichen Wartezeiten fuer die Herstellung von Verbindungen Expired DE736030C (de)

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