DE736558C - Selbsttaetig ausklinkbarer Bug- oder Spornradlenker fuer Zugmaschinen von Flugzeugen - Google Patents
Selbsttaetig ausklinkbarer Bug- oder Spornradlenker fuer Zugmaschinen von FlugzeugenInfo
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- DE736558C DE736558C DEH163634D DEH0163634D DE736558C DE 736558 C DE736558 C DE 736558C DE H163634 D DEH163634 D DE H163634D DE H0163634 D DEH0163634 D DE H0163634D DE 736558 C DE736558 C DE 736558C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64F—GROUND OR AIRCRAFT-CARRIER-DECK INSTALLATIONS SPECIALLY ADAPTED FOR USE IN CONNECTION WITH AIRCRAFT; DESIGNING, MANUFACTURING, ASSEMBLING, CLEANING, MAINTAINING OR REPAIRING AIRCRAFT, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; HANDLING, TRANSPORTING, TESTING OR INSPECTING AIRCRAFT COMPONENTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B64F1/00—Ground or aircraft-carrier-deck installations
- B64F1/22—Ground or aircraft-carrier-deck installations for handling aircraft
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- B64F1/224—Towing bars
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Description
- Selbsttätig atisklinkbarer Bug- oder Spornradlenker für Zugmaschinen von Flugzeugen Zum Transport größerer Flugzeuge ist es üblich, Zugmaschinen zu verwenden, die mittels einer Lenkstange mit dem Bug- oder Spornrad des Flugzeuges verbunden werden. Die Erfahrung hat gezeigt, daß häufig Beschädigungen des Flugzeuges dadurch auftreten, daß die Zugmaschine Kurven von kleinerem Radius fährt, als es dem für das betreffende Bug- oder Spornrad zugelassenen Ausschlagwinkel entspricht. Erfindungsgemäß wird als Abhilfe eine ausklinkbare Lenkstange vorgeschlagen, die in zwei Teile zerfällt, sobald der seitliche, der Verdrehung des Bug- oder Spornrades entgegenwirkende Widerstand eine bestimmte Größe erreicht.
- Die Lenkstange gemäß der Erfindung besteht aus einem an die Achse des Bug- oder Spornrades anschließenden Bügelteil und der eigentlichen zweiteilig ausgeführten Stange. Der vordere Lenkstangenteil hat geschlitzte oder gegabelte Enden, mit deren Hilfe er um einen in dem anderen Teil festen, senkrecht stehenden Querbolzen schwenkbar ,ist. Zur Aufnahme der Zugkraft dienen :Nocken oder Rollen, die hinter Anschläge des hinteren Stangenteiles greifen. Gegen seitliches Abgleiten der Nocken oder Rollen wird ein Widerstand etwa durch einen in der Stangenlängsachse angeordneten, abgefederten Bolzen geschaffen, der zwischen Keilflächen des ,anderen Stangenteiles einfedert. Anstatt eines besonderen Bolzens können auch die vorhandenen Stützrollen verwendet werden, wenn man sie zwischen zurückfederbaren Keilflächen oder Nockenscheibeneinbettet. Die Kraft, bei der ein Ausklinken und ein Auseinanderfallen der Stangenhälften erfolgt, ist abhängig von der Form der Keilfläche und Stärke der Belastungsfeder. Diese Feder findet vorteilhaft ihren Platz im Ende der hohlen, hinteren Lenkstangenhälfte, von wo sie durch eine zentrale Zugstange mit der 'N ockenscheibe verbunden ist. Aus Gründen der Symmetrie -\verden Nocken öder Rollen zu beiden Seiten oberhalb und unterhalb der Lenkstangenachse angeordnet, woraus sich eine gabelförmige Ausbildung des die Rollen aufnehmenden Lenkstangent.eiles ergibt.
- Abb. r und 2 zeigen eine Ausklinklenkstange gemäß der Erfindung in schematischer Form. Abb. t ist ein waagerechter Ausschnitt und Abb. 2 eine * Seitenansicht. Mit a ist das Sporn- oder Bugrad eines Flugzeuges bezeichnet. Die Lenkstange ist zweiteilig; der eine Teil c ist mit einem Bügel h an der Achse des Spornrades angelenkt, der andere Teil e trägt an seinem vorderen Ende etwa eine äse d zur Befestigung an einer Zugmaschine. Der Lenkstangenteil e greift mit einem Ansatz lt hinter einen Anschlag i des Lenkstangenteiles c und überträgt dadurch die Zugkraft. Zur achsrechten Ausrichtung beider Stangenteile ist der Stangenteil e zwischen zwei Wangen des Teiles c gelagert und an seinem Ende mit einer Gabel ,a an einem im Teil c vorgesehenen, leicht lösbaren Bolzen f geführt. Die Stangee liegt also in ihrer Längsrichtung unverschiebbar -zwischen dem Bolzen f und dem Anschlag i. Ein seitliches Ausschlagen des Stangenteiles e wird in einfachster Form durch eine Raste im Anschlag i, an die ein abgefedertes Keilstück k oder ein entsprechender Bolzen eingreift, verhindert. Die hierzu verwendete Feder l stützt sich im Falle des Schemas auf einen Bund in der Stange e. Die Bemessung dieser Feder ist wesentlich. Durch ihren Druck in Verbindung mit der Form der Raste bestimmt sich die Kraft, bei der ein ausklinken der Stange eintritt. C'bersteigt die Schwenkkraft die festgesetzte Größe, so rastet das Keilstück aus, und der vordere Stangenteil kann, wie die gestrichelt gezeichnete Lage erkennen läßt, aus der Verbindung herausfallen.
- In Abb.3 bis 5 ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Abt). 3 ist ein senkrechter L,.ingsschnitt, Abb. 4. ein Längsschnitt 4-4 und Abb.S eine Draufsicht. Mit h ist in _1b1>. 5 der Anschluß des aus Abb. i ersichtlichen Radbügels angedeutet. Der Verbindungsteil liegt in diesem Falle zwischen zwei Gabelteilen vl, v= der vorderen Lenkstange n. Die Zugkraftübertragung erfolgt durch die an der Lenkstangengabel vl, v. befestigten Laufrollen il, t,, die sich hier auf den Anschlag rcl, u., des Fortsatzes z des Rohres x legen. Mit ihrem hinteren geschlitzten Ende 1' greift die Lenkstange @vie im Schema der Abb. i und 2 um den Bolzen/. Die seitliche Festlesung der Rollen 1l, t., geschieht durch Nockenscheiben sf, s,,, die über Führungsrollen und Bolzen r mit einem Queistück u# verbunden sind, das über eine Zugstange p unter der Belastung der im Mohr x untergebrachten Spiralfeder o steht. Die Zugstange p ist zur Durchführung des Bolzens f mit einer Schleife q versehen. Die Wirkungsweise ist dieselbe wie für Abb. i und 2 angegeben. Zum seitlichen Ausklinken der Stange müssen die Rollen f" t., die Scheiben s1, s. zurückdrücken und dabei den Druck der Spiralfeder o überwinden.
- Ein wesentlicher Vorteil dieser Ausklinkei;nrichtung ist die schnelle Wiederlierstellungsmöglichkeit der Wirklage. Es ist nur nötig, den Bolzen f herauszuziehen, die Stange in die entsprechende Lage zti bringen und den Bolzen wieder einzusetzen. Eine Bewegung der Scheiben sl, s. und eine Spannung der Feder f sind dabei nicht erforderlich.
Claims (2)
- Pn,rrNTANsPizCciir: i. Selbsttätig ausklinkbarer Bug- oder Spornradlenker für Zugmaschinen von Flugzeugen, bestehend aus einem ctas Rad aufnehmenden Bügelteil und zl@ eiteiliger Lenkstange, gekennzeichnet durch die Art der Verbindung beider Stanlyenteile an zwei hintereinander liegenden Stellen derart, daß der vordere Lenkstangenteil mit geschlitztem oder gegabeltem Ende um einen senkyecliteii Querbolzen (f) des anderen Stangenteiles schwenkbar ist und die Zugkraft durch Nocken (1t) oder Rollen (7i, f., , die sich auf Anschläge (i oder ttl, a.,# des hinteren Stangenteiles stützen, überträgt, wobei durch abgefederte Sperrglieder des einen Stangenteils, die federnd zwischen Keilflächen des anderen Stangenteils eingreifen, ein Widerstand gegen Ausklinken gebildet wird.
- 2. Lenker nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß als Widerstand geg@i: Ausklinken abgefederte Nockeiischeiben (sl, s.) vorgesehen sind, die die Anschläge (ttl, a. i umgeben und sich mit Keilflächen gegen die Stützrollen : tl, t" legen. ;. Lenker nach Anspruch i und 2_ dadurch gekennzeichnet, daß die Nocken-Z, (sl, s_@i über eine zentrale Zugstange (>>) und ein Querstück- (ii# mit einer im hinteren hohlen Lenksta:igenteil. (ci angeordneten Druckfeder verbunden sind. .l. Lenker nach Anspruch " dadurch gekennzeichnet, daß die Feclerztigsttinse (/),# eine Schleife % q ; zur Dur@@hi ührun,; des Querbolzens (f; besitzt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH163634D DE736558C (de) | 1940-11-05 | 1940-11-05 | Selbsttaetig ausklinkbarer Bug- oder Spornradlenker fuer Zugmaschinen von Flugzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH163634D DE736558C (de) | 1940-11-05 | 1940-11-05 | Selbsttaetig ausklinkbarer Bug- oder Spornradlenker fuer Zugmaschinen von Flugzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE736558C true DE736558C (de) | 1943-06-21 |
Family
ID=7183868
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH163634D Expired DE736558C (de) | 1940-11-05 | 1940-11-05 | Selbsttaetig ausklinkbarer Bug- oder Spornradlenker fuer Zugmaschinen von Flugzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE736558C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2161786A1 (de) * | 1971-11-29 | 1973-07-13 | Messier Hispano Sa |
-
1940
- 1940-11-05 DE DEH163634D patent/DE736558C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2161786A1 (de) * | 1971-11-29 | 1973-07-13 | Messier Hispano Sa |
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