DE736182C - Signaleinrichtung zur Meldung des jeweiligen Schaltzustandes eines Hochspannungsschalters - Google Patents

Signaleinrichtung zur Meldung des jeweiligen Schaltzustandes eines Hochspannungsschalters

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Publication number
DE736182C
DE736182C DES143389D DES0143389D DE736182C DE 736182 C DE736182 C DE 736182C DE S143389 D DES143389 D DE S143389D DE S0143389 D DES0143389 D DE S0143389D DE 736182 C DE736182 C DE 736182C
Authority
DE
Germany
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contact
voltage switch
signaling device
switching
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Expired
Application number
DES143389D
Other languages
English (en)
Inventor
Arthur Schaefer
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VEM Sachsenwerk GmbH
Original Assignee
Sachsenwerk Licht und Kraft AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/16Indicators for switching condition, e.g. "on" or "off"

Landscapes

  • Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)

Description

  • Signaleinrichtung zur Meldung des jeweiligen Schaltzustandes eines Hochspannungsschalters Mit dem Schaltgestänge eines Hochspanrittngsschalters wird vielfach der bewegbare Kontakt einer Signaleinrichtung verbunden, um eine Meldung des der Schaltgestäng°lage entsprechenden jeweiligen Schaltzustandes: des Hochspannungsschalters zu ermöglichen. Die Einrichtung ist dabei so getroffen, daß durch den bewegbaren Kontakt der Signaleinrichtung ein Signalstromkreis dann geschlossen wird, wenn der zugehörige Hochspannungsschalter Herausfällt. Der am gleichen oder an einem entfernten Ort tätige Schaltwärter erfährt so. durch ein vom Signalstromkreis gesteuertes optisches oder akustisches Signal, daß eine Hochspannungsleitung unterbrochen ist. Er kann. dann je nach dem vorliegenden BetriebsfallAbhilfe schaffen. Hierbei kann er entweder zunächst nur den Signalstromkreis an einer zweiten in Reihe mit dem vom Schaltgestänge betätigten Schaltkontakt liegenden Unterbrechungsstelle (Abstellkontakt) durch unmittelbare Handverstellung oder durch Fernbedienung abschalten.. Er kann aber auch leine sofortige Wiedereinschaltung des Hochspannungsschalters und die damit verbundene Untyrbrechung des Signalstromkreises durch den am Schaltgestänge befestigten Kontakt herbeiführen.
  • Um durch diese beliebige Abstellmöglichkeit einen etwaigen Signalausfall zu vermeiden, wird die Signaleinrichtung nach der Er-Andung so ausgebildet, daß eine .dauernde Abstellung des Abs.tellkontaktes durch seine nur in der Ausschaltstellung des Hochspannungsschalters herbeiführbare, durch eine Gestängebewegung jedoch sofort auflösbare Verklinkung an dem auch den Meldekontakt tragenden Schaltgestänge erfolgt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Signaleinrichtung nach der Erfindung für drei verschiedene Betriebszustände wiedergegeben. Die ruhenden Schaltkontakte des Hochspannungsschalters sind in sämtlichen Abbildungen mit i bezichnet. Die damit zusammenwirkenden bewegbaren Schaltbrücken z sind auf der Schaltstange 3 vorgesehen, die von der Schalterwelle 4: aus über den Hebel 5 betätigt werden. Auf der Schaltstange 3 ist der bewegbare Kontakt 6 für den Signalstromkreis 7 angeordnet, der zu dem akustischen Signal 8 führt. Eine zweite Unterbrechungsstelle (Abstellkontakt) in diesem Stromkreis ist mit 9 bezeichnet. Sie wird in der Ruhelage unter dem Einfluß der Feder io geschlossen gehalten. Mit diesem bewegbaren Schaltkontakt 9 ist die mit dem Längsschlitz i i versehene Klinkenstange 12 verbunden, die durch den um den Drehpunkt i 3 bewegbaren Hebel 14 entweder am Griff 15 durch Handbetrieb oder durch den Elektromagneten 16 durch Fernbedienung von der Stellung 17 aus betätigt werden kann. Auf der Schaltstange 3 ist noch die Klinkenstange 18 vorgesehen, die mit der Klinkenstange 12 m einer bestimmten Lage zusammen«#irkt und eine Verklinkung herstellt. .
  • Bei dem aus Abb. i ersichtlichen Betriebszustand sind die Schaltbrücken 2 gerade außer Eingriff mit den ruhenden Schaltstücken i gekommen, und der am Gestänge 3 befestigte Signalkontakt 6 ist den Signalstromkreis 7 zu dem akustischen Signal 8 gerade geschlossen. Die Hupe 8 ertönt deshalb. Der Schaltwärter kann nun den Signalstromkreis durch Betätigung des. zweiten im Signalstromkreis vorgesehenen Schaltkontaktes 9 wieder unterbrechen. Dieser Vorgang ist aus Abb.2 ersichtlich. Die Klinkenstange 12 kommt dabei mit der anderen Klinkenstange 18 am Schaltgestänge 3 zum Eingriff, und die Verklinkung sowie die Unterbrechung an der Kontaktstelle g bleibt so lange bestehen, wie sich die Schaltbrücke 2 noch in der Ausschaltlage befindet. Sobald jedoch wieder seine Einschaltung vorgenommen und damit der Signalstromkreis von neuem an der Stelle 6 wnterbrochen wird, wird die Unterbrechungsstelle 9 selbsttätig wieder geschlossen, so daß der Zustand nach Abb. 3 auf alle Fälle wieder mit Sicherheit hergestellt ist. Selbst wenn nun also bei nochmaligem Ausfall der Schaltbrücke 2 der Signalstromkreis durch sofortiges `Viedereinlegen der Schaltbrücke von neuem unterbrochen wird, so ist dann bei abermaligem Ausfallen der Schaltbrücke äer Ausgangszustand nach Abb. i immer wieder vorhanden, so daß sich selbst bei abwechselndem Unterbrechen des Signalstromkreises einerseits an der Stelle 6 und anderseits an der Stelle 9 niemals Betriebsstörungen ergeben können.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Signaleinrichtung zur Meldung des jeweiligen Schaltzustandes eines Hochspannungsschalters, wobei im Signalstromkreis neben dem mit dem Schaltgestänge des Hochspannungsschalters verbundenen Meldekontakt noch ein Abstellkontakt vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine dauernde Abstellung des Abstellkontaktes (9) durch seine nur in der Ausschaltstellung des Hochspannungsschalters herbeiführbare, durch eine Bewegung des Gestänges (31 jedoch sofort auflösbare Verklinkwng (12, i g) an dem auch den Meldekontakt (6) tragenden Schaltgestänge (3) erfolgt.
  2. 2. Signaleinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterbrechung des Abstellkontaktes (9) unter gleichzeitiger Verwendung des zur handbetätigten Abstellung dienenden Hebels (1:1 bzw. 15) mittels Fernsteuerung (16, 17i erfolgt.
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