DE736230C - Druckwalze zum Bedrucken von Gewebe, Papier, Leder o. dgl. - Google Patents

Druckwalze zum Bedrucken von Gewebe, Papier, Leder o. dgl.

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DE736230C
DE736230C DEH165350D DEH0165350D DE736230C DE 736230 C DE736230 C DE 736230C DE H165350 D DEH165350 D DE H165350D DE H0165350 D DEH0165350 D DE H0165350D DE 736230 C DE736230 C DE 736230C
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Expired
Application number
DEH165350D
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English (en)
Inventor
Karl Hintsches
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KARL HINTSCHES FA
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KARL HINTSCHES FA
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F13/00Common details of rotary presses or machines
    • B41F13/08Cylinders
    • B41F13/10Forme cylinders

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electroplating Methods And Accessories (AREA)

Description

  • Druckwalze zum Bedrucken von Gewebe, Papier, Leder o. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf Druckwalzen, wie sie. zum Bedrucken von Stoffen, Papier, Leder u. dgl. im Tiefdruckverfahren Verwendung finden. Diese Walzen werden zur Zeit im allgemeinen aus Kupfer oder aus Eisen mit Kupferüberzug hergestellt. Durch das den Gegenstand der Erfindung bildende Herstellungsverfahren soll eine erhebliche Ersparnis an diesen Metallen erzielt werden.
  • Es ist bereits versucht worden, die die Gravur oder Ätzung derartiger Walzen aufnehmende äußere Kupferschicht, die im allgemeinen aufgalvanisiert wird, in Formeines Zylindermantels auf die Kernwalze aufzuziehen, um sie, wenn die gravierte Schicht be- schädigt ist oder die betreffende Walze eine neue Gravur _ oder Ätzung aufnehmen soll, durch einen anderen Kupfermantel zu @ersetzen. Um den durch diesen Ersatz bedingten Mehrbedarf an Kupfer sowie ,andere Übelstände dieses Verfahrens zu vermeiden, hat man auch schon den Vorschlag gemacht, die Kupferschicht auf eine zuvor auf die Kernwalze spiralförmig dicht aufgewickelte Drahtwicklung, und zwar auf galvanischem Wege, aufzubringen.
  • Keine dieser bekannten Walzen hat sich im praktischen Betrieb bewährt: Das dürfte in der Hauptsache darin seinen Grund haben, daß der aufgezogene Kupfermantel nicht fest genug auf der Kernwalze haftete bzw. daß bei dem letzterwähnten bekannten Verfahren die Drahtwicklung wohl auch in sich keinen genügenden Halt für die aufgalvanislerte äußere Schicht bot. Es ist zu berücksächtigen, daß Druckwalzen der hier in Frage kommenden Art im Betrieb sehr hohen Druckbeanspruchungen ausgesetzt sind, die unter Umständen. zum Ablösen der Kupferschicht oder zu ihrer Zerstörung führen können.
  • Die Erfindung vermeidet diese Übelstände. Sie geht gleichfalls von einer Druckwalzenbauart mit Drahtwickelunterlage für die äußere Kupferschicht aus, erreicht aber dadurch, daß der im Querschnitt dieieckige Draht mit einer seiner Kanten innenliegend in ein entsprechend profiliertes, spitzes Gewinde der-Kernwalze mit großer Vorspannung derart eingewickelt wird, daß die benachbarten Außenseiten der einzelnen Drahtwindungen eine zusammenhängende Zylinderfläche bilden, eine metallische Unterlage für die nachher aufzugalvanisierende Kupferschicht, die vinerseits gegen axiale Verschiebungsbeanspruchungen unverrückbar fest auf der Kernwalze haftet, die ferner wegen der durch die Keilwirkung des Drahtquerschnittes verstärkte Vorspannung sich auch bei sehr hohen radialen Drucken (Walzwirkung) nicht von der Kernwalze ablöst und die schließlich auch kein so geringfügiges Klaffen der Fugen zwisehen den Windungen der Drahtwicklung, das zur Rissebildung» in der aufgalvanisierten Kupferhaut führen könnte, mehr zuläßt.
  • Als Baustoff für die Kernwalze findet vorzugsweise ein Kunststoff, und zwar Hartpapier, Verwendung. Dieser Baustoff eignet sich ganz besonders für den vorliegenden Zweck, da !er, abgesehen davon, daß keine Bezugsschwierigkeiten entstehen, gegen chemische Einflüsse, die bei Zeugdruckwalzen :eine :erhebliche Rolle spielen, völlig neutral und den vorkommenden Beanspruchungen in jeder Beziehung gewachsen ist. Dabei ist er leichter als die bisher üblichen Metallwalzen, und ein besonderer Vorteil der Herstellung der Kernwalzen aus Kunststoff besteht noch darin, d.aß die Walze sich leicht auf die -zugehörige Welle aufbringen und wieder abziehen, läßt, was in den Druckereien, wo die Walzen dauernd ausgewechselt werden müssen, von großer Bedeur tun- ist.
  • In der Zeichnung, die zur Veranschaulichung einer bevorzugten Ausführungsform des neuen Verfahrens eine nach ihm hergestellte Druckwalze in unfertigem Zustande darstellt, ist mit i die Kernwalze bezeichnet, in die auf ihrer ganzen wirksamen Länge ein Schraubengewinde eingeschnitten ist, und zwar im dargestellten Falle ein zweigängiges mit dreieckigem Profil. In diese Schraubengänge 2 «-erden nun zwei entspreclcnd profilierte Drähte 3 und .4 dicht nebeneinanderliegend eingewickelt. Dabei wird auf die Drähte eine starke Zugspannung ausgeübt, damit die Wicklung recht fest auf dem Walzenkern aufliegt. Diese Wirkung kann noch dadurch verstärkt werden, daß man beim Aufwickeln des Drahtes auf diesen, beispielsweise mit Hilfe einer Rolle, einen starken radialen Druck ausübt. Die Drahtenden werden auf beiden Enden der Walze z. B. durch Verlöten festgelegt. Dadurch, daß man den Querschnitt des Drahtes dem Gewindeprofil entsprechend bemißt, kann man es erreichen, daß die Außenseiten der Drahtwindungen unmittelbaraneinanderliegen, so daß sie eine zusammenhängende Zylindcrfläche bilden, die sich ohne weiteres galvanisieren läßt. Die aufgebrachte Kupferschicht, die etwa i bis a mm Stärke hat, ist nur auf dem linken Ende der Walze angedeutet und mit 5 bezeichnet. Nach dem Aufbringen der Kupferschicht 5 und etwaigem Abschleifen wird die Walze, wie sonst üblich, zur Gewinnung der fertigen Druckwalze weiterbehandelt.
  • Als Werkstoff für den Draht kommt außer Kupfer auch anderes Metall, insbesondere Messing, Eisen oder Aluminium, in Frage. Im letzteren Falle kommt man, abgesehen von dem dünnen galvanischen Kupferüberzug, ganz ohne Sparmetalle aus.

Claims (1)

  1. hATI-\TANSPRUCIIE: i. Druckwalze zum Bedrucken von Gewebe, Papier, Leder o. dgl. mit auf den Walzenkern unter Spannung spiralförmig dicht aufgewickelter Drahtwicklung und. auf dieser aufgebrachter dünner Kupferschicht, dadurch gekennzeichnet, daß Draht von dreieckigem Querschnitt, unter Zusammenstoßen der außenliegendenSeiten benachbarter Windungen eine zusammenhän-ende Mantelfläche bildend, in entsprechendes Spitzgewinde des Walzeizkernes ein-edrückt ist. Druckwalze nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Walzenkern aus Hartpapier besteht.
DEH165350D 1941-05-10 1941-05-10 Druckwalze zum Bedrucken von Gewebe, Papier, Leder o. dgl. Expired DE736230C (de)

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