DE736163C - Handkopierfraesmaschine zum Herstellen des Positivs und des Negativs eines Musters - Google Patents

Handkopierfraesmaschine zum Herstellen des Positivs und des Negativs eines Musters

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Publication number
DE736163C
DE736163C DEF909498D DEF0909498D DE736163C DE 736163 C DE736163 C DE 736163C DE F909498 D DEF909498 D DE F909498D DE F0909498 D DEF0909498 D DE F0909498D DE 736163 C DE736163 C DE 736163C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
milling machine
negative
hand
pattern
Prior art date
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Expired
Application number
DEF909498D
Other languages
English (en)
Inventor
Willi Walter Baatz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FIESELER GERHARD WERKE GmbH
Original Assignee
FIESELER GERHARD WERKE GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by FIESELER GERHARD WERKE GmbH filed Critical FIESELER GERHARD WERKE GmbH
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Application granted granted Critical
Publication of DE736163C publication Critical patent/DE736163C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q35/00Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually
    • B23Q35/04Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually using a feeler or the like travelling along the outline of the pattern, model or drawing; Feelers, patterns, or models therefor
    • B23Q35/08Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work
    • B23Q35/20Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work with special means for varying the ratio of reproduction

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Machine Tool Copy Controls (AREA)

Description

  • Handkopierfräsmaschine zum Herstellen des Positivs und des Negativs eines Musters Die Erfindung bezieht sich auf eine Handkopierfr.äsma:schine zum Herstellten des Positivs und des Negativs eines Musters.
  • Es ist bereits eine Kopierfräsmaschine bekannt, bei welcher das Schneidwerkzeug und der Taster an den Enden eines um seine Längsachse schwenkbaren U-förmigen Hebels angeordnet sind. Diese Maschine eignet sich jedoch nur zur Bearbeitung schablonengetreuer Werkstücke, da das Schneidwerkzeug und der Taster gleichlaufende Bewegungen ausführen. Eine Umkehrung der Bewegungsvorgänge zur Herstellung einer negativen Kopie ist in vorliegendem Falle nicht möglich.
  • Bei einer anderen Kopierfräsmaschine sind der Fräser und der Taster auf zwei getrennten Schlitten angeordnet, die durch Beeinflussung durch elektrische oder mechanische Steuermittel in zwei zueinander senkrecht stehenden Bewegungsrichtungen gleich- oder gegenläufig bewegbar sind. Durch diese Anordnung ist es zwar möglich, eine der Bewegung des Tasters gleich große, aber entgegengesetzte Bewegung des Fräsers herbeizuführen, doch ist der hierbei bedingte technische Aufwand recht erheblich. Durch die Verwendung elektrischer Steuerungsmittel wird der Bau der Maschine umständlich und teuer. Außerdem können bei der geschilderten Anordnung leicht Ungenauigkeiten infolge eines unerwünschten Spiels der den Fräser und den Taster tragenden Schlitten auftreten.
  • Demgegenüber zeigt die Kopierfräsmaschine nach der Erfindung eine äußerst einfache und zuverlässige :Ausbildung, bei der erfindungsgemäß in Verlängerung des einen Schenkels .eines U-förmigen. Fräser und Taster tragenden Hebels nach der von seiner Schwenkachse entgegengesetzten Seite ein weiterer Schenkel zur Aufnahme eines weiteren Tasters vorgesehen ist und der Hebel um eine weitere, zu seiner Schwenkachse rechtwinklige Achse drehbar ist.
  • Die Hauptvorteile gegenüber den bekannten Anordnungen bestehen darin, daß die Bewegungen des Kopierstiftes von einem einzigen starren U-förmigen Hebel unmittelbar auf das Werkstück übertragen werden. Ferner ist zur Erzielung eines ausreichenden Vorschubes bzw. Seitenschubes der Hebel zweckmäßig in seiner Längsachs,- verschiebbar ausgebildet.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in den Abbildungen dargestellt, und zwar zeigen Abb. i die Kopierfräsmaschine nach der Erfindung in perspektivischer Darstellung in ungeschwenktem Zustand, Abb. 2 die Kopierfräsmaschine nach der Erfindung in perspektivischer Darstellung in geschwenktem Zustand.
  • Die Kopierfräsmaschine setzt sich aus dem Arbeitstisch a, dem Rahmen b und dem Werkzeughebel c zusammen. Der Arbeitstisch a, welcher aus einem oder mehreren das Werkstück und die Schablone tragenden Einzeltischen bestehen kann, ist in üblicher Weise in dem Rahmen b fest oder beweglich gelagert, während der Hebel c mit seiner Längsachse d in den Lagern.,- und f des Rahmens b drehbar ist. Die Arme g, h und, i, -des Hebels c sind an ihren Enden mit je einem Kopierstift oder einem Fräser versehen, unter welchen eine entsprechende Schablone k oder das zu bearbeitende Werkstück I angeordnet ist. Der Hebel c ist außerdem in dem -Rahmen b horizontal schwenkbar und mittels der Kurbel in o. dgl. höhenverstellbar. Die Anordnung des Fräsers und der Kopierstifte an den Hebelarmen g, h und i (erfolgt zweckmäßig in abwechselnder Reihenfolge, wobei jedem Werkzeug das entsprechende Werkstück auf dem Werktisch a zugeordnet wird. So kann z. B. der Hebelarm h mit einem Fräser na versehen sein, während die Hebelarme g und i je :einen Kopierstift o und p .aufweisen. Auf die -e Weise ist es möglich, durch Verschwenken des Hebels c mittels des Fräsers n zwei formenmäßig entgegengesetzte Werkstücke zu bearbeiten, während der jeweilige Kopierstift o oder p auf der Schablone k entlang gleitet. In allen diesen Fällen ist der Werktisch a so ausgebildet, daß er den Fräser n und den Kopierstift o untergreift und für die Anbringung der entsprechenden Schablonen und Werkstücke ausreichend Raum bietet. Bei einer Unterteilung in Einzeltische ist unter jedem der genannten Werkzeuge ein solcher Tisch angeordnet, wobei die Einzeltische mittels einer Übertragungsvorrichtung bekannter Art miteinander bewegungsgleich gekuppelt werden. Der Antriebsmotor (l ist zweckmäßig auf dem Hebel c, und zwar etwa am Treffpunkt der Hebelarme lt und i angebracht und mit dem Hebel. c gemeinsam verschwenkbar.
  • Soll aus Gründen der Raum- und Kostenersparnis der Arbeitstisch a kleiner gehalten werden oder .aus nur zwei Einzeltischen bestehen, so wird der Hebel c um eine weitere zur Verbindungsachse der Hebelarme g und h senkrechte Achse r schw=enkbar ausgebildet. Dies erfolgt zweckmäßig dadurch, daß der die Lagere und f tragende Auslegers innerhalb der Säule t des Rahmens b drehbar gelagert ist und mitsamt den Hebelarmen g, h und i um die Achsei- verschwenkt werden kann. Hierbei ist es erforderlich, daß die den Fräser und die Kopierstifte tragenden . Hebelarme g, h und i untereinander längengleich sind und von der Schwenkachse r einen gemeinsamen, ihrer Länge entsprechenden Abstand aufweisen.
  • Durch das Verschwenken des Hebels c ist es möglich, mit ein und derselben Maschine zwei formenmäßig entgegengesetzte Arbeitsvorgänge vorzunehmen. So dient z. B. die Kopierfräsmaschine in der in Abb. i gezeichneten Stellung zur üblichen schablonenengetreuen Bearbeitung eines Werkstückes 1, wobei der :an den Hebelarmen (r und 11 gelagerte Kopierstift o und Fräser n mittels des Hebels c bewegungsgleich gekuppelt sind. Ist es jedoch erforderlich, eine negative Kopie der Schablone I,°. herzustellen, so wird der den Fräser und die Kopierstifte tragende Hebe 1 c um die Achse r verschwenkt, so daß der Fräser n über die Schablone k zu liegen kommt, während gleichzeitig der am Hebelarm i befestigte Kopierstift p das Werkstück l übergreift. Nach Auswechseln des Werkstüc'kes l mit der Schablone /.# ist die - Kopierfräsmaschine erneut betriebsfähig und nunmehr in der Lage, eine negative Kopie der Schablone h. anzufertigen. Dies geschieht dadurch" daß der Hebelarm Ir mit dem Fräser n das Werkstückl überstreicht und hierl)ei eine der Bewegung des Hebelarmes i gleich groV@e. aber entgegengesetzte Bewegung beschreibt. Zur Begrenzung des Schwenkwinkels des Hebels c um die Achse r ist zweckmäßig <<» geeigneter Stelle des Hebels c oder des hahm:ens 17 ein Anschlag vorgesehen. Desgleichen ist der Hebel c° mittels des Handgriffes u o. dgl. in seinen Endlagen feststellbar, wodurch ein unerwünschtes Verschivenkeii des Hebels(- während des Arbeitsvorganges ausgeschaltet wird.
  • Naturgemäß. sind im Rahmen der Erfindung die verschiedensten Ausführungsarten möglich, von denen die hier gezeigte Anordnung lediglich als Ausführungsbeispiel zu werten ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Handkopierfräsmaschine zum Herstellen des Positivs und des Negativs eines Musters, dadurch gekennzeichnet, daß in Verlängerung des einen Schenkels eines U-förmigen, Fräser und Taster tragenden Hebels (c) nach der von seiner Schwenkachse entgegengesetzten Seite ;ein weiterer Schenkel zur Aufnahme eines weiteren Tasters vorgesehen ist und der Hebel (c') um eine weitere, zu seiner Schwenkachse rechtwinklige Achse (r) drehbar ist. a. Handkopierfräsmaschine nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (c) in seiner Längsachse verschiebbar ausgebildet ist.
DEF909498D 1941-09-09 1941-09-09 Handkopierfraesmaschine zum Herstellen des Positivs und des Negativs eines Musters Expired DE736163C (de)

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DE (1) DE736163C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1027040B (de) * 1954-11-05 1958-03-27 Mueller Josef Vorrichtung zum Schneiden von OEffnungen in zylindrischen Koerpern
DE1095506B (de) * 1955-06-11 1960-12-22 Froeberg & Sjoeberg Ab Fraesmaschine, insbesondere zum Einfraesen von Scharnier- und Beschlaegeaussparungen an Tueren, Fenstern u. dgl.
DE1220294B (de) * 1961-11-22 1966-06-30 Gustav Fecker Kopierfraeseinrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1027040B (de) * 1954-11-05 1958-03-27 Mueller Josef Vorrichtung zum Schneiden von OEffnungen in zylindrischen Koerpern
DE1095506B (de) * 1955-06-11 1960-12-22 Froeberg & Sjoeberg Ab Fraesmaschine, insbesondere zum Einfraesen von Scharnier- und Beschlaegeaussparungen an Tueren, Fenstern u. dgl.
DE1220294B (de) * 1961-11-22 1966-06-30 Gustav Fecker Kopierfraeseinrichtung

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